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Narbe kaschieren

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  • Eintrag vom 25.06.2022 20:50
    Hallo,

    ich hatte leider einen Kaiserschnitt. Wie sich raus stellte völlig umsonst.

    Laut Hebamme ist die Narbe damals gut geheilt. War nicht das was ich hören wollte. Ich hasse den Kaiserschnitt, die Narbe. Für mich steht sie für etwas abscheuliches. Schließlich wurde meinem Kind und mir absichtlich das Geburtserlebnis genommen. Ich will das sie entsprechend hässlich und abscheulich ist.

    Wie sie aussieht kann ich selbst nicht beurteilen. Hab das Ding noch nie gesehen und es auch nicht vor. Fass es auch nicht an.
    Blöderweise auch noch im Scharmhaar Bereich damit man nicht ordentlich rasieren kann. Sie hätten es wenigstens den cm höher setzen können. Aber sie haben mich ja lieber komplett verschandelt.

    Jetzt zur eigentlich Frage? Wie kann ich das Ding überkleben?
    Fingerstrip zu dünn, viele Pflaster halten nicht lange.
    Hab schon mit Spiegel abkleben geduscht, mit Badeanzug etc. Aber alles nicht wirklich ideal. Es ist wahnsinnig anstrengend immer dran denken zu müssen mir rücken zum Spiegel zu laufen etc. Daher wäre so eine Pflaster Lösung super.

    Auch jetzt mit Schwimmbad. Die kleine geht gerne. Ich las dann immer den nassen Badeanzug an damit sie das Ding nicht in der Umkleidekabine sehen muß.

    Habt ihr brauchbar Tipps?

    Tattoo ist leider zu teuer.
    Antwort
  • Kommentar vom 25.06.2022 23:02
    Ich würde nen Psychologen empfehlen.

    Dein Kind ist hoffentlich gesund....das ist wichtig. Du hast ein Wundervolles Baby bekommen, und hast keine anderen Sorgen als ne Narbe, noch dazu wo sie kaum einer sieht.


    Viele Menschen haben echte Probleme....und nicht das ne Narbe bei der Intimrasur stört.

    Echt schlimm wenn man so Oberflächlich auf Äußerlichkeiten fixiert ist.
    Nicht die Narbe ist das Problem....mehr der Kopf.
    Deshalb mal mit nem Psychologen sprechen.
    Antwort
  • Kommentar vom 26.06.2022 06:38
    Es ist nicht direkt die Optik sondern der Hass. Ich hasse das Ding. Es hat uns die Geburt genommen. Es gab keine Geburt. Das Kind wurde einfach aus dem Bauch gerissen. Stattdessen blöde Sprüche vom Krankenhaus. Immer wenn ich das Ding sehe und dran denke kommt alles hoch. Die wut. Die Wut was die uns genommen haben. Für nichts. So oft liege ich voll Hass aufs Krankenhaus nachts wach. Die 24 Stunden die wir dort waren Ehe ich geflüchtet bin sind täglich präsent durch das Ding War schon bei Krankenkasse etc um zu versuchen zu verklagen. Aber hat wenig Aussicht.

    Ja ja Kind gesund. Das höre ich seit über 2 Jahre. Ihr geht es gut. Von Anfang an. Daher war das auch alles nie nötig. War mit dem Geburtsbericht bei viel Fachpersonal und keiner versteht es. Alle wundern sich warum Kaiserschnitt gemacht wurde. Selbst ein anderes Krankenhaus sah keine Notwendigkeit.

    Aber man wird sich selbst ja auch irgendwie Mal wieder wohl fühlen dürfen. Etwas Lebensqualität zurück bekommen. Einfach Mal duschen ohne Badeanzüge.....Vielleicht will ich in 20 Jahre wenn sie ausgezogen ist einen neuen Partner. Was soll der denken? Der sieht dann ja sofort das ich keine richtige Frau bin.

    Hatte zwischen durch jmd kennen gelernt. Wir waren 1 Jahr zusammen. Hatten dann auch Kinderwunsch. Aber durch Bechermethoden hat es nicht geklappt. Ging dann auseinander deshalb. Sicher war da auch das Ding schuld. Will gar nicht wissen was dadurch im Inneren alles zerstört ist.

    Die kleine weiß von all dem nichts. Hab ihre Fotos bearbeitet. Offizielle kam sie Zuhause zur Welt. Das hab ich so der Familie auch erzählt. Ich möchte sie schützen. Sie soll glücklich aufwachsen.
    Antwort
  • Kommentar vom 26.06.2022 11:35
    Wut auf das Krankenhaus kenne ich.
    Meinen Sohn hätten die nach der Geburt durch Desinteresse Unwissen und Dummheit fast umgebracht.

    Ich habe auf der Entbindungsstation tagelang geredet, das mit dem Kind was nicht stimmt. Er kann nicht trinken. Weint vor Hunger und wird immer schwächer.
    Mir wurde Tagelang erklärt das ich doof bin.
    Am Anfang trinken die Kleinen nur wenig, und das Kind ist untersucht...Alles OK. Ich bilde mir was ein. Wochenbett Deppression oder so.

    Als der Kleine immer schwächer wurde, bin ich auf die andere Seite vom Klinikum in die Kindernotaufnahme gegangen.

    Die waren entsetzt. Haben sofort festgestellt das das Zungenbändchen angewachsen ist.....und das das Kind mittlerweile stark dehydrirt ist und Gelbsucht hat.
    Sofort In den Inkubator, UV Licht. zig Infusionsschläuche...das Zungenbändchen hat dort der Arzt unter lokaler Betäubung durchgeknipst.
    Hätte man das sofort nach der Geburt festgestellt und behoben wäre es nicht soweit gekommen.
    14 Tage hab ich mit dem Knirps auf der Intensiv verbracht.
    Dank der Ignoranten Ideoten auf der Geburtsstation.

    Mit Stillen war dann auch nicht mehr viel...durch die Probleme am Anfang hatte ich wenig Milch.
    Also hauptsächlich Fläschchenmilch.

    Und trotzdem bin ich dankbar.
    Dankbar den tollen Ärzten und liebevollen Schwestern der Kinderintensiv, die meinen Sohn gerettet haben.
    Dankbar das ich meiner Intuition gefolgt bin, und das Kind selber von der Geburtstation entführt und zu richtigen Ärzten geschafft habe.
    Dankbar jetzt einen Kerngeunden rotzfrechen Jungen zu haben, der dieses Jahr eingeschult wird.

    Und die Ideoten der Geburtsstation....ja ich habe mich beschwert, erfolglos.
    Aber ich kenne persönlich zwei Mütter, die ihr Kind durch die Inkompetenz dieser Leute verloren haben.

    Also hatte ich grosses Glück.

    Und zum Thema Narben.

    Mein Körper ist voll davon. Und mich stört das nicht...weil sie von meinem Leben...und von meinem Überleben erzählen.

    Eine große Narbe hab ich im Gesicht. Von einem unverschuldet Autounfall.
    Eigentlich hätte ich tot sein müssen....ich habe nur ne Narbe.
    Dafür bin ich dankbar.

    Diverse grosse unschöne Narben hab ich an Hals, Dekolleté und Brustbein....von Tomor OP,s.
    Diese erzählen das ich Glück habe, nur gutartige Tumore an seltsamen Sellen zu bekommen...aber keinen Krebs.
    Die stören mich nicht...Wem es nicht passt, der soll nicht hinkucken.

    Arme und Beine zieren auch Narben.....von diversen Unfällen auch Arbeitsunfälle.
    Na und....Die bedeuten das mein Leben nie langweilig war.


    Mit dem Innerlich kaputt, für nix.
    Das verstehe ich.

    Aber da ist nicht "die Narbe" schuld....es würde nichts ändern...auch wenn du sie bis zur Unsichtbarkeit kaschiert.
    Auch an Unerfüllt Kinderwunsch und zerbrochener Partnerschaft ist nicht "die Narbe" schuld.

    Wieso bist du keine richtige Frau?
    Dein Körper trägt Spuren des Lebens...Na und?

    Willst du dein Kind dein Leben lang belügen?
    Das ist krank...Kopfkrank.
    Vor allem warum. Dem Kind ist es doch völlig egal ob es per Kaiserschnitt auf die Welt gekommen ist, oder nicht.

    Deinem Umfeld, deiner Familie ist das sicher auch völlig Pups egal...Solange das Kind gesund ist.
    Was sie dir übel nehmen werden, ist das Lügen, dieser Vertrauensbruch.

    Und dein Partner...wenn ich lese mit wieviel Selbsthass du schreibst...wenn das bei euch täglich Thema war....dann ist er eher deshalb gegangen.
    Wer sich selber nicht leiden kann, vertreibt jeden Partner.

    Im Ernst....such dir Pychologische Hilfe.
    Das ist ein Kopfproblem.

    Du hattest einen Kaiserschnitt der im Nachhinein nicht nötig war....
    Aber das Positive...Du hast ein gesundes Kind.
    Besser als andersrum....ein nötiger Keiserschnitt nicht gemacht, und das Kind behindert oder tot.

    Du musst mehr das positive im Leben sehen...Statt das negative zu suchen.

    Eine Narbe "kaschieren" wird dich kein Stück weiterbringen.
    Antwort
  • Kommentar vom 30.06.2022 00:52
    Danke, aber los werden muß ich die um wieder ich selbst zu sein. Da Ding gehört nicht zu mir.

    Positive sehen? Sie wird ihr Leben lang unter der Geburt leiden weil ich die nicht beschützt habe...es wiegt schwer . Wie gesund ein Kind psychisch nach einem Kaiserschnitt ist sei dahingestellt. Es ist ja nicht natürlich. Freundliche war da auch niemand.

    Mit dem Partner ging es nur ums Baby. Wir haben uns in einem Kinderwunsch Forum kennengelernt. Es gab eine Grenze. Ab wann man vom anderen die Zeit verschwendet. Keine große Liebe oder so.
    Mit ihrem Vater das ging schon in der Schwangerschaft auseinander. Ihm wurde das Kind zu teuer. Strampler usw. Da ist er lieber gegangen.

    Woher soll die Familie den Kaiserschnitt erfahren? Weiß ja keiner und geht die auch nix an. Ich würde zb nie jmd fragen wie sein Kind zur Welt kam. Ist ja privat.
    Mir wäre es nicht egal. Meine Mutter hatte Schmerzmittel bei der Geburt. Hab schon heraus gefunden welche Auswirkungen das hat. War nicht OK. Ein Kaiserschnitt hätte ich ihr nicht verziehen. Bzw hätte ich sie dann nicht ehr als meine Mutter betrachtet weil sie mich ja nicht geboren hat.
    Ich finde es gut das es für Notsituationen den Kaiserschnitt gibt. Um leben zu retten. So wie bei euch. Das auf jeden Fall. Aber nicht wenn nicht nötig und nicht gewünscht.

    Wegen Kinderwunsch. Habe gelesen das die bei Kaiserschnitt oft susschaben. Dann ist es auch kein Wunder wenn man so kaputt ist das man nicht mehr schwanger wird. Nach der Fehlgeburt damals bin ich extra zu keinem Arzt um alles natürlich abbluten zu lassen. Das war einfach zu viel Eingriff. Manchmal überlege ich auch ob die heimlich sterilisiert haben? Trau der Klinik null

    Das bei dir rechtlich nichts möglich war tut mir leid. Auch der muese Start ins Leben. Und das sich da keiner Mal entschuldigen kann
    Antwort

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