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Sarah – ein biblischer Dauerbrenner

Der hebräische Name Sarah wird schriftlich erstmals im Alten Testament genannt. Dort wird die Geschichte Sarahs, der Frau Abrahams, erzählt. Sarah ist nach biblischer Überlieferung die Stammmutter Israels, ihr Name kann passend hierzu als Fürstin oder auch Herrscherin übersetzt werden.

In den ersten Jahrhunderten nach Christus machten sich gleich mehrere Frauen namens Sarah einen Namen als Heilige und Missionarinnen in Ägypten und im Nahen Osten. In Deutschland beginnt die bewegte Geschichte des Namens erst im 16. Jahrhundert und zunächst vor allem als jüdischer Vorname. Während des Nationalsozialismus mussten jüdische Frauen und Mädchen Sarah als Namenszusatz in ihren Pass eintragen lassen, um ihre jüdische Herkunft zu kennzeichnen.

Nach 1945 war Sarah daher zunächst selten, später erlebte er aus dem angloamerikanischen Raum ein Revival. Seit den 70-er Jahren erfreut sich Sarah stetig wachsender Beliebtheit und auch in den babyclub.de Top1000 liegt Sarah auf dem elftem Platz. Die Variante Sara schafft es immerhin noch auf Rang 60. Die ursprünglich aus dem englischen stammende Form „Sarah“ ist mittlerweile die verbreitetste Schreibung des Namens in Deutschland. Formen wie Zara, Zarah, Sara und im Englischen die Koseform Sally zählen in ganz Europa zu den beliebtesten Vornamen.

Keine Schreibvariante sondern ein eigener Name ist Sahra. Der aus dem türkischen stammende Mädchenname bedeutet „leuchtend, strahlend“ und ist bei gleichem Klang eine schöne Alternative zum „fürstlichen“ Sarah.

Namenskolleginnen von Sarah finden sich seit Langem in allen gesellschaftlichen Bereichen. In Lessings Drama „Miss Sara Sampson“ rührte sie den Theater-Zuschauer schon im 18. Jahrhundert zu Tränen. Auch heute tragen etliche Sarahs zu unserer Unterhaltung bei. Egal ob musikalisch wie Sarah Connor, als Schauspielerin wie Zarah Leander oder in den königlichen Klatschspalten wie Sarah Ferguson - in allen Bereichen der Unterhaltungsbranche ist sie vertreten.

Ihren Namenstag darf Sarah, egal wie man sie schreibt, gleich zweimal feiern - am 13. Juli und am 9. Oktober.

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