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  • redsky82
    Gelegenheitsclubber (3 Posts)
    Eintrag vom 13.02.2009 12:53
    Hallo Nina,
    Die Geburt meiner Tochter ist heute genau 9 Wochen her. Und ich kann mich sehr genau erinnern. Ich kann immer gar nicht verstehen das manche sagen den Schmerz vergißt man, wenn das Kind da ist. Ich kann es nicht vergessen.

    Also:
    ich bekam gegen 23 Uhr Blutungen und bin ins KH gefahren. Der Arzt sagt keine Panik das sind die sogenannten Zeichnungen. Das ist normal. LAngsam und harmlos merkte ich ein leichte Ziehen.
    Ich wurde dann unter Beobachtung ans CTG gelegt.
    Gegen 4 Uhr morgen wurden die Wehen regelmäßiger aber von der Intensität für mich noch ertragbar. Auf einmal lag ich in einem Schwall von Fruchtwasser. Als die Hebamme nachschaute sagte sie Fruchtblase ist aber noch prall (sie scheint wohl oben angerissen gewesen sein) aber der Muttermund Öffnet sich schon. Schmerzen waren immernoch erträglich.
    Ab dort lag ich nur noch am CTG. Gegen 6 Uhr stellte die Hebamme fest, dass der Muttermund schon 5 cm auf war und schickte mich in den Kreißsaal.
    Jetzt fingen die Richtigen Schmerzen an. Da ich von einer Freundin gehört habe, dass ich solange wie möglich rumlaufen soll, habe ich das zwischen den Wehen auch noch gemacht.
    Ab 7 uhr hatte ich dann aber die Kraft nicht mehr zwischen den Wehen zu laufen.
    Der Wehenschmerz ist einfach unerträglich man kann nicht mehr denken, mich durfte man bei einer Wehe nicht anfassen, man weiß einfach nicht wo der Schmerz genau ist. Ich hatte das Gefühl das Kind will aus dem Po rauskommen. (hört sich komich an ist aber so).
    Die Hebamme sagte immer ich soll nicht pressen (sonst reißt der Damm) aber man macht es automatisch es geht gar nicht anders man fällt es vor Schmerz einfach nicht aus.

    Die eigentlichen Presswehen fand ich dann gar nicht mehr so schlimm nach dreimal richtig Pressen war meine kleine Prinzessin dann da (9.36 Uhr).

    Dieses Gefühl ist einmalig wenn dann die kleine auf dein Bauch gelegt wird. Das ist so schön und es hält immernoch an.

    Während der Geburt hatte ich keine Kraft mich zu bewegen( ich sollte mich zum Beispiel von der Seitlage in die Rückenlage drehen oder die Beine hoch heben. Ging nicht mußte mein Mann dann machen) und ich hab geschwitzt, wie noch nie in meinem Leben.

    Dann mußt ich noch die Plazenta rausbringen. Das war etwas problematisch, die wollte nicht richtig. Als sie dann endlich raus war, habe ich enorm viel Blut verloren und bin erst mal ab geklappt. War aber gleich wieder da.

    Während der Geburt ist meine Scheide leicht eingerissen. Mit drei Stichen wurde es auch gleich genäht. Das merkt man auch en bißchen ist aber auch harmlos.

    Wir waren dann 2 Stunden zur Kontrolle noch im Kreißsaa l(erste mal anlegen zum Stillen) und dann 3 Tage noch auf Station.

    Beim ersten Toilettengang bin ich auch nochmal abgeklappt. Das ist aber wohl normal.

    Ich hatte eigentlich eine "schöne" und schnelle Geburt. Ich kann auch jedem empfehlen vor der Entbindung Akkupuntur zumachen. DAs hilft damit sich der Muttermund schneller öffnet.

    So genug geschrieben. Ich hoffe du kannst damit was anfangen. Wenn du fagen hast kannst du die gerne stellen.

    Ach so, falls ich Rechtschreibfehler gemacht habe, entschuldige. Ich hab einfach drauf los getippelt.

    Lg Anja
    Antwort
  • Sonnchen
    Superclubber (122 Posts)
    Kommentar vom 28.02.2009 11:48
    Hallo Nina,

    bei meinem ersten Kind bekam ich morgens um 6 die ersten leichten Wehen und leichte Blutungen ( der Pfropf hatte sich wohl gelöst).
    Sind ganz gemütlich ins Krankenhaus und haben dort erstmal gebadet. Dann wurden die Wehen heftiger. Angst hatte ich keine, war viel zu neugierig, wie es weiter geht, denn wir hatten uns so sehr auf unsere Tochter gefreut. Das zog sich vieleicht hin!!!! Hat ewig gedauert. Abends durften wir im Kreissaal erstmal etwas schlafen und plötzlich wurden die Wehen so stark, daß die Blase geplatzt ist ( Abends um 22 Uhr ). Dann mußten wir bis morgens um 6 Uhr "pressen" ;-) bis sie endlich da war. Das war zwar tierisch anstrengend und ich bin geschnitten worden und bin zusätzlich noch gerissen ( 3. Grades, aua ), aber trotzdem war es eine schöne und überwältigende Geburt. Wollte sofort noch ein Kind ;-). Bin nach vier Tagen nach Hause gekommen.
    Beim zweiten Kind war absolut alles anders. Ich war bereits eine Woche über Termin und hatte echt keinen Bock mehr. Meine Frauenärztin wollte dann einen Termin für die Einleitung der Geburt machen. Und plopp, in dieser Nacht, platzte die Fruchtblase. So eine Sauerei. Hatte erst eine Stunde geschlafen und konnte nicht mal richtig laufen, weil bei jeder Bewegung das Wasser rauslief. Wir also ab in die Klinik. Und eine Stunde später kamen die Wehen. Super heftig und richtig doll. Tja, und sechs Stunden später war der kleine Fratz dann da. Diese Geburt fand ich sogar noch schöner, als die erste. Bin weder gerissen noch sonst was. Uns ging es richtig gut. Bin drei Tage in der Klinik geblieben. Hatte ein Einzelzimmer und habe rund um die Uhr ferngesehen ;-). Habe das so richtig genossen da.
    Habe übrigens beide Geburten ohne Schmerzmittel "durchgestanden" .
    Tja, ma' gucken, wann Nummer drei kommt ?! ;-)
    Wehen sind zwar unangenehm, aber wenn man sich immer vor Augen hält, wir nützlich diese sind, dann ist alles haölb so wild. Die Nachwehen fand ich dafür umso blöder!!!!!

    LG
    Antwort

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