31. SSW (31. Schwangerschaftswoche)

Flaumausfall
Im 8. Monat bildet sich die Lanugo-Behaarung (mehr dazu im Weleda Newsletter für die 21. Schwangerschaftswoche) wieder zurück. Auch die Käseschmiere nimmt langsam ab. Bei der Geburt ist die Käseschmiere oft nur noch in den Hautfalten zu finden. Ab jetzt werden die echten Haare länger und auch Finger- und Zehennägel. Der kleine Körper setzt allmählich auch kleine Pölsterchen an, damit er eine Reserve für die aufregende Zeit während und nach der Geburt hat. In den ersten Tagen nach der Geburt nimmt ein Säugling durchschnittlich 5 Prozent seines Körpergewichtes ab, bevor er dann so richtig zulegt. Die Umstellung auf die Welt „an Land“ kostet das Kind sehr viel Energie, die ihm seine Fettreserven zur Verfügung stellen.

Für Bauch und Bäuchlein
Ihr Bauchnabel wird immer flacher und die innere Wölbung verringert sich langsam. Früher haben sich Hebammen und Ärzte an dem Bauchnabel der Mutter orientiert, um den Geburtszeitpunkt „vorauszusagen“: Erst wenn der Bauchnabel „verstrichen“ und keine Innenwölbung mehr zu sehen ist, kommt das Kind zu Welt. Schön ist, dass man sich auf diese alten Weisheiten auch heute noch ein wenig verlassen kann. In Ihrem Bauch wird es auch langsam enger. Das gilt nicht nur fürs Baby, sondern auch für Ihre Organe. Lunge, Magen, Darm – alle müssen Platz machen. Luftansammlungen im Darm können dadurch richtig unangenehm werden und teilweise sogar schmerzen. Eine entspannende Bauchmassage kann da Abhilfe verschaffen – entweder mit dem Weleda Schwangerschafts-Pflegeöl oder mit dem Weleda Baby-Bäuchleinöl. Es enthält natürliche ätherische Öle von Majoran, Kamille und Kardamom, die traditionell zur Verdauungsförderung eingesetzt werden. Massieren Sie vor allem seitlich und oberhalb vom Babybauch. Ihr Darm hat sich aus Platzgründen dorthin verlagert. Wenn Ihr Baby auf der Welt ist und sich mit seiner Verdauung plagt, können Sie auch das kleine Bäuchlein mit dem Baby-Bäuchleinöl sanft massieren. Eine bebilderte Bauchmassagenanleitung liegt dem Öl bei.

Nest bauen und einigeln

Fenster putzen, Bettchen besorgen, Jäckchen häkeln – in den letzten Wochen vor der Geburt verspüren viele Frauen einen besonderen Drang, zu Hause alles für die Ankunft des neuen Familienmitglieds vorzubereiten und schön herzurichten. Viele ziehen sich gerne in die eigenen vier Wände zurück und genießen die noch ungestörten Tage – und Nächte. Neben allen häuslichen Tätigkeiten findet sich auch Zeit, um sich selbst bewusst zu verwöhnen und zu pflegen. Zum Beispiel mit den sahnigen Weleda Pflegelotionen oder den reichhaltigen Körperölen. Oder Sie achten immer mal wieder zwischendurch auf ein kleines bisschen Extrapflege – mit den duftenden Weleda Handcremes. Drei stehen zur Wahl: die beliebte Sanddorn-Handcreme, die regenerierende Granatapfel-Handcreme und die reichhaltige Citrus-Hand- und Nagelcreme.

Beruf und Familie in Balance bringen
So wie im 8. Monat das Kind im Bauch immer mehr Raum einnimmt, so gewinnt nun auch das zukünftige Muttersein immer deutlichere Konturen. Die neue Lebensphase will vorbereitet sein. Sie gründen nun eine Familie. Gespräche mit anderen Schwangeren, mit erfahrenen Müttern und vor allem mit dem Partner können wertvolle Wegweiser sein. Sinnvoll ist es auch, mit Kollegen und Ihrer Führungskraft darüber zu sprechen, wie Sie Berufsleben und Familienleben in Einklang bringen können. Seien Sie erfinderisch und mutig und kreieren Sie gemeinsam die Familienform, die für Sie als Eltern und für das Kind am besten passt. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist auch für viele Väter mittlerweile ein Bedürfnis. Sie wünschen sich Gleichberechtigung im Familienleben. Damit dies Wirklichkeit wird, braucht es neben den familienbewussten Rahmenbedingungen und dem Angebot der Kinderbetreuung auch Väter, die bereit sind, Elternzeit zu nehmen, und Mütter, die fürsorgliche Männer akzeptieren. Fürsorglichkeit gilt landläufig immer noch als unmännlich, und das erschwert vielen Männern den Weg zum Elternsein. Ein Kind umsorgen und erziehen ist auch Arbeit – Familienarbeit. Eine Aufgabe, die genauso anspruchsvoll und erfüllend ist wie die außerhäusliche Berufsarbeit. Eltern, die die Bedeutung der Familienarbeit anerkennen, haben es oft leichter, eine befriedigende Lösung für beide zu finden.

Hebammen-Tipp: Was zieht ein Baby an?

Bei der Bekleidung für Babys steht die Wahl der Materialien im Vordergrund: Wolle, Seide oder Baumwolle. Entscheiden Sie sich für Wolle und Seide, so benötigen Sie maximal je drei Hemdchen (Bodys) und Jäckchen. Kleidung aus Wolle bzw. Wolle mit Seide muss man einfach nur lüften und weniger häufig waschen als Baumwollsachen. Wählen Sie Baumwolle, sollten es daher jeweils ein Dutzend sein. Dabei gilt für die ersten Lebensmonate – auch bei Sommerbabys: immer mit langem Arm, da die Kinder im ersten Lebensjahr schnell auskühlen, auch bei sommerlichen Temperaturen.
Bodys und Hemdchen, die man über den Kopf ziehen muss, mögen die Kleinsten nicht. Es kann sie an die schmerzhafte Geburt erinnern. Daher sollten Sie für die ersten Monate auf Hemdchen und Bodys zurückgreifen, die gewickelt und gebunden werden. Auch viele Kaiserschnittkinder mögen nichts über den Kopf gezogen bekommen, denn auch bei ihnen war der Kopf nicht zu unterschätzendem Druck ausgesetzt.
Möchten Sie Ihr Kind pucken, benötigen sie ca. 6 bis 8 große Moltontücher dafür. Wenn Sie ihm lieber Strampler anziehen, sollten Sie ca. 12 Strampler besorgen.
So klein die Babys auch geboren werden, als Hebamme weiß ich, wie schnell sie wachsen! Kaufen Sie nicht die kleinsten Größen – schon nach ca. 2 Wochen ist das Kind herausgewachsen. Zu lange Stramplerbeinchen können mit Söckchen hochgehalten werden. Zu lange Ärmel bedecken die Händchen und halten das Kind schön warm.

"Weitere Tipps von mir rund um das Thema Kleidung gibt es im aktuellen hessnatur baby-Katalog sowie im Babyshop online unter der Rubrik Beratung > www.hessnaturbaby.com/beratung. Der Hersteller hochwertiger Naturmode bietet Babykleidung aus hochwertigen, zertifizierten Naturmaterialien sowie Bettwäsche, erste Spielsachen und vieles mehr. Den Katalog können Sie kostenfrei unter www.hessnaturbaby.com bestellen. Im Unternehmensblog von hessnatur berichtet außerdem die Kundin Nora über ihre Schwangerschaft und die bevorstehende Zeit mit ihrem Baby und testet Artikel aus der
Schwangerschafts- und Babykollektion > www.hessnatur.com/blog."

Und nun alles Gute bis zur nächsten Woche!

 

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