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Themenbereich: Babyernährung allgemein

Was tun bei 9W - altem Spuckbaby?

Anonym

Frage vom 10.02.2003

meine Tochter ist neun Wochen alt,misst ca. 58 cm und wiegt 5.500 g. Zurzeit füttere ich beba pre mit 7 -8 Mahlzeiten pro Tag (alle 2 - 3 Stunden von 6.30 bis 22.30 Uhr) mit einer Trinkmenge zwischen 100 - 140 ml. Leider ist meine Tochter ein ausgesprochenes Spuckbaby, das nach fast jeder Mahlzeit und auch noch 1 - 2 stunden später eine ganze Menge Milch wieder ausspuckt.

Mein Kinderarzt sagt, das Spucken sei unbedenklich, da sie gedeiht, aber das ständige Umziehen und die Wäscheberge sind auch nicht so erfreulich.

Weiterhin hat der Kinderarzt den Vorschlag gemacht, ich könne mal Aptamil AR ausprobieren, was das Spucken unterbinden soll. Darüber habe ich mit einer Freundin gesprochen, deren Tochter in den ersten vier Monaten (bis sie dann Folgemilch bekam) auch so viel gespuckt hat.

Diese Freundin hat mir nun absolut davon abgeraten, den Hersteller der Nahrung zu wechseln, die meine Tochter verträgt. Ich solle ihr lieber Karotten geben, die würden stopfen. Allerdings habe ich bisher im Fachhandel weder Karottensaft noch Frühkarotten gesehen, die nicht die aufschrift "nach dem vierten Monat" trugen. Deshalb möchte ich meiner Tochter auch ´keinen Karottensaft in die Milch mischen bzw. die Pre-Nahrung mit Frühkarotten andicken.

Beba 1 habe ich auch schon probiert, das spucken ist aber genauso.

Wie denken sie darüber? Víelen Dank für Ihre Mühe.
Hebamme

Antwort vom 11.02.2003

Ich rate Ihnen davon ab, die Milch mit Karottensaft anzudicken bzw. jetzt bereits zuzufüttern. Das ändert nichts an der Ursache des Spuckens selbst. Eine organische Ursache muß jedoch von Seiten des Kinderarztes ausgeschlossen sein. Ein sog. normaler Rückfluß des Mageninhaltes aufgrund dessen, daß der Schließmuskel am Mageneingang noch nicht so gut funktioniert, bessert sich von selbst nach dem 3.-5. Lebensmonat. Hier hilft die Schräglage- bei den Mahlzeiten selbst als auch daß Sie das gesamte Bett bzw. die Matraze des Kindes schräg lagern, so daß der Mageninhalt weniger zurückfließt. Es gibt- bitte in der Apotheke nachfragen- ein Mittel, was in die Nahrungsmilch selbst miteingerührt wird, um diese anzudicken. Somit ist ein Wechsel selbst nicht nötig.
Mit freundlichen Grüßen

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