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Lieber häufige oder seltene Namen? Warum?

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  • Eintrag vom 29.03.2021 10:28
    Hallo ihr Lieben!

    Es würde mich mal eure Meinung dazu interessieren, ob ihr euren Kindern lieber einen häufigen und bekannten Namen gegeben habt / geben werdet oder einen seltenen?
    Was sind eure Beweggründe dazu?
    Ich finde seltene Namen tendenziell besser, weil sich dann auf dem Spielplatz nicht jedes fünfte Kind umdreht, wenn du den Namen rufst, aber ich möchte auch nicht, dass niemand den Namen kennt und es immer wieder Schwierigkeiten mit der Schreibweise etc. gibt.
    Also was ist eure Meinung?

    Grüße!
    Antwort
  • Kommentar vom 29.03.2021 13:10
    Ich bin der Meinung, dass die reine Häufigkeit heute kein großes Thema ist. Häufungen sind lokale Ausnahmen.

    Im Jahr 2019 war Hanna(h) der häufigste Vorname. Er wurde an 1,57% aller MÄDCHEN vergeben. Alleine die Chance, 2 Hanna(h) in einem Jahrgang (noch nicht einmal Klasse) in der Schule zu haben, ist statistisch gesehen nicht sehr hoch.

    Wenn sich 5 Kinder auf dem Spielplatz umdrehen, die wirklich alle diesen einen Namen haben, wäre das ein sehr großer Zufall!

    Was ist viel schwieriger finde als "fünf Hannas" sind diese Namen, die unfassbar ähnlich klingen. Da gibt es dann zwar von jedem nur 1 oder 2, aber ich komme ständig durcheinander.
    Für mich sind das die Reihen:
    Lena, Leni, Lina, Luna, Lana, Lara
    Lara, Sara, Mara, Cara, Tara, Jara
    Mia, Pia, Lia, Lea
    Lea, Lia, Leo, Lio, Leon, Lion
    Leana, Leona, Liona, Liana, Luana,
    Lian, Luan, Leon, Lion, Lean, Liam, Lias, Luis, Lius
    Malea, Malia, Milia, Milea, Melina, Milena
    etc.
    Vor allem eigentlich Namen mit L am Anfang und vielen Vokalen und weichen Konsonanten.

    Nicht viel besser finde ich "kreative" Varianten.
    Es gibt so viele Emilys und Emilias, also nehme ich Emely und Amelia - ungeachtet dessen, dass die Namen gleich ausgesprochen werden, nur ständig buchstabiert werden müssen.
    Oder solche Namen, bei denen man für die Aussprache eine Gebrauchsanleitung braucht.

    Am liebsten sind mir eigentlich Namen, die jeder kennt, die aber markant sind und zu denen man kaum Namensträger kennt.
    Zum Beispiel Immanuel oder Tabea.
    In diese Richtung möchte ich am liebsten Namen vergeben.
    Es gibt ja auch völlig unbekannte Namen, die sich in der Schreibweise und Aussprache sofort erschließen, oder nur eine kleine Fehlerquelle haben. Früher fand ich zum Beispiel Corona toll. Selbsterklärend, nur ob C oder K muss man sagen und diesen Nachsatz finde ich nicht dramatisch.

    Allerdings gebe ich auch zu, dass es einige 08/15 Namen gibt, die mir sehr gut gefallen (Elias zum Beispiel) oder solche, die eine Gebrauchsanleitung brauchen. Auch welche, die so wirken, als ob man einen normalen Namen "aufgepimpt" hätte.

    Für mich ist übrigens die Häufigkeit im persönlichen Umfeld entscheidend.
    Johannes ist heute nicht sehr weit vorne in den Charts, allerdings kenne ich in meiner Generation so viele, dass mir der Name zu häufig ist.

    Für mich ist die Häufigkeit ein nachgeordnetes Argument. Wenn der Name mein Favorit ist, dann vergebe ich ihn, egal ob es die "fünfte Hanna" oder ein völlig unbekannter Name ist.
    Wichtiger ist mir, wie kompliziert er ist. Eine Fehlerquelle finde ich in Ordnung "Hanna ohne H", "Karla mit K" etc. finde ich nicht schlimm.
    Schwieriger wird es bei Namen wie "Jannik, j-a-n-n-i-k" - da kann man ja nur Fehler machen. Oder solche Namen, die im Klang so fremd sind, dass man selbst bei "Gesprochen wie geschreiben" Schwierigkeiten hat, damit umzugehen und vielleicht sogar, das Geschlecht zu erkennen. Zum Beispiel Jerobeam.

    Ich finde nicht, dass es bei der Häufigkeit ein Richtig und ein Falsch gibt. Für manche ist es gut so, dass sie als Hanna untertauchen können, für andere ist es toll, als Constanze die einzige zu sein, oder als Cleophea ständig im Mittelpunkt stehen. Für andere ist es furchtbar, gefragt zu werden, oder sie würden sich gerne mal hinter anderen verstecken, oder sie wären gerne die einzigen.
    Das kann man vorher nicht sagen.

    Deshalb entscheide ich in erster Linie danach, wie sehr mit ein Name gefällt.
    Durch den verstärkten Individualismus sind ja ungewöhnliche Namen heute viel akzeptierter, als noch vor 40 Jahren.
    Antwort
  • Kommentar vom 30.03.2021 11:01
    Hallo Ano-Teleia!

    Erstmal vielen Dank für deine ausführliche Antwort!
    Ich finde dein Fazit sehr gut, dass man letztendlich danach gehen sollte, ob ein Name einem gefällt, da kann ich auf jeden Fall zustimmen!
    Ich finde auch, dass die Häufigkeit im persönlichen Umfeld ein wichtiger Faktor ist, oft assoziiert man ja auch mit Namen bestimmte Dinge, dann möchte man ja eventuell sein Kind nicht so nennen...
    Und auch, dass manche wohl lieber einen außergewöhnlichen und andere einen typischen Namen bevorzugen würden, stimmt!
    Tausendmal seinen Namen buchstabieren zu müssen, ist wohl auf Dauer in jedem Fall anstrengend...

    Liebe Grüße!
    Antwort
  • Kommentar vom 30.03.2021 12:26
    Hallo, Namen sind etwas sehr individuelles und kommt ganz darauf an wo man lebt🤷‍♀️Ich habe lange im sozialen Brennpunkt gearbeitet, so fallen eigentlich alle amerikanisch klingende Namen für mich raus, weil ich hierzu schon ein Gesicht im Kopf habe😂.. Auch Namen die bereits im Bekannten/Verwandtenkreis vertreten sind würde ich nicht nehmen. Das wichtigste finde ich ist, das der Name einem ein gutes Gefühl gibt und nicht nur niedlich für ein Kind ist, sondern auch im Erwachsenenalter noch gut passen kann.
    Antwort
  • Kommentar vom 04.04.2021 21:01
    So habe ich mich das noch nie gefragt.. aber wenn ich mich pauschal festlegen müsste, würde ich dir zustimmen und mich für die seltenen Namen entscheiden. Aus dem Gleichen Grund wie du. Aber Ana-Teleia hat es wirklich sehr gut erörtert und begründet, dass ich auch ihr zustimmen würde. Das wichtigste ist halt wirklich, dass der Name beiden Elternteilen gefällt und da ist es erstmal zweitrangig ob der Name selten oder häufig ist. Mir ist auch wichtig, dass der Name zu den Wurzeln passt. Ich würde meinem Kind z.b. keinen türkischen oder arabischen Namen geben, obwohl es wirklich wunderschöne und einzigartige Namen gibt.
    Antwort
  • Kommentar vom 06.04.2021 17:35
    Ich persönlich finde eine gesunde Mitte schön. Meine Kinder haben jetzt nicht die ausgefallsten Namen aber würde ich nochmal schwanger werden würde ich mir definitiv etwas ausgefalleneres ausdenken. Aber auch nichts das niemand aussprechen kann oder womit sie womöglich geärgert werden könnten. Etwas was nicht viele Kinder haben, aber auch nicht etwas das keiner kennt.
    Antwort
  • Kommentar vom 08.04.2021 18:20
    Gute Frage :) also ich muss sagen ich schließe mich dir da total an. Ich finde es schön, wenn das Kind keinen 0815 Namen wie Anna hat, auch wenn der natürlich auch wunderschön ist! Aber zu außergewöhnlich würde ich auch nicht wählen, da man so dem Kind sein Leben lang ein Problem bereitet mit einem unaussprechlichen Namen. Diesen dann doch lieber als Zweitnamen ;)
    Antwort
  • Kommentar vom 11.04.2021 11:24
    Hallo ihr!

    Darüber habe ich mir auch schon Gedanken gemacht! Ich persönlich finde es schöner, wenn meine zukünftigen Kinder einen seltenen Namen haben, da ich immer wieder Leuten begegne die den gleichen Namen haben und ich das sehr langweilig finde.

    Ich möchte meinen Kindern ausgefallene Namen geben, an die man sich auch erinnern kann :D

    Aber schlussendlich ist das ja auch eine ganz persönliche Sache :)
    Antwort
  • Kommentar vom 11.04.2021 12:10
    Hallo, ausgefallene Namen können schön sein. Mit der Erinnerung ist das dann so eine Sache😂 Stellt ein Kind etwas an( Schule/ ect.) wird dann auch nicht so schnell vergessen, wer es war😉 Wenn eine der xxx Marie es war, verschwimmt die Erinnerung eher mal😂 Freunde von uns kommen aus Norddeutschland und haben für unsere Begriffe auch ausgefallene Namen, die dort einfach üblich sind🤔 Ich finde es deshalb schwer zu sagen ob ein Name jetzt selten oder außergewöhnlich ist für ganz Deutschland🤷‍♀️ Bsp. Damian ist hier jetzt ein seltener, aber nicht negativ belegter Name. In meiner Heimatstadt hießen gefühlt 1000 Kinder so, er hat da also eher den Status von Kevin erreicht🙈 Weiteres Beispiel: hier haben fast alle Kinder eher gängige Namen ( + amerikanische) und ein Kind das einen besonderen Namen hat sticht heraus wie ein Baum auf einer Wiese😉 Heimatstadt: jeder meint seinem Kind einen noch seltenen Namen geben zu müssen. Jahre mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet, keine einzige Anna, Lisa, Paul ect. in Sicht😂. In Tageszeitungen gibt es Babyanzeigen, Krankenhäuser haben Babygallerien, die geben einem auch ein Gefühl was gerade so in der Stadt mit Namen los ist😉
    Antwort
  • Kommentar vom 20.04.2021 15:45
    Hallo zusammen,

    ich finde man kann hier keine wirkliche Aussage dazu treffen, was besser oder schlechter ist. Ich würde hier aber abwägen, wie die Namen der Eltern sind, wenn hier schon sehr traditionelle und häufig sind, dann sind vielleicht sehr ausgefallene Kindernamen nicht so passend.

    Das ist aber sicher nur eine objektive Auffassung. Wenn einem ein ausgefallener Name gefällt ist das doch toll und man sollte sich dann auf keinen Fall von anderen Personen dahingehend beeinflussen lassen. Die meisten Leute haben eh Vorurteile gegen alle möglichen Namen, vielleicht auch nur weil sie Personen kennen (die man nicht so mag), die so heißen.
    Antwort
  • Kommentar vom 23.04.2021 13:35
    Ich finde ausgefallene Namen generell eine schöne Idee und gefällt mir persönlich auch besser weil es individueller ist. Aber zu speziell ist auch schwierig, zum Beispiel wenn die anderen Kinder Probleme mit der Aussprache des Namens haben, oder man in der Schule (oder später im Arbeitsleben) Probleme beim Schreiben des Names hat und jedes mal Buchstabieren muss.
    Antwort

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