My Babyclub.de
Schlaf in der Nacht...

Antworten Zur neuesten Antwort

  • mama84
    Superclubber (374 Posts)
    Eintrag vom 25.06.2010 09:29
    hallöchen hallöchen, auch ich möchte ma etwas dazu schreiben, jedoch mit teilweise anderer meinung... ich selbst bin mama von 2 zwergen die mittlerweile 2 und 3,5 jahre sind... ich hab beide ein dreiviertel jahr voll gestillt... und kenne das problem sehr gut. mein mann hat auch geschlafen wie ein stein was ich aber nicht schlimm fand, denn schließlich mußte er ja morgens auf arbeit. ich hab mich halt tagsüber mal gelegt wenn die kleinen gepennt haben. das hat gut funktioniert find ich. klar war ich auch mal schlecht drauf, aber hab versucht das nicht an meinem mann auszu lassen. naja ich hatte weder beim ersten noch beim 2 unterstützung von familie, die sind alle viel zu weit weg. ich habs auch geschafft. wenn deine frau die hin und wieder mal nen brocken vor wirft, versuch zwar hin zuhören aber nimm es dir nicht an... sie muß sich halt erst an die situation gewöhnen. gib iihr zeit und sei für sie da... aber mach dich nicht fertig, schließlich kann sie nicht von dir verlangen nachts mit auf zustehen... du mußt ja wieder auf arbeit. und stillen kann sie nur allein, da kannst du nix helfen. ich find das muß sie auch versuchen zu verstehen und sich damit abfinden...

    sorry wenn es manchmal bissi hart klingt, aber ich finde es ist so.
    mein mann war auch sehr dankbar das es so gelaufen ist.

    lg mama84
    Antwort
  • makie
    Gelegenheitsclubber (4 Posts)
    Kommentar vom 25.06.2010 10:17
    Hallo Schnarchie,
    auch von mir erstmal herzlichen Glückwunsch, auch wenn man sich in den ersten Wochen manchmal gar nicht so beglückwünschenswert fühlt, weil es einfach nur anstrengend ist!
    Ich glaube jedes Paar, das ein Kind bekommen hat, kennt die von dir beschriebene Situation mehr oder weniger. Nach der kurzen Zeit kann keiner erwarten, dass eure Tochter schon einen festen Schlafrythmus hat. Sie muss sich ja erstmal daran gewöhnen, dass sie nicht mehr in ihrer gewohnten Umgebung ist, in der sie 9 Monate war und in der es keinen Tag-Nachtrythmus und keine festen Essenszeiten gab...
    Die Folge ist leider völlige Erschöpfung bei den Eltern und wenn die Mutter stillt, dann betrifft es eben hauptsächlich sie. Aber ich kann es nachvollziehen, dass sie sauer ist. Das Stillen kannst du deiner Frau nicht abnehmen - ich denke das weiss sie auch und trotzdem kann es sein, dass sie sich in solchen Momenten einsam und überfordert fühlt. Zumindest ging es mir so, dass ich das alles wusste:
    ich stille - also muss ich aufstehen, wenn die Kleine nachts Hunger hat. Mein Mann muss morgens wieder zur Arbeit - also ist sein Nachtschlaf wichtiger als meiner...
    Und trotzdem war ich manchmal total sauer, wenn er nicht mal gemerkt hat, dass die Kleine weint, weil ich selbst so furchtbar müde war und mir gewünscht hätte, dass mir das Stillen jemand abnehmen kann.

    Noch ein Tipp, den ich von meiner Hebamme habe, bei dem die Meinungen allerdings auseinander gehen:
    Ich habe die Kleinen nachts nicht gewickelt (außer die Windel war total voll). Das hatte zur Folge, dass ich die Kleine nur zu mir ins Bett geholt habe zum trinken und meist sind wir dann beide dort wieder eingeschlafen. Das hat den Vorteil, dass Mutter und Kind gar nicht so richtig wach werden und schneller wieder einschlafen können. Und du musst nicht schlaftrunken mit dem Verschluss des Body kämpfen oder so.
    Und tagsüber hinliegen und schlafen, sobald das Baby schläft - egal wie die Wohnung aussieht!

    Ich wünsche euch viel Ausdauer und gegenseitiges Verständnis füreinander.
    Liebe Grüße
    Martina
    Antwort

Auf diesen Beitrag antworten

Um auf diesen Beitrag antworten zu können, musst du angemeldet sein. Bitte melde dich hier an.