38. SSW (38. Schwangerschaftswoche)

Startklar
Ihr Baby ist bereit für das Leben außerhalb von Mamas Bauch. Trotzdem tut es ihm gut, so lange in der schützenden Hülle Ihres Körpers zu verbleiben, bis der Zeitpunkt der Geburt gekommen ist. Ihr Körper verfügt über wunderbare Mechanismen, damit das Kind so lange wie möglich geschützt in Ihrem Bauch verweilen kann. Die Fruchtblase verhindert das Abfließen des schützenden Fruchtwassers, im Gebärmutterhals befindet sich zudem ein Schleimpfropf, der dafür sorgt, dass keine Keime zum Kind gelangen. Irgendwann vor der Geburt – einige Wochen bis nur wenige Stunden vor der Geburt – löst sich dieser Schleim, der auch manchmal etwas blutig sein kann. Wenn Sie das verunsichert, lassen Sie sich von Ihrer Hebamme oder Ihrem Arzt untersuchen. Ein gelöster Schleimpfropf heißt nicht, dass sich Ihr Baby nun in den kommenden Stunden auf den Weg zu Ihnen macht – das kann noch einige Zeit dauern. Es ist nur ein Zeichen, dass sich Ihre Gebärmutter auf die Wehen vorbereitet und der Muttermund schon etwas weicher wird, damit er sich bei der Wehentätigkeit leicht öffnen kann. Wann genau der Moment kommt und was genau ihn auslöst, wissen wir nicht.

Umfangreiche Entwicklungen
Schon in der 20. Woche kamen Sie sich rund vor? Im Vergleich zum jetzigen Bauchumfang war das noch nicht viel. Erstaunlich, welche Veränderungen Ihr Körper zu leisten in der Lage ist! Viele Frauen halten diesen Zustand fest, zum Beispiel mit einem Gipsabdruck vom Bauch. Sind die Kinder etwas älter, sehen sie sich gerne mit Staunen an, wie Mamas Bauch mit ihnen darinnen ausgesehen hat. Ein Abdruck ist einfach, dauert nur etwas. Gipsbinden erhält man in der Apotheke. Die Haut vor dem Abdruck mit Frischhaltefolie abdecken, sonst werden die feinen Körperhärchen miteingegipst – das tut weh. So groß der Bauch ist, Ihr Baby hat nun relativ wenig Platz und hat seinen Bewegungsdrang etwas eingeschränkt. Bei Frauen, die schon Kinder haben, liegt das Kind möglicherweise noch nicht ganz so fest mit dem Köpfchen im Becken, sondern lässt sich bis kurz vor der Geburt Zeit damit.

Hausmittel und andere nützliche Helfer

Ohrenschmerzen sind besonders unangenehm – auch in der Schwangerschaft. Aber welche Mittel dagegen sind jetzt erlaubt? Das gute alte Zwiebelsäckchen kann Wunder wirken und ist absolut unbedenklich. Einfach eine Zwiebel schälen, würfeln, kurz in einer Pfanne ohne Fett erhitzen und in ein sauberes Baumwolltuch wickeln. Anschließend auf das Ohr legen. Wichtig: Zwischen Zwiebel und Ohr sollte möglichst nur eine Stoffschicht sein. Das Mittelohr ist normalerweise ein luftgefüllter Hohlraum. Bei einer Entzündung sammelt sich hier häufig Sekret an, das u. a. zu Schmerzen führen kann. Levisticum Rh D3 sorgt für eine bessere Belüftung des Mittelohrs und regt die Beseitigung des Sekrets und die Ausheilung des entzündlichen Prozesses an. Die Wirkung von Levisticum Rh D3 unterstützt zusätzlich die äußerliche Anwendung von Levisticum H 10% Öl. Tränken Sie hierfür 2- bis 3-mal täglich etwas Watte mit einigen Topfen Öl, und bringen sie dies behutsam in den Gehörgang ein. Beide Produkte können übrigens auch bei Säuglingen angewendet werden.
Bei Ohrenschmerzen ist es wichtig, dass die Belüftung der Verbindungsröhre zwischen Nase und Ohr stimmt. Hierbei helfen Nasensprays wie Rhinodoron®: Die isotone Salzlösung in Kombination mit dem feuchtigkeitsspendenen Gel der Wüstenpflanze Aloe vera verhindert das Austrocknen der Nasenschleimhaut und erleichtert den Abfluss von zähem Sekret. Hinweis: Besprechen Sie die Anwendung von Arzneimitteln während der Schwangerschaft und Stillzeit mit Ihrem Arzt.

Pflichtangaben:

Levisticum H 10%
Öl
Anwendungsgebiete gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis. Dazu gehören: Nervenentzündungen (Neuritis); Mittelohrentzündung (Otitis media).
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Levisticum Rh D3

Flüssige Verdünnung (wässrig)
Anwendungsgebiete gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis. Dazu gehören: Mangelernährung durch Verdauungsschwäche mit nervöser Überempfindlichkeit; Entzündungen im Nerven-Sinnes-Bereich, z. B. zur Begleitbehandlung bei Mittelohrentzündung und Folgezuständen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Weleda AG, Schwäbisch Gmünd

Und nun alles Gute bis zur nächsten Woche!

 

Schwangerschaftskalender: Freundin empfehlen

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