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Babyernährung vegan???

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  • Antonia86
    Gelegenheitsclubber (22 Posts)
    Eintrag vom 10.11.2012 23:24
    Hallo,

    meine Tochter ist jetzt 1 Jahr alt. Seit dem 8. Lebensmonat haben wir mir der Beikost begonnen. Allerdings

    möchte Klara meistens noch gestillt werden und isst nicht so viel...

    Ich selber bin Vegetarierin, koche selber und lebe auch relativ biologisch...

    Meine Tochter ist am liebsten Obs-Getreide-Brei (Gemüse ist nicht so der Hit...) und fängt an

    auch Fingerfood gerne zu essen...

    Sie verträgt Kuhmilch, braucht davon aber durch das Stillen nicht viel... Ich habe öfters auch Milchbreie

    mit Obst und/oder Getreide gemacht... Banane und Birne ist auch der Hit...

    Aus Gründen des Tierschutzes würde ich doch gerne ganz auf tierische Produkte verzichten... ich selber

    lebe schon fast vegan... trank eigentlich eh nur Milch im (koffeeinfrei!!!) Kaffee und da geht auch Soya...

    Eine Freundin sagte mir jetzt dass eine vegane Ernährung durchaus möglich ist, denn viele pflanzliche

    Lebensmittel enthalten sehr viele Nährstoffe, Mandelmus, Kokosmilch... also auch Fette... sie scheint sich

    recht gut auszukennen und nannte mir auch Lebensmittel die ich gar nicht so "auf dem Schirm" hatte...

    Was haltet ihr davon?

    Praktiziert das hier Jemand? Wie kompliziert ist das ? Und kann man (ich stille natürlich weiter) alle

    Nährstoffe gewährleisten???
    Antwort
  • kata90
    Gelegenheitsclubber (12 Posts)
    Kommentar vom 17.12.2013 19:20
    Ich finde das ein baby nur vegan zu ernähren bishen kritisch.

    Aber wenn man sich mit veganen ernährung auskennt kanns gerne machen.
    Bloss ich finde das einige wichtige nährstoffe usw. fehlen werden.

    Also unsere kleine isst nur einmal bis höchsten zweimal pro woche fleisch menü. Des dann hochwertiges was von gute hände kommt.
    Daher find das mindest zweimal pro monat nicht viel ist aber fürs baby denkt ich gesund ist.
    Genauso wie fisch.

    Ich respektiere menschen die vegan sind aber ich find das man das baby/kind trotzdem eine komplett ernähren sollte mit gemüse, obst, fisch, fleisch usw.
    Mindest solange bis es selbst entscheiden kann.
    Antwort
  • kaller
    Gelegenheitsclubber (22 Posts)
    Kommentar vom 22.12.2013 13:00
    Ich schließe mich kata90 an! Ich respektiere und toleriere Veganer auch. Nur denke ich auch, dass viele wichtige Nährstoffe flöten gehen. Gebe meinen Kindern auch wenig Fleisch, aber sie lieben es ;) Des Weiteren würde ich dem Kind später selber die Wahl lassen, wie es leben möchte. Aber naja muss jeder selber wissen und wahrscheinlich gibt es 1000 und eine Meinung zu dem Thema!
    Antwort
  • xenaka
    Very Important Babyclubber (998 Posts)
    Kommentar vom 22.12.2013 13:07
    ich habe neulich irgendwo einen artikel gelesen über vergane ernährung (weiss leider nicht mehr wo), auf jeden fall ging es darin auch um kinderernährung und was wie möglich ist und es wurde ganz klar, vegetarische ernährung ist gar kein problem, wenn man weiss wie und worauf man achten muss, vegan gehe auf gar keinen fall, da es früher oder später zu mangelerscheinungen käme.

    wir essen auch nicht so viel fleisch, allerdings regelmäßig fisch und meine kinder lieben beides. essen aber auch gerne salat und gemüse.

    ich denke auch dass man es die kinder früher oder später selbst entscheiden lassen sollte, wie sie sich ernähren wollen und bis dahin schauen sollte, sie so vielseitig und ausgewogen wie möglich zu ernähren.


    Antwort
  • emyly
    Gelegenheitsclubber (17 Posts)
    Kommentar vom 27.12.2013 12:44
    Ich finde es auch ein bisschen kritisch, das Baby vegan zu ernähren. Selbst vegetarisch finde ich schwierig, aber vegan...ich weiß nicht.Ich denke mir, dass wir das ja eigentlich schon brauchen....und wir erwachsenen können uns ja ernähren wie wir wollen und ich finde es sogar gut, wenn man sich vegan ernährt und bin auch selber Vegatarierin, aber für ein Baby ist das glaube ich nichts....
    Antwort
  • Kruemelzwerg
    Powerclubber (91 Posts)
    Kommentar vom 14.08.2014 17:01
    http://www.provegan.info/de/infothek/kategorie/vegane-kinderernaehrung/

    Ganz interessant finde ich "Gespräch mit einem jungen Veganer", nämlich mit Joscha.

    Warum nicht? Wir werden es wohl nach reiflicher Überlegung, Gesprächen mit einer Ernährungsberaterin etc. machen.
    Antwort
  • Jojojojo
    Powerclubber (68 Posts)
    Kommentar vom 14.08.2014 17:17
    Das Interview mit Aljoscha findest du interessant?
    ... irgendwie finde ich gerade das etwas komisch...

    Du hast also nicht das Gefühl, dass Deine Mami was vorschreibt?
    -Meine Mami erlaubt mir alles. Aber ich finde, es sollte überhaupt nicht erlaubt sein, Tiere umzubringen, um sie aufzuessen. Also wegen den Tieren, nicht wegen mir.

    Du dürftest also Fleisch essen, wenn du es wolltest.
    -Klar. Ist doch gesetzlich erlaubt - ungerechterweise. Allerdings würde das die Mami wohl schon traurig machen, hat sie neulich auch mal gesagt. So, wie sie es traurig machen würde, wenn ich eine Bank überfallen würde.

    "Mami erlaubt mir alles" & "würde das die Mami schon traurig machen".... das passt nicht so wirklich. Das klingt für mich schon ein bisschen nach Beeinflussung. Außerdem Banküberfall und Fleisch essen zu vergleichen ist auch etwas hart hui hui hui

    Antwort
  • Kruemelzwerg
    Powerclubber (91 Posts)
    Kommentar vom 14.08.2014 19:08
    Nein, finde ich gar nicht komisch.

    Unser Kind wird auch die Möglichkeit haben, wenn es tierische Lebensmittel zu sich nehmen möchte, dies zu tun. Aber deshalb kann ich ihm doch trotzdem als Eltern sagen, weshalb mich das "traurig" machen würde bzw. weshalb ich es nicht gut finde. Gründe dafür gibts ja ne ganze Menge um zu argumentieren. Wenn das Kind aber von sich aus sagt: drauf gepiept, ich will Chicken Nuggets (oder ähnliches), dann soll es die natürlich auch essen dürfen.
    Antwort
  • Kruemelzwerg
    Powerclubber (91 Posts)
    Kommentar vom 14.08.2014 19:12
    Ich glaube es ist den Eltern überlassen, welche moralischen Werte sie ihren Kindern vermitteln und wie sie diese Gewichten. Finde ich nicht verwerflich. Den einen ist Religion wichtig, den anderen z. B. faire Kleidung und den anderen eine spezielle Art der Ernährung.
    Eher dass einem die Leute da reinreden möchten (wir reden auch niemandem in seine Erziehung oder Ernährung hinein). Wichtig und das hat einfach alleeoberste Priorität ist die Gesundheit des Kindes (und natürlich auch der restlichen Familienmitglieder). Die muss regelmäßig überwacht und gewährleistet sein. Wenn das nicht der Fall ist, müsste man etwas ändern.

    Antwort
  • susanna44
    Gelegenheitsclubber (10 Posts)
    Kommentar vom 20.08.2014 14:05
    Ich denek auch dass die Gesundheit des babys da an erster Stelle stehen sollte. Wer sich gut mit veganer Ernährung auskennt und dafür sorgen kann, dass alle notwendigen Nährstoffe dem Kind zugeführt werden, der kann ruhig eine vegane Ernährung durchziehen.
    Antwort
  • lucy_babyclub
    Babyclub-Team
    Powerclubber (53 Posts)
    Kommentar vom 18.12.2014 09:31
    Ich würde das Thema "vegane Kinderernährung" ausführlich mit meinem Kinderarzt besprechen und ihn bitten, die Kinder etwas regelmäßiger und genauer zu untersuchen, wenn Du sie vegan ernähren möchtest. Wir haben die unseren weitestgehend vegetarisch aufgezogen, sind beide kerngesund, und der Kinderarzt hat uns mit den notwendigen Tipps versorgt. Alles Gute und - halte uns auf dem Laufenden!!!
    Antwort
  • Kruemelzwerg
    Powerclubber (91 Posts)
    Kommentar vom 28.01.2015 01:11
    So, habe heute einen Tipp zu einem tollen Kinderarzt bekommen, der sich mit veganer Ernährung und auch veganer Kinderernährung auskennt. Der Arzt ist weiter weg (ca. 50'km), aber das ist es mir wert. Außerdem habe ich mich heute in der Apotheke informiert wegen evtl. Supplementieren von Vit B12 und Omega3. Beides gibt es mittlerweile auch aus natürlichen pflanzlichen Herstellungen und nicht nur synthetisch hergestellt.

    Wisst ihr, es will mir nicht in den Kopf, weshalb vegane Kinder, die mit viel Obst und Gemüse aufwachsen mehr Mängel haben sollen, als Kinder die kohlenhydratlastig, glutamathaltig, mit künstl. Inhaltsstoffen/Fertigprodukten, mit Essen von MC und Co. und Limo oder Antibiotika belastetem Fleisch ernähret werden...

    Für mich ganz einfach: da kommt kaum einer auf die Idee, ein Blutbild zu machen. Ich bin mir fast sicher, dass man dort auch Mängel finden würde.

    Gerade bei Vit B12-Mangel sind nicht nur Veganer betroffen sondern auch Omnis/Allesesser
    Antwort
  • Gilian1983
    Very Important Babyclubber (943 Posts)
    Kommentar vom 28.01.2015 06:42
    Du gibst deinem Kind lieber ein nahrungsergänzugsmittel als dass du ihm die Nährstoffe in der Form geben würdest, in der sie sowieso vorkommen?

    Mir persönlich wäre das Risiko einer unter oder überversorgung zu groß. Es spricht nichts gegen 1-2 mal die Woche Fleisch wenn man darauf achtet woher die Produkte kommen.

    Antwort
  • Emilia239
    Very Important Babyclubber (2400 Posts)
    Kommentar vom 28.01.2015 07:15
    Gilian da gebe ich dir recht. Fleisch und Fisch sind lecker und haben wichtige Nährstoffe. Ich finde man sollte das den Kindern später selber überlassen was sie essen wollen und was nicht. Man sollte ihnen alles von anfang an zu essen geben.
    Antwort
  • Applebum83
    Superclubber (125 Posts)
    Kommentar vom 28.01.2015 09:34
    Ich finde es, egal in welche richtung es gehen soll, IMMER wichtig, sich mit den lebensmitteln und Zusammensetzung auseinander zu setzen,, welches mein kind zum entwickeln benötigt und sich bei Unsicherheiten auf jeden fall professionelle beratung mit ins boot holt. Unser sohn wird auch vegetarisch ernährt, wir haben uns ausführlich darüber informiert, über welche lebensmittel wir eventuellen mangelerscheinungen entgegen wirken können. Das blutbild bestätigt, dass er sehr gute werte hat.
    Ich persönlich traue mir eine rein vegane Ernährung bei meinem sohn nicht zu. Wirklich wichtig hier ist wirklich vit b12. Omega 3 bekommst du durch ein gutes spezielles öl oder z.b. chia
    Allerdings soll er für sich später gerne selbst entscheiden, wie er leben möchte, nur soll er wissen, woher das fleisch kommt, das sind die Werte, die wir ihm vermitteln möchten.
    Antwort
  • Trumana
    Very Important Babyclubber (828 Posts)
    Kommentar vom 28.01.2015 09:41
    Vegetarisch ernähren halte ich für überhaupt nicht problematisch. Ich finde es auch schwierig unbedenkliches Fleisch zu bekommen, und bevor die kleinen irgendein Fleisch aus der Massentierhaltung bekommen dann doch lieber gar nix. Und dann auch lieber Fisch als Fleisch, aber das ist auch wieder ne Preisfrage.
    Vegan ernähren ist sicherlich schwierig aber nicht unmöglich.
    Antwort
  • Applebum83
    Superclubber (125 Posts)
    Kommentar vom 28.01.2015 09:50
    Da sagst du was wahes, trumana.
    Bei fisch kommen dann auch noch immer wieder die negativschlagzeilen mit den schwermetallen hinzu. Es ist wirklich schwierig, das Gefühl zu haben, alles richtig zu machen
    Antwort
  • Gilian1983
    Very Important Babyclubber (943 Posts)
    Kommentar vom 28.01.2015 09:55
    Gemüse wird übrigens auch gespritzt und ist durch Grund-/Regenwasser belastet...

    Oder kauft ihr nur Sachen die unter der sprichwörtlichen Glasglocke gewachsen sind?

    Das mag ja alles super hinhauen solange man Zuhause kocht... Sobald aber kindergarten und Schule ins Spiel kommen wird es meiner Meinung nach extrem schwierig... Gemeinschaftlich kochen und essen geht ja dann schon fast nicht.
    Antwort
  • Applebum83
    Superclubber (125 Posts)
    Kommentar vom 28.01.2015 09:58
    Wir für unseren teil, kaufen biologisch und regional angebaut, ja. Und bis zum kiga, schule kann man ja versuchen es nach bestem wissen und gewissen zu machen😉
    Antwort
  • ServusSegen
    Juniorclubber (36 Posts)
    Kommentar vom 28.01.2015 10:14
    Bin selbst Veganerin, würde es aber immer dem Kind überlassen, ob es sich später vegan ernähren will oder nicht. Vielm Babykost ist zumindest vegetarisch.
    Antwort
  • Trumana
    Very Important Babyclubber (828 Posts)
    Kommentar vom 28.01.2015 10:23
    Ja es gibt genug Alternativen zum üblichen Supermarkt-Obst/Gemüse denke ich.
    Antwort
  • Gilian1983
    Very Important Babyclubber (943 Posts)
    Kommentar vom 28.01.2015 10:31
    Wenn ich da an meine Schwiegermutter denke... Kauft den winzigen bio Salat Kopf und weil er ja so klein ist aber 3x so teuer noch nen normalen dazu... Sonst gibt es ja nicht aus...

    Kopf meets Tischplatte...
    Antwort
  • Applebum83
    Superclubber (125 Posts)
    Kommentar vom 28.01.2015 10:46
    Wieso muss diese Diskussion jetzt so einen negativtouch bekommen?
    Sachliche Argumentationen sind herzlich willkommen
    Antwort
  • Applebum83
    Superclubber (125 Posts)
    Kommentar vom 28.01.2015 10:57
    Glaube, ich hab deinen Eintrag falsch interpretiert 😆 die tischplatte galt deiner schwiemu? 😉
    Antwort
  • Maxx1975
    Very Important Babyclubber (1272 Posts)
    Kommentar vom 28.01.2015 11:10
    Also ich finde eine bewusste Ernährung grundsätzlich gut und wichtig. Natürlich ist es super schwer alles rein bio zu bekommen. Bei uns in der Region gibt es Biobauernhöfe/Läden die Obst und Gemüsekisten im Abo frei Haus liefern, eine Kiste kostet in der Woche ca. 15-20€. Es gibt sogar reine Babykostkisten. Alle Kisten sind mit sessionalen und regionalen Dingen gefüllt, sogar mit Rezeptvorschlägen. Natürlich Jahreszeiten abhängig. Auch kann man angeben, was man nicht in der Kiste haben mag.Man kann auch, Fleisch dazu bestellen, das gibt es allerdings nicht immer, kommt darauf an wann geschlachtet wird. Für die Fleischesser nicht ganz unwichtig. Ich zähle übrigens auch dazu, wobei unsere Jüngste das Fleisch nicht schluckt sondern in den Backentaschen sammelt wie ein Hamster. Hat also für sich entschieden momentan auf Fleisch zu verzichten😉 Mangelerscheinungen hat sie deshalb nicht. Sie bekommt Joghurt mit Obst und Leinsamenöl, das sehr reichhaltig an Omega 3 ist. Außerdem wird sie auch noch gestillt😊.
    Antwort
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