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Zukunftsängste

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  • StrawberryKiss85
    Superclubber (104 Posts)
    Eintrag vom 17.05.2010 10:10
    Hallo Zusammen,
    ich brauche euren Rat...
    ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.
    Ich werde 25 und bin in der 12 Woche schwanger. Mein Freund ist 29 und macht momentan eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer.
    Wir haben 5 Jahre versucht schwanger zu werden, denn es war für mich sehr wichtig schwanger zu werden, wenn ich in einem Arbeitsverhältnis stehe. Jedoch wurde ich gekündigt, als ich noch nicht wusste dass ich schwanger bin.
    Da immer von meinem Gehalt alle Rechnungen, Miete, etc. gezahlt wurden und wir von dem Ausbildungsgeld von meinem Freund lebten (was schon schwer war), hielten wir uns irgendwie über Wasser.
    Nun, da ich jedoch gekündigt wurde, und ab dem Übernächsten Monat Arbeitslosengeld bekomme, weiß ich nicht mehr wie es weiter gehen soll. ...
    Ich hatte nie Bedenken, dass wir es mit einem Kind nicht schaffen würden, denn wir würden für ein Kind alles tun und auf alles Verzichten was nötig ist.
    Doch nun wo ich keine Arbeit mehr habe und in der Schwangerschaft wohl auch keine mehr bekommen werde kommen bedenken....
    Auch vorallem wegen der Erstausstattung für das Kind....
    Denn ein Bettchen, Maxicosi, Kinderwagen etc. kosten nun doch viel Geld....
    Gibt es hierzu irgendwelche Unterstützungen die wir beantragen können?
    Und ab wann sollte man was beantragen?
    Ich wäre euch sehr dankbar für eure Tips.
    LG
    Antwort
  • Schneewittchen87
    Very Important Babyclubber (820 Posts)
    Kommentar vom 17.05.2010 10:20
    Ich kann dich sehr gut verstehen!
    Warst du bei deiner Kündigung denn schon schwanger? Denn dann würde für dich ja schon das Mutterschutzgesetz gelten, wo du unkündbar bist und dein Chef innerhalb von 14 Tagen nach Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung die Kündigung zurücknehmen muss. So wurde mir das erklärt...
    Wegen der Erstausstattung kannst du Geld beantragen. Ich glaube dazu müsstest du zu ProFamilia gehen. Meine Freundin hat das alles ziemlich früh erledigt, da die Bearbeitung eine Weile dauert und du ja aber die Sachen schon gerne vor der Geburt hättest. Sie hat sogar ziemlich viel dafür bekommen.
    Antwort
  • StrawberryKiss85
    Superclubber (104 Posts)
    Kommentar vom 17.05.2010 10:32
    Das ist alles etwas blöd gelaufen, denn wir wurden nicht direkt gekündigt sondern mussten eine aufhebungsvertrag unterschreiben. ich hab mal erfahren, dass ein aufhebungsvertrag nicht aufgehoben werden kann, da man ja selbst damit einverstanden war mit der unterschrift. zu dem zeitpunkt habe ich aber nicht gewusst dass ich schwanger bin den der bluttest beim arzt war negativ, und einen tag darauf wurden wir gekündigt.
    Danke für den Tip, ich werde mich dann dort mal erkundigen.
    LG
    Antwort
  • Schneewittchen87
    Very Important Babyclubber (820 Posts)
    Kommentar vom 17.05.2010 10:36
    Hm...das ist natürlich eine echt doofe Situation! Damit kenne ich mich auch nicht so aus, da du der Aufhebung ja zugestimmt hast.
    Du könntest aber noch versuchen etwas anderes zu bekommen, denn in deinem Fall gilt das Recht zur Lüge! Du darfst aufgrund der Schwangerschaft nicht benachteiligt werden, sodass du beim Vorstellungsgespräch auch nichts von deiner Schwangerschaft erwähnen musst.
    Wenn du deinen neuen Chef dann davon unterrichtest gilt ja schon das Mutterschutzgesetz.
    Antwort
  • StrawberryKiss85
    Superclubber (104 Posts)
    Kommentar vom 17.05.2010 10:52
    hmm wäre ne option, nur dass man den bauch schon ziemlich gut sieht und mit einziehen ist wohl auch nicht mehr viel :(
    ich komm also wahrscheinlich nicht rundum.....
    aber ich bewerbe mich trotzdem um vll noch eine befristete Stelle zu bekommen....
    mal schauen was das wird,,
    Trotzdem vielen Dank für den Tip!!
    Antwort
  • Schneewittchen87
    Very Important Babyclubber (820 Posts)
    Kommentar vom 17.05.2010 10:54
    Selbst wenn sie dich fragen, ob du schwanger bist, musst du nicht wahrheitsgemäß antworten!
    Es würde mir zwar auch sehr schwerfallen, aber es geht ja auch irgendwo um deine Zukunft, sodass ihr finanziell doch etwas besser dastehen würdet.
    Antwort
  • StrawberryKiss85
    Superclubber (104 Posts)
    Kommentar vom 17.05.2010 10:59
    Ich kann das nicht.... es fällt mir zu schwer gleich nen neuen arbeitgeber zu belügen... ich muss ja dann dort trotzdem bis zur Geburt (oder fast) arbeiten und ich glaube kaum dass ich die lüge danach nicht zu spüren bekommen würde.....
    Antwort
  • Schneewittchen87
    Very Important Babyclubber (820 Posts)
    Kommentar vom 17.05.2010 11:03
    Das kann natürlich gut sein. Ich hätte auch ein super schlechtes Gewissen, aber von Rechtswegen könnte dir nichts passieren, deswegen hab ich dir das mal gesagt ;-).
    Man sagt immer Ehrlichkeit währt am längsten, deshalb würde ich wahrscheinlich schon ehrlich sein und trotzdem was versuchen. Es gibt ja auch Chefs die einen trotz Schwangerschaft noch einstellen. Schließlich bist du noch ziemlich am Anfang und könntest noch ne Weile dort arbeiten...
    Antwort
  • StrawberryKiss85
    Superclubber (104 Posts)
    Kommentar vom 27.05.2010 09:56
    Hallo,

    ja dass ist natürlich auch blöd. Werde mich nächste Woche mal informieren.
    Muss auch mal nach kinderflohmärkten bei uns schaun, gibt dort bestimmt auch was,...
    Vielen dank für die Tipps!

    Wünsch dir auch Alles erdenklich gute, wir schaffen dass schon ;)
    lg
    Antwort
  • Deja
    Powerclubber (92 Posts)
    Kommentar vom 27.05.2010 10:29
    Äußere mich auch zu dem Thema.

    ich habe damals von der Caritas Erstaustattungsgeld bekommen. Das waren 900,00 €.
    Und, die Caritas hatte auch eine Sammelstelle für gebrauchte Kinderkleider, die sie kostenlos abgegeben haben.
    Ich hatte zu dem Zeitpunkt auch ALG bekommen und dazu eben noch Kindergeldzulage und Wohngeld.
    Antwort

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