my babyclub
menü
babyclub.de - alles rund um Baby, Schwangerschaft, Geburt, Vornamen, Hebammen
Bitte einloggen

Passwort vergessen?
Noch nicht Mitglied?
Kostenlos registrieren
My Babyclub.de
Schwanger und erfolgreich im Job?

Antworten Zur neuesten Antwort

  • Eintrag vom 28.12.2020 09:30
    Hallo,

    ich arbeiten seid einigen Jahren in einem Recht anständig bezahlten Job mit Führungsverantwortung. Nun bin ich in der 13. Woche schwanger und beginne mir Sorgen zu machen, welche Auswirkungen die Schwangerschaft beruflichen eventuell nach sich ziehen könnte. Bin ich da die Einzige??

    Die Führungsebene weiß bereits Bescheid, aber ich habe totale Panik davor, es meinen Kollegen zu sagen.

    Von Bekannten habe ich schon so oft gehört, wie fies teilweiser reagiert wurde. Ich habe Angst, dass ich plötzlich nur noch "die Schwangere" bin, der man nichts mehr zutraut, die nicht mehr belastbar ist, die keine neuen Projekte mehr bekommt, weil sie sowieso bald weg ist. Außerdem mache ich mir Sorgen, dass ich nach dem Wiedereintritt nur noch "Idiotenjobs" machen darf. Macht ihr euch auch solche Gedanken? Ist es klüger, es den Kollegen erst kurz vorher zu berichten? Bis jetzt sieht man noch nicht viel und solange es noch Recht kühl ist, kann man die Schwangerschaft ja ganz gut verstecken.

    Ich werde mir für die Elternzeit eine Fortbildung suchen, damit ich auf jeden Fall gewappnet bin und nicht auf dem Abstellgleis stehe.

    Frau sein kann echt sch**** sein 🥺

    LG


    Antwort
  • Kommentar vom 31.12.2020 20:31
    Hallo,

    also ich hatte auch einen guten Job mit Führungsverantwortung. Bei mir war es so, dass ich ganz normal weiter gearbeitet habe und auch keiner die ss beachtet hat. Ich denke es kommt schon auch darauf an wie man selbst damit umgeht. Ich habe die ss in der Arbeit ignoriert und meine Kollegen auch. Es ging ganz normal weiter. Allerdings durfre ich mir als ich nach der ez wieder angefangen habe anhören, dass wenn etwas schief lief dass es am meiner ss lag. Das fand ich ehrlichgesagt ziemlich unverschämt. Ich habe nach einem Jahr ez meinen Job wieder aufgenommen in teilzeit, musste mir also keinen Kopf machen einen schlechteren Job zu bekommen. Ist das bei dir keine Möglichkeit?

    Ich muss allerdings sagen dass sich meine Prioritäten so geändert haben, dass ich froh bin wieder in Mutterschutz zu sein😊. Ich brauche definitiv neben Kind keine Führung mehr. Aber da ist sicherlich jeder anders...
    Antwort
  • Kommentar vom 31.12.2020 20:33
    Aber ich denke jeder macht da seinen Weg, ich muss auch gestehen dass ich immer Überstunden usw gemacht habe. Mir ging es aber auch immer gut... Das ist bestimmt nicht jedem seins🙈
    Antwort
  • Kommentar vom 01.01.2021 18:05
    Hey Marlony,

    danke für die Antwort. Das heißt, du hast wirklich so lange mit der Verkündung gewartet, bis dein Bauch nicht mehr zu übersehen war und dich die Kollegen darauf angesprochen haben?

    Der Wiedereintritt ist bei mir sicher. Ich werde nach der Elternzeit auch direkt wieder bei mindestens 80 Prozent starten. Mein Mann und ich arbeiten beide sehr gerne, viel und wollen auch unserem Kind finanziell etwas bieten. Ich hab nicht studiert, um Hausfrau und Mutter zu werden ;-)

    Natürlich hab ich Angst davor, dass man mich später als Mutti nicht mehr für "voll" nimmt. Kinder werden krank etc. Da sind heutzutage aber auch die Männer in der Verantwortung!

    LG
    Antwort
  • Kommentar vom 01.01.2021 20:49
    Hi Black-velvet,
    ich bin auch in einer Führungsposition gewesen, nun aber bereits im Urlaub und dann im
    Mutterschutz.
    Ich hatte ähnliche Bedenken und habe es meinen Kollegen nach dem zweiten Großen Ultraschall gesagt. Ich bin auch sehr gut damit gefahren, dass ich die Schwangerschaft darüber hinaus auch nicht weiter thematisiert habe, wenn mich natürlich jemand gefragt hat wie es mir geht, habe ich geantwortet, aber ansonsten habe ich meine Wehwehchen mit mir ausgemacht.
    Ich war auch in der Schwangerschaft nicht krank und wenn es mir nicht gut ging, habe ich die Zeit später wieder aufgearbeitet. Lange Rede kurzer Sinn, ich bin damit gut gefahren und wurde bis zum Schluss als „vollwertiger“ Mitarbeiter gesehen und in alle Projekte bis zum Schluss eingebunden.
    Antwort
  • Kommentar vom 02.01.2021 08:46
    Hi Black-velvet

    Ich bin auch in einer Führungsposition und mich plagen auch diese Sorgen.

    Wobei sich meine Sorgen noch nicht mal konkret auf die SS beziehen, sondern mehr auf die Zeit danach.
    Mein aktueller Job ist sehr fordert. Zusätzlich habe ich jetzt noch ein wichtiges Projekt dazugekommen.

    Habe 4 Jahre versucht schwanger zu werden. Teilweise war ich um Zweifel, ob dieser starke Fokus den Job es wirklich wert war....

    Ich bin jetzt in SSW9(8+5). Ich war eigentlich immer der Meinung, dass wenn es endlich klappt das Größte ist.

    Nun kann ich es nicht wirklich genießen, sondern habe ähnliche Ängste.

    - wie wird die Reaktion auf der Arbeit sein
    - werde ich nach der EZ wieder auf meine Stelle zurückkommen, auf die ich so lange hingearbeitet habe oder ist das Engagement der letzten Jahre mit Kind dann obsolet... und ich fasse nie mehr Fuß
    - geben sie die Stelle dann dem Kollegen, der vor nem Jahr Vater geworden ist und noch nicht mal in der Lage war, die 2 Monate EZ zu nehmen... denn, der ist ja mit dem traditionellen Familienmodell einfach immer verfügbar und sie hält ihm den Rücken frei
    - wie wird die Reaktion bei meinem Mann sein, der auch in Führungsposition in EZ (5/6 Monate) gehen möchte

    Und vor allem: schaffe ich es nahezu Vollzeit nach einer kurzen EZ wieder in den Job zurück zu kehren...
    Geplant ist, dass mein Mann und ich uns die Elternzeit teilen.
    Da mache ich mir aktuell Sorgen, ob es für ihn sinnvoll ist das so früh zu kommunizieren. Denn er hat keinen Kündigungsschutz als werdender Vater - Will es aber natürlich frühzeitig kommunizieren, um es so planbarer für alle zu gestalten. Was ja eigentlich auch sinnvoll ist... aber sieht es auch wirklich jeder so?

    Ich persönlich werde die SS im Laufe des Januars kommunizieren- grade auch wg. der Urlaubsplanung und der wichtigen Termine, die in dem Jahr in die Zeit im Mutterschutz fallen.

    Aktuell geht es mir super... auch wenn ich recht schnell müde werde.
    Daher hoffe ich, dass ich trotz stressigem Joballtag und zusätzlichem Projekt einigermaßen gut durchkomme. Ich werde daher auch die Schwangerschaft versuchen so gut es geht nicht zu thematisieren...

    Die Sorge, was danach kommt verschwindet allerdings nicht. Ich habe mir natürlich vorher Gedanken gemacht... und bekomme nun Zweifel... wahrscheinlich sollte man nicht zu viel googlen 🙈

    Zum Glück habe ich einen Mann, der voll und ganz sich engagieren möchte und der weniger Sorgen hat....


    Antwort
  • Kommentar vom 04.01.2021 10:26
    Ich kann deine Sorgen total nachfühlen, Jule!! Mich beschäftigen genau die selben Gedanken.

    Wir wollen uns die Elternzeit auch aufteilen. Dass der Vater keinen Kündigungsschutz hat, ist wirklich doof. Mein Mann hat es bisher nur einer jüngeren Kollegin erzählt, mit der er auch freundschaftlich verbunden ist. Sie hat hoch und heilig geschworen, nichts zu sagen. Wir werden auf jeden Fall so lange wie möglich mit dem Outing warten. Ich traue seiner Chefin nicht (sehr traditionelle Lebenseinstellung).

    Ich werde auch auf meine alte Position zurückkehren. Natürlich kann mir aber niemand versprechen, dass zwischenzeitlich nicht jemand Neues eingestellt wird. Ich hoffe, die Corona-Krise spielt mir da in die Karten. Vielleicht ist dafür aktuell kein Geld da ;)

    Ich werde mich in der Zeit zu Hause aber auch bewusst auf dem Arbeitsmarkt umschauen. Ich hab zwar keine Lust auf einen Wechsel, weil ich mich sehr wohl fühle und ich viele Freiheiten genieße, aber wenn es nicht anders geht, ist das eben so ...

    Mir ist es unglaublich wichtig, einem Kind ein modernes Rollenbild vorzuleben. Ich könnte niemals den ganzen Tag mit Haushalt und Kind verbringen. Horror! ;)


    Antwort

Auf diesen Beitrag antworten

Um auf diesen Beitrag antworten zu können, musst du angemeldet sein. Bitte melde dich hier an.