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Sternenkind -Tod durch Nabelschnurknoten

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  • Eintrag vom 06.04.2016 22:14
    Hallo, ihr trauernden Eltern!
    Es ist nun 8 schwere, lange Wochen her, dass ich unseren heißgeliebten und sehr ersehnten Kasimir tot geboren habe. Das tragische an der ganzen Sache war, dass es 2 Tage vor dem eigentlichen Geburtstermin passiert ist und ich ein ganz schlechtes Gefühl hatte, da sonst immer sehr aktive Bewegungen in meinem Bauch zu spühren waren und plötzlich nichts mehr. Die ganze Schwangerschaft über war alles i.O. !!! Habe jeden Kontrolltermin bei der FÄ wahrgenommen. Nichts Auffälliges, alles normal!!!
    Es war eine tolle Schwangerschaft, wenn gleich ich auch kleine Zipperlein wie starkes Sodbrennen hatte.
    Wir haben uns doch so sehr auf unseren kleinen Schatz gefreut. Wir hatten uns alles so schön ausgemalt, alles war vorbereitet und wartete nur noch auf diesen kleinen Zwerg...
    Leider tickt meine biologische Uhr (40 !!!). Ich würde so gern noch einmal eine Schwangerschaft erleben dürfen.... Fragen über Fragen... klappt es noch einmal ??? Wann ist der richtige Zeitpunkt? Wie übersteht man so eine SS, wenn es in der davor zu solch einem tragischen Ereignis gekommen ist? Packt man das psychisch überhaut? Hat das Auswirkungen auf das Baby? usw...
    Ich weiß, dass eine erneute SS und ein Baby kein Ersatz für unseren kleinen Sonnenschein sind, aber die Sehnsucht nach einem Kind, nach diesem schweren Verlust, ist größer denn je.
    Ich versuche etwas Positives aus den Geschehenen zu ziehen. Nämlich, dass uns unser Kasimir es ermöglicht hat, noch eine Schwangerschaft zu erleben und ein Kind zu gebären und das"fest an der Hand" zu haben. Immer in Gedanken an unseren Kasimir.
    Welche Eltern haben das Gleiche erlebt und können mir Mut machen, eine erneute SS zu durchleben?
    Ängste machen sich da sehr breit...
    LG Nandini
    Antwort
  • Kommentar vom 07.04.2016 07:28
    Liebe Nandini, das tut mir sehr leid. Ich bin total getroffen das was du geschrieben hast berührt mich sehr.
    Ich wünsche euch jetzt ganz viel Kraft um die nächsten Wochen zu überstehen.

    Beim Wort 'Nabelschnurknoten' wir mir immer noch ganz anders... Mein Großer hatte auch einen echten Nabelschnur Knoten, Gott sei Dank hat er sich den erst unter der Geburt 'zugezogen' und es wurde richtig reagiert als die Herztöne auf einmal weggingen. Es war knapp aber es ist alles gut bei uns. Trotzdem hat mich die Angst davor beim zweiten sehr nervös gemacht.

    Ich kann mir nicht vorstellen das Sowas zweimal geschieht.Trotzdem kann man soetwas nicht ausblenden.Wenn ihr die Kraft habt das startet von neuem, euer Kasimir wird sicher von seinem Stern 🔯 aus auf sein Geschwisterchen aufpassen.

    Alles Liebe
    Eva
    Antwort
  • Kommentar vom 12.04.2016 11:12
    Liebe Trumana,d anke für deine Antwort und den Mut, den du mir machst! Es tut mir auch sehr leid um dein Kind! Eine Plazentaablösung ist doch auch gefährlich für die Mutti!!! Kann man da nicht innerlich verbluten, wenn es nicht rechtzeitig festgestellt wird? Mir hat mal eine Hebamme gesagt, dass die Ursache für Plazentaablösungen meistens eine zu kurze Nabelschnur sind. Bei mir war sie viel zu lang ( um die 120 cm) normal wären wohl um die 80cm...Ich hatte schon überlegt, beim "nächsten Mal" in eine "Intensivschwangerschaftsberatung" zu gehen... Noch ist es nicht so weit, leider!!!bAber vielleicht hast du recht und man macht sich dadurch auch noch mehr verrückt. Ich habe das Buch gelesen" Gute Hoffnung-jähes Ende" Darin verden Fluch und Segen der frühkindlichen Diagnostiken/ Untersuchungen usw. beschrieben und was soetwas für Auswirkungen" auf die Eltern hat. Ich denke, man wird da auch von der Gesellschaft sehr bedrängt, etwas zu tun... Das ist sehr traurig. Leider bestärken das die meisten Frauenärzte noch, da man im Fall einer "Behinderung" des Kindes ja etwas unternehmen könne... Furchtbar!!!!
    Darf ich dich fragen, ob du deinen Frauenarzt bei deiner 2. Schwangerschaft gewechselt hast??? Ich bin mir nicht sicher, ob ich das noch einmal bei meiner Frauenärztin durchstehen kann. Habe zwar einen letzten Untersuchungstermin wahrgenommen, aber es war da schon komisch und kam alles wieder hoch.Das Vertrauen ist einfach weg, obwohl sie ja nichts dafür kann... Ich habe auch Angst, dass wenn ich wieder ein Kind bekommen würde, ich es nur mit meinem verstorbenem Kind vergleiche. Obwohl es doch ein ganz eigenes Individuum wäre. Wie schwer fällt dir das??? Wie lange habt ihr um euer 1. Kind getrauert? - Blöde Frage ich weiß, der Schmerz hört wohl nie so richtig auf... Wie lange hat es gedauert, bis du wieder schwanger geworden bist? LG und alles Gute für euch! Nandini
    Antwort
  • Kommentar vom 28.04.2016 20:25
    Liebe Eva, danke für dein Mitgefühl! Wusstest du schon vor der Geburt, das dein Kind einen Nabelschnurknoten hat?
    Ich dachte immer, diese Knoten entstehen meistens in der Frühschwangerschaft, weil sich die "Zwerge" noch frei bewegen können... Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass mein Kleiner sich den Knoten so kurz vor der Geburt (reingeturnt) hat... Es schmerzt immer noch sehr. Ich habe auch schon viele Bücher gelesen. Das letzte war "Totgeburt weiblich". Ein sehr interessantes Buch. Das Nachwort hat mich innerlich noch mehr erschüttert. Da kam dann die ganze "medizinische Wahrheit" ans Licht. Alle sagen immer... "er hat so friedlich ausgesehen"... in Wahrheit sterben diese "unterversorgten Kinder" qualvoll!!! Durch die Unterversorgung platzen die Adern und die Babys verbluten innerlich... und dann merken die meisten Babys, dass eine Notsituation eintritt, wo die Mutter sie quasi nicht mehr versorgt. Sie beginnen von selbst zu atmen und atmen das Fruchtwasser ein.Also "ertrinken" sie auch noch... Diese Vorstellung hat bei mir den absoluten Weinkrampf ausgelöst. Verzweiflung pur... keiner konnte helfen... Ich kann nur hoffen, dass mein Kasimir wirklich nichts gemerkt hat und doch friedlich von uns gegangen ist...Begreifen werde ich das wohl nie...
    Antwort
  • Kommentar vom 28.04.2016 20:54
    Liebe Nandini, das hört sich ja furchtbar an! Oh gott. Ich weiß gar nicht ob man das so genau wissen möchte, das macht einem die Trauerarbeit ja noch schwerer...

    Nein, den Nabelschnurknoten hat man erst nach der Geburt gesehen und ich glaube auch das der Knoten entstanden ist, zu einer Zeit wo mein Sohn noch Platz zum Schwimmen hatte. Zu unserem Glück hat sich der Knoten aber bis zur Geburt nicht richtig zugezogen, war also wohl wochenlang eine lockere Schlaufe, eine tickende Zeitbombe von der GsD niemand etwas wusste. Zugeschnürt hat sich der Knoten dann während der Geburt und zwar wohl so fest das innerhalb von Minuten die Herztöne alarmierend wegsackten, nachdem alle anderen Maßnahmen entweder nichts gebracht haben (5 Pers Keißsaal Personal auf meinem Bauch, Wehentropf volle Pille etc.) oder nicht mehr möglich waren,weil mein Schatz sich irgendwie im Geburtskanal verkeilt hatte und es für eine Sectio zu spät war, wurde entschieden das man von unten schneiden musset und hat ihn, in letzter Minute ,mit der Saugglocke aus mir herausgerissen. ( Sorry für die schonungslose Formulierung ) Meine Hebamme ist mittlerweile eine gute Freundin hat mir anvertraut ich hätte bei ihr den Stempel Schlimmste-Naht bzw Schlimmster-Schnitt ihrer Laufbahn.
    Ja es war eine brutale Geburt und ja ich konnte wochenlang nicht sitzen und monatelang keinen GV haben.
    Aber mein Kleiner lebt ist ein gesunder Wirbelwind und ich bin unglaublich dankbar dafür und mir sicher du würdest es auch so sehen.

    Ich wünsche dir noch weiter ganz viel Kraft, glaube daran das es deinem Kasper auf seinem Stern jetzt gut geht und er euch ganz bald ein Geschwisterchen schickt.
    Antwort
  • Kommentar vom 28.04.2016 21:28
    Ja, das hoffen wir auch! Hoffentlich!!!!
    Diese bittere "medizinische Wahrheit" hat mich erst einmal schockiert! Aber sie behindert mich nicht in meiner Trauerarbeit... Es ist auch gut wenn man "begreift".Mein Kasimir musste zum Glück nicht obduktiert werden. Der Gedanke an sowas hätte mich glaube ich, um den Verstand gebracht. Ich bin sehr dankbar, dass ihm und uns das erspart geblieben ist und wir uns keine Schuld für das Geschehene geben müssen. Wir müssen auch nicht mehr nach dem warum fragen! Dafür gibt es keine Antwort. Aber das darüber sprechen und schreiben, kann sehr heilsam sein und ist es für mich auch! Ich wünsche euch alles Gute und genießt die Zeit zusammen!!! Ich blicke im Moment sehr wehleidig anderen Müttern mit ihren Babys hinzterher. Ich bin nicht neidisch!!! Aber ich stelle mir immer vor, dass ich doch auch dort sein wollte, wo die anderen Müttern mit ihren Kindern gerade sind. Es ist jetzt 11 Wochen her und es kommt mir schon wieder vor, wie eine Ewigkeit. Leider tickt meine biologische Uhr und ich bin mir sehr unsicher, ob es noch mal klappt und vor allem, wie ich diese neue Schwangerschaft dann überstehen kann, ohne fast vor Angst durchzudrehen... Ach menno... Gibt es denn vielleicht noch andere Leute, die mir einen guten Rat geben könnten???
    Antwort
  • Kommentar vom 28.04.2016 21:33
    Liebe Eva, ich wollte dich noch fragen, ob du auch nach dieser komplizierten Geburt kein Trauma davon getragen hast?
    Die Geburt von Kasimir war eine sehr schöne Geburt! Das klingt verrückt, aber das war es nicht! Wir mussten keine Angst haben, dass die Herztöne schlecht werden... wir wussten ja, dass er nicht mehr lebt. Demzufolge habe ich kein nerviges CTG angelegt bekommen...
    Und was noch unglaublicher ist, ich habe unter der Geburt nicht eine Sekunde daran gedacht, dass er tot ist. Ich wollte einfach die Geburt hinter mich bringen und endlich mein Kind sehen und in den Armen halten und wärmen... Wenn das keine Mutterliebe ist...
    Antwort
  • Kommentar vom 28.04.2016 22:38
    Nein ich habe kein Geburtstrauma, ich hatte zweieinhalb Jahre später bei Nr.2 schon unterschwellig Angst, davor das auch irgendwas nicht stimmen könnte, aber als Trauma würde ich das nicht bezeichnen.

    Die gesamte Geburt war rückblickend auch sehr schön. Brenzlig wurde es ja nur kurz vor Schluss, und die Tragweite habe ich erst nach und nach begriffen.
    Und während der schmerzhaften Zeit danach hatte ich ein gesundes Baby im Arm, das macht einem ständig wieder klar warum man das eben aushalten muss und auch kann.

    Antwort
  • Kommentar vom 18.02.2017 07:10
    Liebe Nandini!

    durch meine aktuelle Situation und der Suche nach Antworten im Internet, bin ich auf deinen Beitrag gestoßen.
    Deine Worte lesen sich nur mit einem Knoten im Hals und lassen für einen Moment alle anderen Dinge nichtig erscheinen.

    Bei mir ist es jetzt genau eine Woche her, als ich in meiner 39. SSW unsere kleine Miriam durch einen Knoten in der Nabelschnur verloren habe. Gleich nachdem ich bemerkte, dass ich sie nicht mehr spüre, bin in ins KH gefahren. Leider kann man zu so einem Zeitpunkt nichts mehr machen. Die Wut, Trauer und Bedrücktheit kann man kaum fassen zu diesem Zeitpunkt.

    Du hast es so rührend geschrieben, dass die Geburt trotzdem eine wunderschöne Erfahrung war. Genauso habe ich es auch empfunden. Während der Schmerzen hatte ich keine Sekunde das Gefühl, meine tote Tochter auf die Welt zu bringen. Und als mein Mann und ich sie in den Händen halten konnten, hat uns das noch so viel gegeben - unbeschreiblich.

    Deine Geschichte liegt jetzt schon eine Zeit zurück, daher wollte ich dich fragen wie du im Moment mit deiner Geschichte umgehen kannst. Wie ist es überhaupt möglich eine solche Erfahrung zu verarbeiten?

    Der Schmerz sitzt so unglaublich tief. Ich weiß im Moment nicht, wie sich die Welt überhaupt weiterdrehen kann!?

    Ich hoffe sehr, dass sich Mamis in einer solchen Situation Mut machen können. Daher würde ich mich auf eine Antwort sher freuen.

    LG, Kath
    Antwort
  • Kommentar vom 18.02.2017 07:58
    Hallo Kath

    Das tut mir sehr leid was euch passiert ist.. so wirklich einen guten Rat hab ich dir auch nicht.. außer da einfach auf dich bzw euch als paar zu schauen was euch gut tut.. ich weiß nicht wie eure Situation ist.. habt ihr schon Kinder? Ich und mein Mann nicht bzw nicht gemeinsam und wir sind dann zum Beispiel nachdem unsere Tochter in der 34 ssw still zur Welt gekommen ist nur für uns ein paar tage weg gefahren.. weg von allem.. einfach raus..

    Mittlerweile versuchen wir uns wieder im leben einzufinden und wollen unser Glück noch einmal versuchen.. auch wenn wir unsere erste Tochter nie vergessen werden.. wir besuchen Sie so oft es geht auf dem Friedhof und wenn das nicht geht brennt zu hause eine Kerze für sie neben ihrem Bild

    Wenn du magst und das wieder Thema für euch wird irgendwann.. es gibt hier eine Gruppe hibbeln mit Sternchen.. da haben die meisten ihre Kinder früh verloren aber ich schreibe da trotzdem mit.. eine tolle Gruppe und jeder hat Verständnis weil alle ein oder mehrere Kinder verloren haben

    Ich wünsche euch ganz viel Kraft

    LG
    Antwort
  • Kommentar vom 18.02.2017 10:34
    Liebe Mati,

    Danke für deine Antwort. Tut mir sehr leid, dass ihr auch so einen schmerzvollen Verlust hattet.

    Es war unser erstes Kind und die Vorfreude auf sie war unglaublich. Du hast sicher recht damit, dass man sich als Paar jetzt hier sicher gut tut. Wir verarbeiten das zum Glück gemeinsam auf die selbe Weise. Das ist schon mal gut.
    Und ein Tapetenwechsel tut sicher gut. Vorallem fällt es uns schwer zur Ruhe zu kommen, weil zu Hause jede Kleinigkeit an sie erinnert und die Familie sehr mittrauert.
    Das ist zwar sehr schön, aber ein wenig Abstand zu dem ist sicher eine Idee!

    Es ist im Moment noch so, dass ich nur kurze Augenblicke habe, wo ich die Trauer nicht so stark spüre. Ab wann dreht sich das ganze? Wann ist es so, dass die Trauer nur ab und zu wieder kommt?

    Und ich weiß noch überhaupt nicht wie ich zu einem erneuten Versuch stehen soll. Da werde ich mal in das Forum schauen, das du vorgeschlagen hast.

    Liebe Grüße, Kath
    Antwort
  • Kommentar vom 18.02.2017 11:05
    Liebe Kath, auch ich kann deine Gefühle und Verzweiflung leider nur zu gut verstehen. wir haben unser zweite Tochter in der 40. Ssw verloren....das war im August 2016 und für uns war klar, dass wir nicht aufgeben (wir wollten allerdings schon immer 3 oder 4 Kinder)...ich bin mittlerweile jetzt bei 23+0 und natürlich freuen wir uns über unser wunder aber es ist auch schwer, die Angst zu akzeptieren die mich bis zum Ende begleiten wird.

    Überfordere dich selbst nicht! Nach nur einer Woche kann es dir noch nicht besser gehen-Trauer braucht Zeit! Man kann auch nicht pauschal sagen wie lange es dauert aber bei mir ist es ca nach 3 Monaten langsam so gewesen, dass es mehr gute als schlechte Tage gab..hast du eine Hebamme die dich begleitet? Meine hat mir unwahrscheinlich geholfen-gerade am Anfang wenn es einem auch körperlich noch nicht so gut geht! Falls nicht, würde ich dir auf jeden Fall raten dir eine zu suchen die auch fehl/Totgeburten begleitet.
    Antwort
  • Kommentar vom 18.02.2017 11:55
    Ja wann sich das dreht.. gute frage.. bei uns ist das jetzt ca 7 Monate her.. die ersten sechs so ca war ich noch zu hause und seit Januar arbeite ich jetzt wieder.. das fiel mir einerseits sehr schwer andererseits hilft es weil ein Stück Normalität zurück kommt

    Ganz am Anfang war für mich sehr schwer dass grade die Tochter meines Mannes auf Urlaub bei uns war.. und mir verständlicherweise nach allem aber nicht nach normalen Urlaubs Aktivitäten war.. eigentlich war mir nach gar nix.. ich wusste irgendwie gar nicht mehr was ich will.. mir war einfach alles egal.. und irgendwie wieder in irgend eine Form von Alltag zu finden war echt schon schwer.. da mussten wir uns beide Stück für Stück wieder rein kämpfen

    Unsere Maus fehlt immer noch.. auch noch jeden tag.. und das wird sie immer.. ich stelle mir dann aber immer vor Sie schaut von oben ab und zu mal nach uns.. und dann denke ich immer ich möchte dass sie dann stolz sein kann auf ihre Mama.. genauso stolz wie ich auf sie War.. und dann bemühe ich mich wieder das leben den tag und mich zu meistern.. und mir mein Glück ein Stück zurück zu erobern.. weil das hätte sie sich bestimmt für uns gewünscht und wenn sie das sieht geht es ihr oben besser als wenn sie sich auch noch sorgen um uns machen muß und deshalb ein schlechtes gewissen hat.. sie kann ja auch nix dafür.. klar das ist alles nur ein Bild in meinem Kopf.. aber mir hilft das und ich habe das Gefühl sie so bei mir zu haben.. wenigstens in Gedanken

    Und wenn ich ins Bett gehe und die Kerze bei ihrem Bild ausmache (Kerze "auslöschen " fällt mir tierisch schwer..immer noch) dann geb ich ihr ein küsschen und sag ihr gute Nacht.. kann albern finden wer will mir hilft das

    Ich versuche einfach immer MEINEN weg zu finden.. ich hab ihr einen Brief geschrieben wie ich schwanger gefühlt habe. Wie ich mit liebe ihre Sachen für sie ausgesucht habe was ich mir für sie im leben gewünscht hätte usw und ihr den mit in den Sarg gelegt mit ihrem Schnuller und dem schnüffelTuch.. ich hab ein armulett mit ihrem Bild drin.. egal was.. tu was dir gut tut

    Trauer kommt in Wellen.. immer mal wieder..

    Wir haben Ihre Sachen alle stehen lassen.. in ihrem Bett liegen ihre Tiere die wir schon gekauft hatten.. mir würde im Moment noch weh tun das einfach weg zu packen.. und wir hoffen wir dürfen irgendwann ihrer kleinen Schwester oder ihren kleinen Bruder von der SternenSchwester erzählen

    Ich sag ihr auf dem Friedhof immer sie soll uns die Daumen drücken .. und erzähle ihr halt grundsätzlich was bei uns so los ist..

    Das leben hat viele Facetten genauso die Trauer.. ich hoffe ihr findet euren weg.. gebt euch Zeit aber gebt euch nicht auf.. es werden auch bald bessere Tage komme.. genauso wie auch wieder schwere Tage kommen.. und irgendwann schleichend kommt auch das Leben zurück

    Ich wünsche euch alles Gute
    Antwort
  • Kommentar vom 18.02.2017 16:08
    Liebe Mati, liebe Stoffeline!
    So kurz vor dem Ziel ist es wirklich nicht zu glauben. Hätten unsere Mädels nicht noch diese wenigen Tage durchhalten können? Ach...diese Frage darf einen aber nicht quälen.

    Genau auf das hoffe ich...mehr gute Tage als schlechte. Wir haben während der Schwangerschaft eine Hebamme gehabt, die uns begleitet hat. Sie ist auch jetzt für uns da. Ich finde das auch extrem wichtig.
    Ebenso wollen wir uns als Paar helfen lassen, daher haben wir auch schon einen Termin mit einer Hebamme ausgemacht, die Trauerbegleitungen macht.

    Der Heimweg vom KH war sehr schwer, weil wir nicht wussten wie wir auf das fertige Kinderzimmer reagieren. Es war ganz ok...die Sachen aber jetzt schon wegzuräumen geht nicht. Ich denke, dass ich die Wickelkommode umbaue und auch eine Kerze aufstelle. Zuerst wollte ich gar keine Fotos, aber jetzt bin ich mir sicher, ich werde es dazustellen.

    Das mit dem Brief haben wir auch gemacht...schon im KH! Wir haben uns für die wunderschöne Zeit und die unglaubliche Erfahrung mit ihr bedankt. außerdem bleibt sie immer unsere Nummer 1 :)

    Und Stoffelinee...freut mich sehr für euch, wenn ihr schon wieder mehr als die Hälfte geschafft habt. Nach der Geschichte muss man bei einer Folgeschwangerschaft sicher sehr tapfer sein.

    Eine Frage habe ich noch...weil sicher jede Mami sich freut ihren Bauch nach der Schwangerschaft zu verlieren...ich vermisse meinen sehr! Meine Kugel ist einfach so weg und dafür hat man nichts bekommen. Ich habe nicht einmal ein Bäuchlein, das mich erinnert...nichts! Wie ging es euch damit?

    LG, kath
    Antwort
  • Kommentar vom 18.02.2017 17:01
    Ja das aus dem Krankenhaus weggehen war auch für uns sehr schwer.. aus zweierlei gründen.. erstens weil es sich einfach falsch anfühlte.. von der Entbindungs Station geht man nicht ohne Kind weg.. einfach Tasche nehmen und raus laufen als wäre nix gewesen? Und dann zweitens auch noch mein Mädchen da einfach zurück lassen.. im Krankenhaus hatten wir zu jeder Zeit die Möglichkeit zu sagen wir wollen sie nochmal sehen und bei uns haben.. aber sie quasi das letzte mal abgeben.. eine fremde Person nimmt mein Baby mit und dann ist es für alle Zeiten weg.. das war die Hölle.

    Aber es war ja einfach auch klar irgendwann muß man Abschied nehmen.. ich bin trotzdem nochmal eingeknickt.. und hab dem bestatter gesagt ich möchte ihr ihre Sachen selbst in den Sarg legen und das nicht einfach von ihm machen lassen.. mein mann wollte das erst nicht weil er Angst hatte sie hätte sich schon zu sehr verändert.. er sagte er weiß einfach von seinem Beruf wie sich ein toter Körper verändert und bei unserem Schatz das zu sehen würde sein Herz brechen.. er ist dann aber doch mit

    Auch das mit dem Bauch kann ich gut verstehen.. Was für mich auch ganz schlimm war war als dann langsam die dunkle Linie auf dem Bauch weg ging..

    Auch wenn nichts mir mein Mädchen ersetzen kann war für mich direkt klar dass ich es noch einmal probieren möchte.. am liebsten so schnell es geht.. weil nur weil mein Mädchen nicht bleiben konnte heißt ja nicht dass der Wunsch nach einem Kind weg ist.. und ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen dass ich mich über irgend etwas beklagen würde egal was an Beschwerden kommen würde.. aber ich will das dem Schicksal so einfach nicht durchgehen lassen dass es das gewesen sein soll.. ich habe die Sachen meiner Maus mit liebe ausgewählt und sie würde sich bestimmt auch freuen wenn wir diese mit leben füllen können

    Und ich hab ja auch alleine vom Alter her nicht die Möglichkeit da erstmal abzuwarten
    Antwort
  • Kommentar vom 20.02.2017 08:09
    Das gehen lassen war wirklich das schwierigste von all dem, was im KH passierte.

    Ich denke, Geschwisterchen werden kein Ersatz für die Kinder sein, die wir gehen lassen mussten. Das muss einfach fair beiden gegenüber sein.

    All den Familien, denen so etwas zustößt wünsche ich alle Kraft der Welt, um mit der Geschichte leben zu können. Aber auch genug Zeit zu trauern und den Mut zu haben alle Gefühle zuzulassen!

    Antwort
  • Kommentar vom 19.05.2017 23:03
    Liebe Kath,
    es tut mir sehr leid für euch und für eure kleine Miriam...
    Eigentlich kann man das gar nicht in Worte fassen. Ich denke jedenfalls viel daran und hoffe, euer Schmerz und die Trauer sind nicht mehr so lähmend und etwas besser geworden!
    Entschuldige bitte, dass ich dir nicht schon vor Monaten!!! geantwortet habe!
    Ich bin am 10.2.17 noch einmal Mama einer wunderschönen Tochter geworden und konnte dir in dieser Situation nicht antworten.( Schon allein deswegen nicht, weil ihr gerade in unbeschreiblicher Trauer ward...) Bei uns war es so, dass ich die neue Schwangerschaft als Geschenk von unserem toten Kasimir angesehen habe und es noch heute tue! Und dass da noch mehr ist, zwischen Himmel und Erde, als wir uns nur vorstellen können,daran glaube ich auch ganz fest! Unser Kasimir kam am 9.2.2016 als "Sternenkind" auf die Welt und damit wir nicht daran verzweifeln, hat er uns diesen kleinen "Engel" geschickt. Unsere kleine Tochter hätte fast noch mit ihrem Bruder Geburtstag gehabt. Wir haben noch Kasimirs 1.Geburtstag "gefeiert" und an seinem Grab Luftballons steigen lassen. Dann setzten die Wehen ein und am 10.2.2017um 2:24 Uhr war sie dann da! Ein Wunder und lebendig !!! ( Sie war 12 Tage über dem Termin!)
    Wie ich die Schwangerschaft ausgehalten habe??? Es war alles andere als einfach, aber wir wollten unbedingt noch ein Kind. Nur das konnte ich akzeptieren und es ist das Einzigste, was mir etwas Trost spendet. Kasimir wird immer mein Kind sein, auch wenn er nicht leben durfte! Ich glaube fest daran,dass ein Stück Seelchen von ihm in meiner Tochter weiterlebt. Die schlimmsten Wochen waren die vor dem Geburtstermin. Und als sie dann auch noch auf sich warten ließ, da brauchte ich Nerven wie Drahtseile... Meine Frauenärztin hat mich verrückt gemacht und hat ihre Ängste auf mich übertragen! Das war richtig elendig. Aber ich habe es geschafft!!! Und ich habe mich nicht auf Ärzte verlassen, ich habe meine Tochter im Geburtshaus auf die Welt gebracht. Das habe ich für mich gebraucht, da ich in kein Krankenhaus mehr wollte!
    Es war die beste Entscheidung! Wir hatten unsere Ruhe, und meiner Meinung nach wurden wir auf unsere Situation und Bedürfnisse individueller gesehen besser behandelt, als es wohl in einer Klinik geht.
    Nun zu deinen Fragen.
    Wie kann man den Tod seines Kindes verkraften? Ich glaube, das kann man nie!
    Aber es tut irgendwann nicht mehr so weh. Bei uns hat es unendlich sehr wehgetan. Aber mit unserer kleinen Tochter haben wir wieder eine Aufgabe! Und die ist sehr lebendig und zeigt uns, dass das Leben weiter geht. Was ich euch raten kann ist, dass ich euch empfehle, zu einem Psychologen zu gehen. Ich gehe auch jetzt noch regelmäßig zu einer Psychologin. Das hilft mir mit allem besser umzugehen! Am Anfang ist mir das ziemlich schwer gefallen, aber dann habe ich mir eingestanden, dass ich diese Hilfe annehmen muss, damit ich ein Stück weit mein altes Leben und mein Urvertrauen wiederbekomme. Denn nach so einem Verlust, ist nichts mehr wie es war! Und ich möchte euch Mut machen, euch wieder zu trauen, über eine erneute Schwangerschaft nachzudenken und nicht den Kopf in den Sand zu stecken und zu verzweifeln oder schlimmer noch, daran zu zerbrechen! Das hätte eure Miriam auch nicht gewollt! Trauern ja, in Erinnerungen schwelgen ja! Daran zerbrechen niemals!!!Aber jeder ist anders und ich kann nur von mir sprechen! Redet viel miteinander, denn keiner versteht euch besser in dieser schweren Zeit, als du und dein Partner!!! Er hat hoffentlich die Geburt miterlebt und diese Erfahrung und das Erlebte hat niemand sonst aus deinem Umfeld mitgemacht. Ich und mein Mann haben Stunden, Tage, Wochen und Monate damit verbracht, über Kasimir, seine Geburt, den Nabelschnurknoten, die Klinik und die Beerdigung zu sprechen und unsere Wut, Verzweiflung , Angst und Liebe zu teilen. Alles was ihr braucht ist Zeit und gebt bitte der Trauer ihren Raum! Ich hoffe, ich konnte dir etwas Mut machen und vielleicht Trost schenken.
    Wenn du magst, dann können wir gern noch mehr austauschen. Ich bin in Gedanken bei Euch!
    Herzliche Grüße Nandini
    Antwort
  • Kommentar vom 22.05.2017 16:01
    Liebe Nandini!

    Das ist jetzt ein schöner Zufall. Ich habe seit meinem letzten Eintrag nicht mehr in dieses Forum geschaut und direkt am Tag nach deiner Nachricht, habe ich zufällig wieder nachgeschaut, was sich hier so tut.
    Danke für deine Worte!

    Ich möchte euch von ganzem Herzen zu eurer Tochter gratulieren! Ein wunderschönes Geschenk zu einem so wichtigen Tag! Und ich möchte dir wirklich sagen "Hut Ab"...wenn sie sogar noch auf sich warten lies. Aber ihr habt es tatsächlich geschafft. Und deine schöne Geschichte macht auch wieder Mut.
    Wir sehen es ähnlich wie ihr. Wir möchten auch sehr gerne ein Kind haben. Zum Glück sind wir uns hier einig und wollen es einfach darauf ankommen lassen. Mutter Natur wird uns schon sagen, ob es der richtige Zeitpunkt ist :)

    Jetzt ist es 3 Monate her und ich habe zu Beginn nie gedacht, dass es sich so verändert. Du hast recht, es zu verkraften schafft man nicht so leicht, aber das Zulassen der Trauer macht den Schmerz irgendwann ertragbar.

    Zerbrechen wollten wir nie an userer Geschichte, darum haben wir uns gleich zu Beginn aktiv mit allem beschäftigt. Reden hilft!!!!! Das ist wirklich das beste Mittel, um den Schmerz zu lindern. Ich bin auch wieder in meiner alten Arbeit..gefühlt ist es der größte Meilsenstein! Die Normalität ist nämlich echt ein Angstgegner gewesen, den ich lange nicht begegnen wollte.
    Ein guter Zuspruch den ich bekommen habe: "Die Normalität wird nie wieder wie vorher sein und nicht wie man sie sich vorgestellt hat, aber es gibt eine neue Normalität, die sich auch gut anfühlen kann." Und das ist meine Motivation - das Neue - egal was es sein mag!

    Ich wünsche dir jetzt mal ganz viel Spaß, unendlich viel Liebe und Zufriedenheit mit deiner Familie!
    Alles Liebe
    Kath
    Antwort
  • Kommentar vom 14.12.2017 16:08
    Liebe Nadini
    Es tut mir leid was Dir passiert ist.
    Ich musste leider auch im September meine Tochter still zur Welt bringen. Grund war auch ein echter Nabelschnurknoten. Es tut noch immer so weh, doch wir wünschen uns nichts mehr als ein Kind das schreit in den Arm zu halten.
    Antwort
  • Kommentar vom 15.12.2017 21:42
    Hallo liebe Kathisof :-)
    danke für deinen Beitrag. Auch mir tut es sehr leid, dass du deine Tochter verloren hast und noch dazu durch so etwas Fieses wie einen Nabelschnurknoten!!!
    Leider weiß ich nicht viel über dich und deine/eure "Geschichte".
    Vielleicht wolltest du dich aber auch nur langsam an die Öffentlichkeit damit wagen... Das verstehe ich gut und es erfordert sehr viel Mut, dass zu tun. Mir hat es sehr geholfen, dass ich im Forum sehen konnte, dass wir nicht alleine sind und wir auch leider nicht die Einzigsten sind, denen sowas passiert ist und immer noch passiert.
    Vielleicht magst du ja mehr schreiben?
    Vielleicht hast du auch all die anderen Beiträge gelesen?
    Da hab ich ja schon ausführlich geschrieben.
    Ich habe das getan, weil ich allen denen das Gleiche passiert ist, Mut machen will...
    Ein akzeptables Leben nach dem Verlust seines Kindes
    ES IST MÖGLICH!!!
    Wobei ich aber sagen muss, dass du das gewesene und dein Kind NIE vergessen wirst...
    Unsere Tochter ist jetzt volle 10 Monate alt und bei bester Gesundheit.
    Ich habe Ärzte erlebt, die es ablehnten, uns nach dieser "Vorgeschichte" zu behandeln (Kinderarzt)
    Ich frage mich echt, wie leicht diese Leute die Verantwortung abgeben können!!!
    Naja egal...
    Mich hat jedenfalls die ganze Sache mit Kasimir noch stärker gemacht, als ich es vorher schon war. Und nachdem ich sehen konnte, dass wir unsere Tochter allen Unkenrufen und ärztlichem Rat ( was in meinen Augen nur ANGST MACHEN bedeutet) im Geburtshaus zur Welt gebracht haben und wir es nie bereut haben, habe ich eine solche Kraft und Zuversicht und Selbstvertrauen bekommen dürfen, dass ich mich selbst manchmal darüber wundere, wie sowas geht!
    Ich bin der Meinung, dass das alles mein Sohn mit mir macht. Er ist der Motor, der mich antreibt und mir immer wieder sagt, dass er nicht umsonst gestorben ist.
    Ich gebe zu, dass ich mich mit vielen Dingen intensiver als vorher befasse und auseinandersetze...
    Aber vielleicht, hat Kasimir genau das gewollt???
    Ich lasse mir auch jetzt von Ärzten und klugen Ratgebern keine Angst machen!
    Ich habe in der schlimmsten Zeit meines Lebens erleben dürfen, in was für einer Maschinerie wir uns alle befinden und uns ein selbständiges Denken weitestgehend verwehrt wird und das gewollt!!!
    Volksverdummung würde manch einer dazu sagen...
    Aber zurück zum eigentlichen Thema...
    Ich würde mich freuen, wenn du mir noch etwas mehr schreiben könntest.
    Ich habe auch noch etwas für alle Eltern, die ein Kind verloren haben. Jeden 2. Advent im Jahr ( letzten Sonntag) gibt es einen Weltgedenktag für verstorbene Kinder unter dem Motto "Ein Licht geht um die Welt"... Vielleicht erkundigt ihr euch, ob es bei euch in der Nähe eine solche Veranstaltung gibt.
    Wir waren bei einer dieser Veranstaltungen und es war eine sehr gelungene! Und wir waren sehr bedrückt, wer da alles um ein Kind weint. Es hat uns aber auch Mut gemacht und wir haben uns nicht so allein gelassen gefühlt.
    Kasimir würde im Februar seinen 2. Geburtstag feiern.
    Es klingt vielleicht blöd, aber ich habe mir eine Person, die im öffentlichen Leben steht gesucht und bilde mir immer ein, dass es mein Kind sein könnte, dass dort steht und lacht und tanzt und glücklich ist.
    Gemeint ist der kleine Prinz Oskar ( Schwedens Königsfamilien Nachwuchs). Er wurde nur 3 Wochen nach meinem Kasimir geboren und ich habe einen sehr schönen Vergleich, wie groß jetzt mein Kasi sein würde und was er schon alles könnte...Ich habe mich auch schon ein paar mal dabei erwischt, dass ich neidisch auf Victoria von Schweden ( Oskars Mutter) war. Da sie ja das große Glück hat, dass ihr Sohn lebt. Aber ich denke sie hat es verdient einen solch tollen Sohn und Tochter zu haben...Und ich habe das Glück, ihr dabei in der Öffentlichkeit zuzusehen... beim Zeitungsartikel lesen oder im Fernsehen...ist das nicht toll???
    Ich bin überzeugt, dass auch ihr bald ein kleines gesundes und lebendes Wesen im Arm halten könnt.
    Glaubt an euch und euren Wunsch und geht nach Bauchgefühl und nicht nach den Anderen!
    Sie stecken nicht in eurer Haut!
    Und denkt daran: GLAUBE VERSETZT BERGE!!!!
    So war es bei uns... Der "Berg" ist "überwunden" und ich habe eine Tochter bekommen...
    Seid tapfer!
    Bis vielleicht bald...
    Liebe Grüße Nandini
    Antwort
  • Kommentar vom 10.02.2018 11:11
    Hallo Sternenmamas,

    auch ich habe meine Tochter am 30.1.18 in der 40. SSW still geboren. Es ist unsere erste Tochter und es konnte im Leben nichts schlimmeres passieren, als das erste Kind zu verlieren.
    Bei uns ist es noch ganz frisch, aber der Kinderwunsch ist größer denn je. Nicht um unsere wunderschöne Tochter zu ersetzen...
    Sie ist und bleibt immer die Nummer eins. Wir reden ganz viel über sie und darüber wie schön es wäre wenn sie bei uns wäre.
    Wir sind großer Hoffnung dass unsere Maus uns schützt und ein geschwisterchen schenkt.

    Wir überlassen es der Natur, entweder es klappt wieder schnell oder es soll nicht sein.
    Es ist schön zu lesen dass ihr ein gesundes Baby auf die Welt gebracht habt.
    Ich habe sehr Angst, denn wie soll man die nächste Schwangerschaft denn überleben mit voller Angst und Panik ?
    Darf ich fragen wie schnell euer Zyklus sich nach dem Wochenbett wieder eingependelt hat ?
    Ganz liebe Grüße
    Antwort
  • Kommentar vom 14.02.2018 16:36
    Liebe Sternenmama, also auch von mir mein herzlichstes Beileid, es ist so schrecklich, wie oft ich lesen muss, dass es so vielen anderen Eltern auch so ergeht und sie ihr Baby verloren haben...
    Darf ich fragen, was bei euch passiert ist?
    Ich möchte dir Mut machen und ich kann dir nur sagen, dass es möglich ist, eine Folgeschwangerschaft zu überleben!!!Wir haben uns erst von Tag zu Tag, dann von Woche zu Woche und dann immer von Termin zu Termin gehangelt. Es war nicht einfach ´, aber das wussten wir ja vorher schon und du brauchst Nerven, wie Drahtseile...Ich habe meinen Zyklus sehr schnell wieder bekommen und war dann auch promt nach 3 Monaten wieder schwanger. Obwohl das laut Aussagen der Ärzte nicht gut ist. Aber ich hatte keine Zeit mehr zu warten und bin froh, dass ich nicht länger gewartet habe!
    Wie geht es dir jetzt so?
    Ich umärmel dich mal ganz doll.
    Bis bald
    Nandini
    Antwort
  • Kommentar vom 15.02.2018 08:38
    Liebe Sternenmama!

    Es tut mir wirklich auch aufrichtig leid, was dir passiert ist. Ein schrecklicher Schicksalsschlag, den man zu Beginn gar nicht begreifen kann.
    Du hast recht, das erste Kind ist und bleibt die Nummer eins. In einer anderen Form, als wir uns es wünschen, aber tief in unseren Herzen bleibt es das.

    Und danke Nandini für deine Worte. sie waren jetzt an andere gerichtet und nach einem Jahr kann ich aber trotzdem sagen, dass sie wieder sehr treffend formuliert sind.

    Die Hoffnung und der Wunsch nach einem Geschwisterchen ist gerade jetzt, kurz nach so einem harten Fall, unglaublich groß...ich weiß. Das war bei mir auch so. Man will einfach so viel geben und kann es nicht.
    So wie Nandini sagt, den Zeitpunkt legst du fest und kein Arzt. Natürlich musst du deinem Körper Zeit geben, die er braucht, aber das regelt er ganz von alleine. Mein erster Zyklus begann relativ spät (nach 8 Wochen). Es ist eine Ewigkeit, wenn man will, dass der Körper funktioniert. Aber wie gesagt, der weiß es gerade besser als dein Kopf!

    Nach dem 1.Geburtstag (letzten Sonntag) kann ich auch sagen, ich wünsche mir auf keinen Fall, das alles ungeschehen zu machen, denn zu der Trauer hat uns unser Kind auch so unendlich viel geschenkt :)

    Und zum Thema Folgeschwangerschaft kann ich jetzt auch berichten...bin in der 30.Woche und es war wirklich bis jetzt kein Kinderspiel. Aber zu den ganzen Ängsten und Sorgen und und und...kommen aber auch wieder die schönen Gefühle. Die ersten Untersuchungen, Tritte, einfach die Schmetterlinge im Bauch und die Vorfreude.
    Ein Tipp, den ich vlt geben kann, ist eine Begleitung in Anspruch zu nehmen...in welcher Form auch immer.

    Für die Zeit gerade jetzt wünsche ich dir alles Liebe und viel Kraft!
    Kath
    Antwort
  • Kommentar vom 16.02.2018 18:55
    Liebe Kath, erst einmal danke für deinen Beitrag und deine lieben Worte und herzlichen Glückwunsch von mir, dass du schon in der 30. Woche schwanger bist!!! Ich wünsche euch gaaaanz viel Kraft, Zuversicht und noch schöne und komplikationsfreie 10 Wochen, in denen du in erster Linie an dich und dein Baby denken solltest...
    Versuche es zu genießen und nicht in Panik zu geraten, aber das ist manchmal leichter gesagt als getan. Sich eine Begleitung suchen, ist eine sehr gute Idee und ich habe das zum einen bei meiner Psychologin gehabt und mir im Vorfeld schon eine Hebamme gesucht, die auch gleichzeitig Familienhebamme ist und die ich über alles unterrichten konnte und mit der ich meine Ängste teilen konnte, die gesamte Schwangerschaft über und danach natürlich auch ... Sie hat mich auch zum Thema Impfen in der Schwangerschaft usw. gut beraten und sich manches Mal gewundert, was Ärzte, Kliniken usw. mit schwangeren Frauen alles so "anstellen". Ich hoffe, du kannst dich auf dein Bauchgefühl verlassen, was dir schon sagt, was jetzt gut für euch ist.
    Ich muss gestehen, dass mich der Tod von Kasimir ( meinem 2.Kind) überaus hart getroffen hat und ich kann nur von mir sprechen, aber da ist es so, dass es für mich egal ist, an welcher Stelle er stand. Ein Kind zu verlieren ist das Schrecklichste überhaupt und ich denke es wäre genauso schlimm für mich gewesen, wenn es das 1. 3. oder 4. gewesen wäre.( Ich will euch da nicht verletzten!) Ich muss aber auch sagen, dass ich ja noch meine große Tochter hatte um die ich mich kümmern musste und da ist man schon "abgelenkt", trotz dass man selber in einer tiefen Trauer steckt und sich ja dann auch noch Sorgen um seine Liebsten macht, wie sie das wohl alles verkraften... Mein Folgewunder hält mich im Moment ganz schön auf Trab und auch sie lenkt mich von dem schlimmen Geschehen ab, aber vergessen werde ich Kasimir niemals! Das kann ich gar nicht und ich muss auch heute noch mit mir kämpfen, dass ich die Leute, denen mein Sohn mittlerweile egal ist und die ihn schon vergessen haben, nicht hasse... ich habe aber gemerkt, dass ich mich von den Leuten distanziere, sozusagen als Selbstschutz. Ich muss dir auch recht geben, dass das warten auf die erste Periode nach der Geburt, sich bei mir auch wie eine Ewigkeit angefühlt hat... und es schon fast an Folter grenzte! Ich kann auch nur sagen, dass mich die ganze Sache mit Kasimir auch nur in allem bestärkt hat weiter zu machen und mich nicht unterkriegen zu lassen und vor allem bin ich dankbarer geworden und sehe jetzt die Welt auch mit anderen Augen. Viele Dinge haben jetzt eine andere Priorität.
    Mädels, haltet die Ohren steif und versucht jeden Tag zu genießen! Das Leben ist viel zu kurz...
    Macht´s gut bis bald und alles Gute!
    Eure Nandini
    Antwort
  • Kommentar vom 28.02.2018 11:44
    Hallo ihr lieben, nun sind es vier Wochen her.
    Das Leben zieht so an einem vorbei. Momentan weiß ich gar nicht so recht wohin mit mir.
    Ich versuche mich nicht zu stressen und will noch nicht an Arbeit etc denken. Aber irgendwie muss das Leben weitergehen und davor hab ich momentan Angst. Der Schmerz sitzt noch sehr tief.
    Ich hab schon seit 1 Woche meine Regel. Der wochenfluss war nach 2,5 Wochen vorbei und die Regel kam direkt danach und das auch nicht wenig.
    Ich blute echt viel und es kommen Megamässige Klumpen mit raus ..
    Ich hoffe dass alles soweit normal ist.
    Liebe Kath, ich freue mich unheimlich für dich/euch und wünsche euch nur das beste! Wie lange ist deine stille Geburt her wenn ich fragen darf ? Und bekommst du ein Mädchen oder Jungen. Ich wünsche dir noch schöne restlichen Schwangerschaftswochen. Alles alles liebe.
    Antwort
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