DIDYMOS
Erfolgsgeschichte
Als Mutter hat man bekanntlich beide Hände voll zu tun – das bekam auch Erika Hoffmann nach der Geburt Ihrer Zwillingstöchter Lisa und Tina zu spüren. Sie holte kurzerhand Ihr Wickeltuch aus Südamerika aus der Kommode und band sich ihre Kinder nach Indio-Art um. Fazit: Die Kleinen waren ständig in der Nähe, profitierten von Körperwärme und der Abwechslung des Tagesgeschehens und Erika Hoffmann konnte ganz unkompliziert ihrer Arbeit nachgehen.Natürlich wichen die Kinder auch beim Einkaufen oder beim Stadtbummel nicht von der Seite bzw. Hüfte der Mama. Die Reaktionen in der schwäbischen Kleinstadt reichten von blankem Misstrauen über dieses „Glumps“ bis hin zur Neugierde und Bewunderung.
Als die Zeitschrift „Stern“ einen Artikel über die ungewöhnliche Mama mit Ihrer exotischen Idee druckte, stürmten Nachfragen aus ganz Deutschland ein. Viele Mütter und Väter waren überzeugt von den Vorteilen dieser Tragetechnik. Daraufhin gründete Erika Hoffmann eine Babytragetuchfirma mit dem Namen „didymos“ – was auf Griechisch soviel heißt wie Zwillinge. Die waren schließlich auch der Auslöser für eine Idee von ungeheurer „Trag“-Weite.
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