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Erfahrungsberichte Wassergeburt

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  • Katrin_Disam
    Gelegenheitsclubber (9 Posts)
    Eintrag vom 20.03.2008 11:08
    Liebe babyclub.de-Userinnen,

    viele Kliniken bieten mittlerweile die Möglichkeit einer Wassergeburt.

    Erzählen Sie hier, wie Sie Ihr Kind "im Wasser" entbunden haben, was Schwangere dabei erwartet und ob Sie sich aus heutiger Sicht nochmals für eine Wassergeburt entscheiden würden.

    Wir freuen uns auf viele persönliche Geschichten!

    Ihre babyclub.de Redaktion
    Antwort
  • gitanes
    Superclubber (196 Posts)
    Kommentar vom 21.03.2008 11:56
    Hallo, ich mach mal den Anfang....
    Obwohl ichs mir vorher beim besten Willen nicht vorstellen konnte hatte ich (Ende Januar) eine Wassergeburt. Von 16 Stunden Geburt hab ich 10 Stunden im Wasser verbracht! Als ich erst mal in der Wanne war hat mich keiner mehr rausgebracht :-)
    Zwei Stunden vor Ende musste ich in einen anderen Gebärsaal umziehen, also von der Normalwanne in die Gebärwanne. Ich sah bestimmt recht armselig aus als sie mich da über den Flur geschleift haben! Aber die Bewegung war gar nicht schlecht.
    Im Wasser zu gebären war wunderschön, außerdem durfte ich mit meinem Sohn erst mal in aller Ruhe im Wasser liegenbleiben, ist ja schön warm!
    Auch die Gedanken die ich mir vorher gemacht hatte wie wohl am Ende das Wasser aussehen würde waren überflüssig da das nun wirklich niemanden interessiert hat ;-)
    Ich würde jederzeit wieder im Wasser gebären oder zumindest darauf achten dass die Möglichkeit besteht.
    Antwort
  • Murkelchen
    Powerclubber (56 Posts)
    Kommentar vom 08.05.2008 18:14
    Hallo
    Ich Wollte es auch, war auch zum teil in der Wanne die haben bei mir auch in der Wanne das ctg geschrieben, habe die wehen im Wasser besser und angenehmer veratmen können, nur es ging zum schluß garnicht mehr, ich hatte eine Wehe nach der Anderen und hatte es zum schluss auch nicht mehr ausgehalten, habe dann auch eine pda bekommen, und dann ging es auch wieder, nur konnte ich nach der PDA nicht mehr ins Wasser, mir wurde kurz vor der Entbindung kotzübel, habe auch erbrochen gehabt, und dann kam endlich der kleine er mußte dann auch noch mit der saugglocke geholt werden

    Gr Murkelchen
    Antwort
  • gitanes
    Superclubber (196 Posts)
    Kommentar vom 25.06.2008 16:51
    Es tut im Wasser weh, es tut an Land weh. Es kommt eigentlich nur drauf an wo du dich in diesem Moment besser "entspannen" kannst.
    Ich würde dir dringend empfehlen in einer Klinik oder einem Geburtshaus zu entbinden wo eine Wassergeburt möglich ist, entscheiden wirst du dich vorher eh nicht können. Musst du aber auch nicht. Und glaub mir, wenns dann soweit ist weißt du ganz genau was dir gut tut und ob du an Land oder im Wasser sein möchtest.
    Dazu kommt dass du immer wieder wechseln kannst, es ist also nicht so wie man sich das vorher so vorstellt. Wie schon geschrieben, ich hab 10 Stunden im Wassser verbracht, obwohl ich mir das nie hätte vorstellen können. Keine zehn Pferde hätten mich da raus gebracht :-)
    Schau dir am besten die in Frage kommenden Kliniken und so an, die erklären auch viel. Hoffe ich konnte dir etwas helfen.
    LG
    Antwort
  • paul-und-joschi
    Juniorclubber (26 Posts)
    Kommentar vom 24.08.2008 22:15
    Beim dritten Anlauf hat es geklappt, aber von vorne:
    -Ich hätte schon gerne bei meinem ersten Sohn eine Wassergeburt gehabt. Bin dann auch in die Wanne, was sehr angenehm war. Es war eine große Geburtswanne mit gedämpftem Licht, Musik... . Dort kann man sich noch viel leichter unter Schmerzen drehen. Ich fand es auch angenehm, nicht komplett auf dem "Präsentierteller" zu liegen. Als der Muttermund komplett war und die Presswehen kamen wurden die Herztöne von dem Kind immer schlechter und ich mußte dann noch schnell in den Kreißsaal umziehen. Es war auch echt besser so. Der Arzt mußte mithelfen, da der kleine immer wieder zurückgerutscht ist. Dammschnitt... . Naja, nun ist er acht Jahre und fast alles wieder vergessen. Sein Kopfumfang war 37 cm was schon recht groß ist, deshalb hat es wahrscheinlich nicht geklappt, denk ich.

    -Bei zweiten Sohn hab ichs dann wieder versucht: Muttermund war vollständig, aber der gute Junge wollte einfach nicht ins Becken rutschen. Da meinte meine Hebamme: "Entweder warten wir noch so ne halbe Stunde bis die Blase springt, oder du gehst raus aus dem Wasser und ich mach sie auf, dann geht es schneller."
    Da ging ich dann doch lieber raus ich wollte einfach nur, daß es vorbei ist. Und dann gings echt schnell. Wieder Dammschnitt. Er war ein "Sterngucker". Das bedeutet, daß das Baby mit seinem Gesicht nicht wie gewöhnlich nach unten Richtung Boden schaut, sondern sich andersherum ins Becken eingedreht hat, was für Mutter und Kind bei der Geburt beschwerlicher ist. Jetzt ist er fünf Jahre alt.

    -Bei meinem dritten Sohn hat es dann geklappt. Dieser hatte aber wieder einen großen Kopfumfang. Bei den anderen beiden Geburten konnte die Hebamme durch einen kontrollierten Dammschnitt ein unkontrolliertes Einreißen verhindern, was eben bei einer Wassergeburt nicht möglich ist.
    Die Hebamme kann auch nicht so gut mithelfen, weil sie einfach nur vom Beckenrand hinkommt. Man muß also so ziemlich alles alleine machen. Sie kann dann den Damm auch nicht durch einen bestimmten Griff schützen. Bei mir ist es dann nicht nur nach hinten gerissen, sondern noch viel schlimmer ca. 3 cm nach vorne (nicht in der Mitte). Damit hatte ich dann echt auch noch ca. vier Wochen Probleme beim gehen... .
    Kaum war er geboren, wurde sofort das Wasser abgelassen und wir konnten nicht einmal verschnaufen. Das hatte ich mir anders vorgestellt. Jetzt ist er 2,5 Jahre.

    Fazit: In den Wehen ist es eine feine Sache sich im Wasser besser bewegen zu können... Aber für die nächste Geburt (Anfang April 2009) werde ich sehr wahrscheinlich das Wasser kurz vor Schluß verlassen. Aber das muß ja nichts für euch heißen. Es gibt ja auch Fälle, wo alles wunderschön abläuft. Planen kann man eine Geburt eh nicht. Meine drei bisherigen waren auch alle verschieden.
    Antwort
  • gitanes
    Superclubber (196 Posts)
    Kommentar vom 25.08.2008 11:48
    Hallo,
    das mit dem Dammschnitt stimmt so nicht. Ich hab auch im Wasser einen Dammschnitt bekommen. Die Ärztin hat so tief geschnitten wie sie konnte, trotzdem ist der Schnitt noch nachgerissen, das wäre aber auch an Land passiert.
    Viele liebe Grüße!
    Antwort
  • paul-und-joschi
    Juniorclubber (26 Posts)
    Kommentar vom 25.08.2008 22:29
    Tja, da hatte ich wohl Pech mit meiner Hebamme, die hat das nicht mal versucht...
    Grüßle
    Antwort
  • melli31083
    Juniorclubber (32 Posts)
    Kommentar vom 01.09.2008 17:30
    Hallo ihr Lieben,
    also man macht sich als werdene Mama doch schon ganz schön viele Gedanken, einerseits hab ich totale Angst vorallem vor einem Darmschnitt oder zu reißen und dann genäht zu werden. Das schlimme ist ich bin Zahnarzthelferin und weiß zumindest im Mund wie das ist wenn man da operiert und anschließend näht und so was in der Art stell ich mir dann vor. Oder wie gitanes schon gesagt hat, wie sieht das Wasser dann aus oder der Tisch wo man liegt??
    Aber dann denke ich wieder, so viele Frauen haben schon Kinder bekommen und unsere Medizin ist heute so weit, das große Komplikationen heut zu tage gut vermieden oder früh erkannt werden. Und ich möchte ganz ehrlich wenn es klappt normal entbinden und nicht so einen geplanten Kaiserschnitt!!
    Aber man kann sich bekloopt machen wie man will, dann läuft doch alles ganz anders ab, als gedacht!!

    LG Melli
    Antwort
  • gitanes
    Superclubber (196 Posts)
    Kommentar vom 02.09.2008 11:35
    Hallo Melli,
    oje, vor der Geburt hören sich solche Berichte wirklich grauenvoll an.... Ich hab mir genau die gleichen Gedanken gemacht wie du. Aber glaub mir, deine Sorgen sind unbegründet. Eine Geburt ist zwar kein Spaziergang, aber im Normalfall machbar. Und, auch wenn ich mir das vorher nicht vorstellen konnte: Wie das Wasser nachher aussieht, bzw. der Tisch ist dir so unglaublich egal. Ich hab Haare bis zum Hintern, die waren natürlich auch mit im Wasser. Nach der Geburt hat sie mir eine Schwester mehrmals gewaschen (ich durfte unter der Dusche sitzen ;-) und wir haben darüber gelacht.
    Wie man so ein Erlebnis wie eine Geburt freiwillig gegen einen geplanten Kaiserschnitt tauschen kann ist mir völlig unklar. Und meist geht es Frauen nach einem Kaiserschnitt seelisch und körperlich deutlich schlechter als nach einer spontanen Entbindung - das vergisst man oft!
    Freu dich auf deine Geburt, es geht bestimmt alles gut.
    Liebe Grüße
    Antwort
  • melli31083
    Juniorclubber (32 Posts)
    Kommentar vom 02.09.2008 18:35
    Hallo Gitanes,

    danke, das werde ich auf jeden Fall!! Auch wenn man als Frau sich immer sorgen und gedanken macht, aber irgendwann dieses Wunder dann in den Armen zu halten, läßt alle sorgen verschwinden!!

    Danke und LG Melli
    Antwort
  • Supermama23
    Gelegenheitsclubber (1 Post)
    Kommentar vom 11.09.2008 21:01
    Guten Abend weiss nicht wie ich anfangen soll.
    Habe mir eure berichte mal durch gelessen und sehr interessant also ich werde in 2 wochen entbinden und bin der meihnung das ein Wasser Geburt das besste ist habe zwar echt angst vor der geburt aber ich denke mir mal so was andere können kann ich auch.
    Ich sehe das alles mitlerweile possitif lag in der ganzen schwangerschaft schon 2 mal im krankenhaus wegen wehen und jetzt bin ich froh wenns vorbei ist mit der zeit wird es eht ansträngent.LG Supermama
    Antwort
  • jeanette
    Gelegenheitsclubber (1 Post)
    Kommentar vom 27.09.2008 10:55
    Hallo,
    bei mir soll es ca am 06.10.08 soweit sein.
    Es ist mein 3. Kind und wollte es diesmal vielleicht auch mit einer wassergeburt versuchen.
    Wollte ich bei den anderen eigentlich auch aber mein Sohn hatte es so eilig,ich bin mit einer 3cm öffnung ins Krankenhaus gekommen und ein halbe stunde später war der Kleene schon da.
    Bei meiner Tochter hatte ich einen vorzeitigen Blasensprung und bis die wehen dann eingesetzt hatten und ich wieder aufstehen durfte war die wanne leider belegt.
    Ich hoffe das es diesmal klappt.
    Zum Thema reißen oder Dammschnitt kann ich nur sagen das mir beides schon passiert ist.
    Bei meinem Sohn hat man einen schnitt gemacht und die Naht merke ich heute noch mein Sohn ist jetzt 7Jahre.
    bei meiner Tochter bin ich gerissen (nicht viel) es mußte nicht genäht werden und merke nichts mehr davon.
    Aber wie es auch kommen wird raus kommen sie alle so oder so!
    Und obwohl es meine 3. geburt ist macht man sich genauso gedanken wie alles klappt und angst vor den schmerzen hat man auch genauso.Aber wenn das Würmchen da ist,ist es als wenn jemand einen knopf gedrückt hätte und alles ist vergessen.
    Ihr solltet Euch nur nicht scheuen nach schmerzmitteln zu fragen die starke spielen nützt in der situation nämlich nix.
    LG madam mim
    Antwort
  • Ghostwhisperer
    Gelegenheitsclubber (1 Post)
    Kommentar vom 16.06.2009 18:58
    Ich wusste gar nicht, dass es noch Frauen gibt, die glauben, durch einen sog. "kontrollierten" Dammschnitt einen Dammriss vermeiden zu können. Mittlerweile weiß man doch, dass in einem solchen Fall der Schnitt weiter reißen kann und sowieso schlechter verheilt. Ich habe Erfahrungsberichte gesammelt und kann sicher sagen, dass ein kleiner Riss dem Schnitt vorzuziehen ist. Zum Glück entbinde ich wieder in einem KH, in dem Dammschnitte nur im Notfall gemacht werden, wenn es gar nicht anders geht, zum Beispiel bei Saugglocke. Ich hatte bisher 3 Geburten an Land und die vierte dann im Wasser. Bei der 4. Geburt hatte ich auch schon eine Hebamme zur Vorsorge, die dann auch zur Entbindung anwesend war und die Nachsorge übernommen hat, da ich immer ambulant entbinde. Die Wassergeburt war der absolute Hammer. Es war sowas von schön entspannend. Ich fuhr in die Klinik, als ich schon alle 3 Minuten Wehen hatte. Die Hebamme war vorgewarnt und hatte schon begonnen, die Wanne zu füllen. Als ich ankam, schaute sie nach dem Muttermund, der war schon bei 7 cm. Sie bot mir sodann die Wanne an und ich dachte, ich versuche es mal einfach. Und ich wäre auch ungern wieder rausgegangen. Nach vollständiger Muttermunderöffnung öffnete sie mir die Fruchtblase - auch in der Wanne. (nicht so wie hier bei anderen). Dann ging es sehr schnell, nach nichtmal 10 Minuten war der Kleine geboren. Risse hatte ich auch diesmal keine, obwohl der KU mit 36 cm schon ganz ordentlich war. Nachdem die Plazenta geboren und der Kleine abgenabelt war, konnte ich aus der Wanne und weil ich es wünschte, erstmal duschen gehen. Danach gabs noch was zu Futtern und einen Kaffee. Übrigens hatte die Hebamme kein Problem damit, irgendwie an "mich ran zu kommen", im Gegenteil. Und auch mein Schatz war die ganze Zeit dabei, kniete hinter mir ausserhalb der Wanne, drückte mir die Hände und hielt mich fest. Es hätte alles nicht besser sein können. Im Sep. soll das 5. Kind zur Welt kommen. Ich habe die gleiche Hebamme wie beim 4. Kind und auch diesmal ist wieder eine Wassergeburt geplant - wir würden uns freuen, wenn es wieder klappen würde.
    Antwort
  • marinabina
    Gelegenheitsclubber (19 Posts)
    Kommentar vom 14.09.2009 16:56
    Hallo,
    meine erste Tochter kam zu Hause in der Hocke, ich hätte nie in der Wanne bleiben wollen!
    Aber dann kam die 2.Geburt, ich war während der Schwangerschaft schon immer gerne in der Badewanne und als mir dann während den Wehen immer warm und wieder kalt wurde beschloss ich in die Wanne zu gehen. Dort war es super. Meine Mann ließ noch mehr Wasser ein und die Hebamme fügte Salz dazu und nach ca 30 Minuten war unsere Kleine geboren. Es war nichts gerissen, die Schmerzen waren auszuhalten und die Wärme und die Leichtigkeit vom Wasser kamen uns sehr entgegen. Ich bin sehr gespannt wo nun unser 3.Kind auf die Welt kommt. Aber ich denke wieder zu Hause in einem schönen großen Gebährbecken.
    Schöne Geburt für Euch!
    Antwort
  • Kikicoco
    Gelegenheitsclubber (1 Post)
    Kommentar vom 15.03.2013 23:21
    In welchem Krankenhaus waren sie ?
    Antwort

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