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Themenbereich: Babyernährung

Ernährungs- und Entwicklungsfragen

Anonym

Frage vom 13.03.2019

Hallo,

meine Tochter 2 Monate und 8 Tage heute alt. Spuckt zurzeit nach jeder Mahlzeit größere Mengen. Nimmt dennoch zu ca 200g pro 4 Tage. Macht auch einen munteren und gesunden Eindruck. Nur während und nach dem spucken, macht sie den Anschein es ist was nicht in Ordnung.
Wenn sie die Flasche hat und los legt, blubbert es schon im Bauch. Hat von Beginn an starken sog drauf (sodass Abdruck vom Schnuller um Mund zu erkennen ist).
Seid u2 bekommt sie auch täglich die Nase abgesaugt, weil sie immer wieder schnorchelt und röchelt. Anfangs gelblich und hart, seid ca. 3 Wochen weißlich, klar, schleimig und zäh.

Hatte am Donnerstag erste Impfung, kaum was gegessen und nur geschlafen und total überdreht.

Sie verlangt seid dem alle 2 std nach der Flasche und trinkt höchsten 50-70 ml. Zappelt und strampelt ordentlich am Tage nach Mahlzeiten und spuckt dann verteilt ordentlich Portionen (insgesamt ca 30 ml) und ist danach überdreht. Dauert etwas bis sie in den Schlaf findet bzw zur Ruhe kommt. Manchmal gurgelt und gibt laute von sich und ich kümmer mich um sich und mach mit, kurz drauf kommt eine kleine Menge klare Milch. Sie spuckt mal frische, mal schleimige Milch, mal flockige und geronne Milch und dann nur klare Flüssigkeit.
Bekommt bebivita pre seid KH, anfangsmuttermilch hat sie abgepumpt erhalten und seid sie ca 3 Wochen alt war nur noch Flasche. Kann es sein das ich schon auf 1 umstellen muss.

Hat seid zwei Tagen auch eher einen leichteren Schlaf und verlangt mehr nach Schnuller als sonst, sowie sie ihre Hand/Faust in den Mund nimmt. - ist das ein Zeichen für Hunger oder doch eher Zähne?! Oben am Kiefer merkt man schon eine Spitze und unten am Kiefer sind Schneidezähne fast schon super sichtbar (sieht aus wie dünnes Pergamentpapier nur noch drüber)

Vitamin D Tablette bekommt sie einmal täglich und nimmt die seid ca. 4 Wochen super vom Löffel. - ein Zeichen für Beikost?!

Glg

PS: vielen Dank für die Antworten :) hab leider keine Hebamme zur Nachsorge gefunden mache mir etwas Sorgen um die kleine.....

Antwort vom 16.03.2019

Hallo!
Ich lese heraus, dass Sie sehr gut beobachten können und nur unsicher sind, welches die nächsten richtigen Maßnahmen sind für Ihre Tochter und was für eine Bedeutung kommende Entwicklungsschritte haben. Dahingehend empfehle ich Ihnen die Anschaffung eines guten Buches über die Entwicklung eines Kindes in den ersten Lebensjahren. Vielleicht gibt es in Ihrer Bücherei vor Ort eine gute Auswahl oder es spricht Sie etwas besonders an in einer Buchhandlung. Sie beschreiben, dass Ihre Tochter nach schnell getrunkenem, vielleicht auch manchmal überreichlichem Angebot an Milch vermehrt spuckt. Die Suche nach einem anderen Sauger sowie einer Flasche mit Antikolik-System sind da die ersten Maßnahmen. Manchmal liegt es auch nur an der Position, in der Sie Ihr Kind füttern, bitte probieren Sie bewusst mehrere Positionen aus, nutzen Sie Kissen oder ähnliches zur Unterstützung. Ich vermute außerdem, dass eine übermäßige Schleimentwicklung in Nase und Rachen die Milch immer wieder hochbringt. Tägliches Absaugen ist als alleinige Maßnahme sicher nicht ausreichend und kann sogar noch mehr Reizung provozieren. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt ab, was es wirklich weiterhin braucht. Meistens ist die Inhalation zur Lösung des Schleims gleichzeitig nötig. Sie beobachten eine starke Anspannung im Mundbereich Ihres Kindes. Kleine kreisende Massagen um den Mund und im Kieferbereich helfen vielfach, um die Muskulatur dort in die Entspannung zu bringen. Hilfreich ist auch, den Hunger nicht zu groß werden zu lassen und den Säugling frühzeitig abzufangen mit dem Angebot der Flasche. Die 1er Nahrung hat neben dem Milchzucker als Kohlenhydrat noch Stärke und ist deshalb sättigender. Die Abstände zwischen den Mahlzeiten verlängern sich entsprechend. Im 3. Lebensmonat übt und lernt ein Säugling die sog. Hand-Mund-Koordination. Das Hinführen der Hände bzw. Fäustchen sieht so aus, als ob er Hunger hätte, deutet aber bei einem gleichzeitig zufriedenen Kind darauf hin, dass es seinen nächsten Entwicklungsschritt macht. Das der Kiefer gleichzeitig drücken kann, ist normal, deshalb brechen die Zähne allerdings noch nicht durch, sie sind aber oft spürbar. Das kann Ihr Kind sehr wohl auch plagen, entsprechend tut es ihr vielleicht gut, etwas zum drauf Kauen oder Kühlen zu haben. Das Ihre Tochter die Vit.3 Tablette gut vom Löffel nimmt ist kein Signal für den Beginn der Beikost. Dazu braucht es vorher noch diverse andere Entwicklungsschritte. Ich hoffe, ich konnte Sie etwas beruhigen und informieren. Alles Gute, Inken Hesse, Hebamme

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