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Kopfasymmetrie

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  • Eintrag vom 18.04.2020 15:09
    zusammen,

    mein Sohn ist 19 Monate alt, ich schreibe dennoch hier ins Kindergarten-Forum, weil ich gerade an die Mütter mit älteren Kindern eine Frage habe.
    Dazu muss ich allerdings etwas ausholen. Mein Sohn wurde mit 4,5 kg, einem Kopfumfang von 37 cm und einer sehr großen Fontanelle geboren. Es war eine sehr schnelle Spontangeburt, bei der ich mir auch noch das Steißbein gebrochen habe. Dadurch war ich am Anfang auch überhaupt nicht mobil und konnte den Kleinen nicht ständig tragen.
    Wahrscheinlich hat mein Sohn sich bei der Geburt eine Nackenblockade zugezogen, denn er blieb stecken und am Anfang hat er immer mit dem Kopf auf einer Seite geschlafen, sodass die rechte hintere Seite abflachte. Als er wenige Tage alt war, waren wir beim Osteopathen, dem aber nichts Besonderes auffiel. Bereits nach einem Monat sah man aber die Abflachung am Hinterkopf. Auf Empfehlung des Kinderarztes verwendeten wir dann ein Lochkissen. Mit zwei Monaten gingen wir zur Physiotherapie, woraufhin er seinen Kopf besser drehen konnte, die Lieblingsseite blieb aber. Ich fragte die Physiotherapeutin, ob ich ihn nicht lieber seitlich, auf die prominentere Stelle lagern sollte, sie meinte aber, dann hätte ich bald das selbe Problem mit der anderen Seite und das Ziel wäre es, dass er gerade auf dem Rücken liegt. Rückblickend glaube ich, dass das eine Fehleinschätzung war. Sie meinte auch, das würde sich verwachsen. Das gleiche sagte auch unser Kinderarzt, den wir auch mehrfach auf eine Helmtherapie ansprachen. Im Nachhinein waren wir leider viel zu gutgläubig. Denn die Asymmetrie fällt uns immer noch auf, vor allem wenn die Haare nass sind oder man den Hinterkopf im Spiegel sieht, aber auch so. Die obere Fontanelle ist zwar noch offen, aber das wird wohl nichts daran ändern, dass die Asymmetrie bleibt. Mittlerweile, leider viel zu spät, hatte ich Kontakt mit zwei Craniozentren, allerdings führen sie in diesem Alter keine Helmtherapie mehr durch. Bei dem einen Zentrum waren wir sogar zur Vermessung. Der Unterschied beträgt 0,8 cm und uns wurde gesagt, dass das nicht so viel sei, vor allem weil sein Kopf recht groß ist und dann der Unterschied nicht ganz so deutlich auffällt. Ich sehe es trotzdem ständig und es tut mir unfassbar leid, dass ich so lange auf Kinderarzt und Physiotherapeutin gehört habe und nicht schon früher zum Craniozentrum sind. Wir haben bald nochmal einen Termin bei einem Osteopathen, aber so viel verspreche ich mir schon nicht mehr davon.
    Ich bin irgendwie auch schockiert, dass uns das passieren konnte. Bei seiner älteren Schwester war das nie ein Thema, sie hat einen sehr schönen Kopf. Sie war aber auch ein aktiveres Baby und er war etwas bequemer und eben auch viel schwerer.

    Gibt es hier vielleicht Mütter, die ein ähnliches Problem hatten oder haben und bei denen sich vielleicht auch in diesem Alter noch etwas gebessert hat? Ich würde mich sehr über Antworten freuen.
    Sorry für den langen Text.
    Antwort

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