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Wie habt ihr euch für einen Namen entschieden ?

Antworten Zur neuesten Antwort

  • Eintrag vom 07.08.2020 19:52
    Hallo,
    Mein Name ist Nina und ich studiere Skandinavistik und Germanistik. Im Rahmen der Skandinavistik Besuche ich ein Seminar über Namenkunde. Zum Abschluss dieses Seminars schreibe ich ein Arbeit über das Thema „die Motivation hinter der Namengebung“ und Suche nun nach Aspekten, die Eltern bei der Namenwahl beeinflussen.
    Zum Beispiel wäre es für mich interessant zu wissen ob z.B.
    der Wohlklang
    die Harmonie zu Geschwisternamen
    religiöse Gründe
    Namen von Familienmitgliedern
    das man anhand des Namens das Geschlecht eines Kindes erkennen kann
    Für euch wichtig sind und ob diese oder Weitere einen Einfluss auf die Namensgebung für euer Kind haben oder hatten.
    Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mich an eurem Weg der Namensfindung teilhaben lasst und mir eure Motivation dahinter schildert.
    Danke fürs lesen!
    Falls mir jemand gerne privat schreiben möchte bin ich unter der E-Mail Adresse: nina4199@gmx.de
    zu erreichen.
    LG Nina
    Antwort
  • Kommentar vom 11.08.2020 16:10
    Liebe Nina,


    ich persönlich mag eher kurze und knackige Namen, weil ich selbst das Glück nicht hatte. Meine Mutter hat sich damals von einem Trend leiten lassen, weswegen ich jetzt einen französischen Namen mit 10 Buchstaben habe und ich als Kind damit immer Probleme hatte und vermutlich ein "Komplex" entwickelt habe, dass ich sowas meinen Kindern nicht antun will.

    Meine Meinung ist auch, dass ein Name irgendwie zur Herkunft passen sollte. Mein Mann und ich sind z.B. beide blond und hellhäutig, weswegen unser Baby mit hoher Wahrscheinlichkeit auch eher hell wird. Wir sind beide deutschen und osteuropäischen-Ursprungs, deswegen möchten wir unser Kind auch so nennen, weil das authentischer ist als jetzt z.B. "Mattheo" obwohl das ein sehr schöner Name ist. Ich persönlich finde es nicht schön, wenn es einfach nicht zur Person passt. Aber das ist jedem selbst überlassen und jeder darf seinen Geschmack haben.
    Ich hoffe ich konnte etwas helfen.

    Mit freundlichen Grüßen
    KiJa
    Antwort
  • Kommentar vom 13.08.2020 18:15
    Hallo Nina!

    Ich wollte die Tage schon auf Deine Frage antworten und habe nun mal Zeit und Motivation, einen kleinen Roman zu schreiben. Unsere Namenssuche ist zwar noch nicht abgeschlossen, wir haben noch etwas Zeit, bis unser Kleines auf die Welt kommt, aber ich wollte trotzdem unsere Kriterien teilen:
    Der Name sollte zum Kind und zur Familie passen, also keine exotischen Namen, auch wenn mir einige, gerade englische, italienische oder spanische sehr gut gefallen. Wir haben halt beide ganz unspektakuläre, deutsche Namen und auch einen unspektakulären deutschen Nachnamen. Da funde ich etwas sehr exotisches immer ein bisschen komisch.
    Er sollte nicht so häufig sein, dass das Kind in jeder Gruppe auf mehrere Namensvetter trifft, also keine "Modenamen" aus der Top 10 der beliebtesten Vornamen. Wobei man ja nicht in der Hand hat, was in den ersten Jahren nach der Geburt populär wird. Aber auch nicht so selten/ ungewöhnlich, dass das arme Kind immer seinen Namen buchstabieren muss. Einen schönen Klang sollte der Name auch haben, man benutzt ihn immerhin ständig und das Kind muss ja auch den Rest seines Lebens damit herumlaufen. (Darum geht es schließlich im Kern, ist ja kein Wettbewerb, wer sich die spannendste Buchstabenkonstellation ausdenken kann 😉)
    Die Bedeutung wäre eher zweitrangig, vielleicht als Zünglein an der Waage, wenn 2 Namen sonst gleichauf sind.
    Er sollte dem Kind auch keinen "Stempel" aufdrücken (Stichwort Kevinismus) und kein übermäßiges Hänselpotenzial haben. Natürlich sind Kinder manchmal grausam und können auch den harmlosesten Namen verballhornen, aber man muss ja keine Steilvorlagen geben.
    Er sollte 2-3 Silben haben. Einsilbige Namen finde ich als Rufnamen unpraktisch, und auch oft nicht so wohlklingend, bei mehr Silben wird es dann auch irgendwann unpraktisch und man benutzt den vollen Namen nie. Ich habe nicht per se ein Problem mit Spitznamen, finde es eher normal und Teil des "Abnabelns", wenn Kinder von Freunden Spitznamen bekommen, konnte aber nie so recht nachvollziehen, warum man seinem Kind einen bestimmten Namen gibt, ihn dann aber selbst nie benutzt.
    Wenn wir einmal ein zweites Kind bekommen, sollten die Namen schon auch irgendwie zusammenpassen, aber auch genügend Individualität zulassen. Also nicht zu ähnlich vom Klang zum Beispiel oder alle unbedingt mit dem gleichen Anfangsbuchstaben.
    Religiös sind wir beide nicht sonderlich, hätten aber kein Problem, z. B. einen biblischen Namen zu vergeben, wenn er uns gefällt.
    So. Ich glaub, das wäre es so im Großen und Ganzen 😅 viel Erfolg bei Deiner Abschlussarbeit!
    Antwort
  • Kommentar vom 15.08.2020 11:49
    Hallo,
    ein großes Dankeschön an euch! Ihr habt mir wirklich sehr weitergeholfen. ich fand es sehr interessant eure Ansichten zu diesem Thema zu lesen.
    LG Nina
    Antwort
  • Kommentar vom 15.08.2020 19:18
    Hallo Nina,
    Auch ich würde gern meinen Senf dazu geben 😉 unsere Tochter hat den Namen einer Hauptfigur aus einer Jugendbuchreihe, die ich sehr mochte. Das war so nie geplant, aber als mein Mann diesen Namen vorschlug, hatte ich sofort positive Assoziationen und Erinnerungen und wusste "das ist er!" Sie wird ihn wohl immer buchstabieren müssen, da es verschiedene Schreibweisen gibt, was ich eigentlich nie wollte, aber das ist nun so. Ich werde auch oft gefragt "mit e am Ende", obwohl ich Carolin heiße und man definitiv kein "e" am Ende hört, also... 😄 Die Bedeutung ihres Namens habe ich erst später erfahren und fand sie so schön, dass ich bei der Namenswahl für unseren Sohn auch auf die Bedeutung geachtet habe und er sollte zum Namen unserer Tochter passen, wenn man sie zusammen ruft. Nun haben beide einen Namen mit 4 Buchstaben, was eher Zufall war, aber ein drittes Kind müsste nun ebenfalls einen Namen mit 4 Buchstaben haben, so möchte es mein Mann 😅 er muss natürlich auch eine schöne Bedeutung haben und zu den anderen beiden passen. Außerdem ist es uns wichtig dass der Name nicht zu ähnlich zu denen anderer Familienmitglieder ist. Also wenn das Kind meines Schwagers, mit dem wie auch viel zu tun haben, Lian heißt, würde ich unseres nich Kian nennen, obwohl ich diesen schön finde.

    Ich wünsche dir viel Erfolg beim Schreiben deiner Arbeit!
    Liebe Grüße!
    Antwort

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