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Wochenbettdepressionen?

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  • ambieri@gmail.com
    Gelegenheitsclubber (1 Post)
    Eintrag vom 05.03.2007 18:39
    Hallo.
    Ich hatte schon darüber gelesen, aber irgendwie war immer die Rede, dass Wochenbettdepressionen direkt nach der Geburt auftreten.
    Meine Kleine ist jetzt 2 Wochen alt und seit 2 Tagen hab ich das Gefül die Welt geht unter. Ich kann mein eigenes Kind nicht ansehen ohne sofort in Tränen auszubrechen. Und sie ist in den letzten zwei Tagen auch immer unruhiger geworden. Ich glaube, ich übertrage meine Stimmung irgendwie auf sie. Was kann ich dagegen tun? Mein Mann ist gerade jetzt für 2 Wochen im Ausland und kann mir da also auch nicht helfen. Hat irgendwer Erfahrung damit?
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  • mirlynn@web.de
    Superclubber (350 Posts)
    Kommentar vom 05.03.2007 20:19
    Ich kann dich schon verstehen. Gerade am Anfang, wenn man nicht viel Schlaf hat, noch erschöpft von der Geburt ist und die Hormone sich umstellen, fühlt man sich irgendwie hilflos und überfordert. Wahrscheinlich ist bei dir, grade weil dein Mann jetzt gerade für zwei Wochen weg ist, die Stimmung so plötzlich umgeschwenkt. Frag doch mal in der Familie nach, ob dich nicht jemand für ein, zwei Stunden besuchen will, mit dir spazieren geht, oder einfach mal deine Kleine schnappt, und du mal zeit für dich hast. Wenn nicht in der Familie, dann vielleicht Freunde und Bekannte. Was mir auch geholfen hat, wenn ich mich mit der Kleinen zusammen hingelegt habe für den Mittagsschlaf zB. Nutze die Zeit, um eine tiefe Bindung zwischen euch entstehen zu lassen. Und wenn es garnicht mehr geht, rede doch mal mit deiner Hebamme, oder seinem FA. Ich hoffe das konnte dir ein bisschen helfen. Vielleicht haben andere noch ein paar Tipps. Viele liebe Grüße
    Antwort
  • sonjanaujoks@gmx.de
    Superclubber (327 Posts)
    Kommentar vom 06.03.2007 07:22
    Huhu,

    genau. Raus, raus, raus!! Und wenn sie im Wagen schläft, am besten Walkman auf und laut Musik hören. Und wenn Du Dich einsam und verlassen fühlst, einfach hier ins Forum kommen.
    Hatte auch diese Depris und konnte mich am Anfang gar nicht damit abfinden, nicht in Ruhe duschen zu gehen, oder was zu essen. Meine Hebamme ist dann noch ganz oft gekommen. Oder meine beste Freundin, die dann die Kleine im Arm hatte und uns ab und zu betüttert hat.
    Antwort
  • tina.gerster@freenet.de
    Powerclubber (88 Posts)
    Kommentar vom 06.03.2007 13:58
    Hallo Anna, es ist ein stück weit normal dass man mal fertig ist und das Gefühl hat, man kann nicht mehr. Normal ist es nur nicht, dass man denkt, dass man das aushalten muss und da durch muss. Ich kann dich sehr gut verstehen, ich hatte lange Zeit Wochenbettdepressionen (was ich anfangs gar nicht wahr haben wollte) und hatte irgendwie das Gefühl ich könne gar keine Bindung zu meinem Kind aufbauen obwohl ich es doch liebe. Ich kann dir nur empfehlen, dir Unterstützung und Hilfe zu suchen, z.B. unter http://www.emotionelle-erste-hilfe.de Hab ich auch gemacht und bin superglücklich damit. Da findest du professionelle ausgebildete Ansprechpartner, die dir zur Seite stehen. Ich wünsche dir viel Kraft und alles Gute. LG, Tina
    Antwort
  • streifenschmerle@gmx.de
    Superclubber (453 Posts)
    Kommentar vom 07.03.2007 16:47
    hallo anna! tröste dich - das passiert nicht nur dir - das passiert ganz ganz ganz vielen mami´s! die hormone, die neue situation zu hause, die 9 monate SW sind vorbei...dann ist man auch noch allein... da muss einem doch zum heulen sein ;-) ich rate: immer raus mit den tränen - und wenn du deine tochter wieder anschaust, dann lachst du wieder (denn du hast recht: unsere emotionen übertragen wir -gewollt und/oder ungewollt- auf unsere kinder); immer schön bei der familie und freunden/bekannten ausquatschen und auch ausheulen, soweit es geht helfen lassen, und (wie die anderen auch empfehlen): raus raus raus an die frische luft - lass dir bloss nicht die decke auf den kopf fallen!!! und mach dir ganz viele positive gedanken; auch wenn es blöd klingt und anfangs schwer fällt... da könnte auch ein mama-baby-yoga-kurs helfen! kopf hoch und alles gute :-) lg peggy
    Antwort
  • sabine.sauer@gmx.de
    Gelegenheitsclubber (21 Posts)
    Kommentar vom 07.03.2007 19:40
    hallo anna, mir ging es auch so. hat 2 tage nach der geburt angefangen und ging ca. 6 wochen. damals war es so super heiß und ich konnte dadurch auch nur abends nach draußen und meine kleine hatte die ersten 4 monate fast nur gebrüllt. fühlte mich furchtbar alleine und abgeschnitten von der welt. meine hebamme hat mich dann akupunktiert, was gut geholfen hat und dann bin ich trotz hitze und gebrüll viel raus und unter menschen. heul dich auch ruhig bei verständnisvollen menschen aus, die dich nicht verurteilen. ( fand es ganz furchtbar wenn ich dann zu hören bekam: reiß dich zusammen, du hast keinen grund...) muss allerdings sagen, dass ich die ersten 4 monate immer mal wieder solche depressiven tage hatte, ( vorallem an extremen schreitagen, an denen ich zu gar nichts kam und mein freund nicht da war), an denen mir alles zuviel war und mir nur nach weinen zumute war. wenn dies so ist, dann lass es raus!! und gönne dir immer mal wieder irgendetwas gutes, wenn du gelegenheit dazu hast. es ist nicht so einfach in die neue rolle zu wachsen und braucht seine zeit, plötzlich ist dass ganze leben anders und gerade am anfang steht man selbst ja hinten an und hat nur noch wenig zeit für die eigenen belange und wünsche, aber da wächst man hinein. bei mir wurde es immer besser, je älter sie wurde. und seit sie kaum noch schreit kann ich mein "neues leben" gemeinsam mir ihr zufrieden leben und genießen. wünsche dir viel kraft! liebe grüße!
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