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Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

Verdacht auf Eileiterschwangerschaft nach Insemination

Anonym

Frage vom 21.08.2020

Hallo zusammen,

ich bin schwanger allerdings verlief es von Anfang an nicht gut. Ich hatte eine Insemination am 24.07. und am 08.08. positiv getestet.
Seitdem wurden vier HCG Werte bestimmt und alle waren super niedrig

10.08. hcg 18

14.08. hcg 33

17.08. hcg 103 (us gebärmutterschleimhaut 6mm)

20.08. hcg 200 (us Gebärmutterschleimhaut 3mm)

leider kamen zudem auch noch seit dem 14.08. dunkle schmierblutung dazu die seit dem 18.08. in periodenartige Blutung gewechselt ist.
Am ersten Tag der "richtigen" Blutung hatte ich periodentypische schmerzen/ziehen im Unterbauch und es kam auch etwas Gewebe mit raus.

somit dachte ich dass es ein Abgang war nur leider sagt der hcg 3 Tage nach Beginn der Blutung dass er von 100 auf 200 gestiegen ist.
nun steht der Verdacht im Raum, dass es evtl. eine elss sein könnte (wenn wohl auch sehr unwahrscheinlich) und ich muss Montag noch einmal zur Kontrolle.
Hat hier vielleicht jemand eine Expertenmeinung, was da los sein könnte? Die Eileiter sahen im US unauffällig aus.
danke euch und liebe Grüße

Antwort vom 22.08.2020

Hallo, durch frühe und häufige Untersuchungen lassen sich die Erfolgsaussichten einer Schwangerschaft leider nicht verbessern. Zu zuverlässigen Diagnosen kommt es erst später in Verlauf. Ohne die Insemination und die Untersuchungen wären Sie jetzt davon ausgegangen, dass es nicht geklappt hat mit der Schwangerschaft und wahrscheinlich haben Sie damit recht. In der ganz frühen Zeit der Schwangerschaft spielt es keine Rolle wo sich die Schwangerschaft angesiedelt hat oder hatte. Alles ist noch winzig klein und kann entweder mit dem Abbau der Schleimhaut abgeblutet werden oder es kann sich von selbst zurückbilden. Solange keine Fruchtblase sichtbar ist in der Gebärmutter besteht immer die Möglichkeit, dass sich das befruchtete Ei woanders befindet. Aber auch wenn eine Fruchtblase sichtbar ist, besteht die Möglichkeit, dass sich eine zweite im Eileiter befindet, obwohl das selten vorkommt. Bei einer ELS kommt es häufig zu Schmierblutungen. Gefährlich kann eine ELS werden, wenn sich der Embryo normal weiter entwickelt und im Laufe seiner Entwicklung den Eileiter dehnt. Die meisten ELS werden nicht entdeckt bevor es zu Beschwerden, wie einseitigen Schmerzen, kommt.
Eine menstruationsstarke Blutung deutet aber eher darauf hin, dass das Ei sich nicht weiter entwickelt. Bei abgehendem Gewebe handelt es sich um die Gebärmutterschleimhaut und Blutgerinnsel. Wenn die Fruchtbalse mit abgeht, ist sie oft noch nicht sichtbar.
Der einzige Hinweis, den es bei Ihnen auf eine ELS gibt, scheint der nicht sinkende HCG- Wert zu sein. Sicherheitshalber wäre eine Kontrolle daher sinnvoll. Wenn sich eine Fruchtanlage zeigen sollte, Beschwerden auftreten oder das HCG auf Werte über 1500 ansteigt müsste man anhand des dass vorliegenden Gesamtbildes noch mal das weitere Vorgehen besprechen.
Alles Gute für Sie, Monika Selow

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