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Diagnose Epilepsie

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  • Eintrag vom 28.12.2020 13:55
    Hallo,

    Im Juli kam unser Sohn kerngesund durch Kaiserschnitt zur Welt.
    Bis November war alles wunderbar. Klar hatte der kleine mal das eine oder andere Problemchen, wie sie tausende andere Babys in den ersten Monaten auch haben. Im November kam dann mitten in der Nacht der Schreck. Ich hab Meinen sohn kurz gehört und dachte: gut wird er langsam wach weil er Hunger hat. Als im am Bett stand sah ich meinen Sohn unkontrolliert mit verkrampft en armen und geballten Fäusten zucken und die Augen nach oben verdreht. Das ganze dauerte wahrscheinlich nur 1 maximal 2 Minuten. Als der Rettunfswagen da war, war alles schon längst vorbei. Im Krankenhaus wurden Bluttest und ein Eeg gemacht. 48 Stunden temperaturüberwachung. Es wurde nichts gefunden. Der Neurologe meinte, dass es vermutlich ein Fieberkrampf wäre, auch wenn das mit 4 Monaten eigentlich noch sehr früh sei.
    Zuhause war wieder alles so, als wäre nie was gewesen. 3 Wochen später kam der nächste Anfall, oder besser gesagt es käme. Die nächsten Anfälle. Nach dem ersten sind wir sofort wieder ins Krankenhaus zurück. Auf dem Weg hatte er einen zweiten und den dritten im Krankenhaus in der Aufnahme. Am Tag darauf waren es ganze 6 Anfälle. Sie alle begannen damit, daß mein Sohn nicht mehr ansprechbar war. Dann setzte für kurze Zeit die Atmung aus und dann kam der muskelkrampf. Nach mehreren Blutabnahmen, Eeg, MRT und augenuntersuchung kam die Diagnose Epilepsie. Nach den vielen Anfällen war das keine Überraschung mehr. Wir waren nur erleichtert, dass vorerst keine Grundursache gefunden wurde.
    Unser Neurologe meinte, dass in dem jungen Alter geschaut werden muss ob während des Wachstums nicht doch noch Strukturen im Hirn auftauchen, die die Epilepsie verursachen.
    Bis dahin bekommt er jetzt Medikamente.

    Vielleicht gibt es noch andere mit ähnlichen Erfahrungen.

    Mit lieben Grüßen
    Cherry mit Sohnemann Arthur
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