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Nachmittagsbrei einführen?

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  • mogly1611
    Gelegenheitsclubber (1 Post)
    Eintrag vom 15.10.2011 21:23
    Hallo,

    unser sohn ist jetzt fast 10 Monate alt und tut sich sehr schwer, wenn es um das thema essen geht.
    Nach 6 Monaten stillen ging es los mit dem ersten brei zum Mittag. wir haben gut 1 Monat nur ein paar Löffelchen geschafft. eine woche Möhre, danach Pastinake, und Kürbis wurde zu der zeit komplett abgelehnt.
    Nach dem Monat führten wir zum abend einen weiteren brei ein, den er auch anfangs sehr gerne wollte, aber auch nicht in der Menge, wie es normal vorgesehen ist.
    so ist das bis heute. bei den Mittagsbreis sind wir nach gut 3 Monaten ab und zu bei fast einem glas angelangt aber auch nur mit gut zureden.
    dazu geht ein füttern ohne ein spielzeug gar nicht. das gefällt uns gar nicht, aber ansonsten ist ein geschrei angesagt und das essen landet sonst wo ...
    dazu dürfen die breie keine stückchen enthalten egal wie klein sie auch sind. er erbricht da ziemlich schnell.
    ab und zu gibt es mal brot mit butter oder etwas Keks oder Obst, aber meistens geht das auch nach hinten los.

    Nun meine frage, ob es sinn macht mit dem Nachmittagsbrei anzufangen.
    er trinkt nach wie vor Muttermilch und es darf auch sonst nur wasser in der trinklerntasse sein, alles andere wird verweigert etc.

    kann uns hier jemand helfen?
    über antworten wäre ich sehr dankbar
    Antwort
  • SuriMarie
    Powerclubber (83 Posts)
    Kommentar vom 15.10.2011 22:04
    Hallo liebe Mogly,

    ich kann sehr gut verstehen, dass du ein wenig verzweifelt und unsicher bist, ich habe das Thema Beikost Gott sei Dank so langsam in den Griff bekommen.
    Zuerst einmal kann ich dir nur raten, dich nicht so unter Druck zu setzen, dein Kind muss nicht nach Schema F und Plan funktionieren, jedes Kind isst unterschiedlich und ist unterschiedlich weit.
    Meine Tochter war zwar schon immer eine sehr gute und unkomplizierte Esserin, hat aber auch recht lange festere Kost verweigert. Sie ist nun 13 Monate alt und hat, bis sie knapp 11 Monate alt war, nur feinst pürierte Kost zu sich genommen. Ich war anfangs auch verzweifelt doch ist mir dann auch der Gedanke gekommen, dass ihr die Stücke vielleicht etwas zu heftig sind ohne Zähne. Seid bei ihr nun die kleinen Beisserchen sprießen, wagt sie sich auch selbst an Brot heran oder knabbert Apfel- oder Karottenstücke. Sie hat auch recht lange nur eine Mahlzeit bekommen und dazu eben Muttermilch, aber im Hinblick auf die Kita, in der sie nun seit einem Monat ist, habe ich dann das Tempo etwas angezogen und dann nach und nach die anderen Breie eingeführt. Ich denke mit 9 Monaten kannst du durchaus eine zweite Mahlzeit ersetzen, vielleicht mag er die Breiform ja sogar, ein Versuch ist es wert.
    Das er nur Wasser und Muttermilch trinkt, finde ich völlig ok. Sei froh, dass er Wasser mag, es gibt Kinder, die nehmen nur Tee oder Säfte, die viel zu ungesund sind. Wasser ist prima, bekommt meine Tochter bei mir fast ausschließlich, außer der Muttermilch. Nur im Kindi gibt man ihr wohl ab und an Tee.

    Mach dich also net gar zu sehr verrückt, dein Sohn spürt deine Unsicherheit und reagiert darauf unbewusst. Lass ihm seine Zeit, er wird sich schon holen was er braucht und je entspannter du mit dem Thema Essen bist, desto mehr wird er es auch werden :D Der Kinderarzt wird dir schon sagen, wenn dein Schatz irgend welche Mängel hätte.

    Ich wünsch dir alles Gute!!!

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