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Impfen wirklich sinnvoll?
Da der letzte Strabg zum Thema impfen schon 2008 eröffnet wurde und ich auch ein paar Infos gesammelt habe, eröffne ich einen neuen Strang.
Ich stehe bald vor der Entscheidung, mein Kind impfen zu lassen oder nicht. Ich bitte um Meinungen, Ergänzungen, Quellen welche die genannten Fakten widerlegen oder ergänzen. Ich bin ganz spontan zum Impfgegner geworden aber vielleicht wird auf Seiten wie impfschaden.info ja auch zu einseitig berichtet.
Angeblich soll in den Impfstoffen Quecksilber, Aluminium, Formaldehyd und zig andere Zusatzstoffe enthalten sein, welche nicht deklariert werden müssen. Dann gibt es angeblich keine Vergleichstudien mit ungeimpften Kindern um die Nebenwirkungen der Impfungen zu erfassen.
Diphtherie: Die Impfung schützt nicht vor den Bakterien, sondern angeblich gegen die von den Bakterien gebildeten Toxine. Es gab auch Epidemien in der geimpften Bevölkerung.
HIB: Die Krankheit selbst ist harmlos und durch die Impfungen zwar stark zurückgegangen aber die Zahl der Hirnhautentzündungen, die wenn sie auftritt, die HIB so gefährlich macht, ist konstant geblieben. Stichwort Verschiebung der Bakterien
Hepatitis B: In Europa braucht wohl kein Kleinkind diese Impfung. Hepatitis B wird durch Körperflüssigkeiten übertragen und wo soll es sich anstecken?
Keuchhusten: Die Krankheit ist gerade für Säuglinge in den ersten Monaten gefährlich aber die Impfung wirkt erst nach der 2. Injektion und da sind die die Kinder schon aus dem kritischen Alter raus. Der Immunität hält nicht lange und die Impfung kann schwere Nebenwirkungen haben wie Lähmungen und Hirnhautentzündung.
Zunahme von Keuchhusten in den USA trotz Impfung wegen Mutation.
Masern: Ist auch nur im Säuglingsalter gefährlich aber die Impfung kommt erst später. Impfschutz hält nicht lange und auch hier wieder schwere Nebenwirkungen wie Darmerkrankungen möglich.
Mumps: Harmlose Krankheit. Nur 50% Impfschutz. Mit den Impfungen treten mehr Fälle im Erwachsenen- und Kleinkindalter auf.
Windpocken: Harmloser Verlauf. Mit den Impfungen steigt die Zahl der Gürtelrosen im Erwachsenenalter. Impfung bewirkt keine 100% Immunität.
Polio: Nur 1 % der Erkrankten zeigen einen schweren Verlauf. Ausserdem besteht der Verdacht, dass die Polioepedemien in der Vergangenheit in erster Linie durch verunreinigte Lebensmittel hervorgerufen wurden.
Röteln: Harmlos. Mit Impfung Verschiebung ins Erwachsenenalter.
Tetanus: Das scheint ja die grösste Lüge von allen zu sein. Die Krankheit ist so selten. Es gibt überhaupt keine sicheren Beweise, dass es den einen Erreger gibt, gegen den die Impfung schützen soll. Man ist nach der Krankheit nicht immun und es ist auch zweifelhaft, ob die Impfung immunisiert, da auch schon geimpfte Personen erkrankt sind.
Wozu gibt es eigentlich die 6-Fachimpfung, wo Hebatites B und Tetanus für einen Säugling völlig unrelevant sind?
Während der Schwangerschaft schützen wir unser Kind im Mutterleib vor allen möglichen Schadstoffen und ernähren uns extra abwechslungsreich und gesund. Dann nach der Geburt lässt man dem Säugling irgend welche abgeschwächten Viren zusammen mit Antibiotika und Formaldehyd direkt in die Blutbahn spritzen. Das ist wirklich absurd.
von der-streeck / 12.01.2011 19:31
Magazin-Links zum Thema:
Ich muss mich korregieren. Die Impfung wird nicht direkt in die Blutbahn gespritzt, sondern intramuskulär.
12 von 16 Mitgliedern der Stiko haben Nebentätigkeiten bei Pharmaunternehmen oder bei unterstützenden Organisationen.
http://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A4ndige_Impfkommission
Hier ein Beitrag über Masern, der recht seriös klingt.
http://www.impfkritik.de/masern/index.php
von der-streeck / 13.01.2011 10:47
Hallo,
meine Tochter ist jetzt ein halbes Jahr alt und ich frage mich, ob ich sie demnächst gegen Windpocken impfen lassen soll. Ich habe kürzlich auch einen Artikel darüber gelesen, dass diese Impfung nicht zu empfehlen ist, weil Windpocken die harmloseste Kinderkrankheit ist. Gerade bei Mädchen wäre eine spätere Erkrankung (da die Impfung ja nicht 100%ig die Krankheit verhindert, sondern möglicherweise nur nach hinten verschiebt), z.B. in der Schwangerschaft extrem gefährlich für das Ungeborene. Außerdem steigt ja das Risiko später an Gürtelrose zu erkranken, was viel gefährlicher ist.
Andererseits ist jede vermiedene Krankheit ja auch ein Gewinn fürs Kind... Das ist gar nicht so einfach.
Ich habe meine Tochter bis jetzt gegen Tetanus etc. (6-fach Impfung), Rotavieren und Meningokokken impfen lassen.
Wie sind eure Meinungen zu den Impfungen?
Liebe Grüße
von Honigbine / 07.02.2011 09:29
Also, gegen Windpocken haben wir nicht geimpft, wir hatten sie einfach aus der Kita mitgebracht. Sie verliefen so harmlos, wie man sich Kinderkrankheiten vorstellt. Ja, evtl. hinterlassen sie Narben, bei unserer Großen kann man nach 3 Jahren noch 2 finden, aber nur, wenn man weiß, wo sie sind.
von Milbchen / 07.02.2011 09:57
Also wir haben nicht gegen Windpocken Impfen lassen, wenns nach mir gegangen wäre hätten wir sie auch nicht gegen Mumps und Masern geimpft sondern nur gegen Röteln, allerdings hat ihr Papa ja auch ein bisschen was zu sagen ;) So das wir uns darauf geeinigt haben nicht gegen Windpocken Impfen zu lassen.
Ich bin der Meinung das es eine der sinnlosesten Impfungen ist die es gibt ^^
von Suraka / 07.02.2011 10:22
Wir lassen nicht impfen. Gar nichts. Niemals.
http://www.aktion-maurice.de/index.html
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/schaedliche-impfungen-ia.html
http://video.google.com/videoplay?docid=2472456726520598454#
http://www.youtube.com/watch?v=L1f8XTTsrpU&NR=1
von Cookietime / 08.02.2011 23:22
Wir lassen auch nicht impfen!
Es gibt keinen einzigen Beweis dafür das impfen überhaupt funktioniert!!
Stattdessen riskiert man sehr schwere erkrankungen wenn man impft die noch viel schwerwiegender ausfallen können.
Das was da gespritzt wird ist pures Gift! Wer es nicht glaubt soll seinen Arzt einfach mal nach einem Beipackzettel für Impfungen fragen, denn diesen gibt es nicht, obwohl er in jedem (harmlosen) Aspirin enthalten sein muss!!
Das sollte eigentlich schon zum nachdenken führen!!
LG Gloria
von Gloria1803 / 09.02.2011 00:15
Warum werden Kinder so früh geimpft? Wenn es normal wäre erst ab 12 Monaten zu impfen, könnte man viel besser die Nebenwirkungen beobachten.
Wären die Nebenwirkungen / Veränderung des Kindes so deutlich, dass man Imfungen nicht mehr durchsetzen könnte? Ich finde diese Frage berechtigt.
Warum werden 3, 5 und sogar 6 fach Impfstoffe verabreicht. Selbst Erwachsene haben Nebenwirkungen. Wäre es nicht besser die Impfungen einzelnd in grösseren Abständen zu geben.
Einige Impfungen sind wirklich sinnlos. Man muss sich nur mal mit den Krankheiten beschäftigen. Woxu braucht mein Säugling Tetanus- und Hepatites B Schutz?
Es gibt viele Hinweise, dass die Impfungen nicht wirken oder zumindest nicht so wirken, wie es uns versprochen wird.
In den Impfstoffen sind Stoffe enthalten, die defenitiv schädlich sind und das wird dem Säugling! in die Muskeln gespritzt.
Ich bin mir sicher, dass die meisten Impfverfechter sich nicht wirklich informieren, was da gespritzt wird, welche Risiken bestehen, welche zweifelhafte Wirkung die Impfstoffe haben und dass die meisten Krankheiten gegen die geimpft wird, harmlos sind.
von der-streeck / 09.02.2011 13:14
Also zum Thema an sich hat jeder seine Meinung und muss wissen was er macht, oder nicht!
Tetanus finde ich persönlich schon sehr wichtig, denn sobald die Kleinen ins Krabbelalter kommen, und sie sich auch draußen bewegen, ist die Gefahr sich an Tetanus zu infizieren schon gegeben, wenn man sein Kind auch mal in Erde wühlen lässt, denn dort halten sich meines Wissens nach die Erreger auf.
Lebt das Kind eher steril....dann brauch man auch gar nichts impfen!
LG
von Murmelbauch2009 / 09.02.2011 13:37
Hallo,
ich muss leider immer wieder lesen dass, überall und ständig die Gefahr besteht sich mit Tetanus zu infizieren!
Ich habe hierzu mal einen medizienischen Text (also nicht von mir, so das man es als lose nicht Handfeste Behauptung einher gehen kann!!)
Tetanusgefährdete und nicht tetanusgefährdete Wunden
Die Tetanus-Bakterien sind laut Ärzte-Merkblatt des Robert-Koch-Instituts (RKI), der deutschen Seuchenbehörde, licht- und sauerstoffempfindlich.(1) Für eher oberflächliche Wunden, die Luft und Licht ausgesetzt sind, besteht somit auch aus schulmedizinischer Sicht keine Tetanusgefahr. Anders verhält es sich bei tieferen Wunden, insbesondere wenn sie verunreinigt sind und nicht bluten. Wird eine tiefere Wunde dagegen gut durchblutet, können auch hier Anaerobier nicht überleben.
Gefährdet sind insbesondere verschmutzte Wunden und solche, in denen sich zerstörtes Gewebe befindet. Doch es gehört ja zu den Aufgaben des behandelnden Arztes, die Wunde nach allen Regeln der Kunst zu reinigen, zerstörtes Gewebe zu entfernen und dafür zu sorgen, dass ggf. Eiter und andere Wundsekrete abfließen können. Es ist allgemein unbestritten, dass die Einführung von hygienischen Bedingungen bei der Wundversorgung z. B. durch Ignaz Semmelweis (erstmals 1848) und Joseph Lister (erstmals 1867) eine wesentliche Ursache für den Rückgang von Wundinfektionen (einschließlich Tetanus) darstellt. Dazu kam im Verlauf des ersten Weltkriegs ein Wandel in der chirurgischen Wundversorgung: Der Arzt und Homöopath Dr. Johann Loibner, der sich intensiv mit der Tetanusfrage auseinandergesetzt hat, schreibt:
„Anfangs wurden die Wunden meist primär verschlossen. Später legte man Wert auf die Wundexzision (Ausschneidung) und die Entfernung nekrotischer (abgestorbener) Teile.“(2)
Ich selbst bin Tochter von zwei sehr guten Heilpraktikern und nicht geimpft!
Und als Kind bin ich selbstverständlich ständig hingefallen oder habe Dreck und sonst alles mögliche in den Mund gesteckt was vollkommen natürlich ist!!
Hingegen so ziemlich sämtlicher Bekannten von mir bin ich kerngesund und habe auch sonst keine Allergien was heutzutage nicht sehr viele von sich behaupten können!!
LG Gloria
von Gloria1803 / 09.02.2011 23:15
Es gibt inzwischen schon immer mehr Eltern, die ihre Kinder nicht mehr impfen lassen.
http://www.finanzcheck.de/portal/news-detail/131
von fortin / 11.02.2011 14:52
Hallo mesmetron,
Du kannst dir keine Vorwürfe machen. Die Aufklärung über Sinn- und Nebenwirkungen sind wirklich unzureichend. Die meisten Impfseiten preisen das Impfen an, ohne auf gefahren einzugehen und dann gibt es im Gegensatz dazu Seiten wie impfschaden.info.
Da findet man die Kritischen Infos aber diese Seite ist schon wieder so Anti, dass man als normaler Leser auch nicht weiss, ob die nicht doch übertreiben.
Es fehlen einfach seriöse Seiten, die wirkilch ausführlich und sachlich Pro und Contra gegenüberstellen.
Ich keine eine Frauenärztin privat. Sie ist wirklich 100 % davon überzeugt ist, dass Impfen wichtig ist. Ich glaube nicht, dass die Ärzte uns anlügen, sie sind meist selbst nicht ausreichend oder nur einseitig informiert.
Der Überrumpelungsfaktor kommt dazu. Ich habe mich lange darauf vorbereitet, schon vor der Geburt. Als das Thema bei der ersten Untersuchung angesprochen wurde, habe ich trotzdem schwierigkeiten, meinen Entschluss vernünftig zu begründen. Wenn man dann noch einen charismatischen Arzt hat, kann man einknicken. Wir haben noch 3 Monate, bis unser kleiner geimpft werden soll. Man muss wahrscheinlcih einfach stur sein um das zu verhindern und sich gar nicht auf Diskusionen einlassen.
Ich bin der Meinung, du solltest nicht weitermachen und keine weitere Impfung geben lassen.
Impfkalender der Stiko zur Übersicht:
http://www.kindergesundheit-info.de/fileadmin/user_upload/kindergesundheit-info.de/Download/Impfungen/download_impfkalender%202010g.pdf
Ich habe meinen Ausgangsbeitrag noch etwas ergänzt.
Hepatitis B: In Frankreich gab es in 2 Jahren 600 Fälle von MS. MS soll sagar als Nebenwirkung im Beipackzettel stehen. Ich nehme aber an, dass dieser Impfstoff vom Markt genommen wurde.
Masern: SSPE-Risiko bei Säuglingen 1 zu 5.000, bei Kindern über einem Jahr wird das SSPE Risiko nur noch mit 1 zu 5 000 000 angegeben. Impfschutz hält nicht lange und schwere Nebenwirkungen wie Darmerkrankungen möglich. In den USA gab es Epidemien von Masern in gut geimpften Bevölkerungsteilen bei älteren Kindern oder Jugendlichen.
Tetanus: Die Krankheit ist selten. Es wird nicht gegen den Erreger geimpft, sondern das Gegenmittel gegen das Toxin, welches bei Infektion produziert wird. Man ist nach der Krankheit nicht immun und es ist auch zweifelhaft, ob die Impfung immunisiert, da auch schon geimpfte Personen erkrankt sind. In tropischen Ländern ist Nabelschnurtetanus ein Problem. Diese hat jedoch weniger mit fehlenden Impfungen, sondern mit den hygenischen Bedingungen zu tun. Tetanus kann nur in anaeroben Klima bilden, also nur wenn der betroffene Körperteil nicht mehr richtig durchblutet wird, wei bei einer Quetschung oder eben in der Nabelschnur. Wichtig ist die richtige Wundversorgung und das abgestorbene Gewebeteile entfernt werden.
Das man von einem Piks im Finger Tetanus bekommen kann, ist ausgeschlossen.
von der-streeck / 20.06.2011 14:54
Also für ein paar Sachen haben wir schon impfen lassen, weil es dafür sinnvoll klang. Aber ich gebe euch recht, dass man einige Impfungen durchaus in Frage stellen kann.
Trotzdem haben wir uns dann doch dafür entschieden ein paar Impfungen durchführen zu lassen, weil man als Elternteil ja schon die Gesundheit des eigenen Kindes immer gewährleistet sehen möchte.
http://www.billigmed.de
von Schulti / 24.07.2011 04:35
Hallo Schulti,
ich möchte die Gesundheit meines Kindes auch immer gewährleistet sehen. Deshalb lassen wir gar nichts impfen. Weil wir es nicht verantworten können, dass Chemikalien und toxische Giftstoffe wie Formaldehyd und Quecksilber in den kleinen Körper unserer Tochter eingebracht werden.
Jeder kann es handhaben wie er will. Aber egal wie man sich entscheidet, liegt einem wohl immer das Wohl des Kindes am Herzen.
von Cookietime / 25.07.2011 09:31
Ich habe meine impfkritische Haltung nicht geändert, möchte aber noch ein paar Punkte und Erklärungen ergänzen. Quecksilberverbindungen sind zum Beispiel nicht mehr enthalten. Ich setz einfach noch mal den ganzen Text plus Ergänzung rein.
Die Impfstoffe enthalten Aluminiumhydroxid um die Muskulatur, in die der Impfstoff gespritzt wird, zu reizen. Der Körper registriert die gespritzten Erreger dann stärker und bildet mehr Antikörper, die Impfung wirkt also besser.
Zur Konservierung wird Formaldehyd verwendet. In älteren Impfstoffen waren auch Quecksilberverbindungen (Thiomersal) enthalten, in heutigen Impfstoffen nicht mehr. Formaldehyd dient dazu die Viren im Impfstoff unschädlich zu machen, damit sie zwar den Körper zur Abwehr herausfordern, sich aber nicht weiter verbreiten. Vor dem Abfüllen des Impfstoffes wird das Formaldehyd jedoch bis auf einige Mikrogramm pro Impfdosis wieder herausgefiltert.
Diphtherie: Die Impfung schützt nicht vor den Bakterien, sondern gegen die von den Bakterien gebildeten Toxine. Es gab auch Epidemien in der geimpften Bevölkerung. Man ist nach durchgemachter Krankheit nicht immun.
HIB: Die Krankheit selbst ist harmlos.
Die Zahl der Hirnhautentzündungen ist konstant geblieben, jedoch eben nicht mehr durch HiB ausgelöst.
Weitere Ursachen für Hirnhautentzündungen. Virale Hirnhautentzündungen werden durch Herpes-simplex-Viren, Enteroviren und Mumps ausgelöst. Bakterielle Hirnhautentzündungen sind im Kindesalter v.a. auf Streptokokken, Neisserien, Listerien und HiB zurückzuführen. Auch eine sog. Durchwanderungsmeningitis ist möglich, bei der z.B. eine Entzündung der Nasennebenhöhlen auf die Hirnhäute übergreift.
Hepatitis B: Hepatitis B wird durch Körperflüssigekeiten übertragen. Wenn die Eltern nicht erkrankt sind, ist die Ansteckungsgefahr für ein Kind gering.
In Frankreich gab es in 2 Jahren 600 Fälle von MS. MS stand als Nebenwirkung im Beipackzettel. Dieser Impfstoff wurde jedoch vom Markt genommen.
Die Empfehlung zur Impfung im Säuglingsalter liegt in der Tatsache begründet, dass eine Hep-B-Infektion im Kinderalter viel häufiger zu einer chronischen Hepatitis B führt als bei Erwachsenen. Die Häufigkeit chronischer Verläufe ist umgekehrt proportional zum Lebensalter, d.h. die Infektion von Neugeborenen führt in 90% der Fälle zu einer chronischen Hepatitis, die Infektion im Kindes- und Jugendalter in 30-50% der Fälle, im Erwachsenenalter hingegen nur in 5-10% der Fälle.
Keuchhusten: Die Krankheit ist gerade für Säuglinge in den ersten Monaten gefährlich aber die Impfung wirkt erst nach der 2. oder 3. Injektion und da sind die die Kinder schon aus dem kritischen Alter raus. Die Immunität hält nicht lange und die Impfung kann schwere Nebenwirkungen haben, wie Lähmungen und Hirnhautentzündung.
Zunahme von Keuchhusten in den USA trotz hoher Impfrate wegen Mutation des Erregers.
Masern: Ist besonders im Säuglingsalter gefährlich aber die Impfung kommt erst später.
SSPE-Risiko bei Säuglingen 1 zu 5.000, bei Kindern über einem jahr wird das SSPE Risiko nur noch mit 1 zu 5 000 000 angegeben. Impfschutz hält nicht lange und schwere Nebenwirkungen wie Darmerkrankungen möglich. In den USA gab es Epidemien von Masern in gut geimpften Bevölkerungsteilen bei älteren Kindern oder Jugendlichen.
Der prozentuale Anteil der an einer Maserninfektion erkrankten Kinder, die anschließend auch an SSPE erkranken, ist zwar sehr gering aber SSPE verläuft zu 100% tödlich und wäre vermeidbar. Mit der Einschränkung, dass der Impfschutz nicht lebenslang hält, wie oft behauptet wird. Die Masernerkrankungen trotz Impfung deuten darauf hin, dass der Impfschutz nicht lange anhält.
Hinter der Impfphilosophie steckt der Gedanken der Herdenimmunität, d.h. dass ich eine Krankheit eben nicht gut verbreiten kann, wenn viele Menschen geimpft sind.
Während der Schwangerschaft wäre eine Infektion für das ungeborene Baby gefährlich. Nicht geimpfte Mütter gefährden ihr Kind oder einen Schritt weiter gedacht. Ungeimpfte Menschen erhöhen das Risiko der Ansteckung von schwangeren Frauen. Wenn man generell nicht gegen Masern impfen würde, hätten die meisten die Krankheit in der Kindheit und wären dadurch immun und müssten sich während der Schwangerschaft keine Sorgen machen.
Mumps: Nur 50% Impfschutz nach Impfung. Mit den Impfungen treten mehr Fälle im Erwachsenen- und Kleinkindalter auf. Komplikationen wie Bauchspeicheldrüsenentzündungen und Ertaubung sind relativ selten, aber eine Orchitis (Hodenentzündung) tritt in 30% der Fälle auf, wovon wiederum 15% zu Fertilitätsstörungen führen.
Windpocken: Harmloser Verlauf. Mit den Impfungen steigt die Zahl der Gürtelrosen im Erwachsenenalter. Impfung bewirkt keine 100% Immunität.
Etwa 20 % der Menschen, die eine Infektion mit Windpockenviren durchgemacht haben, erkranken in ihrem weiteren Leben mindestens einmal an einer Gürtelrose. Da die Gürtelrose nur ausbrechen kann, wenn bereits eine Infektion mit dem Varizella-Zoster-Virus vorgelegen hat, ist eine Impfung gegen Windpocken als Prophylaxe durchaus geeignet. (Wiederspruch zur Aussage, dass mit den Impfungen die Zahl der Gürtelrosen im Erwachsenenalter steigt. Unterschiedliche Quellen)
Polio: Nur 1 % der Erkrankten zeigen einen schweren Verlauf. Ausserdem besteht der Verdacht, dass die Polioepedemien in der Vergangenheit in erster Linie durch verunreinigte Lebensmittel hervorgerufen wurden.
Röteln: Harmlos. Mit Impfung Verschiebung ins Erwachsenenalter.
Tetanus: Die Krankheit ist selten. Es wird nicht gegen den Erreger geimpft, sondern das Gegenmittel gegen das Toxin, welches bei Infektion produziert wird. Man ist nach der Krankheit nicht immun und es ist zweifelhaft, ob die Impfung immunisiert, da auch schon geimpfte Personen erkrankt sind. In tropischen Ländern ist Nabelschnurtetanus ein Problem. Diese hat jedoch weniger mit fehlenden Impfungen, sondern mit den hygenischen Bedingungen zu tun. Tetanus kann nur in anaeroben Klima bilden, also nur wenn der betroffene Körperteil nicht mehr richtig durchblutet wird.
Die Wirkungsweise wird so erklärt: Gegen Tetanus wird mittels Toxoidimpfstoff geimpft. Das sind entgiftete Ektotoxine, die ihre immunisierende Wirkung aufgrund erhalten gebliebener haptophorer bzw. gestörter toxophorer Gruppen behalten haben. Diese entgifteten Toxine werden aber dennoch vom Immunsystem als fremd erkannt wird. Die körpereigene Abwehr produziert dagegen einen entsprechenden Antikörper (Tetanus-Immunglobulin), der anschließend im Blut kreist. Kommt es nach der Immunisierung zu einer Infektion, heftet sich der Antikörper an die Erreger und "markiert" diese für die Immunzellen der körpereigenen Abwehr als Angriffsziele.
von der-streeck / 02.08.2011 18:24
