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Fruchtwasseruntersuchung

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  • ms@floww.com
    Gelegenheitsclubber (3 Posts)
    Eintrag vom 03.12.2003 13:08
    Hallo, wenn für Sie keine Abtreibung in Frage kommt, sollten Sie auf keinen Fall eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen, da das Risiko dann tatsächlich in keinem Verhältnis zum Erkenntnisgewinn steht. Manche Eltern möchten trotzdem wissen, wenn das Kind behindert ist, um sich besser darauf einstellen zu können. In dem Fall reicht ein Feinultraschall beim Spezialisten, der keine Gefahr für die Schwangerschaft darstellt. Alles Gute für die Weitere Schwangerschaft.
    Antwort
  • nefetari1609@freenet.de
    Gelegenheitsclubber (1 Post)
    Kommentar vom 27.05.2004 14:53
    Auch ich musste mich vor einigen Wochen entscheiden, aufgrund meines Alters (34) entsprechende Untersuchungen hinsichtlich von Chromosomenmissbildungen (u.a. Down-Syndrom) durchführen zu lassen. Meine Ärztin empfahl mir zunächst eine genetische Beratung, die meinem Partner und mir die verschiedenen Möglichkeiten von Untersuchungen aufzeigten, um Chromosomenschäden festzustellen. Wir haben für uns entschieden, zunächst die Nackentransparenzmessung (NT-Messung) in Verbindung mit einer Hormonanalyse (Bluttest) durchzuführen. Dieses Verfahren ist für das Kind unschädlich, weil es sich hierbei nur um eine größere und genauere Ultraschalluntersuchung handelt. Die Untersuchung dauert ca. eine Stunde und die Bilder vom Baby sind wunderschön und unvergesslich. Die NT-Messung bietet eine Sicherheit von ca. 80% (das keine Schädigung vorliegt) mit der Hormonanalyse kann man das Risiko auf ca. 90% einschränken. Aufgrund der vorhergehenden Beratung und dem Ergebnis der NT-Messung konnten wir für uns eine Fruchtwasseruntersuchung ausschließen. Wäre das Ergebnis anders ausgefallen, hätten wir eine Fruchtwasseruntersuchung durchgeführt.
    Antwort
  • baerbelsascha@yahoo.de
    Gelegenheitsclubber (3 Posts)
    Kommentar vom 10.03.2005 13:01
    Hallo, ich bin in der 11ten Woche schwanger und 36 Jahre. Mein FA hat mich darüber aufgeklärt, evtl. eine Fruchtwasseruntersuchung machen zu lassen. Ich bin total durcheinander, was ich machen soll. Auf der einen Seite möchte ich schon Gewissheit, ob evtl. ein Fehler vorliegt, aber auf der anderen Seite hört man doch so einiges negatives.
    Kann mir jemand einen Rat geben bzw. seine Erfahrungen mitteilen?
    Dankeschön
    Antwort
  • ssbuffy@freenet.de
    Gelegenheitsclubber (7 Posts)
    Kommentar vom 16.03.2005 09:22
    Hallo ich bin Sabine und bin jetzt in der 34 SSW.Da ich auch 32 Jahre werde hat es mein Gyn auch angesprochen mit der Fruchtwasseruntersuchung.Ich denke jeder muß sich darüber klar werden ob man es verkraften kann ein behindertes Kind großzuziehen oder ob man im Fall das sich herausstellt das die Wahrscheinlichkeit hoch ist man Abtreibt!Oft ist es schon passiert das Ärzte sich geirrt haben es sind nur Menschen und zu 100% läßt sich eine behinderung nicht erkennen!Wir haben uns dafür entschieden es nicht zu wissen weil jeder Mensch das Recht hat zu leben und wir es selbst wenn es erkrankt zur Welt kommt mit seinen Defizitten annehmen.Jedem anderen Rate ich lieber die Nackenfalte vermessen zulassen.Kostet zwar was aber ist besser als die Fruchtwasser Untersuchung.Zu hohes Risiko wegen Fehlgeburt!
    Antwort
  • claudia.halms@cancom.de
    Gelegenheitsclubber (14 Posts)
    Kommentar vom 22.03.2005 15:18
    Hallo zusammen, hallo Barbara, hallo Kerstin.
    Ich bin 34 und jetzt in der 18 SSW. Ich habe am 10.03. einen Fruchtwasseruntersuchung durchführen lassen und kann es nur befürworten. Schmerzhaft ist es überhaupt nicht, es ist höchstens ein unangenehmes Gefühl. Die Gefahr, bei den 0,5 und 1 % Risko dabeizusein, liegt großen Teils auch an einem selber. Eine Freundin, die selbst in so einer Praxis 7 Jahre gearbeitet hat, hat nur einmal einen Fall des Abbortes erlebt. Die Patientin ist aber nach Fruchtwasseruntersuchung zum Sport gegangen etc. anstatt sich zu schonen. Der Vorgang selbst wird so genau vorgenommen. Erst mal wird das Baby mit einem Ultraschall haargenau angeschaut (bessere Auflösung als bei Frauenarzt und viel größerer Bildschirm!), dass fand ich schon total aufregend, weil man wirklich alles sehr schön und genau sehen kann. Das Baby war mit mir etwas aufgeregt, durch mein Adrenalin. Aber es war zu süß!! Unter ständiger Beobachtung per Ultraschall wird die Nadel mit einer kleinen Hülse drum durch die Bauchdecke geführt. (Man kann genau sehen, wo das Kind liegt) Sobald die Nadel das Fruchtwasser erreicht hat,wird diese zurückgezogen und lediglich ein dünnes Röhrchen verbleibt im Unterleib (das Baby kann sich also nicht verletzen, sollte es versehentlich Richtung Nadel schwimmen), dann wird das Fruchtwasser entnommen (ca 15 ml) und das wars. Zur Sicherheit wird man nach einer halben Stunde nochmals per Ultraschall untersucht, ob alles soweit in Ordnung ist und man kann nach Hause. Ich hatte meinen Freund dabei, der hat mich dann sorgsam nach Hause gefahren und ich habe mich hingelegt. Am Tag drauf gings dann nochmals zur Kontrolle zum Frauenarzt und das Fruchtwasser hatte sich schon komplett nachgebildet.
    Also: Ich bin der Meinung, dass die Risikostatistik sehr stark durch die Leichtsinnigkeit der Mutter in die Höhe getrieben wird. Ich bin froh, dass ich es gemacht habe, da wir uns auf keinen Fall ein Leben mit einem behinderten Kind vorstellen können.
    Ich hoffen, Ihr konntet aus meinem Beitrag etwas für euch rausziehen und wünsche allen alles erdenklich Gute für ihre Schwangerschaft.
    Viele Grüße Claudia, Füssen
    PS. Ich müsste diese Wo. das Ergebnis noch erhalten. Das ist die genaueste Untersuchung die man machen kann um zu fast 100% auszuschließen. Außerdem kann man dann auch sagen, ob man durch den Test das Geschlecht erfahren möchte, - wir möchten!! :-)
    Antwort
  • superbienemaya@yahoo.de
    Gelegenheitsclubber (2 Posts)
    Kommentar vom 07.04.2005 15:51
    KOPFUMFANG:
    Der Arzt hat bei mir einen grossen Kopfumfang des Kindes festgestellt, 95 Perzentile. Und erweiterete Nierenbecken. Das sind aber anscheinend nur "Soft-faktoren" in der Risikobeobachtung. Ich bin in der 21.SSW. Hat jemand diesbezüglich Erfahrungen - denn mir scheint niemand will mir offen Auskunft geben was das denn nun bedeuten kann...
    Antwort
  • baerbelsascha@yahoo.de
    Gelegenheitsclubber (3 Posts)
    Kommentar vom 21.04.2005 11:21
    Hallo, bin jetzt in der 17 SSW und war gestern zur Fruchtwasseruntersuchung.
    Wir hatten vorher einen Bluttest machen lassen und aufgrund diesem haben wir uns entschlossen, doch die Untersuchung durchführen zu lassen. Es war gar nicht schlimm Nur ein kleiner Stich in den Bauch und mit dem Ultraschall wurde alles ganau überwacht. Ich bin jetzt froh, es gemacht zu haben. Mein Mann und ich sind beide zu dem Ergebnis gekommen, daß wir mit einem behinderten Kind nicht leben könnten. Das Ergebnis werden wir nächste Woche erfahren. Hoffe und habe aber auch irgendwie das Gefühl, das alles in Ordnung ist. LG Barbara
    Antwort
  • lisaluxiaoyu@163.com
    Gelegenheitsclubber (1 Post)
    Kommentar vom 17.09.2005 23:47
    Wer hat Erfahrung mit Fruchtwasseruntersuchung? Gibt es dazu Alternativen?
    Wer kann einen Arzt dafür im Raum Nürnberg empfehlen?
    Antwort
  • oililytussi@aol.com
    Gelegenheitsclubber (4 Posts)
    Kommentar vom 27.11.2005 23:46
    Hallöchen, ich kann nur jedem zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten, der es auch machen möchte. Dies ist ja schliesslich die einzige Wunschleistung, die die kasse übernimmt. Die nackenfaltenmessung im Gegenzug kostet 185 Euro! Wir selbst haben die Untersuchung des fruchtwassers in der 16 ssw machen lassen, bin nun in der 20 ssw. Alles oki und als Bonus bekommen wir ein kleines Mädchen.
    Antwort
  • info@fruehchen-portal.de
    Gelegenheitsclubber (2 Posts)
    Kommentar vom 10.12.2005 00:04
    Hier ist etwas über die Risikozahlen zu finden sowie auch eine Beschreibung was wirklich bzw. was "nur" hierbei untersucht wird;

    http://www.fruehchen-portal.de/modules.php?name=Sections&sop=viewarticle&artid=44

    die 80% die hier genannt wurden beziehen sich nicht auf alle Krankheiten, vergleichsweise sind es sogar sehr wenig!

    LG Ramona
    Antwort
  • schnuckii@web.de
    Gelegenheitsclubber (13 Posts)
    Kommentar vom 03.03.2006 11:05
    Hallo zusammen,
    es ist jedem selbst überlassen wie er zu einem behiderten kind steht und ob er es behalten möchte oder nicht. ich selbst (34) stand mitte letzen jahres vor dieser entscheidung, fruchtwasseruntersuchung tun oder nicht tun? wir haben uns dafür entschieden,da wir schon einen sohn haben der im falle eines behinderten kindes somit immer zurück stecken müsste. ausserdem haben wir keinerlei verwandschaft um uns herum die uns im notfall mal unter die arme greifen würden.was mir leider auffällt, daß viele mütter angst haben, ob es ihnen weh tut.. ich denke das ist das geringste risiko! wenn man einen erfahrenen arzt hat kann auch mit dernadel in den wenigsten fällen etwas passieren.traurig ist nur, daß man nur hört man solle sich schonen damit kein wasser abgeht.. leider aber sagt einem keiner, daß genauso gut und leicht etwas durch das loch zum baby eindringen kann.ich habe dadurch mein kind in der 17. woche verloren, eine entzündung in meinem körper (zahn) ist durch das loch zum baby gelangt.egal auf welchen seiten man etwas ließt, davon hört man leider nichts.ich würde solch eine untersuchung nie wieder tun, obwohl ich nach wie vor angst habe ein behindertes kind zu bekommen... bin jetzt in der 7. woche und werde wohl einige andere untersuchungen machen die mich ein weing beruhigen können... gruss kirsten
    Antwort
  • lissbeth@gmx.de
    Gelegenheitsclubber (1 Post)
    Kommentar vom 29.06.2006 10:49
    Hallo, ich bin erst 24 und jetzt in der 16 Woche. Bei mir wurden beim Ultraschall Plexuszysten festgestellt. Dies ist ein sogenannter Softfaktor für Trisomie und kommt bei 1-2% der Kinder vor udn verschwindet dann meistens. Jetzt wurde mir auch eine FU angeboten. Ich bin jetzt sehr verunsichert. Das Kind würde ich sicher behalten egal was für ein Ergebnis herauskommt. Seit ein paar Tagen muss ich aber ständig daran denken und heulen und überlege diese Untersuchugn zu machen . ich habe aber auch echt ne riesenangst das etwas dabei schiefgeht. Aber diese Unsicherheit macht mich echt verrückt
    Antwort
  • insa.krechel@zed.com
    Superclubber (433 Posts)
    Kommentar vom 29.06.2006 11:04
    Liebe Lisa, wenn Du Dir sicher bist, dass Du das Kind auf jeden Fall behalten möchtest, was ich übrigens ganz klasse finde (!), dann würde ich auf die FU verzichten. Habe letztens gehört, dass das Risiko für das Kleine bei einer FU bei ca. 10 % liegt, es zu verletzen oder gar zu töten. Und wenn Dir das Ergebnis egal ist, dann würde ich dieses Risiko sicherlich nicht eingehen! Wie auch immer Du Dich entscheidest, ich wünsche Dir ganz viel Glück und alles Gute. Halt uns auf dem Laufenden, wie es weitergeht! Liebe Grüße, KIK
    Antwort
  • michaelbosmanns@hotmail.com
    Superclubber (425 Posts)
    Kommentar vom 29.06.2006 13:18
    Hallo Lisa, ich kann mich da nur anschliessen! Wenn du/ihr euch wirklich sicher seid,daß ihe auch ein behindertes Kind "haben" wollt,dann lass es sein! Denn welche Konsequenz außer Angst und Unsicherheit hätte es dann? Dann ist es doch besser,sich auf sein Kind zu freuen,ihm unbeschwert Liebe und Hoffnung "senden" zu können,oder? Mein Mann und ich haben uns auch ganz bewußt gegen solche Untersuchungen entschieden,da für uns klar war,daß wir dieses Kind wollen - mit allen möglichen Kosequenzen! Und nun freuen wir uns einfach auf unser Baby (bin jetzt 22.SSw) und hoffen einfach - wie alle auch - daß es auch gesund ist. Was vielleicht auch hilft: Ich habe hier gelesen,daß über 90% aller Behinderungen erst während bzw. nach der Geburt durch Sauerstoffmangel,Unfälle etc entstehen. Falls Du dir aber unsicher bist,ob du ein behindertes Kind aufziehen kannst/willst (was ich auch durchaus verstehen kann und niemals verurteilen würde!),dann lass die Untersuchung machen und entscheide im Falle eines schlechten Ergebnis neu! Wünsche dir alles,alles Gute und berichte mal,wie´s weiter geht! LG Bossi
    Antwort
  • by_leila@yahoo.de
    Superclubber (313 Posts)
    Kommentar vom 29.06.2006 13:20
    Hallo Lisa!
    Ich schliesse mich der Meinung von KIK an! Wenn du wie du sagst das Baby auf jedenfall bekommen möchtest, würde ich das Risiko der FU nicht eingehen. Mir wurde das auch angeboten und ich habs abgelehnt, weil ich wie du den kleinen Wurm auf jedenfall bekommen wollte. Nun bin ich in der 35. SSW und freue mich bald den Kleinen in meinem Arm halten zu können!
    Wünsche dir auf jedenfall viel, viel Glück und Kraft alles durchzustehen!
    Ganz liebe Grüsse!
    Antwort
  • lionlisa@web.de
    Juniorclubber (43 Posts)
    Kommentar vom 30.06.2006 10:08
    Hallo, vielen Dank für eure Nachrichten. Ich denke ich werde die Untersuchung nicht machen, einfach zuviel Angst, dass es schiefgeht. Das Baby will ich einfach behalten. Manchmal denke ich echt die Ärzte machen einen mehr verrückt als alles andere. Muss jetzt wohl noch einige Zeit mit dieser Ungewissheit leben, wird schon gehen
    Antwort
  • sschill@planetposter.de
    Superclubber (328 Posts)
    Kommentar vom 30.06.2006 12:50
    Hallo Lisa. Ich glaube, ich würde auch so handeln. Ich habe keine Fruchtwasseruntersuchung (oder Nackenfaltungsmessung etc.) machen lassen, ich hätte die Entscheidung, das Kind nicht zu bekommen, einfach nicht treffen können. Und ganz besonders nicht in der 16SSW, bis die Untersuchung gemacht wurde und das Ergebnis da ist, ist man schon so weit … hat das Kleine im Ultraschall turnen sehen etc. Und wenn einem Baby oder einem größeren Kind etwas passiert, dann tut man doch auch alles, damit es ihm gut geht, warum sollte man einen Unterschied machen, nur weil es noch so klein ist? Wenn etwas sein sollte, wird man da schon reinwachsen. (Das ist jetzt aber meine persönliche Meinung, ich würde keiner Frau einen Vorwurf machen, wenn sie sich gegen ein Kind entscheidet.) Und 1-2% heißt ja auch nur, dass mit fast 99%iger Wahrscheinlichkeit alles in Ordnung ist. Stellt Euch mal einen 6er im Lotto mit 99%iger Wahrscheinlichkeit vor – da lässt man sich schon im Vorfeld vom Makler über Villen beraten und sammelt auf dem Rückweg den Herzallerliebsten beim Porschehändler ein ;-). Und in einem stimme ich Dir absolut zu: die neuen Untersuchungsmöglichkeiten machen einen manchmal fast unsicherer als das sie beruhigen. Ich wünsche Dir alles Gute, dass Du es schaffst jetzt trotzdem einfach „guter Hoffnung“ zu sein und drücke die Daumen!
    Antwort
  • kach@gmx.net
    Gelegenheitsclubber (3 Posts)
    Kommentar vom 30.06.2006 19:15
    Hallo Babette. Ich finde eine Fruchtwasseruntersuchung in eurem Fall unnötig. Wenn ihr euch doch bereits entschieden habt auch ein Kind mit Down-Syndrom zu akzeptieren. Ist das deine erste SS? Gibt es bereits einen Fall des Down-Syndroms in eurer Familie? Ich bin die älteste von 7 Kindern (29J. und selbst in der 6SSW). Meine Schwester hat das Down-Syndrom (27 J.). Sie und wir alle in der Familie finden das ganz normal. Leider gibt es aber noch immer viele Menschen, die damit nicht umgehen können. Meine Schwester hat sich entschieden in der Johannes-Anstalt im Schwarzacher Hof (Mosbach) zu leben. Wir sind darüber sehr traurig, weil wir sie jetzt nur noch sehen wenn sie Urlaub hat. Aber sie hat nunmal so gewählt.... Wir sind jedenfalls sehr stolz auf sie, dass sie ihr Leben dort so gut meistert. Sie geht arbeiten, genießt am Wochenende die Disko und hat auch einen Freund :-)
    Liebe Grüße,
    Tina
    Antwort
  • makadre72@yahoo.de
    Superclubber (125 Posts)
    Kommentar vom 31.07.2006 15:35
    Hallo, nun muss ich das Thema doch noch einmal aufgreifen, auch wenn schon viele Beiträge hier stehen.
    Habe heute mein Ergebnis vom Trisomie Test erhalten und der war positiv. Nun legte mir mein FA die Vor-, Nachteile einer Fruchtwasseruntesuchung dar und ich versuche die Risiken abzuwägen und kann mich einfach nicht dafür entscheiden. Ich nuss sagen das mein Partner und ich kein behindertes Kind großziehen können und der Test wohl in unserem Fall angebracht wäre. Ich habe nur Angst das eine Fehlgeburt eingeleitet werden könnte und das Kind gesund ist.
    Ich habe mich entschieden (muss noch mit meinem Freund absprechen) das ich die drei großen Ultraschalluntersuchungen abwarte und falls es Anzeichen für eine Behinderung gibt die Amniozentese im 8. Monat machen lasse, da bei einer eventuellen Fehlgeburt das Kind Überlebenschancen hat. Mein FA sagte das man die Amniozentese einfach zu oft empfiehlt und den Trisomie-21 Test überbewertet.
    Hat jemand von Euch ein positives Ergebnis gehabt und keine Fruchtwasseruntersuchung gemacht? Kann mir jemand sagen ob die drei (in meinem Fall zwei verbleibende) große Ultraschalls ausreichend sind um einen mehr Gewissheit zu geben?
    Ich will mich nicht total unter Druck setzen und versuchen die Sache so gut es geht abzuwägen und mich nicht verrückt machen lassen.
    Bin über jeden hilfreichen Kommentar/ Meinung dankbar!
    Viele Grüße,
    Antwort
  • michaelbosmanns@hotmail.com
    Superclubber (425 Posts)
    Kommentar vom 31.07.2006 19:26
    Hallo Maria, ich persönlich habe damit keine Erfahrung,da ich (wie schon geschrieben) keinen solchen Test hab machen lassen. Ich kann nur sagen, daß meine Mama bei meinen beiden jüngsten Brüdern (sind jetzt 13 u 15 Jahre) jeweils Verdacht auf Trisomie hatte und KEINE FU machen liess. Beide sind gesund! Allerdings ist das ja auch schon ein Weilchen her und die Zuverlässigkeit der Tests ist doch sicher gestiegen? Aber was ich doch nicht so ganz verstehe: Du sagst, ihr wollt kein behindertes Kind, oder? Dann wäre eine FU doch die Sicherung dieser Diagnose,oder? Und wenn du die Ultraschalls (Schalle?) abwartest und dann im 8. Monat erfährst,daß es tatsächlich behindert ist, was dann? Willst du dann noch abtreiben? Versteh mich nicht falsch, ich verstehe deine Unsicherheit. Ich denke nur, wenn man sich sicher ist, daß mein kein behindertes Kind möchte, dann ist es doch besser, die nötigen Schritte so bald wie möglich einzuleiten und nicht erst 8 Monate schwanger zu sein voller Angst und Sorge, oder? Wünsche dir jedenfalls viel Glück bei der Entscheidungsfindung und daß dir andere vielleicht hilfreichere Tipps geben können! Liebe Grüße Bossi
    Antwort
  • sschill@planetposter.de
    Superclubber (328 Posts)
    Kommentar vom 31.07.2006 22:04
    Hallo Maria. Oh je … ich wünschte, ich könnte Dir etwas Hilfreiches raten – habe aber ebenfalls die Tests nicht machen lassen. Hast Du nur eine NT-Messung bekommen oder auch die Blutuntersuchung? Im Zweifelsfalle stimme ich Bossi zu – lass lieber eine Fruchtwasseruntersuchung machen. Das Risiko dabei liegt zwar nicht bei Null, ist aber auch sehr gering – such Dir dazu am besten auch einen damit erfahrenen Arzt. Ich habe eine Bekannte, die beim Organscreen in der 20. SSW erfahren hat, dass ihr Kind schwer behindert war – sie hat sich dagegen entschieden, es zu bekommen. Dazu wurde dann eine Fehlgeburt eingeleitet, also eine Geburt mit allem drum und dran – es war für sie die Hölle! Im achten Monat wird in Deutschland auch niemand mehr eine Spätabtreibung vornehmen - das wird nur bis zur ca. 22. SSW gemacht, da die Kleinen dann noch nicht überlebensfähig sind, das Kind käme ja– auch wenn es Trisomie-21 hat – lebend auf die Welt. Ich kenne aber sehr viele (naja vier), die auch ein positives Ergebnis hatten. Alle haben die Fruchtwasseruntersuchung machen lassen – und alle Kinder waren gesund. Wie gesagt, der Test zeigt ja nur ein erhöhtes Risiko an. Ich würde vermutlich die Fruchtwasseruntersuchung machen lassen. Alles Liebe

    Antwort
  • makadre72@yahoo.de
    Superclubber (125 Posts)
    Kommentar vom 01.08.2006 09:19
    Vielen Dank euch allen! Tja, weiß schon das ich mich vielleicht selbst etwas wiederspreche, doch beim ersten US war ja alles okay. Werde das nächste Woche nochmal mit dem FA besprechen, um sicherzugehen das es wirklich so war.
    Mein FA hat eben auch gemeint das das Kind wahrscheinlich gesund ist und ich ein gesundes Kind bei einer FG verlieren könnte. Das Risiko wäre viel höher als das ich ein behindertes Kind bekomme. Das ist eben meine größte Sorge.
    Wie mein FA sagte werden hier auch im 8. Monat (lebe in Frankreich) FG eingeleitet und ich bin mir schon im Klaren das das furchtbar sein wird.
    Mein Freund und ich haben uns jedoch entschieden das wir erstmal mit dem FA nächste Woche zusammen sprechen um noch einmal die Risiken durchzugehen. Wir werden wohl den zweiten großen Ultraschall abwarten. Da ich gelesen habe das man durch die Nackentransparenz-messung schon ziemlich gut erkennen kann ob das Kind behindert ist (und bei mir alles okay war) bin ich doch zuversichtlich. Wegen dem nasenknochen muss ich nochmal nachfragen, hmmm, habe zwar Nasenansatz gesehen, doch keine Ahnung ob das ein gutes Zeichen ist.
    Bin übrigens in der 17. Woche und meine beiden Ärzte die die verschieden US durchführen sind sich nicht einig wann denn die SS begann und so gibt es auch bei dem Test keine Einigkeit. Weiß nicht vie wichtig das genaue Datum dabei ist. Musste ihn sogar zweimal machen, das Ergebnis vom zweiten erhalten wir erst nächte Woche. Na ja, Risiko wird wohl trotzdem vorhanden sein. ich bin über 30, mein Freund über 40....
    Nochmals vielen Dank und allen noch eine schöne unbeschwerte SS!
    Antwort
  • manuelazippler@web.de
    Gelegenheitsclubber (2 Posts)
    Kommentar vom 10.08.2006 16:29
    Hallo! Ich (36) war heute beim Arzt. Jetzt steht die für mich, schreckliche Entscheidung an, Fruchtwasseruntersuchung, ja oder nein? die Nackenfaltenmessung und der Bluttest waren super ausgefallen ( 1 zu 700) Ich mache mir ziemliche Sorgen wegen einer möglichen Infektion (Fehlgeburt). Gibt es nichts Anderes, ausser der Fruchtwasseruntersuchung? Meine Ärztin rät mir zu nichts, sie drängt nicht dazu, aber auch nicht ab... Habt ihr einen Rat für mich? Das wäre schön? Manu1
    Antwort
  • makadre72@yahoo.de
    Superclubber (125 Posts)
    Kommentar vom 11.08.2006 09:53
    Hallo Manu, also ich bin es noch einmal. Nachdem ich mich zwei Tage fix und fertig gemacht habe kam das Ergebnis von meiner zweiten Untersuchung (war ziemliches Chaos) und das Risiko bei mir war geringer. Wie dem auch sei, mein Freund ich ich hatten uns da schon entschieden das wir den zweiten großen US abwarten werden. Falls da etwas auftritt, was nicht in Ordnung ist, dann werden wir die FWU machen lassen.
    Habe mit einigen Bekannten gesprochen die auch mit Mitte/ Ende 30 ihr 1. Kind bekamen und die gleichen Dramen durchmachten. Keine von ihnen hat den Test gemacht und deren Kinder sind alle gesund.
    Bei mir waren ja auch alle vorherigen Tests okay und nur ein Risiko T21 festgestellt worden. Mein FA sagte das sind Grenzwerte und er hat mich nicht ermutigt eine FWU durchführen zu lassen und stattdessen diese zweite Echographie/ US abzuwarten.
    Ich weiß nicht inwieweit Dich das beruhigt und jeder muss die Entscheidung selbst treffen, doch ich bin mit mir wieder im Reinen. Ich hatte mehr Angst das durch die FWU etwas passiert als das mit meinem Kind etwas sein könnte. Sorge Dich nicht zu sehr, Deine bisherigen Werte waren in Ordnung (das ist ein gutes Zeichen!) und ich hoffe Du kannst die richtige Entscheidung für Dich und Deinen Floh treffen! Liebe Grüße,
    Antwort
  • manuelazippler@web.de
    Gelegenheitsclubber (2 Posts)
    Kommentar vom 11.08.2006 14:01
    Hallo Maria!Danke für Deine schnelle Antwort. Nachdem ich mich gestern 24 Stunden und die ganze Nacht gequält habe und meinen Mann um den schlaf gebracht habe, sind wir zu dem Entschluss gekommen auf die FWU zu verzichten. Das Risiko einer Infektion ist höher, als die Tatsache ein behindertes Kind zu bekommen. Warum also das kleine Mäuschen gefährden? Ich danke Dir recht herzlich und wünsche Dir auch alles Gute. Manu
    Antwort
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