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Erfahrungswerte äussere Wendung!

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  • HappySandra81
    Juniorclubber (44 Posts)
    Eintrag vom 05.01.2010 17:53
    Hallo
    Ich bin jetzt in der 33. Woche und mein kleiner Schatz liegt falsch rum.Meine FA möchte noch zwei Wochen warten, dann soll ich ins Kh wegen einer Wendung. Welche Erfahrungen habt Ihr damit? Hab gehört, dass es total unangenehm, sogar weh tun soll?! Sind Eure kleinen dann so liegen geblieben, oder haben die sich dann doch wieder gedreht?
    Antwort
  • Rose2577
    Superclubber (127 Posts)
    Kommentar vom 06.01.2010 12:48
    Hallo!
    Warum wolld ihr schon so zeitig was machen, mein kleiner lag fast bis zur Geburt falsch rum und dachte sich dan aber das die geburt doch einfach währe wenn er mit dem Kopf zuerst kommt und drehte sich noch. hasst du eine hebamme also meine sagte mir wenn sich das Kind nicht dreht macht sie mit mir Übugen wobei sich die babys oft drehen . ich würde mir erst mal ne erfahrene hebamme suchen bevor ich ins Krankenhaus gehe, ich hatte mich allerdings auch nicht zu verrückt gemacht da mir alle meine Frauenärztin und meine Hebamme sagten das bis kurz vor der Geburt das noch nicht so tragisch ist und sich mein Kind sicherlich noch drehen würde, und das tat es ja dan auch.

    LG Pia
    Antwort
  • deborah
    Superclubber (168 Posts)
    Kommentar vom 06.01.2010 12:56
    so eine wendung tut schon ganz schön weh....ich würde auch lieber erst zu ner hebamme gehen...die kennen da ganz viele tricks =) und die tun net weh... und außerdem hast du noch genug zeit (bzw. das baby) um sich zu drehen!
    immer diese panik mache....... mach dich net verrückt! es kommt wies kommen muß....
    Antwort
  • emilia
    Gelegenheitsclubber (9 Posts)
    Kommentar vom 06.01.2010 18:11
    meine zweite tochter lag auch in beckenendlage. in der 36. ssw bin ich in die klinik und die hebamme dort hat mir die "indische brücke" gezeigt (eine art yogaübung die die drehung des kindes auslösen kann) und mir moxazigarren gegeben. die werden am fuß an einem bestimmten akkupunkturpunkt gehalten und sollen auch dazu beitrgen dass sich das kind von selbst dreht. ich hab das dann schön alles zu hause gemacht und siehe da, in der 38. ssw lag sie andersherum! die äussere wendung kann man meiner meinung nach immer noch später versuchen wenn alle alternativen ausgeschöpft sind.
    lg emilia
    Antwort
  • HappySandra81
    Juniorclubber (44 Posts)
    Kommentar vom 07.01.2010 16:23
    Ich hab Ende diesen Monat einen Termin in der Klinik zur Anmeldung, dann werd ich in der36. Woche sein, dann werden wir ja sehen wies weiter geht.
    Verrückt mach mich eigentlich nicht, wenn der kleine dann falsch herum liegt, ist das halt so, ich fänds nur sehr schade, wenn aus diesem Grund ein Kaiserschnitt gemacht werden müsste, da wär ich etwas traurig, aber auch das wäre dann halt so.
    Ich weiss nicht ob ich, da es mein erstes Kind ist, so mutig wär und ihn trotz BEL spontan bekommen würde.

    Ich danke euch sehr für eure Antworten.
    Antwort
  • minimisch
    Gelegenheitsclubber (1 Post)
    Kommentar vom 09.11.2011 12:46
    Hallo
    Der Thread ist zwar schon etwas älter aber ich hatte eine perfekte Wendung und möchte meine Erfahrung mit der Welt teilen :)

    Hab mich deshalb extra angemeldet hier.

    Mein Kind lag bis zur 37. Woche in BEL, wir hatten schon den Kaiserschnitttermin und alles (ich war total gegen eine äussere Wende (Wegen der Gefahr der Plazentaablösung) und hab alles versucht von Taschenlampe über Moxa bis zur indischen Brücke... BEL spontan gebären lag nicht drinn, da der Kopf der Kleinen schon damals (37. Woche) gigantisch war (33 cm Umfang - also geburtsreif...)) War echt verzweifelt und hatte einfach keine Lust mehr... Hörte deshalb mit allen Überredungsversuchen auf und ergab mich meinem Schicksal: Kaiserschnitt... Das wollte mein Kind offensichtlich und hat sich spontan richtig gedreht - ich habs nicht mal gemerkt... Bei der nächsten Kontrolle wurde der Kaiserschnitt also wieder abgesagt und ich freute mich auf eine normale Geburt.

    Zwei Wochen später und eine Woche vor ET: Kind liegt wieder in BEL... Meine Güte war ich sauer auf die Kleine!!! Echt!!! Also mussten wir ganz kurzfristig einen Kaiserschnittermin abmachen. Da sie sich aber nach der 37. Woche noch 2 mal gedreht hat dachte ich wenn die das kann, dann könnens die Ärzte sicher auch und hab mich doch noch für eine äussere Wende (Ende 39. Woche) entschieden.
    Natürlich mit Kaiserschnittbereitschaft, sonst hätte ichs nicht gemacht...
    Die paar Stunden davor waren echt schlimm, nervenaufreibend... Würden wir in kurzer Zukunft Eltern werden? Oder war das nur ein "Vorspiel"? Wir rechneten eigentlich damit, dass es so spät nicht mehr klappen würde und der Kaiserschnitt unumgänglich war... Als wir dann im OP waren wars mit der Nervosität und der Angst aber vorbei. Es war sicherlich nicht gemütlich (15 Personen im Raum, diverse Apparate an mich angeschlossen, extrem kalt - alles war parat für Wendung und Kaiserschnitt...) aber ich fühlte mich sicher und wurde wunderbar umsorgt.
    Ich bekam eine PDA (falls es einen Not - Kaiserschnitt geben sollte wenns nicht klappt - machen sie in meinem Spital immer so und würd ich auch allen empfehlen auch wenns unangenehm war) und nachdem diese wirkte haben zwei Ärzte meine Kleine in einem Handgriff gedreht (jemand am Füdli und jemand am Kopf) dies dauerte keine halbe Minute!!!

    Danach dauerte es eine Weile, bis ich meine Beine wieder spürte und mich von der Aufregung erholt habe... Dem Kindli gings aber wunderbar, es bewegte sich fidel weiter und "nistete" sich in der neuen Position ein... Natürlich wurde es die ganze Zeit überwacht und Kaiserschnitt hätte sofort stattfinden können.
    Auf meinen Wunsch hin wurde, als ich mich etwas erholt hatte und meine Beine wieder spürte dann die Geburt eingeleitet. Ich wollte nicht mehr nach Hause, da ich Angst hatte, dass irgendwas verletzt wurde (Plazentaablösung, Nabelschnur um den Hals etc) und fühlte mich im Spital einfach wohler... Zum Glück war das auch ok so und ich durfte eine Einleitung machen.
    Somit wurde ich extrem streng überwacht von der Hebamme, es wurde all 2,5 Stunden ein CTG von der Kleinen gemacht, obs ihr noch gut geht und ich konnte (fast jederzeit) ein Ultraschall verlangen um zu sehen obs sich nicht doch wieder zurückgedreht hat oder so.

    Die Einleitung hat jedoch nicht wirklich angeschlagen, offensichtlich wars doch noch zu früh für die Kleine zum kommen... Und nach 2 Tagen durfte ich/ wollte ich dann wieder nach Hause. Seitdem gehe ich normal alle 3 Tage ins Spital, da ich jetzt am Übertragen bin und freue mich auf eine normale Geburt!!!

    Ich würde es JEDER FRAU empfehlen, es als "letze Möglichkeit" zumindest zu versuchen mit der Äusseren Wende, wenn das Spital damit Erfahrung hat, richtige Sicherheitsvorkehrungen trifft, ihr gut überwacht werdet und ein gutes Gefühl dabei hat - jedoch hätte ich es in Woche 37 (wie die Ärzte es empfehlen) nicht gemacht, da ich dann wieder nach Hause gemusst hätte wo ich wahrscheinlich Panik bekommen hätte das was nicht stimmt... Und es hätte ja auch nix gebracht da meine sich danach wieder gedreht hat. Dann lieber Moxen und Indische Brücke und alle anderen Möglichkeiten gründlich ausschöpfen (hat bei mir zwar nix genützt aber trotzdem...)

    Falls ihr noch Fragen habt dürft ihr mir gerne eine Nachricht schicken...

    PS: ich hoffe bei dir, Sandra, hat auch alles geklappt? Oder wie ist deine Geschichte ausgegangen?

    Liebe Grüsse,
    Minimisch


    Antwort
  • HappySandra81
    Juniorclubber (44 Posts)
    Kommentar vom 09.11.2011 20:36
    Hallo Minimisch!

    Ist ja nett, dass nach so langer Zeit hier nochmal jemand schreibt.
    Also bei uns ist es so ausgangen:

    Ich hatte am 29.01.2010 einen Termin in der Klinik zur Besprechung für die äußere Wendung aber dazu ist es garnicht gekommen, weil ich einen Tag zuvor einen Blasensprung hatte. Ich war in der 36. Woche(35+4).

    Bin dann in meine Wunschklinik gefahren obwohl ich wußte, sass sie mich eigentlich erst in der 37.Woche entbinden durften, ich hatte gehofft, dass sie wegen der drei Tage nicht so streng sind. Aber ich wurde dann in eine Klinik mit einer Säuglingstation gebracht und Simon kam per Kaiserschnitt zur Welt.

    Ihm ging es zum Glück sehr gut. Musste nicht in den Inkubator. Er war 48 cm und 2670g leicht. Das einzige, dass in den ersten Tagen schwierig war, war seine trinkschwäche, er war immer schnell müde und das Trinken hat ihn viel Kraft gekostet.

    Heute ist er 21 Monate. Ein kleiner Rabauke, hat sehr viel charme und ist sehr lebendig, man merkt ihm nicht wirklich an, dass er ein Frühchen war :-)


    Ich drück Dir ganz fest die Daumen für die Geburt.
    Genieße die Zeit in vollen Zügen!
    Kannst ja mal bescheid geben, wann die Kleine gekommen ist und wie das Erlebnis Geburt war.

    Lieben Gruß
    Sandra
    Antwort

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