25. SSW (25. Schwangerschaftswoche)

Was Mama mag, schmeckt Baby auch
Die Geschmacksknospen im winzig kleinen Mündchen sind voll ausgebildet. Wenn es Fruchtwasser schluckt, dann schmeckt es jetzt auch etwas. Das Fruchtwasser hat einen ganz ähnlichen, leicht süßlichen Geschmack wie die Muttermilch. Studien zufolge gehen Aromen aus der Nahrung der Mutter in das Fruchtwasser über. Babys entwickeln so bereits vor der Geburt ihren Geschmackssinn, der stark vom Speiseplan der Mutter geprägt wird.

Magnesium – ein wichtiges Spurenelement
Vollkornbrot zum Frühstück, Banane als Betthupferl: Magnesiumhaltige Lebensmittel sollten auf jeden Fall in Ihrer Ernährung enthalten sein. In der Schwangerschaft besteht ein erhöhter Bedarf an Magnesium, was sich beispielsweise durch Wadenzucken bemerkbar machen kann. Nicht alle Muskelkontraktionen sind jedoch Zeichen eines Mangels. Schon mit Beginn der Schwangerschaft kommt es zu nicht spürbaren, fast kontinuierlichen unkoordinierten Kontraktionen, den sogenannten Alvarez-Wellen. Diese Kontraktionen haben zwei Aufgaben: die Gewährleistung der Gebärmutterdurchblutung und die Anregung des Wachstums der Gebärmutter. Mit der 20. Woche koordinieren sich die Wehen immer mehr und es kommt zu Braxton-Hicks-Kontraktionen (benannt nach dem englischen Arzt Dr. John Braxton Hicks, der diese Wehen als erster Mediziner dokumentierte), bei denen kurzzeitig der Bauch hart wird. Dieses Hartwerden des Bauches ist von der Mutter fühlbar und heißt: Hier übt die Gebärmutter für die Geburt. Und gut trainiert kann sie gut in die Geburt gehen...

Höchstleistungen der Haut

Jede Woche legen das Baby und damit in der Regel auch die Mutter an Gewicht zu, der Bauchumfang wird immer größer. Haut und Bindegewebe sind durch den Einfluss der Hormone gelockert, im Idealfall ist die Haut natürlicherweise in der Lage, diese starken Veränderungen auszuhalten. Trotzdem ist es eine echte Zerreißprobe. Je länger Sie die Haut an Bauch, Brust und Schenkeln auf diese Herausforderung vorbereitet haben, desto besser ist sie dafür gerüstet. Tägliche Massagen mit Weleda Schwangerschafts-Pflegeöl beugen Dehnungsstreifen wirksam vor, aber auch bei bereits bestehenden Schwangerschaftsstreifen bessert sich der Hautzustand messbar. Am besten integrieren Sie die Massage in Ihr tägliches Pflegeritual – oder Sie beziehen Ihren Partner mit ein. Die Verbindung zu Ihrem Kind wird nebenbei mitgepflegt, während der Bauch massiert und gepflegt wird.

Die Nase – nicht nur geruchsempfindlich

In der Schwangerschaft ist die Durchblutung der Schleimhäute gesteigert. Dadurch können die Nasenschleimhäute austrocknen, was wiederum zu Nasenbluten führen kann. Rhinodoron® sorgt für mehr Feuchtigkeit und unterstützt die natürlichen Abwehrkräfte der Nasenschleimhaut. Die isotonische Salzlösung mit Aloe vera pflegt und beruhigt angegriffene Nasenschleimhaut. Hebammen-Tipp: Rhinodoron® mit in die Kliniktasche packen – für freies Durchatmen (ein Anschwellen der Nasenschleimhäute während der Geburt ist normal). Übrigens kann Rhinodoron® auch bei Säuglingen angewendet werden. Der Nasensprayaufsatz ist so geformt, dass er auch an die ganz kleinen Nasenlöcher aufgesetzt werden kann.

Nicht nur die Schleimhäute, auch die Blutgefäße und das Bindegewebe werden durch die gesteigerte Durchblutung erweitert. Das kann zu Krampfadern und Hämorrhoidalleiden führen. Die Hämorrhoidalsalbe Hamamelis comp. wirkt entzündungshemmend, Symptome wie Juckreiz, Brennen und Nässen werden rasch gelindert. Hinweis: Besprechen Sie die Anwendung von Arzneimitteln während der Schwangerschaft und Stillzeit mit Ihrem Arzt.

Pflichtangaben:

Hamamelis comp.
Salbe
Enthält Sesamöl, Wollwachs, Butylhydroxytoluol – bitte Packungsbeilage beachten.
Anwendungsgebiete gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis. Dazu gehören: Deformierende chronisch-entzündliche Veränderungen der Haut, insbesondere an der Haut-Schleimhaut-Grenze, z. B. Ekzeme, Geschwürbildungen (Ulzerationen), Schrunden (Rhagaden), Hämorrhoiden.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Weleda AG, Schwäbisch Gmünd

Lese-Tipp: Sichere Ausbildung für Eltern

Wie werde ich eine gute Mutter oder ein guter Vater? Müssen Eltern immer da sein, Kinderkrippe ja oder nein? Wie entsteht Verwöhnung? Welche Grenzen braucht mein Baby? Was tun, wenn das Baby schreit und nicht einschlafen kann? Ein Programm, das alle diese Fragen beantwortet und die Grundlage für eine gute Eltern-Kind-Beziehung bietet, hat Karl Heinz Brisch entwickelt: SAFE® – Sichere Ausbildung für Eltern (ISBN 978-3608946017). Privatdozent Dr. Karl Heinz Brisch leitet als Oberarzt die Abteilung für Pädiatrische Psychosomatik und Psychotherapie im Dr. von Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Und nun alles Gute bis zur nächsten Woche!

 

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