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Risiko PDA...

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  • Antonia86
    Gelegenheitsclubber (22 Posts)
    Eintrag vom 01.07.2012 12:53
    Hallo,

    ich habe erst eine Tochter und weitere Kinder sind erwünscht. Ich hatte eine Geburt mit Wunsch-PDA und möchte davon einmal kurz berichten (denn es gibt ja viele Frauen, die sich eine PDA wünschen):

    Ich wurde mit 14 Tagen Übertragung eingeleitet und meine Tochter kam dann 17 Tage über dem ET zur Welt. Schon mit der Einleitung hatte ich so meine Schwierigkeiten, denn ich war einfach noch nicht bereit, zumindest nicht im KH, ich konnte mich nicht fallen lassen... Als dann die Wehen losgingen, bekam ich recht früh die PDA, da ich so gestresst war... Ich fühlte mich nicht wohl dabei, und 30 Minuten später war es dann soweit: Die Herztöne rutschten massiv in den Keller, es kam zu Herz-Rythmus-Störungen, ich fühlte mich wie gelähmt, konnte kaum atmen, und war so kraftlos... ich musste dann eine spezielle "Spritze fürs Herz" (für das Baby) bekommen und zitterte am ganzen Körper... dann ging es weiter, nach 20 Stunden Geburtsvorgang sollte es ein Kaiserschnitt werden. Die PDA war zwischenzeitlich abgeklungen, dennoch war ich gestresst, tat mich mit dem Atmen schwer... Gegen Ende der Geburt hatte ich die PDA so leicht, dass ich umher gegangen bin und mich auch recht wohl fühlte, ich sollte jedoch wegen der schlechten Herztöne nur liegen... Kurz vor der Geburt wurde ich panisch, ich wollte mein Kind im Hocken bekommen, sollte aber wieder ins Bett..., unter großem Stress bekam ich mein Kind also im Liegen...

    Das hatte ich mir anders vorgestellt, entspannter, und vor allem: selbstbestimmter...

    Bei meiner nächsten Geburt möchte ich keine PDA mehr...! Auf Schmerzmittel möchte ich sicherlich auch nicht verzichten, mich aber besser informieren, welche wirksamen Methoden es noch gibt... Risiko PDA? Nie wieder... Die Gedanken daran sind schrecklich...

    Informiert euch auf alle Fälle über die Risiken einer PDA...!!!

    Alles Gute den werdenden Müttern bei ihrer Geburt... ;)
    Antwort
  • Zaza82
    Superclubber (412 Posts)
    Kommentar vom 01.07.2012 13:34
    Hallo Antonia!

    Ich selbst hatte eine völlig natürliche Hausgeburt ohne Schmerzmittel, daher kann ich über eine PDA nicht viel sagen. Ich denke aber, dass sie in bestimmten Fällen sehr hilfreich sein kann und habe von vielen gehört, dass sie glücklich waren eine bekommen zu haben. Gerade bei lang andauernden Wehen denke ich, dass es auch eine Erlösung sein kann. Nur wie gesagt, ich selbst hatte keine.
    Jeder macht seine eigenen Erfahrungen mit einer PDA, das kann man nicht pauschal ablehnen oder befürworten. Und Panikmache finde ich auch nicht richtig. Gerade was Risiken betrifft, klar, du kannst auch eine Querschnittslähmung dadurch bekommen aber wenn du danach gehst, dürftest du auch kein Kind bekommen, denn dabei können schliesslich auch schwere Komplikationen auftreten..
    Ich finde es schade, dass du solch eine schlechte Erfahrung gemacht hast aber ich denke, das liegt nicht nur an der PDA, sondern auch an den folgenden anderen Umständen. Wenn man in eine Position "gedrängt" wird, ist das immer ein blödes Gefühl das hinterher bleibt.
    Es ist gut, dass du dich mit dem Thema nochmal beschäftigen willst. Herzrhythmusstörungen sind natürlich nicht angenehm und verursachen Panik, das kann ich schon nachvollziehen aber vielen anderen hat eine PDA schon geholfen auch ohne Nebenwirkungen. Du gehörtest dann leider zu den wenigen, wo es nicht so geklappt hat..
    Ich wünsche dir alles Gute und sollte es nochmal zu einer SS kommen wünsche ich dir, das richtige Mittel zu finden!
    Antwort
  • Murmelbauch2009
    Very Important Babyclubber (1126 Posts)
    Kommentar vom 01.07.2012 13:50
    Ich denke auch, man sollte es nicht verallgemeinern!
    Nach 15 Std. Wehen habe ich mir auch eine PDA legen lassen, weil ich kraftlos war und eine Verschnaufpause brauchte.
    Die PDA hat gut gesessen und auch recht bald gewirkt, wenn ich bedenke, dass meine Tochter erst 5,5 Std. nach der Legung der PDA geboren wurde, war ich echt dankbar um die Pause.
    Ich konnte neue Kraft sammeln und habe dann in 3 Presswehen meine Tochter geboren.

    Es ist schade, dass du so negative Erfahrungen machen musstest, aber es hört sich bei dir auch generell nach einer eher fremdbestimmte Geburt an, mal von der PDA abgesehen, denn die hat dich ja nicht ans Bett "gefesselt", sondern die Ärzte/Hebammen.

    Ich gebe dir aber vollkommen recht, man sollte sich schon informieren, bevor man sich leichtfertig dafür entscheidet, und die Risiken abwägen.

    Für mich sprechend bin ich auf jeden Fall dankbar, dass es die Möglichkeit der PDA gibt und ich würde niemals "nie" sagen, denn wenn man erstmal in der Situation ist, dann legt man doch schon mal die ein oder anderen Prinzipien bei Seite!
    Antwort
  • mele2012
    Powerclubber (87 Posts)
    Kommentar vom 03.07.2012 09:53
    Also ich habe einige Fälle aus meinem Bekanntenkreis, die Erfahrungen mit PDA gemacht haben. Eine Bekannte meinte zu mir, dass sie die PDA einerseit bereue und andererseits nicht. Sie hatte vorher sehr heftige Wehen und wollte dementsprechend doch noch die PDA. Als sie es bekam hatte sie erstmal ca. 3 Stunden geschlafen bis sie dann von ihrer Hebamme geweckt wurde, da das Kind kommen sollte. Sie war dann wach aber irgendwie hatte sie alles was danach kam nicht wirklich mitbekommen. Und als das Kind dann kam musste sie seht oft Pressen, das hat ihr alle Kraft genommen. Im Nachhinein hätte sie lieber ohne PDA geboren. Und anderen Frauen in meinem Bekanntenkreis haben schlechte Erfahrungen damit gemacht. Entweder hat die PDA überhaupt nicht gewirkt, auch beim zweiten Mal nicht, oder die Geburt hat sich furchtbar in die Länge gezogen. Zum Glück haben sie aber keine gravierenden Schäden wie Lähmung im Rückenbereich, was ja auch bei Falschanwendung der PDA führen kann. Komplikationen sind also anscheinend gar nicht so selten.
    Antwort
  • CaFe86
    Superclubber (215 Posts)
    Kommentar vom 03.07.2012 10:22
    Morgen Mädels!
    Ich finde es sehr gut, dass Antonia dieses Thema anspricht und hoffe das möglichst viele hier ihre Erfahrungen austauschen um anderen evtl einen Einblick zu geben.
    aber allem voran sollten wir uns immer vor augen halten, dass JEDE Geburt anders ist und jede von uns ein anderes Schmerzempfinden hat;)
    Letztendlich muss man selbst entscheiden ob man eine PDA braucht oder will..
    Ich selbst habe ohne entbunden weil ich vor den Risiken dann doch zu viel schiss hatte u an sich auch einfach kein Spritzenfreund bin.
    Als mein Sohn Vincent im Januar zur Welt kam habe ich knapp 6 Std Wehen gehabt, ich hatte ständig im Kopf -gleich müssen die schmerzen schlimmer werden.. aber wurde nicht^^ als die geburt dann kurz bevor stand kam die frage ob ich ne PDA möchte u ich sagte "nur wenn die schmerzen jetzt wirklich schlimmer werden" bis die Anästhestin da war war die Geburt schon fast im gange u sie meinte es könne sein, dass die PDA erst wirkt, wenn das baby da ist:) da ich wie gesagt größere Angst vor der PDA als vor den Geburtsschmerzen hatte habe ich es gelassen und bin sehr froh, dass ich meinem Kleinen ohne Schmerzhemmer auf die Welt helfen konnte..
    Ich finde man sollte die Geburt so natürlich wie möglich auf sich zukommen lassen! ich habe mich wirklich 6 std nur auf meinen Atem konzentriert u nicht wirklich viel mitbekommen, die Hebamme meinte das das der beste Weg wäre um Schmerzen herum zu kommen und das rate ich jetzt auch allen Freundinnen die Kinder bekommen. aber von vornerein zu sagen ich will ne PDA halte ich für nicht wirklich sinnvoll, wir vergessen oft, dass Medikamente eine Wirkung auf unseren Körper haben und man jene nicht unterschätzen darf!
    Antwort
  • Zaza82
    Superclubber (412 Posts)
    Kommentar vom 03.07.2012 13:20
    Problem bei PDA's ist doch einfach, dass man die eigentlich Geburt untenrum gar nicht wirklich mitbekommt, weil doch nur noch ein Druck da ist, die Risiken und, dass die Geburt oft in die Länge gezogen wird. Und ich stimme CaFe86 zu, jeder empfindet die Schmerzen anders. Ich fand sie gut aushaltbar, hatte aber auch eine schnelle Geburt von 4 1/2 Stunden.
    Am besten ist immer: informieren, offen sein für alles, denn oft kommt es anders als man es sich vorstellt.
    Antwort
  • Melli_1972
    Juniorclubber (31 Posts)
    Kommentar vom 03.07.2012 14:22
    Mein Kind sollte per Kaiserschnitt auf die Welt kommen und ích habe deshalb ein PDA statt, Vollnarkose bekommen. War an sich nicht schlecht, man hat unten rum nichts gemerkt und hat viel mitbekommen und im Anschluss auch das Kind zu sehen bekommen.

    Das dicke Ende kam nach einer Woche: ganz schlimme Kopfschmerzen!! Zum Glück war ich noch im KH, weil mein Sohn als Frühchen auf der Intnesiv lag und ich halt hohen Blutdruck bekommen hatte und sie mich so erstmal nicht nach Hause lassen wollten.

    Zurück zum Thema: Die Kopfschmerzen fingen langsam an, wie normale Kopfschmerzen halt. Diese wurden im Laufe des Tages immer schlimmer, sodass keine Tablette mehr half und ich mich auch übergeben musste. Das Ende vom Lied war, ich kam an einen Tropf mit Schmerzmittel. Das half auch sehr schnell. Am nächsten Tag beschloss die Oberärztin, da es sich mit allergrößter Wahrscheinlichkeit um eine Nebenwirkung der PDA handeln müsse, dass ich 2 Tage streng flach liegen müsse. Ohne Aufstehen, Essen und Trinken im Liegen und der Toilettengang halt mit Bettpfanne (schon immer mein Traum gewesen!!) Die Ärtzin sagte, bei mir hat sich die Einstichstelle wohl etwas vernarbt und ist noch nicht verheilt, sodass diese irgendwo raufdrückt und ich dadurch Kopfschmerzen bekommen habe. Durch das Liegen wird der Rücken entlastet und die Stelle kann verheilen.
    Soweit so gut! Die 2 Tage waren die längsten, die ich bisher durchgemacht habe, aber es hat sich gelohnt. Nach diesen 2 Tagen wurde ich im Bett erstmal für 2 Stunden aufgerichtet, damit sich der Kreislauf wieder berappelt und es wurde abgewartet, ob die Kopfschmerzen wiederkommen. Zum Glück ist das nicht passiert und ich durfte danach ein wenig aufstehen. Auch die nächsten Tage ist nichts wiedergekommen, zum Glück!
    Nun bin ich wieder schwanger und weiß nicht, ob ich im Fall der Fälle, wieder auf eine PDA zurückgreifen soll oder ob es andere Möglichkeiten gibt. Bei meinem "Glück" geht nämlich das Spiel von vorne los...

    LG Melanie
    Antwort
  • SonMatt
    Gelegenheitsclubber (19 Posts)
    Kommentar vom 03.07.2012 16:09
    Hallo alle zusammen,

    ich berichte mal von meinen beiden Geburten, mit PDA......

    Bei meiner Tochter Amanda wollte ich auf gar keinen Fall eine PDA. Ich hatte echt Angst davor, weil ich verdrehte Lendenwirbel habe. Meine Tochter wurde bei SSW 40+2 eingeleitet. 5 Tage später ging es dann richtig los. Ich hatte so starke Schmerzen(Wehen) und musste dann noch an den Wehentropf. Ich hielt es vor Schmerzen nicht mehr aus. Da musste mich die Hebamme und die Ärztin davon überzeugen, dass es wohl doch besser ist eine PDA zu bekommen. Ich stimmte zu, aber unter der Bedingung, dass der Anästesist aufpassen soll, gerade, weil ich verdrehte Lendenwirbel habe!
    Er war wirklich vorsichtig und musste tatsächlich zwei mal ansetzen. Aber es tat echt nicht weh. Danach würde es besser. Jedoch wenn ich aufgeregt bin, kann ich nicht schlafen, sogern ich es auch gewollt hatte. Nur ein wenig dösen war drin.
    Dann sagte die Ärtztin zu mir, ich sollte tief durchatmen. Da waren nämlich die Herztöne von Amanda in den Keller gegangen. Nachdem ich aber durchgeatmet hatte, hat sie sich sofort stabilisiert. Amanda kam als Sternengucker und weil die Geburt, dann trotz kräftiger Presswehen nur schleppend verlief und sie nicht weiterkam, hat der Chefarzt bei mir einen Dammschnitt gemacht. Ich lag ca. 5 Stunden in den Presswehen. (Nach der Geburt von Dom habe ich herausgefunden, dass ich bei Amanda falsch angeleitet wurde.)
    Dann war ich völlig erschöpft und hatte keine Kraft mehr zu pressen, also entschlossen sich, die Hebamme, die Ärtztin und der Chefarzt dazu, die Saugglocke zu holen. Ich presste mit jeder Wehe trotzdem tapfer weiter, weil es einfacher war, mitzupressen als die Wehe auszuhalten. Es dauerte eine halbe Ewigkeit bis die blöde Glocke endlich zusammen gebaut war..... Die Hebamme drehte sich dann schließlich zu mir um und sagte: "Ach, die kommt ja doch noch so." Nach ein paar weiteren Wehen, war sie schon beinahe rausgeschossen, die restlichen Wehen gingen so an mir vorbei. Amanda sagte keinen Ton, sie schaute nur ungläubig zwischen der Hebamme und der Ärztin hin und her. Dann bekam ich sie endlich auf die Brust und der ganze Spuck war endlich vorbei.

    Ich bin für die PDA echt dankbar und sage seit dem allen: Habt keine Angst vor der PDA!

    Bei Dominic (Dom) war es so.......

    Ich kam in der SSW 40+0 ins Krankenhaus und wurde auch eingeleitet. Nach 5 Tagen ging es Abends richtig mit den Wehen los. Ich versuchte zu schlafen, aber jedes Mal riss mich die Wehe wieder in den Wachzustand. Die Wehen waren echt aushaltbar. Ich blieb ruhig und sagte mir, erst Mal abwarten, du bist ja hier im Krankenhaus und wenn die Fruchtblase platzt ist es auch noch früh genug der Schwester bescheid zu sagen. Jedoch erwischte mich die Schwester dabei, wie ich die starken Wehen wegatmete, sie sagte zu mir komm mit in den Kreissaal, da kommste erstmal ans CTG und ich rufe die Hebamme. Die Hebamme brauchte ein bisschen bis sie da war, weil sie erst vom Nebengebäude herüber kam. Das machte mir aber nichts aus. Ich wusste zwar, dass es losgeht, aber auch das es noch ein paar Stunden dauern wird. Die Hebamme war eine ganz liebe. Ich bekam dann erstmal ein Bad und wir überlegten dann ob ich nicht in der Wanne entbinden wollte. Ich fand die Idee klasse. Nach einer halben Stunde überprüften wir Doms Herzschlag und der war erhöht. Er mochte das warme/heiße Wasser nicht. Also raus aus der Wanne, abgetrocknet und wieder richtig ans CTG. Die Wehen waren stark genug, aber Dom fand den Weg nach unten nicht. Er war einfach zu groß. Also wieder Weihnachtsbaum spielen, naja passte ja vier Tage vor Weihnachten.
    PDA bekommen und wieder an den Wehentropf. Der Anästesist fand den Weg auf anhieb!
    Dann fand er doch tatsächlich den Weg nach unten, so bin ich wenigstens um den Kaiserschnitt herum gekommen. Ich bin dann super angeleitet worden und nach ca. einer halben Stunde Presswehen war Dom dann da. Er weinte ein bisschen als er auf meiner Brust lag, aber das war schnell vorbei und er genemigte sich einige Schlücke an der Milchbar, was mich echt glücklich und stolz machte!

    Amanda geb. am 04.02.2011 2950g, 50cm und 35cm Kopfumpfang.
    Dominic geb. am 20.12.2011 3990g, 56cm und 35cm Kopfumpfang.

    Also, ich kann nur sagen, dass mir die PDA sehr geholfen hat und ich sie jederzeit wieder verwenden würde. Aber meine Kinder hätte ich trotzdem gerne, komplett ohne Hilfsmittel zur Welt gebracht.

    Lg Mareike
    Antwort
  • Mondenlicht
    Very Important Babyclubber (745 Posts)
    Kommentar vom 04.07.2012 12:00
    Jeder Mensch ist anders, jede Geburt ist anders. Man sollte den Umtaenden entsprechend handeln. Ich selber habe oft Probleme mit Schmerzmitteln, wuerde deshalb nie leichtfertig zur PDA greifen. Aber nach der Geburt von Jakob weiss ich erst mal wie heftig Schmerzen sein koennen und ich hab in meinem Leben schon einiges aushalten muessen. Hatte 4 Tage lang wehen bis es endlich lam mit Einleitung richtig los ging. Aber dann wars ein intensiver Wehenmarathon mit Wehen im 1-2 Minuten Abstand. Nebendei Dauerkotzen und halber Kreislaufzusammenbruch. Zur PDA kams nicht mehr, weil in dem Moment dann auch schon die Presswehen anfingen. Die aren dann so heftig, dass ich fast ohnmaechtig wurde und mir wuenschte ich haette ne PDA bekommen. Saugglockeneinsatz, Dammschnitt und Scheidenriss folgten. Nach der Tortur wuerde ich ne PDA nicht von vornherein verteufeln, da sie wohl echt Erleichterung bringen kann. Aber so lange es nur irgendwie aushaltbar ist, wuerde ich auch von einer PDA abraten.

    Lg Mondenlicht
    Antwort
  • Mondenlicht
    Very Important Babyclubber (745 Posts)
    Kommentar vom 04.07.2012 12:00
    Jeder Mensch ist anders, jede Geburt ist anders. Man sollte den Umtaenden entsprechend handeln. Ich selber habe oft Probleme mit Schmerzmitteln, wuerde deshalb nie leichtfertig zur PDA greifen. Aber nach der Geburt von Jakob weiss ich erst mal wie heftig Schmerzen sein koennen und ich hab in meinem Leben schon einiges aushalten muessen. Hatte 4 Tage lang wehen bis es endlich lam mit Einleitung richtig los ging. Aber dann wars ein intensiver Wehenmarathon mit Wehen im 1-2 Minuten Abstand. Nebendei Dauerkotzen und halber Kreislaufzusammenbruch. Zur PDA kams nicht mehr, weil in dem Moment dann auch schon die Presswehen anfingen. Die aren dann so heftig, dass ich fast ohnmaechtig wurde und mir wuenschte ich haette ne PDA bekommen. Saugglockeneinsatz, Dammschnitt und Scheidenriss folgten. Nach der Tortur wuerde ich ne PDA nicht von vornherein verteufeln, da sie wohl echt Erleichterung bringen kann. Aber so lange es nur irgendwie aushaltbar ist, wuerde ich auch von einer PDA abraten.

    Lg Mondenlicht
    Antwort
  • Cookietime
    Powerclubber (85 Posts)
    Kommentar vom 04.07.2012 21:40
    Danke für deinen offenen Beitrag! Ich selbst habe ohne Schmerzmittel im Geburtshaus entbunden und würde es immer wieder tun, denn ich habe schon sehr viel negatives zum Thema PDA usw. gehört....ich bin im allgemeinen gegen diese ständigen Eingriffe in eine Schwangerschaft und vor allem in die Geburt.....:

    "Man muss in der Geburtshilfe viel wissen,
    um wenig zu tun."

    Professor Dr. Dr. Willibald Pschyrembel
    (1901 - 1987), deutscher Frauenarzt und Gelehrter
    Antwort

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