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Tipps für die "schöne" Trotzphase

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  • BlumeBea
    Gelegenheitsclubber (6 Posts)
    Eintrag vom 04.01.2011 12:20
    Hallo liebe Muttis !!!

    Unsere Große ist nun 21 Monate und kommt grad in die Trotzphase...
    Wir haben das Gefühl, es hängt auch mit der Umstellung zusammen. Am 8 Dez 2010 ist ihre kleine Schwester geboren. Seitdem fällt es uns richtig auf.... Wir versuchen meist konsequent zu sein, aber leider klappt es nicht wirklich. Sie geht überall dran, wo sie nicht dran gehen sollte wie Schubladen, Schränke und so. zB wenn man das Auto raus fahren möchte (geht leider nur alleine, weil die Garage sooo eng ist) geht sie an die Schublade und räumt gemütlich die Geldbörse aus. Oder schmiert mit ihre Wasserflasche rum und macht sich dabei selber nass. Auf NEIN hört sie sehr selten, außer man wird nach sehr langer Zeit mal laut (was man eigentlich nicht möchte) Folgen tut sie auch nicht, da geht man ihr hinterher, nimmt sie an der Hand und so kommt sie ohne Probleme mit. Das Essen ist auch eine Qual, die ersten Löffel isst sie sehr gut und dann fängt sie an zu bocken und alles wiederauszuspucken.Eine Weile schau ich mir das an, spreche mit Ihr und tu das Essen dann weg. Dafür gibt es später kein Obst oder Keks. Das ist aber auch das einzige, was ich durchsetzen kann.... Leider !!
    Wenn sie etwas anstellt oder nicht folgt, kommt sie nach langen Ermahnen in Ihr Zimmer. Das Beste ist, dass es Ihr meist nicht ausmacht.... Sie spielt dann einfach im Zimmer weiter....
    Beim Stillen meiner Kleinen macht sie noch mehr Unsinn.... Ich kann doch nicht ständig unsere Kleine von der Brust nehmen und der Großen hinterher springen, oder ??? Wir wissen nicht mehr weiter...
    Das war nur ein kleiner Auszug unseres Tages :)

    Sicher kennt einer von Euch sowas... Was macht Ihr dann ?? Wie reagiert Ihr ???
    Habt Ihr tipps für uns ?? Ich versuche, meiner Aufmerksamkeit auf beiden Mädels gut zu verteilen.
    Wenn die Kleine schläft, spiele ich mehr mit der Großen....

    Liebe Grüße, BlumeBea
    Antwort
  • Jenny_26
    Gelegenheitsclubber (18 Posts)
    Kommentar vom 25.01.2011 07:22
    Hallo,
    wir hatten ein ähnliches Problem. Die großen wollen halt testen wie viel Liebe jetzt noch für sie da ist. Das einzige was euch hilft ist konsequent zu sein. Überlegt euch kleine Strafen die auch durchsetzbar sind. Ich habe den großen regelmäßig in sein Zimmer geschickt für 5 Minuten oder auch mal ein Essen abgebrochen. Die Großen schauen halt ob die Grenzen noch stimmen oder ob sie den Eltern jetzt egaler sind und sie tun und lassen können was sie wollen.
    Vielleicht kann ja auch der Papa mal eine Stunde mit der Kleinen spazieren gehen und du machst wirklich ausschließlich was mit ihm? Und sie könnte ja auch helfen beim saubermachen oder essen kochen. Dann fühlt sie sich dir auch näher. Sie muss halt ihren Platz neu suchen. Seid geduldig aber streng, dann kann sie sich vielleicht am besten orientieren.

    Ich hoffe, es geht bergauf. Bei uns sind so auch jeden Tag kleine Erfolge zu sehen.
    Liebe Grüße
    Antwort
  • Milbchen
    Superclubber (148 Posts)
    Kommentar vom 15.02.2011 21:42
    Wir sind damals davon ausgegangen, dass unsere Große (sie war 2 1/2) noch nicht sooo groß ist und auch ganz viel Nähe und Aufmerksamkeit braucht. Also haben wir die Mama-Tochter-Zeit eingeführt. Mal sind wir zu 2 zum Spielplatz, mal nur schnell zum Drogeriemarkt, aber eben nur zu zweit. Danach wurde es besser. Zudem haben wir ihr versucht, sie mit einzubeziehen. Das Stillen wurde zur Vorlesezeit und sie hat geholfen beim kochen und Wäsche sortieren.

    Zudem habe ich ihr viel von meiner großen Schwester erzählt.

    Wir hatten viel Geduld und kaum Strafen, da wir ihr das Gefühl geben wollten, dass sie geliebt ist und nicht nur an 2. Stelle steht. Regeln, die vorher bestanden haben wir allerdings auch weiterhin eingefordert.


    Ich wünsche Euch ganz viel Geduld, Liebe und starke Nerven.

    Beste Grüße
    Antwort
  • SuriMarie
    Powerclubber (83 Posts)
    Kommentar vom 15.02.2011 22:30
    Ich sehe das auch so wie Milbchen. Versuche, die kleine Lady mit in dein Programm einzubeziehen und gib ihr das Gefühl, dass gerade sie ganz ganz unentbehrlich für dich ist. Wenn du z.B. mit dem Baby beschäftigt bist, dann bitte sie doch, dir gaaaaaaaaaaaanz ganzzzzzzzzz dringend zu helfen. Sei es, dass sie dir n Popo-Lappen nass macht, dir etwas bringt, oder einfach das Händchen ihres Geschwisterchen hält. Lob sie dabei immer ganz ganz dolle so das sie merkt, dass es quasi ohne sie garnicht geht. Falls ihr das mit der Zeit zu langweilig wird, dann musst dir einfach immer neue Dinge für sie ausdenken......Erklär ihr immer, dass sie ihr kleines Geschwisterchen jetzt braucht, das wird ihr hoffentlich ganz viel Selbstvertrauen geben. Achte aber darauf, dass sie nicht überfordert ist.

    Auch ich wünsche Dir sehr viel Geduld!

    Grüßle von Nicole
    Antwort

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