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schwanger werden trotz Bluthochdruck?

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  • waldfee87
    Juniorclubber (44 Posts)
    Eintrag vom 01.05.2011 20:42
    Hallo ihr lieben

    mein Mann und ich wünschen uns jetzt wo unser spatzilein (20 monate) immer selbstständiger wird ein zweites kind. Ich hab nur ein Problem: Seit meiner ersten Schwangerschaft "leide" ich unter Bluthochdruck. Der wird medikamentös behandelt und ist jetzt ganz gut eingestellt. Trotzdem hab ich ziemlich Bammel ob das nicht zu Komplikationen führen könnte?
    Hat jemand von euch damit Erfahrung? Wie ist die Schwangerschaft bei euch verlaufen? Meine erste Schwangerschaft war bis auf Schmierblutungen ganz am Anfang und eben den Bluthochdruck absolut komplikationslos.
    über eure Antworten würde ich mich sehr freuen.
    vielen dank im Voraus
    lg eure waldfee
    Antwort
  • dominic01
    Gelegenheitsclubber (1 Post)
    Kommentar vom 03.05.2011 07:20
    Hallo waldfee,


    ich bin seit mehr als 15 Jahren mit Bluthochdruck vorbelastet. In meiner ersten Schwangerschaft 2006 war mein Blutdruck leider nicht sehr gut eingestellt und es kam leider zum HELLP-Syndrom + schwerer Präeklampsie und mein Sohn ist leider gestorben in meinem Bauch....In der 2. SS 2007 hatte ich schon bessere Werte, aber auch da kam es leider zu einer stillen Geburt.....Bei beiden SS´ten waren die Jungs sehr stark unterversorgt, was der Hauptgrund für den Ausgang war. Das wolltest Du sicher jetzt nicht hören....
    Doch jetzt bin ich nun das 3.x schwanger und bin bereits in der 25. SSW. Mein Blutdruck ist optimal eingestellt....und ich kontrolliere diesen 3x täglich zu Hause. Nur bei der FÄ ist der Blutdruck ständig zu hoch....was bei anderen Ärzten nicht so ist. Das ist einfach die innere Anspannung.

    Bisher verlief meine SS komplikationslos.

    Ich kann Dir nur empfehlen, falls das noch nicht ist, einen sehr guten Internisten hinzuziehen.

    So, nun hoffe ich, das ich Dir etwas helfen konnte.



    lg
    Antwort
  • agnostic
    Gelegenheitsclubber (5 Posts)
    Kommentar vom 03.05.2011 15:04
    Hallo Waldfee,
    in der heutigen Zeit schwanger zu sein bringt uns wirklich viel Sicherheit, auch bei Risikoschwangerschaften. Allerdings solltest du das in erster Linie mit deinem Arzt besrprechen. Du hattest nicht geschrieben, wie alt du bist. Ich hatte vor der Schwangerschaft bereits einen erhöhten Blutdruck (1. Schwangerschaft mit 39 J.), welcher aber während der Schangerschaft runter ging und bis KW 35 optimal blieb. Dies wurde aber durch regelmäßige Untersuchungen (u.a. die Versorgung mit Hilfe von Feinultraschall in einer speziellen Klinik) unter Beobachtung gehalten um sicher zu gehen, dass es dem Baby und mir durchgehend gut geht. Zuhause habe ich auch ein Messgerät und habe zweimal täglich kontrolliert. Medikamente waren keine nötig. Dann ist der Blutdruck plötzlich hoch geschnellt und ich musste in die Klinik, wurde medikamentös eingestellt und musste zwei Wochen ruhen. Auch wurde eine beginnende Schangerschaftsvergiftung festgestellt. Die Schwangerschaft konnte noch 2 Wochen rausgezögert werden, dann musste das Kind geholt werden, denn eine Spontangeburt wäre zu belastend gewesen. Regelmäßige CTGs prüften, ob sich der hohe Druck auf das Baby auswirkt. Dank einer sehr guten Betreuung von Hebamme, Frauenärztin und Klinikum ging alles gut und wir haben einen gesunden Jungen. Bezüglich einer zweiten Schangerschaft haben mein Hausarzt als auch meine Frauenärztin mit den Worten "Man solle sein Glück nicht herausfordern" abgeraten. Aber das eben so in meinem Fall. Wie man an am Beitrag von dominic01 sehen kann, kann alles anders laufen.
    Viel Glück!
    Antwort
  • waldfee87
    Juniorclubber (44 Posts)
    Kommentar vom 04.05.2011 19:08
    @ dominic01:

    stimmt, sowas wollte ich eigentlich nicht hören, aber ich bin dir dankbar für deine ehrliche antwort.
    es tut mir furchtbar leid wegen deinen beiden jungs und ich drücke dir ganz dolle die daumen dass weiter alles gut geht und du bald ein gesundes baby im arm halten kannst.

    @agnostic:

    ich werde im august 24. ich werde auf alle Fälle mit meinem hausarzt drüber reden und auch der internistin die mich in der ersten schwangerschaft betreut hat einen besuch abstatten bevor wir mit den bastelarbeiten beginnen. ich wollte einfach nur mal hören was andere für erfahrungen gesammelt haben.

    ich danke euch beiden auf jeden fall für eure antworten und wüsche euch alles gute.
    vlg
    Antwort

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