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Ständige Angst um mein Kind!!

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  • marie24
    Superclubber (143 Posts)
    Eintrag vom 22.10.2008 11:12
    Hallo!

    Ich habe ein Problem und hoffe Tipps von anderen Mamis zu
    bekommen.

    Ich habe eine 2 jährige Tochter und ständig Panik das meinem
    Kind was schreckliches passiert.

    Ich weiss das hat wahrscheinlich jede Mutter, doch bei mir
    ist es echt schon extrem. Das hat angefangen als mein Kind
    ein paar Tage alt war und wird nicht viel besser.

    Als sie ein Baby war bin ich nachts dauernd aufgestanden um
    zu sehen ob sie noch atmet.
    Ich kann mein Kind nicht einmal für ein paar Stunden meinen
    Eltern geben, da ich keine ruhige Minute habe.
    Muss dazu sagen, meine Eltern haben einen Pool im Garten
    und das macht es nicht gerade leichter.

    Ich denke immer das keiner so gut aufpasst wie ich.
    Ich habe schlimme Gedanken was meinem Kind alles
    passieren kann.
    Wenn ich die Kleine dann mal hergebe, ruf ich dauernd an
    und nerve alle.

    Am Spielplatz kann sie nichts alleine machen, weil ich Angst
    habe das sie wo runterfällt.
    Ich weiss, dass das nicht gut ist weil sie sich so nicht
    frei entfalten kann.

    Auch für mich ist das ziemlich anstrengend, weil ich ja keine
    freie Minute habe. Aber ich kann halt nicht raus aus meiner
    Haut.

    Sogar meinem Freund schreibe ich eine Liste was er machen soll
    und was sie zu essen kriegt, wenn ich dann mal weggeh.
    Auch er meint ich müsse lockerer werden.

    Ihr Essen würd ich am liebsten pürieren damit sie sich nicht
    verschluckt.(Mach ich nicht)

    Dann schlägt man die Zeitung auf und liest Horrorgeschichten
    von Kindern die tragisch verunglückt sind.

    Wie geht ihr mit solchen Ängsten um?
    Würde gern wissen ob es noch andere Mütter gibt mit solchen extremen Ängsten.

    Lg
    Antwort
  • Manosi
    Powerclubber (52 Posts)
    Kommentar vom 22.10.2008 12:35
    Also ich bin schon vorsichtig und versuche alles mögliche von vorherein zu verhindern... Wohnung sichern, immer dabei sein... Ich muß aber sagen, ich habe gar kein schlechtes Gefühl wenn ich den Großen mal bei Oma lasse oder ihn in den KiGa abgebe... Ich weis er hat es dort gut und er wird kompetent betreut und zu seinen Großeltern fährt er auch super gern... Ich bin froh das er zu anderen Personen auch ein aufgeschlossenes Verhältnis hat...
    Bis zu seinem ersten Geburtstag... gabs auch kaum Zeit die er ohne mich verbracht hat...
    Ich finds halt auch wichtig das er seine eigenen Erfahrungen macht... Auf dem Spielplatz laß ich ihn auch laufen... meiner Meinung nach lernt er bestimmte Sachen einfach auch dadurch das ihm mal was passiert... Falls du verstehst was ich meine...
    Mich beunruhigen auch die Dinge die ich lese... ich käme auch nie auf die Idee meine Kleinen draußen allein spielen zu lassen... oder den KiWa auf der Terasse zu parken ohne dabei zu sein... Finds ziemlich traurig das man sich um sowas Gedanken machen muß...
    Wie findet es denn eigentlich dein Freund? Ich denke der fühlt sich sicher auch nicht wohl dabei... vielleicht hilft es dir ja wenn du dein Kind den Leuten mal gibts (schrittweise)zu denen du ein ganz besonderes Vertrauen hast und die zeiten langsam steigerst und dir dann auch für dich was vornimmst, das du gar nicht erst dir schlechte Gedanken machen kannst...
    Du kannst nie alles "böse" asschalten... und ich denke meinen kindern kann bei mir genauso etwas passieren, wie wenn ich sie abgebe... Ich kann nur prüfen und sichern das sie zu Leuten kommen zu denen ich Vertrauen habe...
    Antwort
  • marie24
    Superclubber (143 Posts)
    Kommentar vom 22.10.2008 12:36
    Danke für deine schnelle Antwort! Nein beim Arzt hab ich das
    noch nicht angesprochen.

    Muss aber auch sagen, dass ansonsten alles super klappt.
    Mein Kind scheint mir ziemlich zufrieden und ausgeglichen.
    Wir unternehmen auch sehr viel, aber ich muss halt immer
    dabei sein.

    Bin sehr glücklich mit meiner kleinen Familie und wir wünschen
    uns ein zweites kind. Nur diese verdammte Angst muss ich noch
    in Griff kriegen.

    Bis es soweit ist, hab ich mir vorgenommen entspannter
    zu werden. Mal schauen wie ich das hinkriege.

    Liegt vielleicht auch daran das sie ein absolutes Wunschkind ist
    und mein Leben so schön ist seit mein Kind da ist.
    Da hab ich eben Angst das zu verlieren.
    Nur halt zu extrem.

    Das mit dem Babysitter, da bin ich ganz deiner Meinung.
    Ich könnt mein Kind auch nicht in fremde Hände geben.
    Aber irgendwann muss sie in den Kindergarten, da hab ich
    schon Horror davor.


    Meine Tochter wurde leider per Kaiserschnitt geholt wegen
    Beckenendlage. Da verlief alles gut. Daran kanns nicht liegen.

    Das du eine schwere Geburt hattest tut mir leid.

    Wie alt ist denn dein Kind?
    Antwort
  • marie24
    Superclubber (143 Posts)
    Kommentar vom 22.10.2008 12:44
    Hab die weiteren Antworten erst gelesen als ich meinen zweiten Beitrag schon gespeichert haben.

    Also mein Freund findet natürlich das ich übertreib. Das weiss
    ich ja selbst. Ich arbeite auch daran und hab auch schon kleine Fortschritte gemacht.

    Aber ich kann die Angst halt nicht von einem auf den anderen Tag
    ausschalten.

    Meine Kleine ist auch anderen Personen gegenüber total aufgeschlossen.

    Bis jetzt hat sie unter meinen Ängsten auch nicht gelitten, aber um so älter sie wird desto schwieriger wird es.
    Deshalb muss ich jetz was ändern.
    Antwort
  • Manosi
    Powerclubber (52 Posts)
    Kommentar vom 22.10.2008 12:49
    Kann schon verstehen das du deine Ängste nicht von heute auf morgen loswerden kannst... aber schrittweise und langsam...
    Spätestens wenn ihr ein zweites Kind habt wirst du sehen das du auf Hilfe von anderen angewiesen und dankbar sein wirst...
    Glaube mir kleine Kinder merken ganz genau was mit der Gefühlswelt der
    Antwort
  • marie24
    Superclubber (143 Posts)
    Kommentar vom 22.10.2008 13:05
    Ja das stimmt. Denk mir das es beim zweiten Kind auch entspannter
    wird. Man weiss ja doch was ungefähr auf einen zu kommt.

    Ausserdem werd ich mit einem Baby gar nicht mehr die Zeit haben
    ständig meine Grosse zu beglucken.

    Antwort
  • gitanes
    Superclubber (196 Posts)
    Kommentar vom 23.10.2008 09:25
    Meine Mutter war auch so extrem ängstlich. Zumindest bei meiner großen Schwester, bei mir war es dann besser.
    Meine Schwester hat viele Jahre Psychotherapie hinter sich um ihren Alltag bewältigen zu können. Sie hatte regelmäßig Panikattacken und Angstzustände.
    Sie kann heute noch nicht allein Autofahren, mal ohne Angstzustände allein zu Hause bleiben oder gar fliegen und so gefährliches Zeug.
    Vor längeren Autofahrten mit ihrem Mann hat sie tagelang Durchfall.
    Ihre Therapeutin meinte dass diese "Störung" ganz typisch ist für Kinder überängstlicher Eltern.
    Such dir Hilfe, arbeite an dir und bekomm das deinem Kind zuliebe in den Griff.
    Das Leben ist gefährlich, das wirst du nicht ändern können. Aber wenigstens lebenswert sollte es sein.
    LG

    Antwort
  • Ka75
    Very Important Babyclubber (552 Posts)
    Kommentar vom 28.10.2008 20:53
    Hi,
    ich habe auch den Eindruck beim Lesen bekommen, dass Deine Ängste nicht so ganz "normal" sind. Ich würde mir dringend Hilfe suchen!!! Deinem Kind zuliebe. Es kann nur SELBSBEWUSST werden, wenn es klettern darf auf dem Spielplatz, laufen, rennen usw. ohne ständig zu sehr unter Kontrolle zu sein! Es muss ja lernen, sich selbst zu vertrauen!

    Sprech entweder mit Deiner Hebamme, wenn Du eine gute hattest, oder mit dem Hausarzt oder sonst einem guten Arzt, dem Du vertraust.

    Ich selbst habe auch mit der Hebamme gesprochen, ob sie mir zu einer Therapie rät oder es als "normal" einstuft, da ich Probleme hatte, die Geburt zu verarbeiten.

    Viel Glück und mach was, werde aktiv!!!
    LG Ka
    Antwort
  • TerraX
    Gelegenheitsclubber (3 Posts)
  • TerraX
    Gelegenheitsclubber (3 Posts)
    Kommentar vom 15.12.2015 11:49
    Hallo ihr Lieben :)
    Grade bin ich auch in so einer Fase, ich habe manchmal ganz schlimme Tage. Mir geht es genauso wi ihr es beschrieben habt. seit 12 jahrenschon, und mit drei Kindern. Bin echt froh dass ich nicht alleine bin damit. Es hat jetzt so einen Punkt bei mir erreicht dass ich voll Lust habe das blöde Geplapper im kopf ein für alle mal zu heilen.
    Ich bin fest davon überzeugt dass wir das voll hinkriegen. Wie, weiss ich noch nicht, ich weiss nur es gibt einen weg. Wenn wir zu erst erfahren warum diese Gedanken kommen können wir dann damit weiter arbeiten.
    Mir hat vor kurzem ein Ps.th. gesagt das solche Gedanken , träume, kommen wenn die Frau nicht loslassen kann und kein vertrauen in die eigene Kinder hat, dass sie ihr Leben meistern können wenn sie gross sind. Auch sei das normal in verschiedenen Fassen wo sich die Kinder verändern und aus dem bestimmten alter herauswachsen. Mir hat das sehr geholfen.

    Aber wenn es so belastend ist sollte es natürlich therapiert werden, und ich denke auch es sollte natürlich geheilt werden…
    Ich persönlich habe außergewöhnlich viele Frauen kenengelernt die ihre Kinder verloren habe, und bin selber sehr sensibel, ich war auch im alter von 8-9 auf der Beerdigung eines Babys, daher vielleicht meine Ängste, und diese schlimmen bilder.
    Das beten hilft mir auch immer sehr, und vor kurzem ist mir ein beruhigender gedanke in den sinn gekommen… Der Jesus hat sein Blut für uns gelassen, damit wir in Glück und Frieden auf Erden leben können. Irgendwie gibt mir das schon ein gutes gefühl. Ich sage mir auch wenn das alles im kopf kommt, Ich weiss dass das nur meine Dämonen sind, und das ist eine lüge, ich weiss lieber Gott dass du es gut mit mir meinst.
    Was ich auch neulich herausgefunden habe, ist dass dies bei sensiblen Frauen vorkommt. Wir können den anderen einfach gut nachfühllen, und büssen dann dafür mit diesen ängsten die nicht unsere Geschichte sind. Ich habe vor mich mehr mit diesem Thema zu befassen. auf jeden fall musste ich feststellen dass ich viel leid von anderen zu tragen versuche, schon als Kind, so dass es fast normal für mich geworden ist. Ich habe es gar nicht gemerkt das mein Leben daran erkrankt ist, gerade in dieser situation denke ich. Ich bedenke jetzt eine Therapie zu machen für dieses Thema und das Leben neu zu entdecken :D

    Auf jeden fall glaube ich nicht daran dass man gewisse Sachen nicht heilen kann… Alles kann man heilen, auch das, und wenn die ängste am schlimmsten sind und nicht mehr auszuhalten scheinen, gerade dann ist der perfekte Zeitpunkt sie anzupacken und zu heilen.. Wünschen euch viel Geduld auf diesem weg. Danke an alle die sich geäußert haben , alleine das hilft sehr. :* Ich bin froh wenn sich noch jemand meldet, und wenn wir weiter diskutieren können. allene bei einigen stellen musst eich sogar lachen :D , wo einige von euch mit Kopfschütteln geschrieben habe .. wie krank das ist… O man, ... es ist krank und verdreht und es soll verschwinden, wir schaffen das , das bin ich mir sichern. :*
    Antwort
  • TerraX
    Gelegenheitsclubber (3 Posts)
    Kommentar vom 15.12.2015 11:49
    Schaut euch den link von oben an, wir sind nicht alleine
    Antwort
  • CarlaES
    Very Important Babyclubber (1457 Posts)
    Kommentar vom 07.01.2016 18:58
    Hallo Zusammen,

    Ich muss hier auch mal sagen: ICH HABE auch Ängste- Träume immer wieder. Weil ich und ihr auch so eine enge Bindung habe.
    Bei mir habe ich das Gefühl hat es etwas mit dem Not Kaiserschnitt zu tun- dieser hing mir ncoh lange nach nach dem Motto" Er hätte es nciht alleine geschafft"..so habe ich am Anfang vieles verwehrt udn beschützt. Bis jetzt achte ich sehr darauf dass er immer Ruhepol hat und nicht überfordert wird.
    Dennoch lasse ich gerne los udn lerne an Eltern Onkel etc abzugeben. Und das geht mittlerweile wunderbar (er ist jetzt 2 Jahre).

    Kinder werden größer udn haben ihr Temperament- das sollen sie ausleben.
    Wir können manchmal nur trösten und nicht immer jede Tischkante verstecken etc.

    Aber ich verstehe es sehr sehr gut. Aber ist es nciht für euch auch anstrengend? Schränkt euch das nicht ein? Ich frage aus Interesse nciht weil ich es irgendwie verurteile..wie gesagt verstehe das gut
    Antwort
  • CarlaES
    Very Important Babyclubber (1457 Posts)
    Kommentar vom 07.01.2016 19:02
    Und vorallem wär interessant was hat euch geholfen, was hilft euch denn im Alltag? Wa s hilft euch in schlechten Phasen? Mir zum Beispiel Babyphon Kontrolle, das Erinnern was er alles bisher gemeistert hat ohne mich bzw. mit meiner Hilfe...und manchmal einfach nur Ablenkung wenn er woanders betreut wird abends...
    Antwort
  • Ivanka32
    Gelegenheitsclubber (10 Posts)
    Kommentar vom 15.08.2016 22:20
    Wir haben einen großen Garten mit Pool, aber da würde unsere kleine Motte niemals rauskommen, weil wir auch nie die Leiter davor stehen haben. Aber ich kann verstehen, dass du oft angst um deine Kinder hast. Wenn du aufmerksam bist, wird ihnen auch nichts schlimmes passiere. Man muss aber bedenken, dass Kinder auch aus Fehlern lernen müssen. Damit meine ich, wenn sich irgendwie hinfallen oder sich selber wehtun, dann merken sich Kinder sowas und machen es nicht wieder. Wenn man ständig bestrebt ist, die eigenen Kinder immer in Watte zu packen, dann kann es passieren, dass die Kinder ebenfalls später ein ungewöhnlich übervorsichtiges Verhalten an den tag legen.

    Wir haben jetzt auch seit neustem einen coolen aufblasbaren Whirlpool auf unserer Terasse, wo wir abends immer entspannen. Wir haben den auf https://www.intex-poolstore.de/aufblasbarer-whirlpool-intex gekauft, wo es auch viele schöne Pools für Kinder gibt. Ich finde zb ein Planschbecken oder Pool schon mal gar nicht verkehrt, dann kann man den Kinder schonmal das Verhalten im Wasser ein wenig näher bringen. Nur nicht zu viel angst haben! :)
    Antwort
  • Liana451
    Gelegenheitsclubber (14 Posts)
    Kommentar vom 25.08.2016 16:26
    Bei mir ist es ähnlich: Tief durchatmen, mit sagen, dass fast alle Kinder gesund groß werden. Das WIssen, dass ich alles Notwendige für die Sicherheit getan habe. Und dann sage ich mir, wenn etwas passiert: man kann einem Kind nicht alles abnehmen. Sonst wird es überängstlich und kann auch wichtige Erfahrungen nicht machen. Eine kleine Verletzung tut weh und ist blöd, aber besser, als nie klettern zu dürfen.

    Und ansonsten genau wie du Ablenkung :)
    Antwort
  • kunto
    Powerclubber (90 Posts)
    Kommentar vom 19.09.2016 17:13
    Man muss langsam auch anfangen loszulassen
    Antwort

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