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Cecilia - Märtyrerin und Patronin der Musiker

Cecilia ist die weibliche Form von „Cäcilius“ und stammt von altrömischen Geschlechternamen „Caecilius“ ab.

Laut kirchlicher Überlieferung war Cäcilia eine Märtyrerin, die um 200 nach Christus in Rom lebte, allerdings fehlen zuverlässige Angaben zu ihrem Leben. Trotzdem gedenken ihr die katholische, evangelische, anglikanische und orthodoxe Kirche am 22. November.

Die Verbreitung des Namens hängt vor allem mit der Verehrung der heiligen Cäcilia zusammen, der Patronin der Musiker. Dieses Patronat verdankt sie allerdings eines Übersetzungsfehlers. Danach soll sie an ihrer Hochzeit selbst Orgel gespielt haben, was aber nicht der Wahrheit entsprach. Heinrich von Kleist erzählt in "Die heilige Cäcilie oder die Gewalt der Musik" von der Erstürmung des Klosters der heiligen Cäcilie im Aachen des 16. Jahrhunderts und greift damit die Verbindung von Cäcilia zur Musik wieder auf.

Der Name kommt sowohl in der Literatur (wie in Goethes Trauerspiel „Stella“) als auch in der modernen Musikgeschichte vor. 1970 erschien das Album „Bridge Over Trouble Water“ des Folk-Duos „Simon and Garfunkel“ mit der Single „Cecilia“.

Berühmte Namensträger:
Sissel Kyrkjebo (norwegische Sängerin, Interpretin des offiziellen Liedes zu den olympischen Winterspielen 1994 in Lillehammer)
Cecilia Bartoli (italienische Opernsängerin, 2006 mit dem „Echo Klassik Preis“ als beste Sängerin des Jahres für „Opera proibita“ ausgezeichnet)

Nebenformen: Cäcilie, Cecilie, Zäzilie
Koseformen: Celia, Cilia, Zilli, Zilla

Cecilia in anderen Sprachen:
Französisch: Cécile
Spanisch: Cecilia
Englisch: Cecily, Cicely
Im skandinavischen Raum: Silja, Silke, Sisan oder Sissel

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