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Ganztagskindergarten?!

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  • CarlaES
    Very Important Babyclubber (1457 Posts)
    Eintrag vom 06.03.2016 19:51
    Hallo an alle!😊

    Ich habe eine Bitte an euch:

    Mein Sohn geht im Januar in den Kindergarten...
    Wir haben bereits eine Absage und warten auf den Favorit ( Post nÀchste Woche)- wir haben als Notlösung einen Ganztagesplatz angeboten bekommen ein Dorf weiter und naja genauso sehr teuer wie gerade die 5 Tages Kita Betreuung bis 14:00.
    wir wollten eigentlich wieder was einsparen und ich brĂ€uchte nur eine verlĂ€ngere ÖZ Bus 14:00.

    Wir versuchen uns an Baby 2 gerade und sich deshalb ist ganztags naja wahrsch unnötig.

    Nun habe ich einige MĂŒtter gesprochen die viele Vorteile beschrieben vom "erst" um 17:00 abholen können, wie z.B. Noch mehr arbeiten zu können und alles erledigt zu haben...

    Könnt ihr mir einfach eure Meinung oder Erfahrung erzÀhlen ob das eine Alternative wÀre vllt...

    Dann kann ich das besser abschÀtzen.

    Danke euch!đŸŒŒđŸŒŒđŸŒŒ
    Antwort
  • Agathe
    Superclubber (452 Posts)
    Kommentar vom 07.03.2016 09:07
    Hey Carlito :)

    Ich berichte dir mal von uns... Meine Kleine ging mit einem Jahr zur Tagesmutter (bis sie drei wurde) - von 8 - 17 Uhr. Danach wechselte sie in die Kita, auch bis 17 Uhr, da ich nach einem Jahr Elternzeitwieder vollzeit arbeiten gegangen bin. Unsere Erfahrung und auch im Bekanntenkreis war immer gut - allerdings, das klingt vielleicht bescheuert und ist gar nicht iwi komisch gemeint, sind wir halt nun mal richtige Ossis und hier ist es halt völlig normal, dass die Kinder bei Zeiten voll irgendwo betreut werden und die Muddis wieder, meist Völlzeit, arbeiten gehen - das ist so ein DDR-Ding :D sprich, unsere MĂŒtter taten das schon so, weils erwartet wurde, und wir tuns ihnen nach, weil wir es so vorgelebt bekommen haben. NatĂŒrlich gibts auch hie rgenug MĂŒtter, die ihre Kinder selber betreuuen oder die Kinder halbtags in die Kita schicken. :-D Die unterschiedliche mentalitĂ€t und einstellung wird aber in folgenden Aspekten ganz deutlich:

    - Kita-Öffnungszeiten:

    bei uns haben die meisten Kitas von 6 -20 Uhr offen. Damit könnnen auch Schichtarbeitende Mamas ihre Kinder betreeuen lassen. Das heßt natĂŒrlich nicht, dass Kinder von 6 - 20 in der kIta sind :D

    Es gibt keine Schließzeiten. Weder Mittags, noch nachmittags, noch im Sommer oder irgendwie so. zwischen Weihnachten und Neujahr sind die meisten Kitas zu, wer aber Betreuung benötigt, bekommt Betreuung.

    Kosten - bezahlbar. Hier bei uns 9h Vertrag - 169,- €, einheitliche Preise. Man kann selbst festlegen, wie lange man das Kind betreuen lassen will :)

    So und um abschließen dnoch zu sagen, ob uch das vorteilhaft finde - ja und nein. Klar, der Vorteil ist, ich kann arbeiten, verdiene Geld, bin nicht vom Mann abhĂ€ngig. Das Kind ist gut betreut, mochte die Kita, hat viel gelernt und erlebt, war unter Kindern - habe jetzt auch nichts gemerkt, dass es ihr "geschadet" hat.

    Bachteil liegt aber auch klar auf der Hand - wenig Zeit, manchmal Stress, verlagert sich alles aufs Wochenende.

    Mmh schlussendlich hÀngt das alles auch von der Familiensituation etc ab.
    Antwort
  • Alexandramatthias
    Moderator
    Very Important Babyclubber (2284 Posts)
    Kommentar vom 07.03.2016 10:19
    Hallo meine Liebe,

    ich bin damals, als AimĂ©e ein halbes Jahr alt war, arbeiten gegangen. Habe sie mit zur Arbeit genommen. Mit 11 Monaten war die Eingewöhnungszeit in der Kita. AimĂ©e war von 6 Uhr morgens, bis 15:30 Uhr nachmittags in der Kita. Ich hatte einen Ganztagsplatz fĂŒr sie, was ich auch öfter mal nutzte, wenn ich verschiedene Erledigungen abgearbeitet habe.
    Du kannst dir die Zeit selbst frei gestalten, ob du dein Kind nach dem Mittag holst, am Nachmittag, oder eher am Abend.

    Ich persönlich wĂŒrde es nie anders machen. Hatte immer die Zeit nach Arbeit weitesgehend geplant, alles zu erledigen, so dass wir allerdings noch gemeinsam 0,5-1 Stunde auf dem Spielplatz sein konnten.

    Du kannst auch einfach mal FĂŒĂŸe hochlegen, ohne gleich in Stress zu verfallen.

    AimĂ©e geht in die 3. Klasse und besucht anschließend den Hort. Bis 18 Uhr darf sie dort sein.
    Holen sie allerdings gegen halb vier ab. Auch darf sie mal allein gehen Es gab jedoch auch Zeiten, da schaffte ich es erst gegen 17 Uhr.

    Du siehst, das es stressfreier ist, wenn man weiss, das das Kind gut aufgehoben hat und noch etwas Notreserve auf dem Tacho ist :-P
    Antwort
  • Alexandramatthias
    Moderator
    Very Important Babyclubber (2284 Posts)
    Kommentar vom 07.03.2016 10:21
    @Agathe. Da gebe ich dir vollkommen Recht mit den Ossis.. So ist es hier halt.
    Antwort
  • CarlaES
    Very Important Babyclubber (1457 Posts)
    Kommentar vom 07.03.2016 14:39
    Krass so gĂŒnstig so lange auf- Hamner!!!
    Ich muss hier das doppelte hinlegen wenn nicht mit essen noch mehr- fĂŒr weniger Zeit!!! Nur bis max 17:00 nicht jeden Tag! Alle Ferien zu!

    Ja ich will eigentlich auch gerne mehr arbeiten können aber das Geld muss ich reinholen oh man..plus Auto
    Ich denke zwischen 15:00-17:00 ist echt super! Zumal ich ja von der Arbeit auch erstmal zur Kita fahren muss bei Stau etc ... Das stresst sehr.

    Hm ich denke wenn wir meinen Favoriten Platz bekommen nehme ich den ansonsten wÀre der andere ne tolle aber teure Alternative!

    Danke ihr habt mich voll bestĂ€tigtđŸ˜ƒđŸ‘đŸŒ
    Antwort
  • CarlaES
    Very Important Babyclubber (1457 Posts)
    Kommentar vom 07.03.2016 14:45
    So krass dass es hier wenig ganz tagesplÀtze gibt .
    Und jetzt merke ich wieder warum schon viele gute Freunde von mir aus dem Osten kommen: sie sind einfach relaxter in so vielen...

    Hier muss man sich gefĂŒhlt rechtfertigen allein schon fĂŒr Kita unter 1 Jahr und lĂ€nger als 13:00...

    Unglaublich, und dann kaum bezahlbar. Gerade zahle ich den Hauptteil meines kleinen Jobs dafĂŒr.. Pah!
    đŸ˜đŸ‘†đŸ»
    Antwort
  • Agathe
    Superclubber (452 Posts)
    Kommentar vom 07.03.2016 15:43
    Alter Schwede... aber so geht es mir immer, wenn ich von den Kollegen unserer anderen Standorte höre, was die so zahlen und was die mit den Schließzeiten zu kĂ€mpfen haben. Hat alles vor- und nachteile, aber ja - bei uns ist die Kita-Infrastruktur wirklich besser... zieht ihr halt zu uns ins schöne sachsenland :D
    Antwort
  • Alexandramatthias
    Moderator
    Very Important Babyclubber (2284 Posts)
    Kommentar vom 08.03.2016 13:01
    Hey vollblutmami....

    Jeder hat seine eigene ansicht, das ist auch vollkommen gut und okay.

    Ich kann es mir nicht leisten 3 Jahre zu Hause zu bleiben. Wobei ich es wohl auch nicht wollen wĂŒrde. Ich bin so aufgewachsen ;-).

    Ich finde es gut, das dein Mann genug verdient, das ihr euch euer Leben leisten könnt :-D.

    Ich persönlich möchte nicht von meinem Partner abhÀngig sein, das war ich noch nie und möchte es auch nicht sein. Ich finde es wichtig, das Kinder mit andern Kindern viel Kontakt pflegen.

    Im ĂŒbrigen habe ich AimĂ©e auch damals mit nem Jahr auf den Topf gesetzt ;-) Ihr das sprechen beigebracht und war fĂŒr sie da, wenn etwas war ;-).

    Der Kindergarten hat es mir natĂŒrlich auch einfacher gemacht und mir ein StĂŒck "arbeit" abgenommen. Ich persönlich brauch den Ausgleich zwischen zu Hause, Mama und Frau sein und auf Arbeit die BĂŒrotante spielen.

    Ich wĂŒsste jedoch nicht, wie meine Denkweise wĂ€r, wenn ich nicht in einem Familienbetrieb arbeiten wĂŒrde.

    Ich akzeptiere und respektiere jede Denkweise, es seidenn, man bekommt Kinder, damit man zu Hause bleiben kann (Hartz4 etc) .
    Antwort
  • Agathe
    Superclubber (452 Posts)
    Kommentar vom 08.03.2016 13:29
    Hallo liebe Vollblutmami,

    da möcht ich auch noch mal antworten. :)

    Also das mit deinem Kind klingt sehr nach eigener Erfahrung, es ticken ja nicht alle Kinder gleich und es steckt auch jedes kind die Kita anders weg :) Meine ist weder anhĂ€nglich noch sonst was, aber das trifft halt auf sie zu und kanna uch nicht als Maß der Dinge genommen werden.

    Ich sag es noch mal von der anderen Seite (und gebe Alex da vollumfĂ€nglich recht) - ich muss auch nicht arbeiten gehen, ich gehe, weil ich es möchte und weil ich es kann und weil ich nicht umsonst eine Ausbildung gemacht habe. Und weil ich auf keinen fall und niemals nie von meinem oder ĂŒberhaupt keinem Mann abhĂ€ngig sein möchte. Denn vor allem, wenn ich daran denke - was ist, wenn die Beziehung scheitert (wer garantiert einem denn schon, dass das hĂ€lt, bis der Tot einen scheidet - bei einer Scheidungsrate von ĂŒber 30%)? Stehe ich da, ohne Einkommen, ohne RĂŒckhalt, angewiesen, dass der Mann Unterhalt bezahlt usw. und wenn man ehrlich ist, geht auch ein StĂŒck SelbstĂ€ndigkeit flöten.

    Das was ich jetzt noch sage, betrifft nur mich und ist weder ein Angriff noch sonstwas, sondern meine persönliche Einstellung zu meinem Leben. Ich war froh, dass ich nach einem Jahr wieder arbeiten gehen konnte, weil ich das GefĂŒhl hatte, geistig zu verkĂŒmmern. Nur Kind/Haushalt/Frauengedöns - nein, das entspricht nicht meinem Leben und auch nicht dem, was mir erziehungstechnisch von meinen Eltern mitegeben wurde. Die herausforderung war spannend, Kind, Haushalt, beziehung und job gut zu managen und unter einen Hut zu bringen - das hat mich gefordert und auch glĂŒcklich gemacht. und einem Kind schadet es sicher nicht, aus der Mama-umklammerung raus zu kommen, sonst wĂ€ren wir, die auch zu Zonenzeiten schon frĂŒh in die Kita gegeben wurden, wahrscheinlich emotionale und geistige KrĂŒppel, um das mal ĂŒbertrieben zu sagen :D da aus uns aber auch was geworden ist, kann es so schlimm nicht sein.

    Ich könnte jetzt noch einen auF Feministin machen und sagen - mensch MĂ€dels, macht was draus ABER da mir das nicht zusteht und jede ihren Lebensentwurf selber leben und verantworten muss, find ich, es ist die persönlichste Entscheidung ĂŒberhaupt und man kann immer nur fĂŒr sich sprechen.

    Nur rein von der Evolution gesehen ist es tatsĂ€chlich aber ĂŒberhaupot gar nicht von der Natur vorgesehen gewesen, dass die Muddis sich ewigst um die kleinen kĂŒmmern und sie betĂŒddeln und zu hause daddeln und somit ist es auch kein Argument zu sagen "wenn man nicht arbeiten muss" - angefangen von der steinzeit, wo es ĂŒberlebenswichtig war, nahrung zu suchen und imme runterwegs zu sein, bis ĂŒbers mittelalter und weiter in unsere zeit. frauen haben immer gearbeitet, in fabriken, auf feldern usw... und die welt ist nicht untergegangen :D

    ich schließe mich alex an und zitiere quasi ihren letzten Satz:

    Ich akzeptiere und respektiere jede Denkweise, es seidenn, man bekommt Kinder, damit man zu Hause bleiben kann (Hartz4 etc) .
    Antwort
  • Netti_Nalla
    Very Important Babyclubber (913 Posts)
    Kommentar vom 08.03.2016 13:40
    Hey ihr Lieben,

    ich hab vor kurzem einen sehr schönen und berĂŒhrenden Brief zum Thema berufstĂ€tige Mutter und nicht berufstĂ€tige Mutter gefunden.
    http://www.huffingtonpost.de/dr-carolyn-ee/brief-einer-berufstaetige_b_4829070.html
    Zugegeben er passt nicht so 100%ig in das Thema, aber vlt. findet ihr das genauso schön wie ich :)

    Ich habe zwar noch keine Kinder, aber ich schließe mich da Agathe und Alex an. Ich bin im Osten groß geworden und war auch mit 1 Jahr im Kindergarten. Bei meinen Kindern werde ich aber definitiv nach 1 Jahr wieder arbeiten gehen.
    Antwort
  • Agathe
    Superclubber (452 Posts)
    Kommentar vom 08.03.2016 13:55
    lach, das ist gut - dann werft ihr eine Beziehung wahrscheinlich wirklich nicht leichtfertig weg - dass ist toll! nur haben nicht viele diesen Hintergrund :( Ich verstehe das sehr gut und es freut mich wirklich sehr fĂŒr dich. in deinem fall hast du ja auch eine kleine Rasselbande und viel zu tun. Ich ziehe den Hut, ehrenamtlich zu arbeiten ist wichtig in vielen Bereichen und fehlen an allen ecken und enden helfende HĂ€nde. Dein Leben klingt schön und ist fĂŒr dich sicher ein guter Lebensentwurf. Ich freue mich auch sehr, dass du mir meine Worte nicht ĂŒbel genommen hast und wir ja eigentlich auch soweit einer meinung sind, dass jeder seinen weg finden muss. FĂŒhl dich ganz lieb gegrĂŒĂŸt :)

    netti - die Briefe las ich auch schon mal, sie sind sehr schön - wenn auch etwas an der realitÀt vorbei :-D
    Antwort
  • Agathe
    Superclubber (452 Posts)
    Kommentar vom 08.03.2016 13:56
    huch, jetzt erst sah ich, dass du alex geantwortet hattest, al sich noch schrieb, naja, passt ja trotzdem alles iwi zusammen :) also deinen zweiten Text hab ich auch grad erst gelesen ;)
    Antwort
  • CarlaES
    Very Important Babyclubber (1457 Posts)
    Kommentar vom 08.03.2016 16:39
    Also ich muss wieder voll arbeiten damit wir gut leben können- das mal vorweg.

    Ich respektiere auch jede Meinung dazu sonst wĂŒrd ich ja nicht fragen â˜șhihi... Danke euch!

    FĂŒr mich ist das eine gute Option mit ganztags und ich habe nochmal Infos eingeholt und heiße es fĂŒr gut. Ich stehe dahinter, bin aber ehrlich es ist zu teuer eigentlich.

    Von daher wĂ€re verlĂ€ngere Öffnungszeit fĂŒr mich ideal.

    Mein Sohn wR unter 1 in der Kita, ja es war fĂŒr mich schmerzfrenze so klein aber er macht sich prima und hat soviel Spaß!
    Das könnte ich ihm alles gar nicht ermöglichen jeden Tag.
    Und ich will auch sagen zweites Kind wĂ€re fĂŒr mich auch an 10 Monate eine Option... So Ă€ndert sich das mit er Lebenssituationen mit.

    Hauptsache ihr lebt gut und glĂŒcklich!

    Ich werde sehen was wir als Platz noch bekommen.
    Ich weiß aber sicher ihm wird es gut gehen weil er ein neugieriger Kerl ist😍...

    Liebe GrĂŒĂŸe
    Antwort
  • Bibinini
    Superclubber (401 Posts)
    Kommentar vom 08.03.2016 17:36
    meine Kids sind vier und zwei. ich bin wessi und lebe mit einem wessi im osten. ich gehe "nur" 35stunden arbeiten und habe bei kinder mit einem jahr zur tagesmama gegeben und mit drei dann in den kindergarten, der hier (osten und Großstadt) von 6-17uhr geöffnet hat. da mein mann 40stunden arbeitet ist schon gutes Timing nötig. er bringt und arbeitet lĂ€nger, ich fange schon um sieben an, kann dafĂŒr um 15uhr gehen und die kinder abholen. ich bin großer fan von diesem Modell. meine kinder haben schon als ein- und zwei jĂ€hrige soviel sozialverhalten im miteinander mit gleichaltrigen gelernt, das kann ich ihnen nicht bieten (streit mich nunmal nicht um den bagger etc.). beide gehen auch total gerne und es ist jedesmal ein Drama beim abholen, weil sie gerade noch irgendetwas spielen wollten. ich genieße dann die zeit zu hause mit meinen Kids sehr und widme mich ihnen auch voll und ganz. quasi drei-vier stunden qualitĂ€tszeit nenne ich das gerne. ich könnte mir vorstellen mal auf 30 stunden zu reduzieren, aber im großen und ganzen liebe ich mein leben als ich genauso wie mein leben als Mama und bis sehr froh, dass ich beides habe. die UnabhĂ€ngigkeit von meinem mann ist mir als genauso wichtig, ich weiß nicht, was das leben bringt, aber ich will mich auf mich verlassen können und das kann ich. ich verdiene sogar mehr als mein mann, das ist mir allerdings nicht so wichtig. ich komme aus einem 68er haushalt, war selber schon mit 6monaten bei der tagesmama, damit meine Mama arbeiten konnte und bin damit aufgewachsen, dass MĂ€dchen das gleiche können, dĂŒrfen und sollen wie jungs. wahrscheinlich hat es einfach mit einer - ich nenne es mal vorsichtig - feministisch emazipatorischen Erziehung und Einstellung zu tun. dazu gehört aber auch, dass ich ein lebensmodell wie das von vollblutmami akzeptiere und gut hinnehmen kann, wenn es gewollt und gewĂŒnscht ist. mein weg ist aber der beschriebene.
    Antwort
  • ich_halt
    Powerclubber (71 Posts)
    Kommentar vom 29.03.2016 20:10
    Hallo

    Ich habe es erlebt. Es kommt immer auf das Alter von den Kids an. Ich finde wenn die Kinder schon relativ bald einen ganztagskindergarten besuchen, ws hat man dann von seinen kIndern. Klar kann man mehr schaffen, wenn sie nicht daheim sind aber man kann auch mit den Kindern seine Arbeiten hinbekommen oder eben auch was mit den Kindern unternehmen.
    Die Zeit wo die KInder weg sind, den ganzen Tag weg sind kommt noch frĂŒh genug. Wenn man allerdings möchte, dass die Kids von anderen Menschen beschĂ€ftigt und erzogen werden, na dann Ganztagsplatz. Wenn man arbeiten muss, ist das natĂŒrlich wieder komplett was anders.
    Antwort
  • PrinzessinLillifee
    Gelegenheitsclubber (5 Posts)
    Kommentar vom 31.10.2016 16:45
    Hallo TS :)

    Der Ganztagsplatz hat natĂŒrlich Vorteile, aber eben auch gravierende Nachteile!

    Mal unsere Situation:

    Sohnemann geht von halb 7 morgens bis halb 5 nachmittags, auch mal um 5, in den KIGA. Leider! Denn ich kann das beruflich nicht anders einrichten.

    NatĂŒrlich ist es dann auch mal praktisch Termine wahrnehmen zu können. Oder den Nachmittag fĂŒr den Haushalt zu nutzen. Verbindet sich bei mir nur mit freien Tagen.
    In einen Kindergartenjahr mĂŒssen Kinder mindestens 10 Tage Urlaub genommen haben - so ist das in unserer Einrichtung.

    Jetzt der Nachteil:
    Man nutzt gerne diese Zeit aus, man verbringt selber immens wenig Zeit mit seinem eigenen Kind. Die Zeit wird dir nie wieder einer wiedergeben können! FĂŒr ist die verlorene Zeit sehr wichtig zu betonen, ebenso ist das wichtig fĂŒr mich und daher orientiere ich mich beruflich um!

    Finanziell, sehr spartanisch, dass der Vollzeitplatz gĂŒnstiger ist als die andere Einrichtung - aber trotzdem super!

    Allerdings denke ich mir, lass den Vollzeitplatz fĂŒr die, die diesen wirklich brauchen. Wenn dir ein Teilzeitplatz reicht, dann beanspruche diesen.

    Liebe GrĂŒsse 🙂
    Antwort

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