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Guter Schläfer ... schlechter Schläfer

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  • Aurelia
    Superclubber (331 Posts)
    Eintrag vom 24.05.2009 15:24
    In vielen Beiträgen hier im Forum steht mal etwas vom guten Schläfer und mal vom schlechten Schläfer ... und da frag ich mich jetzt, was sind eigentlich gute Schläfer und was sind schlechte Schläfer?

    Ich glaube mit meinem Sohn einen eher schlechten Schläfer zu haben:
    Es ist uns bisher noch nicht gelungen, dass er (10, 5 Monate) tagsüber allein in seinem Bettchen einschläft. Dafür schläft er aber gut im Kinderwagen (2x ca. 1,5 Stunden).
    Nachts sind wir vom Durchschlafen noch recht weit entfernt. Er schläft ca. 10 Stunden nachts mit Unterbrechungen und kann im Moment nur beim Stillen einschlafen.
    Natürlich würde ich es mir auch anders wünschen, doch im Moment weiß ich einfach nicht, wie ich es ändern soll. Was kann ich anders machen?

    Ich bin sehr neugierig auf eure Schilderungen von Euren guten oder schlechten Schläfern :-)

    Viele Grüße.
    Antwort
  • Keks
    Superclubber (321 Posts)
    Kommentar vom 25.05.2009 12:36
    Hallo Sonja,
    mal wieder einen krätigen Schulterklopf von meiner Seite...
    Aber wie Sandra schon schreibt, ich denke ihr müsst auch irgendwie den Teufelskreis lösen. Auch wenn esvielleicht ein harter Kampf wird. Aber wenn Du nimmer kannst, hat es ja auch keinen Sinn mehr.
    Wie schon gesagt, wir hatten das Buch von GU "Schlafen lernen" und auch wir haben die Methoden nicht angewandt aber trotzdem viel gelernt.
    Ihr werdet es ganz bestimmt schaffen und bals einen guten Weg finden.
    Schau Kjell ist jetzt 20 Monate und schläft erst jetzt alleine in seinem Bett und in seinem Zimmer. Wir waren auch kurz vor dem verzweifeln, weil wir ihn einfach nicht aus unserem Bett bekommen haben.
    Jetzt haben wir sein Bett umgebaut zum Juniorbett und von jetzt auf plötzlich hat es geklappt.
    Ich glaube, er mochte es einfach nicht in dem Gitterbett, so weit unten zu liegen und sich eingesperrt zu fühlen.
    Drücke Euch weiter feste die Daumen.
    Gruß
    Antwort
  • Aurelia
    Superclubber (331 Posts)
    Kommentar vom 27.05.2009 20:34
    @Sam+Keks: Danke für Eure aufmunternden Beiträge. Es tut immer gut zu wissen, dass man nicht so ganz allein mit dem Schlafproblem ist.
    Das Buch "Durchschlafkur" hat mir mein Kinderarzt auch empfohlen. Ich hab es hier auch liegen.Allerdings hat mich das "Vollstopfen" der Kleinen ein bisschen abgeschreckt, so dass ich noch nicht weitergelesen habe. Werd ich jetzt aber mal machen.

    Der kleine Mann schläft jetzt und ich hoffe auf eine ruhige Nacht :-)

    Muss jetzt noch bügeln, obwohl ich super müde bin und eigentlich gleich schlafen könnte.

    Antwort
  • Aurelia
    Superclubber (331 Posts)
    Kommentar vom 01.06.2009 08:12
    Hab mir jetzt das Buch "Schlafen lernen" (GU) gekauft und bin eifrig am Lesen. Entdecke viele neue Einsichten und Fehler, die ich von Beginn an gemacht habe. Das Buch widerspricht in einzelnen Teilen der Durchschlafkur. Ich finde es absolut hilfreich. Bis zur Beschreibung der Methode bin ich noch nicht gekommen; aber bin schon sehr gespannt.
    Unsere Nächte sind nach wie vor absolut unruhig. Mathis dreht sich viel vom Rcken auf dem Bauch und kommt dann in Bauchlage aber auch nicht klar, so dass ich heute nacht wieder oft (ca. 5x) zu ihm kommen musset, um ihn zu beruhigen.
    Ich weiß nicht, wieviel Anteile das Zahnen und sein Schub, in dem er sich gerade befindet, an der Schlafsituation haben - doch ich habe wirklich Schiß, dass sich beim ihm eine Schlafstörung entwickeln könnte.

    Nun mal schauen ... was kommen wird.

    Im Moment ist gerade der Papa mit ihm los (im KIWA), da er seit er wach ist (6 Uhr), eigentlich schon wieder müde war, aber die Kurve zum Weiterschlafen nicht bekommen hat. Ich weiß nicht, was ich da anders machen soll.

    Wünsche Euch allen einen schönen Feiertag.

    @hfzbeauty: Dan hast Du ja einen wirklich guten Schläfer erwischt ;-) Ich freu mich immer zu lesen, dass es bei anderen klappt, denn dann hab ich die Hoffnun, dass auch unser kleiner Mann die Kurve noch bekommen wird. Bestensfalls ohne Schlaflernprogramm.
    Antwort
  • Keks
    Superclubber (321 Posts)
    Kommentar vom 01.06.2009 09:21
    Hallo Sonja,
    nicht aufgeben... Bei Mathsi wird sich ganz bestimmt keine Schlafstörung entwickeln. Er braucht eben nur ein paar Takte länger. Und wenn doch, dann bekommt Ihr das hin... Drücke feste die Daumen und berichte weiter.
    Liebe Grüße
    Antwort
  • Aurelia
    Superclubber (331 Posts)
    Kommentar vom 20.06.2009 12:36
    Heute nacht ist Mathis nur 1x wach geworden. Habe ihn gestillt und danach hat er von 0:30 Uhr bis 6:45 Uhr durchgeschlafen. Das ist für uns rekordverdächtig ;-)
    Viell. geht es jetzt ja schlafenstechnisch bei uns bergauf?! Viell. war es aber auch nur einen Ausnahme ... die nächsten Nächte werden es zeigen.
    Antwort
  • 1Martina2012
    Gelegenheitsclubber (5 Posts)
    Kommentar vom 14.08.2014 13:37
    dein Sohn ist doch kein schlechter Schläfer! mein Kleine brauchte immer sehr wenig Schlaf, die ersten Monaten hat er ca. 8 Stunden geschlafen, nie mehr als 1,5 - 2 Stunden am Stück, ich war total verzweifelt und extremal müde, wir - Kleine und ich - haben die erste nacht durchgeschlafen als er 14 Monate war. Tagsueber schlaeft er nur einmal 40-60 Minuten. Jetzt ist er fast 3 und haben wir schon keine Probleme mit ein- und durchschlafen:) er liebt einfach seines Zimmer, jetzt möchten wir ein Kinderbett für ihn kaufen: http://interbeds.com. Habt ihr andere interessante Hersteller?
    Zusammenfassend - man muss nur warten, jedes Kind entwickelt sich anders, einige haben Probleme mit schlafen bis 6 Geburtstag!
    Antwort
  • lucy_babyclub
    Babyclub-Team
    Powerclubber (53 Posts)
    Kommentar vom 20.01.2015 09:11
    Hallo zusammen, ich habe zuhause einen "guten Schläfer" und einen "schlechten Schläfer". Der so genannte schlechte Schläfer hat schon immer weniger Schlaf nachts gebraucht, dafür bis zu seinem 5. Lebensjahr ein Mittagschläfchen - und das holt er sich wann immer er möchte. D.h. er schläft schon mal mitten im Freibad oder auf einer Gartenparty auf der Wiese liegend ein - und wacht dann nach 20 Minuten bestens erholt wieder auf. Dafür weckt er mich allmorgendlich um halb fünf. Allein einschlafen konnte anfangs keines meiner Kinder. Ich habe dann konsequent geübt. D.h. kein großes ins-Bett-bringen-Ritual, sondern ab ins Bett, Küsschen, Rausgehen, Licht im Flur brennen lassen, Geschrei, nach 2 Minuten (Stoppuhr!) wieder rein. Auf keinen Fall mit ins Bett legen oder anfangen zu singen oder Licht anmachen o.ä.. Sondern einfach nur Präsenz zeigen für kurze Zeit. Das hat bei uns (guter und schlechter Schläfer) ziemlich schnell geklappt. Später kam beim schlechten Schläfer dann die Masche "ich kann nicht einschlafen" und er stand wieder im Wohnzimmer. Gleiches Modell in grün - zurückbringen; Küsschen, gehen. Es nervt unendlich - aber wenn es klappt, dann ist der Abend endlich wieder der Deine (Eure) und das tut unendlich gut!
    Antwort
  • AmChes
    Very Important Babyclubber (643 Posts)
    Kommentar vom 20.01.2015 22:50
    Huhu,
    wir haben hier mit unserer Großen eine "gute" Schläferin erwischt. Sie hat so ziemlich von Geburt an nachts 3 - 5 Stunden durch geschlafen. Aber über Monate ist sie quasi immer auf dem Arm eingeschlafen und ich hab sie dann in ihr Bett gelegt. Irgendwann muss sich sowas dann ändern, klar. Ich habe dann angefangen, sie abends ins Bett zu legen und mich daneben zu setzen (anfangs hat sie eh in der Wiege geschlafen, die ich immer in meiner Nähe hatte). Und nach und nach haben wir uns mit strukturiertem Tagesablauf und kleinen Ritualen an eine feste Schlafenszeit angenähert. Das hat seine Zeit gedauert, und hin und wieder gab es auch mal kommentare von dem ein oder anderen, ab wann ein kind alleine einschlafen können müsste etc... Alles Quatsch. Ich habe mir diesen Druck nicht machen lassen. Jedes Kind lernt alles in seinem eigenen Tempo, und solange mein Kind mehr Nähe braucht, bekommt es die auch. Vom Schreienlassen halte ich gar nichts. Ich habe mich viel mit Bindung etc beschäftigt, und alles, was ein Kind, das man schreien lässt, lernt, ist, dass es keine Hilfe bekommt, egal wie sehr es schreit. Babys können sich nun mal nicht anders als durch schreien oder weinen verständlich machen, wenn etwas ist, und wenn sie dann allein gelassen werden, weil sie lernen sollen, selbst damit klar zu kommen, hat das lediglich den Effekt, dass sie schreien, bis sie zu erschöpft dazu sind. Das ist dann kein Fortschritt! Beim nächsten Mal wird das Kind schneller in den Erregungszustand kommen, es wird dann auch schneller erschöpft sein - und dann wird es als Erfolg gewertet und man macht dem kleinen Wesen das Vertrauen kaputt. Nein danke, das tu ich meinen Kindern nicht an.
    Versteht mich nicht falsch, ich achte sehr auf feste Strukturen und klare Abläufe. Und wenn es nicht sein muss (weil Schmerzen o.ä.), hole ich meine Kleine auch nicht mehr aus dem Bett, wenn ich sie erst mal hingelegt habe. Aber ich gehe immer davon aus, dass wenn mein Baby weint, es dafür einen Grund gibt. Vielleicht ein schlechter Traum oder ein ungewohntes Geräusch oder eben was anderes. Bisher fahren wir damit sehr gut. Die Kleine ist 17 Monate und schläft mittags wie abends in ihrem Bett im eigenen Zimmer alleine ein und sie schläft auch nachts durch. Und ich werde es beim nächsten Kind auch wieder so machen.
    Antwort

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