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Windeldermatitis

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  • julianeb@hotmail.com
    Gelegenheitsclubber (10 Posts)
    Eintrag vom 17.07.2007 11:08
    Meine Tochter 6 Monate hat eine ganz unschöne Windeldermatitis. Der Arzt sagte mir, ich solle einfach Zinkpaste dick auftragen. Aber das hilft nicht wirklich. Es wird immer schlimmer und die Kleine versucht sich ständig im Windelbereich zu kratzen. Was könnte ich dagegen tun ?
    Antwort
  • streifenschmerle@gmx.de
    Superclubber (453 Posts)
    Kommentar vom 17.07.2007 12:34
    hallo juliane! ich kopiere ich mal was rein (dann brauch ich nicht alles selber schreiben ;-)) bei uns wurde damals dagegen beim und vom ki-arzt eine lila lösung gepinselt. ansonsten: "Therapie
    Ziel der Therapie einer Windeldermatitis ist ein erster Linie, die krankheitsbegünstigenden Faktoren wie Reibung, Feuchtigkeits- und Wärmestau zu vermindern. Empfohlen wird, Windeln mindestens sechsmal am Tag zu wechseln und hochabsorbierende luftdurchlässige Wegwerfwindeln zu verwenden. Es ist auch ratsam,, längere Zeit am Tag auf Windeln zu verzichten. Im Anschluss an die Reinigung mit klarem Wasser mit oder ohne Zusatz von im sauren Bereich gepufferten Waschzusätzen darf nur vorsichtig trocken getupft und nicht gerieben werden. Auch eine zuckerarme Ernährung zeigt oft gute Ergebnisse.

    Je nach Erreger muss eine Windeldermatitis mit lokalen antimykotischen (gegen Pilze) oder antibakteriellen (gegen Bakterien) Mitteln behandelt werden. Spezielle Badezusätze sowie Salben mit entzündungshemmenden und antimikrobiellen Zusätzen bewirken meist eine Abheilung in wenigen Tagen. Als Grundlage haben sich Wundschutzpasten mit Dexpanthenol, Zink- oder Lebertranzusatz bewährt. Häufig eingesetzte Wirkstoffe sind z.B. Nystatin und Clotrimazol. Sie zeichnen sich durch breite antimykotische, antibakterielle und leicht antientzündliche Effekte aus.

    Bei Candida-Infektionen, insbesondere wenn gleichzeitig auch die Mundschleimhaut betroffen ist, sollte der Magen-Darm-Trakt, der das Erregerreservoir darstellt, mitbehandelt werden.

    Bei hartnäckigen bakteriellen Infektionen, insbesondere durch Staphylococcus aureus, wird eine systemische antibakterielle Therapie empfohlen, das heißt, die Medikamente werden als Tablette oder ggf. als Infusionen verabreicht." aus: http://www.onmeda.de/krankheiten/windeldermatitis.html
    Antwort
  • mirlynn@web.de
    Superclubber (350 Posts)
    Kommentar vom 17.07.2007 21:04
    JHallo Juliane! Das Problem hatten wir auch ziemlich heftig! Multilind hilft dann kaum noch. Die Tinktur hatten wir auch. Ich kann dir emfehlen Luft, Luft, Luft! Dann hat bei uns ein Homöopathisches Mittel am besten geholfen, um die Sache dauerhaft in den Griff zu bekommen. Ich frag mal nach, was es war, und geb dir bescheid,wenn du interesse hast. Wenn meine Tochter heute dann manchmal noch etwas wund ist, mach ich auch Multilind drauf. 2x am Tag. LG
    Antwort
  • julianeb@hotmail.com
    Gelegenheitsclubber (10 Posts)
    Kommentar vom 18.07.2007 08:00
    Hallo, vielen Dank für die tollen Beiträge. Ja, Myrlinn wäre nett, wenn du mal nachsehen könntest.
    Juliane
    Antwort
  • Kommentar vom 28.07.2007 03:23
    Hallo Juliane
    ich bin zwar spät dran, aber wenn es das nächste mal losgeht mit einem wunden Po, kann ich Dit nur ein Sitzbad mit Tannolact oder Dekagil empfehlen. Isr der gleiche Wirkstoff nur ein anderer Name. Bei schlimmer Dermatitis auch 2x am Tag.Damit ersparst Du Dir die ganze Cremerei und die Haut kann atmen, was mit einer dicken Zinkschicht auf er Haut nicht mehr möglich ist. Das Pulver ist sogar verschreibungsfähig. Ich habe damit die besten Erfahrungen und meine Tochter 19 Mon war zwischenzeitlich richtig blutig am Po. Was auch hilft ist ein dicker Sud aus Kamillen und Salbeitee ins Badewasser ist desinfizierend, heilend, und zusammenziehend.
    Viel Glück Finn
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