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Baby schreit Brust nur an und schlägt mit Händen dagegen :-(

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  • sternj1986
    Powerclubber (96 Posts)
    Eintrag vom 04.07.2012 15:00
    Hallo liebe Mami´s,

    gleich mal vorweg, es wird ein sehr langer Text...

    Ich habe am 13.06.2012 meine erstes Kind (leider) per Kaiserschnitt zur Welt gebracht. Bis ich nach dem zunähen wieder bei meinem Kind war, hat es fast 1 1/2 Stunden gedauert... in der Zeit wurde Sie gewaschen U1 und so weiter. Mein Mann war selbstverständlich die ganze Zeit bei unserer Tochter. Ich habe immer gehört, dass die Väter die Babys als "Mutterersatz" auf die Brust gelegt bekommen. Das war bei uns nicht der Fall, sie wurde angezogen und dann hat mein Mann Sie bekommen. Als ich dann in den Kreißsaal kam, bekam ich Sie auf den Arm.. Paralell wurde mir unter anderem ein Schmerzmittel verabreicht. Die Hebamme versuchte dann die kleine bei mir anzulegen. Dort gab es bereits Probleme das Sie die meiste Zeit schrie und nicht wirklich ran ging. Dann holte die Hebamme ein Stillhütchen und dann ging es in sofern, dass Sie eine Weile an der Brust saugte... In der Zwischenzeit ging es mir von Minute zu Minute schlechter. Mir war es in dem Moment auch egal, dass da mein Kind im Arm lag, das hat irgendwie überhaupt nicht interessiert ( es tut echt weh, dass zu schreiben :-( ). Meine Nase ist total zugeschwollen und ich musste ständig Nase putzen, da ich sonst keine Luft bekommen habe... Dann kamen starke Halsschmerzen dazu. Aber irgendwie hat es niemanden interessiert... Als ich dann auf mein Zimmer verlegt wurde, wurde es so schlimm dass ich auch durch den Mund keine Luft mehr bekam... (Bin übrigens auch Asthmatikerin) Erst da merkte mein Mann, dass mein Gesicht total angeschwollen war und ich überall rote Flecken bekommen habe.. naja lange Rede.. ich hatte einen allergischen Schock wegen des Schmerzmittels und kam für 5 Stunden auf die Intensivstation...

    Die kleine hat in der Zeit die ganze Zeit geschlafen, somit gab es dadurch keine Probleme. In der Zeit in der ich im Krankenhaus war, hab ich immer nach der Schwester geklingelt wenn ich anlegen wollte, am Anfang weil ich nicht aufstehen konnte wegen der OP, und danach weil es einfach nicht klappte. Aber es war irgendwie immer das gleiche Spiel. Die Kleine schrie meine Brust immer an und schlug mit den Händen gegen meine Brust... Die Schwestern haben ihr dann immer mit "Gewalt" die Brust in den Mund geschoben und dann hat Sie auch daran genuckelt, aber richtig hat sich das nicht angefühlt... Am dritten Tag hatte ich eine ältere Krankenschwester die auch zum Anlegen kam und die meinte, die kleine würde deshalb so hysterisch schreien, da Sie nicht satt würde und da Sie schon so sehr abgenommen habe (von 3280g -> 3010g) müssten wir auf jeden Fall zufüttern. Ich fragte Sie dann, ob es eine Möglichkeit gibt sie zu füttern ohne eine Flasche zu nehmen, da ich Angst habe das sie sich dann an die Flasche gewöhnt und die Brust gar nicht mehr nimmt. Das sei totaler Blödsinn meinte Sie und das das nur Flachengegner behaupten würden... Also kam Sie und brachte mir die Flasche. In dem Moment bin ich schon in Tränen ausgebrochen, da ich mich so schlechte damit fühlte. Die Schwester wischte mir die Tränen aus dem Gesicht und meinte, ich soll nicht traurig sein, dass wäre das beste für mein Kind. Und das erste mal sah die kleine wirklich glücklich und zufrieden aus, als sie aus der Flasche trank. Ich habe aber nicht aufgegeben und sie trotzdem jedes Mal wenn Sie Hunger hatte an der Brust angelegt. Aber wie bisher war es ein riesen Geschrei. Es gab mal wenige Momente, je nach dem welche Schwester mir half, dass sie eine Weile an meiner Brust saugte und auch richtig vom Gefühl her... aber immer nur solange die Schwester im Raum war... Sobald ich es alleine versuchte klappte es wieder nicht und die Schwestern hatten keine Zeit um die ganze Zeit neben mir stehen zu bleiben. Da die Zeiten an der Sie an Brust war immer weniger wurde, habe ICH irgendwann mal bei einer Schwester gefragt, ob es denn nicht gut wäre, wenn ich Milch abpumpe, damit die Milchbildung wenigstens so angeregt wird und nicht ganz verschwindet... Also begann ich abzupumpen.

    Ich habe dann auch ein Rezept von der Klinik für eine Milchpumpe zum Ausleihen bekommen. Nun begann ich jedes mal wenn Sie nicht an die Brust wollte, abzupumpen und ihr das zu geben, damit sie wenigsten die Muttermilch bekommt. Meistens reicht es nicht ganz, so dass ich ihr noch kleine Mengen Pre-Nahrung geben muss. Meine Nachsorge-Hebamme ist auch eine Stillberaterin und Sie hatte am Anfang noch Hoffnung, dass wir das hin bekommen. Wir versuchten es mit und ohne Stillhütchen, verschieden Positionen, Dann hab es auch eine Kurze Zeit in der Sie zumindest aus einer Brust trank, aber das klappte nur 2 Mal. Beim letzten Mal sagte, sie dann, dass sie keine Hoffnung mehr hat, dass es klappt. Sie glaubt, dass die kleine Anatomisch nicht in der Lage ist aus der Milch zu trinken und ich weiterhin abpumpen soll. Das mache ich auch, da es für mich zwar eine schlechte aber immerhin eine Alternative ist, da sie so trotzdem Muttermilch bekommt.

    Da ich mich damit nicht abfinden konnte, hab ich im Internet nach einer Stillberaterin von der La Leche Liga gesucht und auch eine gefunden. Sie war erst einmal da, und komischweise hat die kleine in der Zeit ohne Geschrei und ohne Probleme aus einer Brust getrunken und dabei eingeschlafen ( Sie hatte vorher auch schon die Flasche bekommen und hatte danach aus der Brust getrunken). Die Stillberaterin war begeistert und hat mir noch so ein Brusternährungsset von Medela da gelassen, welches auch für Frühchen benutzt wird. Dabei wird ein kleiner Schlauch an die Brustwarze gemacht und so saugt Sie aus der Brust und gleichzeit kommt aus dem Schlauch immer noch ein bisschen Milch...

    Als ich beim nächsten Mal anlegen wollte, mit dem Ernährungsset, hat Sie wieder nur total geschrieen und gegen die Brust gehauen mit den Händen. Ich dachte ich versuch es beim nächsten Mal ohne dem Set und auch da wieder das gleiche Problem. Jetzt hatte ich es auch heute wieder versucht, da ja aus der Brust Milch tropft, wenn Sie anfängt zu schreien. Aber Sie lutscht dann nur kurz die Brustwarze ab und dann schreit Sie wieder. Ich werde nachher die Stillberaterin nochmals anrufen, dass Sie sich das nochmal anschauen muss. Aber als ich heute wieder versucht habe, hat sie so bitterlich geweint, dass mir auch die Tränen gekommen sind... Ich möchte doch mein Kind damit nicht quälen!!! Allgemein musste ich beim Schreiben von dem Text ständig heulen, weil es mir echt sehr zu schaffen macht...

    Jetzt zu meiner Frage... Hat einer von euch die gleichen Probleme und hat es dann doch noch geschafft, dass die kleine aus der Brust trinkt? Wenn ja wie? Oder hat allgemein jemand Tipps? Also das Hauptproblem ist, dass Sie die Brust anschreit und schlägt und Sie gar nicht in den Mund nimmt und wenn sie es doch mal in den Mund nimmt, saugt Sie kurz dran und hört dann wieder auf und schreit hysterisch, da ja nicht gleich Milch kommt. Es dauert Ihr scheinbar zu lange, bis der Milchspendereflex einsetzt....

    So sorry für den riesenlangen Text, aber ich dachte umso ausführlicher ich es schreibe desto besser...

    Ich danke euch jetzt schon für eine Tipps und Meinungen!
    Antwort
  • sternj1986
    Powerclubber (96 Posts)
    Kommentar vom 09.07.2012 18:56
    Hallo Grinsie, vielen Dank für deine lieben Worte!

    Warum ich unbedingt möchte, dass sie aus der Brust trinkt? Kann ich dir auch nicht genau sagen, für mich gehört das irgendwie dazu... Ich bin auch ein reines Flaschenkind und auch ich liebe meine Mama über alles, aber meine Schwester wurde über ein Jahr voll gestillt und ich seh und merke doch, dass es eine Intensiver Bindung zu unserer Mutter ist. Ob es unbedingt daran liegt kann ich natürlich nicht mit hundert prozentiger Sicherheit sagen, aber es liegt schon nah.

    Ich denke das du recht hast, mein innerer Drang sie endlich an meine Brust zu bekommen, hat sie erst recht davon entfernt...

    Aber :-) seit gestern trinkt sie ohne jammern und ohne weinen aus meiner Brust auch ohne diesem Ernährungsset. Ich habe sie gestern den ganzen Tag so zufrieden stellen können. Da ich aber das Gefühl habe das ihr die Milch nicht reicht, werde ich das Brusternährungsset erstmal bei behalten, und sie damit ein bisschen zufüttern. Durch das Saugen an der Brust wird ja die Milchbildung angeregt und somit kann ich dieses Set bald komplett weg lassen. Die Psyche spielt eine große Rolle und ich muss sagen es schön zu sehen wie sie sich an die Brust schmiegt und mit ihren kleinen Händen festhält :-)

    Als ich den ersten Text geschrieben habe, war ich gerade total am Boden zerstört, da irgendwie viel zusammen kam. Ich habe es leider noch nicht verarbeitet, dass ein KS gemacht werden musste, obwohl ich dass niemals wollte und dann klappt das stillen auch nicht..

    Als ich schrieb, es fühlte sich im KH nicht richtig an mit dem Stillen, meinte ich, dass sich das nuckeln nicht richtig anfühlte, also das sie das richtig macht und auch wirklich Milch kommt. Aber ich hab es gerade nochmal gelesen und ich habe es wirklich sehr undeutlich geschrieben, sorry!

    Vielen Dank nochmal für deine Antwort! Und ich wünsche Dir alles gute für deine Geburt und das alles so verläuft wie du es dir wünscht!


    GLG sternj1986

    Antwort
  • Patty01
    Very Important Babyclubber (815 Posts)
    Kommentar vom 10.07.2012 10:32
    Hallo Sternj

    Erstmal ein grosses Lob, dass du so eine Ausdauer hast und nichts unversucht lässt...und auch dass du stillen möchtest finde ich super (auch wenn ich das Fläschen nicht schlecht machen will oder Flaschenmuttis angreifen möchte...also nicht negativ auffassen bitte).

    Ich habe 2 Söhne die beide als Frühchen zur Welt kamen und ich hatte beide Male etwas Anfangsschwierigkeiten deswegen mit dem Stiilen (der Start war halt nicht optimal und der Milcheinschuss liess auf sich warten). Ich habe aber beide Male erfolgreich gestillt (6 Monate voll und dann noch bis zum 10 Monat mit Beikost). Ich weiss auch, dass man im Krankenhaus manchmal kirre gemacht wird (der eine sagt so, der andere so ein dritter was anderes...5 Leute, 7 Meinungen!!!) Ganz wichtig ist zuerst einmal auszuschliessen, dass irgendetwas anatomisches ist (eventuell verkürztes Zungenbändchen? Osteoptah wegen KISS-Syndrom oder sonstiges auszuschliessen...ganz wichtig auch an dich und die natur zu glauben...du kannst stillen und dein baby kann trinken, das hat die natur so vorhergesehen....ein weiterer Punkt den ich dir mit auf den Weg geben kann (und hast du ja auch schon gemacht) eine gute Hebamme poder Stillberaterin an der Seite zu haben...das kann Wunder wirken. Meiner trank auch immer besser wenn meine hebi da war weil ICH einfach entspannter war ;-). Wenn du das Gefühl hast, dass der milchspendereflex zu langsam einsetzt, eventuell vorher kurz anpumpem (ein paar Minütchen) und dann anlegen...(falls die Milch zu schnell rauskommt, etwas Milch vorher abdrücken). Ansonsten kennst du wahrscheinlich schon alle tricks...viel trinken, viel Ruhe und Geduld, viel kuscheln....für mich war eine gute Hebamme das A und O bei dem ganzen. Musste halt anfangs immer abpumpen, das beide nicht genug tranken anfangs und meine Milch nicht richtig in Gang kam... hatte eine elektrische Pumpe von Medela (doppeltes Pumpset-regt besser an und spart Zeit) aber innerhalt wenigen Wochen habe ich dann nur nmoch gestillt. Und wenn nichts hilft gibt's ja zum Glück immer noch Fläschen und Milchersatz, und auch damit werden die Kinder gross :-)
    Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass es noch klappt und ihr beide glücklich seid damit.

    LG
    Antwort
  • Zaza82
    Superclubber (412 Posts)
    Kommentar vom 10.07.2012 17:11
    @sternj1986
    Als ich deinen Text gelesen habe, habe ich gedacht du schreibst über meinen Sohn ;-) .
    Wir hatten exakt die gleichen Probleme. Anfangs ging er gar nich tan die Brust, hatte von 2800g auf 2350g abgenommen. Also abpumpen und ein paar Mal musste Pre-Nahrung her und immer wieder erst angelegt, mit und ohne Hütchen, und dann weil es nicht klappte und er immer schrie und haute wieder die Flasche und das zufriedenste Kind der Welt. Ich war verzweifelt, habe bei jedem Stillversuch geweint, weil ich so verzweifelt war. Aber ich wollte nicht aufgeben!
    Ich muss dazu sagen, dass mein Kleiner KISS hat, daher bin ich mir nicht sicher, ob es auch zum Teil daran gelegen hat. Außerdem war er ja sehr schmächtig und meine Brustwarzen wohl nicht die geeignetsten für so einen kleinen Kerl. Aber mein Sohn ist jetzt 7 Wochen alt und wird seit ich glaube 3-4 Wochen voll von mir gestillt! Das hat mir gezeigt, dass es richtig war nicht aufzugeben!
    Halte durch! Ich würds weiter probieren! Und immer wieder muss man sich da sagen: das hat nichts mir dir zu tun, es ist keine Abweisung deines Kindes!

    Viel Erfolg!
    Antwort
  • sternj1986
    Powerclubber (96 Posts)
    Kommentar vom 10.07.2012 18:37
    Hey ihr Lieben!

    Ich danke euch sehr für eure Antworten! Und ich bin ehrlich gesagt erleichtert, auch wenn es böse klingt, dass nicht nur ich solche Probleme habe.

    Es ist schön einen Zuspruch zu bekommen, dass es sich lohnt nicht aufzugeben. Meine Familie redet eher auf mich ein, ich soll es gut sein lassen, dass wäre unnötiger Stress für mich und das Baby. Und solange ich abpumpe würde Sie ja Muttermilch bekommen und selbst wenn nicht, Flaschennahrung ist auch ok... Selbst mein Mann war sehr lange genervt von der Schreierei unserer Kleinen beim Versuch zu stillen. Er wusste halt, wenn sie die Flasche bekommt (egal mit MuMi oder PRE) ist sie ruhig und zufrieden... Aber lässt mir da freie Hand. Aber eine richtige Unterstützung ist das leider auch nicht.

    Ich hab leider erst in 2 Wochen einen Termin beim Osteopathen. Vielleicht hat sie irgendwas das ihr das so schwer fällt. Obwohl es schon viel besser klappt. Ich kann Sie mittlerweile fast ohne Geschrei anlegen und sie saugt auch gut daran. Seit Sonntag klappt es super und seit dem hat sie leider auch einen Wachstumsschub und hat eigentlich dauerhunger. Das macht meinen Brustwarzen sehr zu schaffen und ich könnte manchmal echt heulen vor Schmerzen, aber ich denke das vergeht auch wieder.

    Ich bin froh, dass ich jetzt schon so große Erfolge sehen kann und bin guten Mutes, das ich sie bald ganz ohne Hilfsmittel voll stillen kann.

    Ich danke euch so sehr für eure aufbauenden Worte!

    LG
    Antwort
  • Zaza82
    Superclubber (412 Posts)
    Kommentar vom 10.07.2012 21:41
    Die Erfahrung hab ich auch gemacht: "Tu dir das doch nicht an!" "Dann wirds halt ein Flaschenkind!" "Ist doch wenigstens Muttermilch!" Das ist aber einfach nicht dasselbe.
    Ich denke mal, unsere beiden sind einfach nur stur ;-) . Aber es ist schön zu hören, dass es bei dir auch schon besser klappt. Und mit der Zeit lernt sie auch wies richtig geht und die BW tun nicht mehr so weh. Aber dafür kann ich dir Multi-MAM-Kompressen aus der Apotheke empfehlen. Die haben mir sehr über die Tage hinweggeholfen. Und nicht verzweifeln wenn es mal einen Tag nicht klappt, das hatten wir zwischendurch.
    Alos, weiter so :-) !
    Antwort
  • Patty01
    Very Important Babyclubber (815 Posts)
    Kommentar vom 11.07.2012 07:37
    Diese Aussagen kenne ich auch (der schreit nur, hat bestimmt Hunger, gib ihm doch mal die Flasche...blablabla-mein erster Sohn hat anfangs sehr viel geschrien, wirklich viel, hatte aber nichts mit Hunger zu tun! Er hat nämlich immer super zugenommen, aber es verunsichert einen natürlich doch, vor allem beim ersten Kind. Ich habe damals gelernt meine Ohren auf Durchzug zu stellen ;-) Mein Mann war da ähnlich wie du es beschrieben hast, hat mir das auch überlassen. Im Nachhinein denke ich aber, dass er einfach verunsichert war und es ihm leid tat, dass er mich in dem Sinne nicht tatkräftig unterstützen konnte. Männer ticken da halt anders. Sie sehen, dass die eigene Frau darunter leidet und wollen halt irgendwie helfen. Am besten du lässt dir nur Tipps von "professionnellen" geben und all die anderen Bemerkungen überhörst du...ich habe es so gemacht, dass ich dann, wenn so eine Bemerkung kam, ganz abrupt das Thema gewechselt habe (so " ach übrigens hast du schon gehört, da geht ein neuer Laden auf, was verkaufen die denn...?)

    Du machst das prima!! Zum Thema wunde Brustwarzen kann ich nicht soviel helfen, da hatte ich echt Glück und hatte keine schmerzen, nur die ersten paar Tage bei meinem ersten Sohn. Bin dann viel obenrum nackig rumgelaufen (also viel Luft ranlassen) und habe die Salbe von medela purelan100 benutzt was auch gut half...ansonsten hilft ja bekanntlich auch Muttermilch...
    LG
    Antwort
  • Libelle007
    Superclubber (331 Posts)
    Kommentar vom 12.07.2012 23:19
    hallo,
    habe jetzt nicht alles durchgelesen und vielleicht hat die eine oder andere das auch geschrieben bzw. das Problem hat sich gelöst?!
    Aber es gibt Kinder, die mächtig hunger haben, einfach total hunger und keinen Bock auf ewig langes Saugen!
    Denen muss man anfangs n bissl abgepumptes geben, damit der erste Knast vorbei ist und dann die Brust fürs Saugen und Nachtrinken. Damit holen sie sich dann den Rest!
    Und irgendwann kann man dann den Anfang mit dem "dazufüttern" mit der abgepumpten Milch weglassen und gleich anlegen.
    ABer manchmal ist der Anfang so....etwas schwierig! Kleine Milchvamp! Oder Nimmersatte ;-))))!
    Alles Gute!
    Und: toll, dass du nicht aufgegeben hast! SUPER!
    Antwort
  • sternj1986
    Powerclubber (96 Posts)
    Kommentar vom 27.07.2012 22:31
    Hallo an alle :-)

    Ich wollte nur kurz eine Rückmeldung geben! Meine kleie trinkt mittlerweile ohne Probleme und komplett ohne Geschrei aus der Brust! Nur die Milchmenge ist noch etwas wenig, aber daran kann man ja noch arbeiten. Mittlerweile nimmt sie gar keine Flaschen mehr, haben es heute wegen der Hitze versucht, aber keine Chance :-)

    Ich kann nur jedem der auch Probleme hat, raten dran zu bleiben! Man kann es mit viel Geduld schaffen! Man darf nur nicht aufgegeben!

    Ich bin natürlich kein Flaschengegner, nur war es mir persönlich immer sehr wichtig stillen zu können, Flaschenkinder werden natürlich genauso groß wie Stillkinder!

    LG Claudia
    Antwort
  • Zaza82
    Superclubber (412 Posts)
    Kommentar vom 01.08.2012 12:04
    Hey Claudia!

    Super, dass ihr es doch geschafft habt! Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es ohne Stillen war ;-). Dafür gehöre ich aber jetzt auch zu denen, die partout nicht abpumpen möchten um vlt mal für 2 Stunden das Kind abgeben zu können, da ich das Stillen als echtes Geschenk ansehe!
    Wünsche dir viel Freude!
    Antwort
  • bigmamanbg
    Very Important Babyclubber (700 Posts)
    Kommentar vom 28.01.2013 21:57
    Hallo, bei meinem Sohn hatte ich das gleiche Problem, er war an der Brust, aber es kam anfangs noch nichts und da er zuviel abgenommen hatte gab ich ihm die Flasche und ab dem Moment war es mit der Brust vorbei. Er weigerte sich, schrie und wollte einfach nicht saugen, also gabs von da an nur noch Flasche und er war glücklich!

    Wenn es nicht klappt, würde ich einfach abpumpen und mit der Flasche geben, ist für alle entspannter.

    Ich bin auch sehr fürs Stillen aber bei meinen 4 Kids hat es leider nur bei 2 geklappt. Die Große habe ich 9 Monate gestillt, bei der 2. hatte ich viel zu wenig Milch und nach 2 Wochen waren meine Brustwarzen blutig. Bei meinem Sohn, s.o. und die Kleine wird noch gestillt, allerdings bekommt sie Abends und Früh beriets 1er Nahrung da sie bereits 7 Stunden schläft und sie natürlich wahnsinnigen Hunger hat wenn sie wach wird. Habe aber bei der Jüngsten immer schon zugefüttert, da die MuMi nicht gereicht hat.
    Antwort
  • elsington
    Juniorclubber (36 Posts)
    Kommentar vom 29.01.2013 10:00
    Hallo liebe Claudia,

    ich finde es so wahnsinnig toll, dass Du nicht aufgegeben hast und den leichten Flascheweg" gewählt hast. Ich hatte mit meiner Tochter das gleiche Problem - es stellte sich heraus, dass sie ein zu kurzes Lippenbändchen hatte und daher anatomisch nicht in der Lage war richtig an der Brust zu saugen. Wir haben das beheben lassen und von da an hat es super geklappt.

    Liebe Grüße
    Antwort
  • elsington
    Juniorclubber (36 Posts)
    Kommentar vom 29.01.2013 10:00
    Hallo liebe Claudia,

    ich finde es so wahnsinnig toll, dass Du nicht aufgegeben hast und den leichten Flascheweg" gewählt hast. Ich hatte mit meiner Tochter das gleiche Problem - es stellte sich heraus, dass sie ein zu kurzes Lippenbändchen hatte und daher anatomisch nicht in der Lage war richtig an der Brust zu saugen. Wir haben das beheben lassen und von da an hat es super geklappt.

    Liebe Grüße
    Antwort
  • sternj1986
    Powerclubber (96 Posts)
    Kommentar vom 29.01.2013 20:57
    Hallo Ihr Lieben, da das Thema quasi nochmal in Gang gekommen ist, dachte ich, ich geb euch mal kurz eine Rückmeldung! Meine Tochter ist mittlerweile 7 1/2 Monate und wird immer noch von mir gestillt :-) Wir haben 6 Monate voll gestillt und dann mit der Einführung von Beikost begonnen. Die Flasche verweigert sie immer noch, aber die brauchen wir ja nicht :-)

    Wir hatten zwischenzeitlich immer mal wieder "Probleme"... sie kam vor knapp 2 Monaten 3 Wochen lang Nachts jede Stunde... da kam natürlich gleich jeder wieder mit deine Milch reicht nicht mehr, du musst ihr die Flasche geben, bla bla bla... Nun schläft sie seit knapp 1 Monat durch! Und das obwohl wir die Abendmahlzeit noch nicht ersetzt haben! Sie bekommt am Abend nur die Brust, da Ihr der Abendbrei (noch) nicht schmeckt! Also konnte es damals daran nicht liegen...

    Naja wie auch immer! Ich danke euch allen für eure aufmunternden Worte und das ihr mich bestärkt habt, weiterzumachen! Noch heute geniesse ich es soooo sehr die kleine zu stillen. Ich kann mir noch gar nicht vorstellen, dass das irgendwann aufhören soll...

    An alle Mamas mit ähnlichen Problemen: Mit viel Geduld und Wille kann es klappen. Auch wenn die erste Zeit sehr anstrengend ist! Aber es lohnt sich! Es gibt fast nichts schöneres!!!

    Viele liebe Grüße
    Claudi
    Antwort
  • Patty01
    Very Important Babyclubber (815 Posts)
    Kommentar vom 30.01.2013 12:14
    Super Claudia :-) Freut mich, dass ihr es gepackt habt. Die Mühe hat sich wohl gelohnt, was ;-)
    LG
    Antwort

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