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Studieren mit Kind

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  • RFHkids
    Gelegenheitsclubber (2 Posts)
    Eintrag vom 12.10.2016 18:12
    Hallo Ihr Lieben!

    Stellt studieren mit Kind ein Problem für Euch dar?

    Im Rahmen unseren Studentenprojektes, stellen wir uns die Frage:

    Nimmt die Attraktivität einer Hochschule zu, wenn diese eine flexible Kinderbetreuung anbietet, in der die Kleinen spielen und Spaß haben können, während Mama oder Papa die Vorlesung besucht?

    Würdet Ihr demnach, explizit nach Hochschulen/Universitäten suchen, die eine solche Einrichtung haben, bzw. wäre es ein Ausscheidungskriterium, falls dies nicht der Fall ist?

    Vielen Dank, für Anregungen und Beiträge ☺

    Eure Danie

    RFH Kids Team
    Antwort
  • EnSuri13
    Superclubber (142 Posts)
    Kommentar vom 15.11.2016 21:44
    Hallo
    Ich bin Tatsache gerade am überlegen zu studieren und eine kinderbetreuung vor Ort zu adäquaten Preisen wäre mehr als interessant und würde sicherlich dazu beitragen, sich pro Uni zu entscheiden (sofern der passende Studiengang angeboten wird)
    Antwort
  • Lou89
    Juniorclubber (27 Posts)
    Kommentar vom 17.11.2016 11:37
    Ich finde es ehrlich gesagt agr nicht so dumm, während des Studiums Kinder zu kriegen. Man kann sich recht einfach mindestens ein halbes Jahr Auszeit nehmen und danach langsam und im eigenen Tempo wieder beginnen, z.B. mit nur einer oder zwei Vorlesungen im Semester. Das bedeutet, man kommt mal raus aus dem Alltagstrott, hat aber trotzdem noch genug Zeit, sich um sein Baby zu kümmern. Wichtig ist dabei natürlich, dass das Baby in der Zeit der Vorlesung untergebracht ist.
    Ich denke, wenn die Kinderbertreuung ausgebaut würde und auch sonst die Mütter entsprechend unterstützt würden, würden einige mehr Kinder bekommen!
    Antwort
  • AniBER
    Powerclubber (87 Posts)
    Kommentar vom 17.11.2016 12:35
    Hallo Danie,

    die Hochschule gewinnt meinem Erachten nach definitiv an Attraktivität. Jedoch entscheiden sich die wenigsten für ein Studium nachdem sie bereits Eltern sind. Wenn überhaupt dann wird die Entscheidung pro Kind während des Studiums getroffen. An meiner Hochschule gab es eine Kinderbetreuung. Von daher habe ich mich dazu entschieden, den Master ebenfalls an der Hochschule zu absolvieren wo ich auch mein Bachelorstudium absolviert habe. Dementsprechend hatte die Betreuungssituation einen direkten Einfluss auf meine Hochschulwahl. Am wichtigsten für mich war, dass eine frühzeitige Versorgung möglich war. So konnte ich meinen Sohn bereits mit 4 Monaten für die Dauer von 1-2 Vorlesungen betreuen lassen, ebenso die räumliche Nähe stellte einen großen Pluspunkt dar. Zum stillen konnte ich eben rüber gehen und war so jederzeit für meinen Sohn da auch wenn ich ihn nicht permanent bei mir hatte.

    Es ist viel von der persönlichen Lebensplanung abhängig (kann und will ich mein Kind schon früh betreuen lassen?) und von der Betreuungssituation in der Umgebung (hab ich evtl. bessere Alternativen?). Kinder ab einem Jahr sind meines Erachtens besser in einer Betreuungseinrichtung nahe am Wohnort aufgehoben (Wohnort ist Lebensmittelpkt. der Familie, dass beide Eltern am selben Ort studieren und/oder arbeiten ist heute eher selten). Ab da an werden die Kinder unabhängiger und auch längere Betreuungszeiten sind nicht mehr ausgeschlossen.

    Das heißt die Hochschule kann mit einer Betreuungseinrichtung Punkten wenn in der Umgebung ein Mangel an Betreuungsplätzen zu verzeichnen ist und/oder sie frühere Betreuungsangebote realisieren kann als ab dem 1. Lebensjahr und das gerade bei den ganz Kleinen mit der räumlichen Nähe.

    Ich hoffe es ist nicht zu durcheinander und gibt euch für euer Projekt ein paar Impulse.

    Viel Erfolg und Gruß
    Ani
    Antwort

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