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Wie schmerzhaft ist die Geburt ohne PDA

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  • Finja18-03-2010
    Gelegenheitsclubber (7 Posts)
    Eintrag vom 11.02.2010 11:51
    Ich werde am 18-03-2010 meine erste Entbindung haben.
    Werde die Geburt intensiver erleben wollen deshalb ohne PDA.
    Antwort
  • deborah
    Superclubber (168 Posts)
    Kommentar vom 12.02.2010 09:33
    also....ich mußte die ersten zwei mit pda machen da wĂ€hrend der geburt probleme auftraten...
    die letzten zwei habe ich ohne gemacht (habe drauf bestanden) und muß sagen, es ist echt schöner!!! verrĂŒckt, da kann man schmerzen sogut wie ausschalten und will das net =)
    mein kleines jetzt soll auch unbedingt ohne pda kommen!!! außerdem habe ich jetzt noch probleme wegen den pda`s... und laut umfrage bin ich da leider kein einzelfall!
    Antwort
  • Patty01
    Very Important Babyclubber (815 Posts)
    Kommentar vom 12.02.2010 12:23
    So allgemein kann man das denke ich nicht sagen....es hĂ€ngt von vielen faktoren ab (eventuelle Komplikationen bei der Geburt, ...)und natĂŒrlich auch vom allgemeinen schmerzempfinden der frau. Ich kann also nur erzĂ€hlen wie es bei mir war. Ich hatte keine PDA, aus dem Grund weil es zu spĂ€t war...unser Kleiner hatte es ja etwas eilig. Die Presswehen haben angefangen und dann nĂŒtzt es ja eh nichts mehr und dann ging alles ganz schnell. Ich dachte zwar in dem Moment ich wĂŒrde die Schmerzen nicht ertragen können, doch man hat ja keine Wahl ;-) und es ging doch...nach 4 Presswehen war unser Sohnemann da und irgendwie ĂŒberkam mich dann doch ein gewisser Stolz es oihne PDA geschafft zu haben (obwohl ich nie verstanden habe, wenn frauen sowas erzĂ€hlt haben)...meine Einstellung zur Geburt war halt immer die, dass ich mir sagte Millionen Frauen haben seit jahrtausenden Kinder zur welt gebracht und das in viel schlimmeren Bedingungen als wir, also werde ich das auch irgendwie hinkriegen....man macht sich zwar viele Gedanken im Vorfeld, doch ich finde man kann nichts planen...da man
    a) nicht weiss, was einen erwartet (bei einer erstzen geburt)
    b) vieles anders kommt als man denkt/hofft/erwartet
    c) man nicht weiss /bei einer ersten Geburt) wie man selbst auf den Schmerz reagiert
    NatĂŒrlich fragen die meisten Leute "und hat es weh getan?" und meine Antwort war immer "Wenn ich jetzt nein sagen wĂŒrde, wĂŒrde ich lĂŒgen...aber ich hab's ausgehalten (und aushalten mĂŒssen) und irgendwie kann man den Schmerz schlecht beschreiben da man (bei einer ersten Geburt) sowas halt noch nicht erlebt hat.
    Aber das ist ja nur mein Empfinden...jeder wird es anders erlebt (haben)...mein Tipp wĂ€re " Mach dir nicht zuviele Gedanken; höre auf dich und deinen Körper denn die natur hat alles perfekt ausgerichtet...und fĂŒr den Rest haben wir Ärzte und Hebammen bei uns ;-) Und vertraue auf dich und deinen Instinkt und auf dein Baby...
    Viel GlĂŒck
    Patricia
    Antwort
  • Rose2577
    Superclubber (127 Posts)
    Kommentar vom 16.02.2010 20:10
    Hallo!

    Also ich habe ganz bewusst auf die PDA versichtet da ich nicht wollte das mein Baby was von dem Mittel abbekommt. NatĂŒrlich ist eine Geburt schmerzhaft man kann die schmerzen auch schlecht beschreiben ich hab nur die ganze zeit gehofft das es bald vorbei ist. Und eins kann ich dir noch sagen wenn du dein Baby auf den Bauch gelegt bekommst sind sofort alle schmerzen vergessen. Schlimmer fand ich die schmerzen die man durch die naht, wenn man gerissen ist hat und die nachwehen bei meiner ersten geburt fand ich sehr schlimm, die Schmerzen beim Bewegen sitzen und auf der Toilette waren fĂŒr mich schlimmer als die Geburtsschmerzen die waren gleich vergessen und verschwunden nach der Geburt mit den anderen schmerzen musste ich Wochenlang leben, und erst bei diesen schmerzen dachte ich mir nicht noch einmal, aber auch diese GefĂŒhle vergingen nonst wĂŒrde es jetzt meinen kleinen Luke nicht geben. Ohne Beteubung ist auf jedenfall besser ich habs nicht bereut .

    Noch alles gute fĂŒr deine Schwangerschaft und die geburt.

    LG Pia
    Antwort
  • ninedaughters
    Gelegenheitsclubber (4 Posts)
    Kommentar vom 16.02.2010 21:27
    Hallo -
    ich habe vor vier Monaten meine Kleine ohne alles mit einer Hausgeburt auf die Welt gebracht und ich kann Dich nur unterstĂŒtzen jegliche manipulativen Eingriffe ( und dazu gehören schon Wehentropf und etc ) im Krankenhaus gut zu ĂŒberdenken und zu ĂŒberprĂŒfen.
    FĂŒr mich war diese Geburt wie eine Schneise durch mein Leben, ich bin sehr stolz auf mich, daß ich das Ganze so gut und entspannt geschafft habe - natĂŒrlich entscheidet jede Frau fĂŒr sich selbst und jede Geburt ist anders und nicht vergleichbar - somit kann man keine Frau verurteilen, die eine PDA genommen hat, weil es der Moment erforderte, aber es kann vielleicht Mut machen es erstmal ohne zu versuchen und möglichst alle AblĂ€ufe natĂŒrlich zu lassen - Du wirst sehen, wir sehr Du ĂŒber Dich hinauswachsen kannst. Das ist eine wundervolle Erfahrung, abgesehen von dem kleinen WĂŒrmchen, welches dann plötzlich da ist.
    Außerdem hatte ich kaum Risse und war nach 2 Tagen wieder fit und wahnsinnig glĂŒcklich ( jetzt noch immer ;) ) - ich finde unsere Körper sind so gebaut, daß sie den Schmerz ertragen können, die Natur ist sehr clever - man muß sie eben nur lassen und sich vor allem soweit wie möglich entspannen, dann ist der Schmerz weniger groß.
    Dir alles Gute !
    Johanna
    Antwort
  • Joan82
    Superclubber (102 Posts)
    Kommentar vom 02.03.2010 12:01
    Ich fands halb so wild. Hatte ich mir viel schlimmer vorgestellt.
    Ja, es tut weh, da muss man nichts schönreden. Aber man weiß ja, wofĂŒr man es macht.
    Ich hatte drei Stunden Presswehen, das ist eher selten, und habs auch ohne PDA geschafft. Mir hat die Atemtechnik aus dem Geburtsvorbereitungskurs echt gut geholfen.
    Aber letztendlich wirst du erst unter der Geburt wissen, ob du mit den Schmerzen klarkommst. Jede Geburt ist anders, jeder Mensch ist anders.
    Und wenn du dir eine PDA legen lÀsst, bist du deswegen keine schlechtere Mutter, weil du weniger gelitten hast.
    Antwort
  • Murmelbauch2009
    Very Important Babyclubber (1126 Posts)
    Kommentar vom 02.03.2010 12:32
    Also ich denke, wenn man eine schnelle Geburt hatte, kann man leicht reden.. nicht böse gemeint, aber wenn man nach 14 Std. immer stĂ€rker werdenen Wehen eine PDA verlangt, um Kraft fĂŒr die eigentliche Geburtsphase zu sammeln, dann hat man doch nicht weniger gelitten, oder?
    Aber völlig entkrĂ€ftet zu sein hilft keinem wirklich weiter und dann sollte man keinen falschen Stolz besitzen und seinem GefĂŒhl nachgeben, und wenn das nach einer PDA verlangt, dann bitte!
    Antwort
  • Engel1979
    Superclubber (215 Posts)
    Kommentar vom 02.03.2010 12:37
    Hallo,
    warte erstmal ab wie die Geburt verlÀuft.
    Ich wollte auch NIE eine PDA haben und auch keine Schmerzmittel, schon gar keinen Kaiserschnitt.
    Tja und dann kam es ganz anders. Geburt wurde eingeleitet, habe dann auch schnell Wehen bekommen und Fruchtblase ist geplatz. Nach 10 Stunden heftigster Wehen war der Muttermund immer noch bei 1,5cm und ich war total am Ende. Meine KrĂ€fte sind mit jeder Wehe immer mehr verschwunden und die Wehen kamen iwrklich alle Minute. Ich habe dann mit der Ärztin gesprochen und die hat mir zu einer PDA geraten, weil es noch sehr lange dauern wĂŒrde. Habe dann erstmal ein Schmerzmittel bekommen, bis der Narkosearzt kam. Dann war alles gut!Also dier Schmerzen waren weg und ich war erleichtert, sehr erleichtert. Es hat dann auch noch 8 Stunden gedauert!Meine PDA war sehr gut und ich konnte bald wieder aufstehen. Um 3.48Uhr kam meine Tochter und um 10Uhr bin ich schon wieder rumgelaufen!Leider wurde erst um 17Uhr die Nadel gezogen, da die NarkoseĂ€rzte immer NotfĂ€lle hatten! Aber sonst hatte ich keinerlei Nebenwirkungen.
    Alles Gute und warte ab wie die Geburt verlÀuft!!!!
    Antwort
  • Maria0901
    Powerclubber (95 Posts)
    Kommentar vom 08.03.2010 14:41
    Hallo, ich habe eine PDA bekommen als mein Muttermund 4 cm geöffnet, das war echt angenehm, da ich dann gut 2 Stunden keine Wehen gespĂŒrt habe danach war der MM 8 cm offen und die Presswehen haben angefangen. Ich hab also die eigentliche Geburt voll miterlebt. Aber fĂŒr die 2 Stunden schmerzfreiheit zwischendurch, nach 3 Stunden mit heftigen Wehen, war ich echt dankbar, in der Zeit kann man sich erholen und stark machen fĂŒrs Pressen. Danach muss man sich ja nichts mehr nachspritzen lassen. Aber am besten, du entscheidest das spontan.
    Antwort
  • Sonnchen
    Superclubber (122 Posts)
    Kommentar vom 09.03.2010 12:57
    Hallo,

    jeder empfindet eine Geburt auch anders!!! Hauptsache man hat eine kompetente Hebamme bei sich und geht neugierig anstatt Àngstlich an die "Sache" ran ;-)
    Nachher kÀht eh kein Hahn mehr danach, wie das Kind geboren wurde, oder?
    LG
    Antwort
  • JULIEBABY2012
    Gelegenheitsclubber (4 Posts)
    Kommentar vom 30.08.2012 17:33
    Eine lange Geburt ist zwar kurz, dafĂŒr aber intensiver und sehr schmerzhaft. Da von 0 auf 100.
    Du hast bei einer kurzen Geburt kaum Verschnaufpausen (keine Wehenpause), eine Wehe nach der anderen.

    Du hast eine lange Geburt und dadurch höchstwahrscheinlich lÀngere und mehrere Wehenpausen.
    Ich habe gehört das bei lÀngeren Geburten die Wehen alle 10 min oder so kommen.

    Und bei kurzen sind es vielleicht jede 1 bis 2 min.

    Nicht böse sein, aber manche haben eine PDA und wissen nicht einmal wie schmerzhaft Presswehen sind und behaupten, dass ihre Geburt schmerzhafter ist als eine kurze ohne PDA.

    Woher will eine Frau mit PDA wissen, was Presswehen sind und haben diese vielleicht schon sogar bevor der Muttermund offen ist.

    Das schmerzhafteste sind die Eröffnungswehen, also wenn der Muttermund bereits fĂŒnf cm offen ist.

    Klar hat man schon vorher Wehen bevor Mumund auf ist, aber diese Schmerzen sind nun mal nicht mit richtigen Eröffnungs oder Presswehen vergleichbar. Vor allem nicht, wenn man eine PDA hat und keine Schmerzen.
    Weil so was regt mich auf zu behaupten, dass eine lange PDA SCHMERZLOSE Geburt schmerzhafter sei wie eine kurze OHNE PDA.
    Weil ihr einfach gar nicht mehr Schmerzen fĂŒhlt.

    Antwort
  • JULIEBABY2012
    Gelegenheitsclubber (4 Posts)
    Kommentar vom 30.08.2012 17:33
    Eine lange Geburt ist zwar kurz, dafĂŒr aber intensiver und sehr schmerzhaft. Da von 0 auf 100.
    Du hast bei einer kurzen Geburt kaum Verschnaufpausen (keine Wehenpause), eine Wehe nach der anderen.

    Du hast eine lange Geburt und dadurch höchstwahrscheinlich lÀngere und mehrere Wehenpausen.
    Ich habe gehört das bei lÀngeren Geburten die Wehen alle 10 min oder so kommen.

    Und bei kurzen sind es vielleicht jede 1 bis 2 min.

    Nicht böse sein, aber manche haben eine PDA und wissen nicht einmal wie schmerzhaft Presswehen sind und behaupten, dass ihre Geburt schmerzhafter ist als eine kurze ohne PDA.

    Woher will eine Frau mit PDA wissen, was Presswehen sind und haben diese vielleicht schon sogar bevor der Muttermund offen ist.

    Das schmerzhafteste sind die Eröffnungswehen, also wenn der Muttermund bereits fĂŒnf cm offen ist.

    Klar hat man schon vorher Wehen bevor Mumund auf ist, aber diese Schmerzen sind nun mal nicht mit richtigen Eröffnungs oder Presswehen vergleichbar. Vor allem nicht, wenn man eine PDA hat und keine Schmerzen.
    Weil so was regt mich auf zu behaupten, dass eine lange PDA SCHMERZLOSE Geburt schmerzhafter sei wie eine kurze OHNE PDA.
    Weil ihr einfach gar nicht mehr Schmerzen fĂŒhlt.

    Antwort
  • JULIEBABY2012
    Gelegenheitsclubber (4 Posts)
    Kommentar vom 30.08.2012 17:37
    Eine kurze Geburt ist zwar kurz, dafĂŒr aber intensiver und sehr schmerzhaft. Da von 0 auf 100.
    Du hast bei einer kurzen Geburt kaum Verschnaufpausen (keine Wehenpause), eine Wehe nach der anderen.

    Du hast eine lange Geburt und dadurch höchstwahrscheinlich lÀngere und mehrere Wehenpausen.
    Ich habe gehört das bei lÀngeren Geburten die Wehen alle 10 min oder so kommen.

    Und bei kurzen sind es vielleicht jede 1 bis 2 min. Also keine Zeit von Schmerzen auszuruhen.

    Nicht böse sein, aber manche haben eine PDA und wissen nicht einmal wie schmerzhaft Presswehen sind und behaupten, dass ihre Geburt schmerzhafter ist als eine kurze ohne PDA.

    Woher will eine Frau mit PDA wissen, was Presswehen sind und haben diese vielleicht schon sogar bevor der Muttermund offen ist.

    Das schmerzhafteste sind die Eröffnungswehen, also wenn der Muttermund bereits fĂŒnf cm offen ist.

    Klar hat man schon vorher Wehen bevor Mumund auf ist, aber diese Schmerzen sind nun mal nicht mit richtigen Eröffnungs oder Presswehen vergleichbar. Vor allem nicht, wenn man eine PDA hat und keine Schmerzen.
    Weil so was regt mich auf zu behaupten, dass eine lange PDA SCHMERZLOSE Geburt schmerzhafter sei wie eine kurze OHNE PDA.
    Weil ihr einfach gar nicht mehr Schmerzen fĂŒhlt.
    Antwort
  • Patty01
    Very Important Babyclubber (815 Posts)
    Kommentar vom 31.08.2012 15:50
    ich kann hier ein kleines Update von mir geben.
    Mittlerweile habe ich meine 2.Geburt hinter mir, die auch ohne PDA oder sonstige Schmerzmittel verlaufen ist. Eigentlich aber wieder aus dem selben Grund :-b Keine Zeit dafĂŒr. Es war sozusagen eine Sturzgeburt und ich kann auch nicht behaupten, dass kurze Geburten schmerhafter sind. NatĂŒrlich hatte ich Schmerzen-musste aber dadurch und war auch wieder auszuhalten. Und dass die eröffnungswehen die schmerzhaftesten sind kann ich auch nicht behaupten. ich hatte ganz leichte unregelmĂ€ssige Wehen, ging ganz normal zu meinem CTG-Termin bei meiner FÄ da ich dachte es seien Senkwehen...naja. auf dem CTG war keine einzige Wehe! zu sehen. Muttermund aber schon bei 4 cm...ab ins Krankenhaus mit ihnen meinte die FÄ...tja, 15 Minuten spĂ€ter im Kreissaal bei 8 cm und erst ab da habe ich "Schmerzen" verspĂŒrt und da haben die Presswehen angefangen! Und vom Antreffen im Kreissaal bis zur Geburt (als bis er da war) waren es ganz genau 35 Minuten. Ich hatte beide Male keine schöne SS aber wurde mit schnellen und komplikationslosen Geburten belohnt. ABER: jede Geburt, jede Frau und jedes Baby ist UNTERSCHIEDLICH und NIEMAND kann einem im Voraus sagen wie es laufen wird und "wieviele" Schlmerzen man haben wird; Deshalb muss das einfach JEDE FRAU fĂŒr sich entscheiden ob PDA/Schmerzmittel oder nicht. Und keiner hat das Recht finde ich zu sagen wer und wie man Schmerzen verspĂŒrt oder verspĂŒren wird.
    LG
    Antwort
  • JuliaP
    Superclubber (462 Posts)
    Kommentar vom 02.09.2012 17:57
    Ich hatte im Mai eine medikamentenfreie Hausgeburt(-:
    Ich hatte eigentlich fast keine richtigen Schmerzen, es war eher die pure Naturgewalt der Wehen, also diese Wucht die mich von Welle zu Welle mitgetragen hat, aber so richtig schmerzhaft wars eigentlich nicht. Nur gegen Ende der Eröffnungsphase wurds mal ein bisschen anstrengender und ich hab gedacht: Also das halt ich aber keine 2 Stunden mehr aus (da hatte ich bereits seit einem Tag Eröffnungswehen)
    Aber ich hab jetzt schon von einigen Frauen gehört, das es bei ihnen Ă€hnlich war: Ist man an dem Punkt, wo man echt nicht mehr mag, sind die Babys meistens innerhalb von einer Stunde da(-: (das gilt natĂŒrlich nur fĂŒr "störungsfreie" Geburten wo nichts angeschoben oder reingefunkt wurde)
    So wars bei mir auch und nach 20 min hab ich meine bezaubernde Tochter auf die Welt geschoben(-;
    Die Austreibungsphase empfand ich als ĂŒberhaupt nicht schmerzhaft, sondern eher als Erleichterung weil ich jetzt endlich aktiv mitschieben konnte.
    Das Schmerzempfinden ist natĂŒrlich von Frau zu Frau unterschiedlich, und wenn mans so versucht und merkt, das geht gar nicht mehr dann ist ne PDA immer noch besser als nen Kaiserschnitt oder Dammschnitt weil die Frau völlig am Ende ist.

    Ein weiteres Argument gegen die PDA möchte ich aber noch einwerfen, weil das noch gar nicht genannt wurde:
    Der Körper der Frau schĂŒttet unter den Wehen körpereigene Endorphine aus, die wie ein natĂŒrliches Schmerz-und Aufputschmittel wirken. Diese Endorphine gelangen ĂŒber den Mutterkuchen auch zum Kind. FĂŒr das Kind ist die Geburt nĂ€mlich genauso anstrengend wie fĂŒr die Mutter, es wird gequetscht und geschoben etc...
    Nur blöderweise produziert die Mutter unter der PDa keine Endorphine mehr weil ihr Körper ja keinen Anreiz dazu hat(Schmerz-EndorphinausschĂŒttung).
    Das heißt, die Mutter hat keine Schmerzen mehr. Aber das Baby muss mit seinen Schmerzen völlig ohne UnterstĂŒtzung der Mutter alleine klarkommen!

    Zudem produziert der mĂŒtterliche Körper unter der PDA evtl weniger Oxytocin, wodurch die Wehen schwĂ€cher werden und wieder in den natĂŒrlichen Geburtsverlauf eingegriffen werden muss:
    Es wird ein Wehenmittel gespritzt, das aber die Wehen nicht annĂ€hernd so sensibel aufbaut wie der Körper und viele Frauen ein wahres Wehenmarathon durchstehen mĂŒssen. Oft haben die Kinder durch die heftigkeit der kĂŒnstlichen Wehen so einen Druck drauf dass die Frauen auch noch richtig fies reißen...alles sehr sehr unschön!

    Das Hormon Oxytocin ist aber nicht nur fĂŒr die WehentĂ€tigkeit verantwortlich, es ist auch das Bindungshormon. Mit Oxytocin ist es ein bisschen wie mit dem Leben als Eltern: Liebe und Schmerz liegen oft nah beieinander...
    Oxytocin sorgt also nicht nur fĂŒr die (schmerzhaften) Wehen sondern ĂŒberschĂŒttet uns nach der Geburt auch mit einer Flut von Liebe fĂŒr das Kind. Ich glaube, jede Frau die ihr Kind natĂŒrlich geboren hat weiß was ich meine(-; (was jetzt aber bitte-oh gott, oh gott- nicht falsch verstanden werden darf: NatĂŒrlich lieben auch KS-MĂŒtter ihre Kinder!!!!)
    Oxytocin sorgt auch nach der Geburt dafĂŒr dass der Mutterkuchen bald und vollstĂ€ndig rauskommt (Oxytocin wird auch beim Stillen ausgeschĂŒttet, ein Mitgrund das Baby bald das erste mal zu stillen damit der Plazenta gut rauskommt)

    Was ich sagen will ist: Schade, wenn unter der Geburt weniger Oxytocin im Spiel ist, sehr blöd fĂŒr die Babys wenn unter der Geburt kein körpereigenes Endorphin zur VerfĂŒgung steht!

    Puh, da hab ich aber einen ganz schönen Roman geschrieben(-; Vor allem eine LiebeserklĂ€rung an die natĂŒrliche Geburt und besonders an mein "Lieblingshormon" Oxytocin...ob das wohl daran liegt das ich grad meine Tochter gestillt hab und vollgepumpt mit Oxytocin bin?(-:
    Aber das ist ein anderes Thema(-;

    Ich wĂŒnsch allen noch schwangeren eine tolle, stĂ€rkende Geburtserfahrung!!!
    Liebe GrĂŒĂŸe,

    Julia mit Mia Charlotte (bisschen ĂŒber 3 Monate alt)
    Antwort
  • Senior_in_2080
    Gelegenheitsclubber (3 Posts)
    Kommentar vom 14.02.2013 11:31
    Hallo, bei meiner ersten Geburt habe ich mir gar keine Gedanken darĂŒber gemacht. Ich wollte nur ein Baby bekommen und keinen medizinischen Eingriff. Leider ist mein Kleiner "stecken" geblieben und ich musste nach der dritten Presswehe schnell mal geschnipselt werden. Sie sagte, das tut nicht weh, hat es auch nicht, betĂ€ubt war es nicht. BetĂ€ubt wurde erst nach der Geburt lokal. Das auch nur super kurz. Habe die letzten 4 Stiche ganz schön gespĂŒrt, aber Baby war viel viel wichtiger und nach 5 min war alles vergeben und vergessen.
    Antwort
  • bigmamanbg
    Very Important Babyclubber (700 Posts)
    Kommentar vom 24.02.2013 12:34
    Ich habe bisher 4 Geburten ohne PDA erlebt und muss sagen, jede war anders. Die erste war nicht so schmerzhaft als ich es mir vorgestellt hatte, aber ich hatte große Angst und war daher etwas verkrampft, was natĂŒrlich nicht so toll war.....Die 2. Geburt war sehr schnell, innerhalb von 2 Stunden war alles vorbei, ich hatte allerdings keine Wehenpausen! Die 3. Geburt war unangenehm, da ich nur auf der Seite liegen durfte, da die Herztöne immer aussetzten. Die Geburt selbst war gut zu ertragen nur meine HĂŒfte tat schrecklich weh.Die letzte Geburt war nicht so leicht auszuhalten, da die Kleine mittendrin keine Lust mehr hatte und die Hebamme sie "mitrausziehen" musste, das war doch sehr schmerzhaft.
    Aber schlimmer als der Geburtsschmerz, ist der Schmerz beim Toilettengang. Zum GlĂŒck hĂ€lt der nicht allzulang an!
    Antwort
  • Engelchen02
    Gelegenheitsclubber (5 Posts)
    Kommentar vom 17.07.2013 22:47
    Bei meiner ersten Geburt lief auch alles ohne PDA ab. Im nachhinein finde ich Das gut so. Bei mir ging es aber super flott, kreissaal bis Geburt Ca. 3h. WÀre es lÀnger gewesen, hÀtte ich eventuell anders entschieden- Schmerzen sind bei mumu-öffnung 8cm echt fies! :-)
    Das schlimmste an der ganzen Geburt war Das Hebamme und Ärztin nachher auf dem Bauch rumgedrĂŒckt haben damit die Nachgeburt rauskommt und der Wehentropf im Anschluss an die Geburt (ebenfalls wg. der Nachgeburt) damit nochmals Ehen kommen. Davon ist mein Blutdruck total entglitten :-O

    Aber sonst-alles tutti, paletti. WĂŒrde ich mir so beim 2. auch wĂŒnschen.
    Antwort
  • Engelchen02
    Gelegenheitsclubber (5 Posts)
    Kommentar vom 17.07.2013 22:47
    Bei meiner ersten Geburt lief auch alles ohne PDA ab. Im nachhinein finde ich Das gut so. Bei mir ging es aber super flott, kreissaal bis Geburt Ca. 3h. WÀre es lÀnger gewesen, hÀtte ich eventuell anders entschieden- Schmerzen sind bei mumu-öffnung 8cm echt fies! :-)
    Das schlimmste an der ganzen Geburt war Das Hebamme und Ärztin nachher auf dem Bauch rumgedrĂŒckt haben damit die Nachgeburt rauskommt und der Wehentropf im Anschluss an die Geburt (ebenfalls wg. der Nachgeburt) damit nochmals Ehen kommen. Davon ist mein Blutdruck total entglitten :-O

    Aber sonst-alles tutti, paletti. WĂŒrde ich mir so beim 2. auch wĂŒnschen.
    Antwort
  • DaniYSF
    Gelegenheitsclubber (1 Post)
    Kommentar vom 02.07.2014 09:36
    Hallo und liebe grĂŒsse erstmal an alle Mamas und werdenden Mamas. Ich habe zwei Kinder mit PDA bekommen und nun erwarte ich im Dezember meinen 3.Sohn. Vor Geburtsbeginn wollte ich absolut ohne Schmerzlindernde Mittel PDA o.a. meinen Sohn zur Welt bringen und mich einreihen in die Liga der tapferen Mamas. Nach 16 Stunden regelmĂ€ssigen Eröffnungswehen (die gut zu ertragen waren) wurde es allerdings zu anstrengend und ich verkrampfte zunehmend. Auf empfehlung des Arztes bekam ich eine PDA. Ich war kurz davor in TrĂ€nen ausgebrochen, da ich ErstgebĂ€hrende war hatte ich nach all den Stunden einfach auch keinen Mut mehr und die Panik wurde zu gross. Unter der PDA hatte ich fast keine Schmerzen mehr, ich konnte 2Stunden schlafen und hatte auch kaum noch Angst. 22 stunden nach beginn der Wehen kam mein Sohn dann schmerzlos zur Welt. Ich hatte keine Nebenwirkungen von der PDA. Mir hat es die Geburt unendlich erleichtert und auch die Panik genommen. Auch bei meinem zweiten Sohn bekam ich auf Wunsch nach langen Stunden Wehen eine PDA, wie schon beim ersten Kind hatte ich keine Schmerzen mehr und der Muttermund öffnete sich viel schneller. Allerdings hatte ich danach Kopfschmerzen 4 Tage lang, die aber im liegen verschwanden. Nur in aufrechterhaltung kamen sie zurĂŒck. Meiner Meinung nach kann eine PDA mehr als hilfreich sein. Jede Frau sollte wĂ€hrend einer Geburt spontan entscheiden wie weit sie gehen kann und will. Selbst wer im vorraus versucht zu planen und sich festlegt auf bestimmte dinge, wird im merken das es nicht immer planbar ist. Ich fĂŒr meinen Teil bin dankbar fĂŒr die möglichkeiten die und die heutige Medizin bietet. Ich habe geweint vor GlĂŒck wie noch nie in meinem ganzen Leben als ich meine Babys auf den Bauch gelegt bekommen habe. Geht mit Mut und Zuversicht in die Geburt, denn wie immer am Ende ihr euch entscheidet und euer Baby zur Welt bringt, es erwartet euch das allerschönste und grösste GlĂŒck in eurem Leben. Es treibt mir heute noch TrĂ€nen in dievAugen wenn ich an all das zurĂŒck denke.... ich freue mich sehr auf die Geburt meines dritten Babys im Dezember und hoffe das alles so gut verlĂ€uft wie bei den ersten beiden. Ich wĂŒnsche euch viel Kraft und alles Gute
    Antwort

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