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EKEL vor STILLEN

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  • Murmelbauch2009
    Very Important Babyclubber (1126 Posts)
    Eintrag vom 07.12.2010 14:12
    Mh......also ich erzähle dann jetzt nix über die Vorteile des Stillens....vielleicht wäre es für dich eine Alternative Milch abzupumpen?
    Ist zwar umständlicher, weil man in dem Sinne doppelte Arbeit hat -erst abpumpen und danach dann noch füttern.....aber du wärst flexibel, wie bei Flaschennahrung und könntest die Widersacher beruhigen, die dir Vorwürfe machen, dass du deinem Kind keine Mumi gibst.....

    Wegen dem Zusehen beim Stillen, also DAS war auch nicht meins....deshalb habe ich meine Tochter entweder vor dem Weggehen gestillt, oder halt abgepumpte Milch mitgenommen.....

    Die riesen Brüste hast du eigentlich nur beim Milcheinschuss, oder wenn dein Kind z.B. mal länger geschlafen hat und die Brüste nicht zur üblichen Zeit geleert hat.....ansonsten hatte ICH nur minimal größere Brüste, so ca. 1 Körbchengröße, es hielt sich aber echt in Grenzen!

    Worin begründet sich denn genau dein Ekel?
    Vor dem Saugen? Oder wie die Milch herauskommt?
    Vielleicht solltest du es einfach auf einen Versuch ankommen lassen, und wenn du merkst du kannst es nicht, dann pump halt die Milch ab, und wenn das auch nichts ist, dann gib halt normal die Flasche wie beim ersten Kind auch!
    Besser eine glückliche Flaschenmami als eine unglückliche Stillmami!
    Und wenn alles nur Krampf ist wirkt sich das auch negativ auf die Milchmenge aus, und das erledigt sich dann ganz schnell von selbst!
    Wenn du es versuchst, kann dir niemand einen Vorwurf machen (und du dir auch nicht).....
    Aber ich denke, du solltest für dich und dein Baby entscheiden, und deine Entscheidung nicht davon abhängig machen, ob du damit aderen einen Gefallen tust, denn es ist dein Leben, dein Körper, und dafür trägst du die Verantwortung, niemand sonst!

    LG Dani
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  • Anita32
    Gelegenheitsclubber (9 Posts)
    Kommentar vom 07.12.2010 17:01
    Hallo,
    ich hab meine Zwillinge vor zehn Jahren gestillt. 4 Monate! Hab dabei beides gemacht! Abgepump und gestillt!
    Ganz ehrlich? Ich kam mir streckenweise vor wie eine Milchkuh! Ich versteh dich! Und du tust das was für dich und dein Baby gut ist! Weil nur so kann es euch beiden gut tun!

    Ich kann Mütter nicht verstehen die dann vorwürfe machen und losschreien!

    Wo ist das Problem die Flasche zu geben? Es gibz genügend Mütter die keine Milch haben! Die geben auch die Flasche!
    Meiner Mutter ging es auch so, sie konnte keine von uns stillen! Einfach keine Milch!

    Lass dich nicht unter Druck setzen! In der Öffentlichkeit hab ich nie gestillt! Mein Mann hat am we meist zugesehen weil er da nur daheim ist!

    Eine Frage hab ich aber an dich, warum empfindest du deine SS als notwendiges übel? Kann jetzt nur von mir sprechen, ich fand sie wunderschön und freu mich wenn es dann doch mal klppt!!

    Ich wünsch dir auf jeden Fall alles gute für dich und dein Baby!! Und kopf hoch, du findest die für dich und dein kind optimale Lösung!!
    Antwort
  • Murmelbauch2009
    Very Important Babyclubber (1126 Posts)
    Kommentar vom 07.12.2010 17:53
    Wenn es für dich die richtige Entscheidung ist die Flasche zu geben, dann bleib bei deiner Entscheidung und verbiege dich nicht nur um anderen einen Gefallen zu tun!
    Du musst mit der Situation zurecht kommen und die "Arbeit" liegt an dir, nicht an den anderen!
    Also jemanden der Flaschenmilch füttert als Rabenmutter abzustempeln finde ich echt das Letzte....Mütter die ihre kinder nach der Geburt in Mülltonnen schmeißen sind Rabenmütter, aber doch nicht weil man statt Mumi Flaschenmilch füttert!

    Wenn du stillen willst, bzw. Abpumpen, dann solltest du auch wirklich dahinter stehen, denn sonst wird es zur Strapatze!
    Und wenn du es nicht willst, dann bist du auf GAR KEINEN Fall ein Versager....lass dir sowas nicht einreden, das ist Bullshit!!!!!!!!

    Auch was das Stillen vor deinem Mann betrifft.....am Anfang war es für mich auch komisch es vor ihm zu tun, er hat sich allerdings von sich aus immer zurückgezogen, bzw. ich habe das immer im Kinderzimmer ganz in Ruhe gemacht, da war er eh nicht bei.....
    Weiß dein Mann denn, das du ein Problem hast es vor ihm zu tun?
    Er ist doch sicherlich so verständisvoll und würde sich dann zurückziehen, oder?
    Und das in der Öffentlichkeit stillen konnte ich immer gut durch die abgepumpte Milch umgehen...
    Meine Tochter hat alle 3-4 Std. trinken wollen, also brauchte ich sie nur vor dem Gehen stillen und dann eigentlich nur 1 max. 2 Flaschen abgepumte Milch mitnehmen!
    Du kannst ja die Mumi auch einfrieren und daher auf Vorat abpumpen.
    Also wenn du das Glück hast, und deine kleine Maus nachts dann doch mal was länger schläft, dann würde ich schon 1 mal abpumpen, um die Milchbildung weiter anzuregen und um zu vermeiden, dass du morgens eine harte Brust hast....ansonsten ist es kein Problem!

    Und das Abpumpen an sich ist sehr in Mode gekommen und überhaupt nicht unnatürlich, schließlich dient es dazu dein Baby zu ernähren, was in meinen Augen sehr natürlich ist! : )

    Lass dich nicht beirren und mach das, was du in deinen Augen verantworten kannst und wo du auch zu 100% hinterstehst, alles andere hat keinen Sinn!

    LG Dani
    Antwort
  • Anita32
    Gelegenheitsclubber (9 Posts)
    Kommentar vom 07.12.2010 18:09
    Hey,
    der meinung bin ich auch, setz dich nicht unter druck! sonst wird es nix, und lass dir um himmels willen kein schlechteas gewissen machen!
    ich kann solche übermütter nicht ab die denken nur sie machen alles richtig und verurteilen andere die es anders machen!

    ich verstehe jetzt deine gefühle wegen der ss! ich glaub da hätt ich auch ein massives problem!
    bei mir war zum glück alles gut, bis auf die letzten wochen, da hat ich nen bauchumfang von 1,67 und bin nur 1,60 groß!
    das war schon richtig beschissen!! da wollt ich auch nur noch das alles vorbei ist!! und hatte mich entsprechend satt!!
    da hoff ich nur das es dir besser geht! und das du trotz allen beschwerden eine leichte schwangerschaft hast!!

    du packst das ohne dich unter druck zu setzten!!!
    Antwort
  • Anita32
    Gelegenheitsclubber (9 Posts)
    Kommentar vom 08.12.2010 11:23
    Hallo du,
    frag mich lieber nicht wie das ging, das hab ich irgendwie verdrängt! Die beiden waren aber auch groß, jeder 46cm und knapp 2600g! Also extrem ohne Worte!

    das kolostrum kommt direkt nach der Geburt bevor die eigentliche Milch einschißt!

    versuch es mit dem Abpumpen, und wenn net dann halt Flasche, deinem Baby ist es egal an was es nuckelt, hauptsache Hunger ist weg und es fühlt nähe, geborgenheit und Liebe!! Da ist es dem Zwerg egal ob Flasche oder Brust!

    Und wenn du doch noch auf Flasche umstellst mach dir um Gottes willen keinen Kopf oder fang an dich zu rechtfertigen!
    Sag einfach du hast nicht genug Milch und ob sie wollen das dein Baby unterernährt ist! Da sind dann alle ganz fix ruhig!! So erstickst du jede Diskussion im Keim!!

    Ich wünsch dir einen schönen Tag und viel ruhe ohne stressige Gedanken!!!
    Lg Anita
    Antwort
  • sonnenschein11
    Juniorclubber (42 Posts)
    Kommentar vom 08.12.2010 13:46
    Hallo,
    ich werd's genauso machen, werde die ersten Tage im Krankenhaus stillen, dann klappt das mit der Rückbildung ja auch schneller und dann werde ich die Flasche geben. Ich weiß nämlich jetzt schon wie das bei uns ablaufen wird, mein Sohn (jetzt 2,5 Jahre alt) wird platzen vor Eifersucht und alles tun um Aufmerksamkeit zu bekommen und irgendwie tut er mir auch jetzt schon leid. Deshalb möchte ich auch nur kurz stillen und da mein Mann diesmal auch voll dahinter steht mit Fläschen (was bei unserem ersten Sohn erst nicht der Fall war, hat sich zu sehr von seiner Familie beeinflussen lassen) lasse ich die ganze negative Kritik an mir abprallen. Wollte damals die Supermami sein, die alles auf die Reihe kriegt, aber nach einer Geburt ist es nunmal nicht so und ich war am Ende als mein Sohn immer mehr abnahm, obwohl ich ihn ständig stillte und war und bin überglücklich das es in der heutigen Zeit Fläschen gibt!
    Und Geldprobleme hat man dadurch auch nicht, man bekommt Kindergeld und Elterngeld und so teuer ist die Milch auch nicht.
    LG :-)
    Antwort
  • Sagittaria
    Gelegenheitsclubber (15 Posts)
    Kommentar vom 10.12.2010 10:43
    Liebe 51zu49,
    ich finde es toll, dass Du in Erwägung ziehst, dein Kind die ersten Tage zu stillen, damit es das wertvolle Kolostrum bekommen kann!

    Du hast auch die Möglichkeit das Kolostrum von Hand zu gewinnen oder mit einer Spritze aufzunehmen (ohne Nadel natürlich) und Deinem Baby zu geben (mit der Spritze direkt oder ienem Fingerfeeder oder von einem Löffel), auch wenn das Saugen an der Brust natürlich für Deine Hormonausschüttung und daher auch u.a. für die Rückbildung sehr von Vorteil ist und natürlich auch für Dein Kind ganz viel Nähe und Geborgenheit dar stellt.

    Ich empfehle Dir, Dich mit einer Stillberaterin (AFS oder LLL) zu treffen und das weitere Vorgehen zu besprechen.

    Hast Du sonst auch Berührungsängste oder Ekel oder Probleme? Weisst Du woher das kommen könnte? Hast Du schon einmal daran gedacht, Dich dahingehend in fachliche Hände zu begeben?

    Ganz liebe Grüße,
    Denise (Stillberaterin der AFS)
    Antwort
  • Sagittaria
    Gelegenheitsclubber (15 Posts)
    Kommentar vom 10.12.2010 11:28
    Die AFS und die LLL sind beides Organisationen, die sich die Förderung des Stillens auf die Fahnen geschrieben haben und u.a. auch Frauen bei Stillproblemen helfen.

    Vielleicht magst Du ja mehr dazu lesen?

    http://www.lalecheliga.de/

    http://www.afs-stillen.de/front_content.php

    Das mit den Berührungsängsten bzw. dem schlechten gefühl, wenn jemand Deine Brust berührt, meinte ich. Das ist also auch bei Deinem Partner so? Woher das kommt, denke ich, ist doch eine Frage, die geklärt werden könnte. Mit fachlichen Händen meine ich psychologisches Fachpersonal.

    Ich selbst habe zwei Kinder (drei Jahre und 6 Monate) und ich mochte schwanger sein auch überhaupt nicht ;)



    Antwort
  • Luz-G
    Superclubber (223 Posts)
    Kommentar vom 10.12.2010 11:56
    Hallo 51zu49,

    Ich finde es total klasse, dass du es versuchen möchtest, mit dem Stillen!

    Bei mir war es im KH allerdings so, dass mir die Schwestern beim anlegen geholfen haben. Ich weiß nicht ob du damit zurechtkommst, dass jemand neben dir steht und beobachtet, ob du alles richtig machst. Vielleicht wäre es ratsam, dass du dir im Vorraus die Technik mal anschaust (da gibt es ja auch Literatur drüber), dann kannst du das Anlegen auch allein probieren. Ich habe es intuitiv richtig gemacht, die Schwestern waren ganz begeistert.

    Wenn du mit dem Abpumpen zurechtkommst, ist das doch auch eine schöne Alternative.

    Meine Tochter schläft schon seit sie 3 Wochen alt ist, durch (ca 8-10h). Anfangs ist dann die Brust morgens etwas ausgelaufen, inzwischen ist das kein Problem mehr. Die Milch bildet sich auch zum größten Teil während des Stillens (bzw. Abpumpens).

    Ich persönlich stille meine Tochter (5 Monate) momentan noch voll. Ich kann es aber nachvollziehen, dass du es nicht magst, wenn jemand sich mit deinem nackten Körper "beschäftigt". Ich selber mag das manchmal auch nicht und gerade an der Brust/den Brustwarzen bin ich eigen. Das Stillen wiederum stellt für mich kein Problem dar, zum Glück. Für mich ist das irgendwie was anderes.

    Um dich zu trösten: du bist nicht die erste, von der ich höre, dass sie zwar von ganzem Herzen Mama ist, aber SS und Stillen einfach nicht geniessen kann. Bei der Anderen, die ich kenne, ist nach 2-4 Wochen die Milch von selbst weggeblieben, von da an hat sie mit viel Liebe und Begeisterung mit der Flasche gefüttert. Und sie ist eine TOLLE Mutter!
    Also mach dir keinen Kopf. Das wichtigste ist, dass du alles was du machst, gern machst, und nicht weil die gesellschaftliche Norm es so vorschreibt!

    Ich habe auch schon manchmal gedacht, dass Fläschchen auch toll wären, dann kann Papa nämlich auch besser ins Babyleben integriert werden. Mein Mann ist nämlich ein ganz stolzer Papa!
    Bekannte von uns haben sich mit dem Fläschchen geben abgewechselt, dann konnte sie auch mal eine Nacht durchschlafen, was natürlich auch sehr schön ist.

    In diesem Sinne, liebe Grüße
    Antwort
  • Murmelbauch2009
    Very Important Babyclubber (1126 Posts)
    Kommentar vom 12.12.2010 19:47
    Meine Tochter hat auch von Anfang an nur 1 mal nachts getrunken, obwohl sie gestillt wurde....ich habe sie immer einfach nochmal gestillt, bevor ich schlafen gegangen bin, egal ob sie vorher erst vor 1 Std. getrunken hatte, oder nicht.....vielleicht lag es daran.
    Meist sind wir dann dabei beide eingeschlafen, und ich habe sie dann, wenn ich so halb wach war einfach in die Wiege neben meinem Bett gelegt, und gut war es....manchmal ist sie aber auch einfach bei uns in der Besucherritze geblieben : )
    Antwort
  • Sagittaria
    Gelegenheitsclubber (15 Posts)
    Kommentar vom 13.12.2010 08:34
    Wegen des Wieder-Ein-Schlafens kann ich Dich beruhigen - Stillhormone machen müde ;)
    Antwort
  • sonnenschein11
    Juniorclubber (42 Posts)
    Kommentar vom 13.12.2010 14:05
    Hallo
    bei mir ist es so, das es sowieso nur mit Stillhütchen klappt, ohne geht nicht und ich hab dann auch gerne meinen Körper wieder für mich (hört sich das egoistisch an?), möchte abnehmen und meinen Sohn nicht so in die Ecke drängen, außerdem finde ich es sehr unangenehm, wenn die Brüste sehr voll sind und die Milch rausfließt, abgepumpt habe ich damals auch zusätzlich, aber der Zeitaufwand ist doch noch größer.
    Meinen Mann kann ich da auch mehr mit einbeziehen, er hat es geliebt seinem Sohn die Flasche zu geben auch wenn er Anfangs dagegen war, mittlerweile legt er keinen großen Wert mehr drauf, weil er weiß das unser Sohn auch so prächtig gewachsen ist und überlässt die Entscheidung mir ob ich stille und wielange. Ich finde es gibt nichts schlimmeres, wie wenn der Partner eine andere Ansicht hat, wie wir Frauen, denn immerhin ist es MEIN KÖRPER und ich misshandel mein Kind ja nicht, wenn es nicht monatelang Muttermilch bekommt, es bekommt von mir genauso Nähe, Zuwendung und Liebe wie ein Stillkind und doch denkt man, man ist eine Rabenmutter wenn man die Flasche gibt.
    Ich empfand es auch als unangenehm zu stillen, ich bin dafür wohl einfach nicht gemacht, ich fand das schmerzhaft und belastend, hatte schon Panik als ich meinen Sohn von der Brust nahm und sein Mund voller Blut war...mein Blut, weil meine Brust so wund wurde. Da ich mir auch sicher bin, das bei mir wieder viel einreissen wird, während der Geburt, möchte ich nicht wieder am halben Körper schmerzen haben.
    Ich finde es schön, wenn viele Frauen stillen, aber ich zähle mich nunmal nicht dazu und so wie ich diese Leute akzeptiere, möchte ich auch akzeptiert werden.
    Viele Grüße
    Antwort
  • Sagittaria
    Gelegenheitsclubber (15 Posts)
    Kommentar vom 13.12.2010 19:10
    Lieber eine Flasche mit Liebe als eine "haßerfüllte" Brust ;)
    Antwort

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