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Oboe spielen in der Schwangerschaft

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  • Eintrag vom 10.09.2017 13:56
    Hallo liebe Foristen,

    ich schreibe, weil ich zu meinem Thema zwar online so einiges gefunden habe, jedoch nichts hat mir konkret weitergeholfen.

    Und zwar spiele ich Oboe und bin in der 20. Woche schwanger. Bislang habe ich mir darüber keine Gedanken gemacht (man weiß ja: Musik ist gut für die Ungeborenen), dachte halt ich würd ggf. irgendwann etwas kurzatmig werden oder so.
    Gestern in einer wirklich langen und anstrengend Orchesterprobe dann fing es gegen Ende der Probe in der Bauchzwergregion an, zu ziehen. Daraufhin habe ich quasi den Rest der Probe nur noch simuliert, wo es ging, und mir vorgenommen, dem mal nachzugehen und herauszufinden, ob Oboe spielen in der Schwangerschaft eigentlich schaden könnte.

    Dazu muss man bedenken: es geht hier NICHT ums Musizieren an sich und Oboe spielen ist auch nicht gleichzusetzen mit Singen oder Flöte oder Klarinette spielen. Warum? Weil beim Oboe spielen die Kraft hauptsächlich aus dem Bauch kommt, das Zwerchfell arbeitet viel und die so genannte "Stütze" bedeutet eine ordentlich angespannte Bauchmuskulatur beim Spielen.

    Hat da irgendjemand konkrete Informationen?
    Ich habe gelesen, dass an Hochschulen Oboisten und Fagottisten ab dem 5. Monat oft nicht mehr spielen dürfen. Auch gibt es im Mutterschutzgesetz eine Klausel speziell für Orchestermusiker, durch die ihnen ab einem bestimmten Punkt in der Schwangerschaft das Spielen verboten wird.
    Ob das aber jetzt an der "Lärmbelastung" liegt oder daran (was ich auch vereinzelt gelesen habe), dass der erhöhte Druck im Bauch vorzeitige Wehen auslösen könnte, das konnte ich dem nicht entnehmen.

    Da ich nur semi-berufsmäßig spiele wäre die Lautstärke für mich kein Argument. Und normalerweise würde ich sagen "einfach auf den Körper hören" und ggf. dann halt einfach nicht spielen - aber das ist bei bezahlten Auftritten, die mehrere Monate im Voraus feststehen, nicht machbar.

    Ich habe noch für den 8. Monat Konzerte angesetzt und weiß nun überhaupt nicht, ob ich die noch einplanen soll oder lieber eine Vertretung suchen...

    Ich wäre SEHR dankbar über Erfahrungsberichte. DANKE!
    Antwort
  • Kommentar vom 10.09.2017 15:01
    Liebe Corinna,
    Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft 😄.
    Ich habe leider keine Ahnung davon, aber kannst du deinem Frauenarzt oder der Hebamme nicht beschreiben was beim Oboe spielen im Bauch passiert, damit er oder sie dann beurteilen kann, ob das ok ist oder nicht? Aber wie du beschreibst hast du ja auf deinen Körper gehört und so ganz wohl hast du dich anscheinend nicht gefühlt. Vielleicht war es in der Situation aber auch Zufall 🤔.

    Ich drücke dir die Daumen, dass jemand mehr Ahnung hat, sonst versuch es über die Beschreibung beim FA.

    Alles Gute weiterhin
    Antwort
  • Kommentar vom 12.09.2017 01:21
    Ich denke das werde ich auf jeden Fall tun. Danke dir einmal für deine Antwort - ich habe schon vermutet, dass das Thema einfach zu speziell ist und daher freue ich mich umso mehr über deine Rückmeldung. :)
    Antwort
  • Kommentar vom 05.01.2019 07:53
    Hallo Corinna, ich bin momentan in der selben Situation wie du und habe eine Konzertanfrage.
    Wie hast du es gemacht?
    Viele Grüße Franzi
    Antwort

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