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alternativer Impfplan - Erfahrungen?

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  • Profilfoto  JuliaP
    Kommentar vom 18.08.2011 17:36
    Hallo Mario,

    ich hab gar nicht dich gemeint mit dem aggressiven ton-sondern die impfbefürworter...

    ojeoje da kommt ja ein echt heikles thema auf mich zu...

    aber ganz so dass man sagen kann impfungen wurden grundsätzlich zum schutz des menschen entwickelt...naja...die pharmakonzerne verdienen doch millionen damit...

    ich hab das allein schon letztes jahr mit der schweinegrippe beobachten können:
    die ärzte (und regierung) hat den pharmakonzernen riesen mengen impfstoff abgekauft...und auf einmal hieß es jeder soll sich impfen lassen-obwohl davor ganz klar gesagt wurde dass nur für leute mit schwachem immunsystem ein risiko besteht...ja nee is klar...da wollte wohl jemand geld verdienen...

    keuchhusten is auch so ne sache...bin nicht dagegen geimpft worden (ja meine eltern sind auch anhänger des alternativen impfplans) hab dann als kind keuchhusten bekommen-war aber überhaupt nicht schlimm...
    genau wie mit windpocken...(übrigens sieht man im film titanic das auch leo dicaprio eine pockennarbe an der stirn hat(-;)

    vorhin hat jemand geschrieben dass es gut ist das kind vor so vielen krankheiten wie möglich zu schützen...finde ich nicht so(natürlich mal abgesehen von echt krassen krankheiten-aber woher soll ein säugling hepatitis und tetanus bekommen?!)

    ich bin absolut überzeugt dass der körper mit jeder selbst besiegten krankheit lernt und das immunsystem trainiert wird bzw sich aufbaut!
    antibiotika sorgen dafür das jede krankheit danach schwieriger ausheilt-viele impfungen können zu erst recht gefährlichen krankheiten führen...für mein kind?wenn es nicht unumgänglich ist sage ich:nein danke!

    es tut echt gut zu lesen dass es noch mehr menschen in deutschland gibt die genauso denken-hab außer meinen eltern (und meinem mann)noch keine eltern getroffen die da so denken wie ich!

    Danke dafür!
    Lg
    Julia
    Antwort
  • Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto
    Kommentar vom 15.11.2011 09:10
    Hallo Jule und Mario,
    ich kenne einige impfkritische Eltern aus dem Umfeld eines anthroposophischen Arztes bzw. Krankenhauses. Ich finde es sehr wichtig, sich individuel mit einem passenden Impfschema auseinander zu setzen. Wir haben von Anfang an eine Impfkritische Kinderärztin gesucht (und gefunden) und das selbst nach dem Umzug nach München.
    Unser Kind ist jetzt 14 Monate alt, geimpft haben wir das erste Mal 5fach im 9.Lebensmonat. Leider gibt es ja keinen Impfstoff für so kleine Kinder ohne Keuchhusten, die im Impfung gilt ja auch als DER Allergietreiber und persönlich finde sie überflüssig zu diesem Zeitpunkt. Hatte übrigens trotz Impfung zweimal Keuchhusten selbst..
    Uns war es wichtig, dass nach Möglichkeit spät im ersten Lebensjahr geimpft werden sollte, und er eine gewisse Grundimmunisierung vor der Krippe (geht er seit dem 1.Geburtstag hin) hat. Die MMR wollen wir wohl machen, allerdings ist er bisher immer erkältet gewesen, sodass wir noch auf den richtigen Termin warten.
    Wir haben in der Familie sehr viele Allergien ( Astma, Neurodermitis, Darmentzündung, Heuschnupfen, Nahrungsmittelallergien) sowie einen schlimmen Impfschaden erlebt, daher sind wir sehr zurückhaltend beim Impfen. Wie es jetzt bei unserem 2.Kind laufen soll, müssen wir mal mit unserer Kinderärztin besprechen.Ich finde es sehr schade, dass es wenige Ärzte gibt, die wirklich offen sprechen können über alternatives Impfen. Sie stehen oft unter sehr großem Druck umbedingt nach STIKO durchzuimpfen. Und ich finde das nicht für jedes Kind angebracht.
    LG Fritzelchen
    Antwort
  • Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto
    Kommentar vom 16.10.2012 23:59
    nur kurz zur so zwischenrein. Ich habe mit 21 Keuchhusten bekommen und es war echt schlimm.

    3 Monate schwere Hustenanfälle mit erbrechen und ich dachte ich ersticke. erst dann ist es besser geworden. Einem Säugling wünsche ich das nicht!
    Antwort
  • Profilfoto  Lurchin
    Kommentar vom 17.10.2012 11:07
    Hallo!

    Meine Tochter (2Jahre) wurde mit gut 1,5 Jahren gegen Tetanus, Polio und Diphterie geimpft. Für alles andere sah ich bei einem sehr fitten Stillkind keinen Bedarf. Bislang war sie sehr selten krank und wenn, dann hatte sie eine harmlose Erkältung. Wegen Masern müssen wir mal schauen, aber aktuell ist das frühestens mit Kindergartenbeginn.
    Ich fands wichtig, dass sie ab dem Alter in dem sie auf ihren eigenen Füßen in freier Wildbahn, ohne dicke Winterkleidung unterwegs ist, einen Tetanusschutz hat. Allerdings vor allem deshalb, weil ich sie nicht durch meine eigenen Ängste in ihrem Bewegungsdrang hindern wollte, der natürlich öfters mal zu aufgeschürften Knieen führt. An Tetanus zu erkranken ist wohl äußerst unwahrscheinlich, aber ich könnte mich trotzdem nicht von meinen Sorgen frei machen.

    Da die Keuchhustenimpfung nach meiner Information frühestens nach der 2. Injektion ausreichend wirkt, hat sie keinen positiven Effekt auf die Zeit in der Keuchhusten tatsächlich kritisch sein könnte, nämlich in den ersten 4-6 Lebensmonaten. In dieser Zeit ist der beste Schutz eine Mutter die stillt und die selbst einmal Keuchhusten durchgemacht hat. Keuchhusten ist ganz bestimmt lästig und langwierig, in aller Regel aber harmlos.

    Mein Mann und ich haben uns umfassend informiert, wir haben lange darüber geredet und uns auch einen KiA gesucht, der imftkritisch eingestellt und generell kein Untertan der Schulmedizin ist. Wenn nötig nützt er natürlich deren Möglichkeiten, er ist nicht leichtsinnig, aber er greift auch nicht bei jeder harmlosen Erkältung zur Antibiotika (oder Chemie-) Keule. Bei unserer Tochter konnten wir bisher alles homöopathisch und anthroposophisch behandeln.
    Ich selbst wurde auch nur gegen diese 3 Krankheiten (TDP) geimpft und hatte alle Kinderkrankheiten, einschließlich Keuchhusten und Masern.

    Ich denke, es ist wichtig einen Arzt zu finden, der einem in seinen Entscheidungen unterstützt und nicht unnötig irgendwelche Ängste schürt. Und natürlich muss man bei zB frühgeborenen oder immunschwachen Kindern anders entscheiden. Eben individuell!

    Was mir grundsätzlich gegen den Strich geht, ist dass impfkritischen Eltern so oft Verantwortungslosigkeit und Leichtsinn unterstellt wird. Meiner Meinung nach ist das Gegenteil der Fall: Genau diese Eltern informieren sich, lesen und diskutieren viel und glauben nicht einfach alles was einem die Pharmaiondustrie diktiert.
    Ich möchte damit nicht sagen, dass wenig oder gar nicht impfen die richtige Entscheidnug ist. Vielmehr denke ich, dass sich jeder zusätzlich zu den tollen Infobroschüren von Pfitzer, Merck usw.., informieren sollte. Wer dann zu dem Entschluß kommt, dass das volle Impfprogramm richtig für seine Familie ist, der sollte das auch umsetzten. Ich denke Kinder, deren Eltern ständig Angst vor irgendwelchen Krankheiten haben und diese Ängste dann auch auf sie übertragen, haben nichts von einem alternativen Impfplan.

    Viele Grüße!
    Antwort
  • Profilfoto  Lurchin
    Kommentar vom 17.10.2012 11:39
    Hallo Mario,

    wie ich schon schrieb: Ich habe meine Tochter nicht deshalb impfen lassen, weil es objektiv so wahrscheinlich ist an Tetanus zu erkranken, sondern weil ich einfach subjektiv davor Angst habe und diese Angst nicht auf meine Tochter übertragen möchte.
    Dass es angeblich keinen Impfstoff gegen Tetanus geben soll, habe ich auch schon gelesen, konnte es aber mit meinem überschaubaren medizinischen Fachwissen selbst nicht ausreichend nachvollziehen. Das war mir dann als Grundlage für die Impfentscheidung einfach zu wenig.
    Und auch im Hinblick auf etwaige Auslandsreisen erschien mir die Immunisierung gegen diese 3 Krankheiten einfach als sinnvoll -- da möchte ich mich eigentlich auch nicht weiter rechtfertigen.
    Wie schon gesagt, ich denke jede Familie sollte da ihre eigene, individuelle Entscheidung auf der Basis vielseitiger Information treffen. Und da ich unterstelle, dass Eltern grundsätzlich schon das Beste für ihre Kinder wünschen, sollte man diese Entscheidung auch respektieren. Ich denke, wenn man sich wirklich umfassend informiert, dann gibt es kein richtig oder falsch, sondern einfach nur eine Entscheidung, hinter der man als Eltern voll und ganz stehen kann.

    Viele Grüße
    Antwort
  • Profilfoto  Lurchin
    Kommentar vom 17.10.2012 11:48
    Und noch was:
    Ich finde es auch voll und ganz nachvollziehbar, wenn Eltern einfach Vertrauen zu ihrem KiA haben (wollen) und sagen, sie befolgen das, was dieser sagt. Man kann nun wirklich nicht erwarten, dass alle die Zeit und/oder die Möglichkeit haben, sich da selbst einzulesen. Nur sollten dann halt auch gerade diese (einseitig informierten) Eltern impfkritischen Eltern gegenüber zurückhaltend mit Vorwürfen und Unterstellungen sein.
    Antwort
  • Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto
    Kommentar vom 17.10.2012 16:38
    Gut gesprochen, Lurchin ;)
    Antwort
  • Profilfoto  Lurchin
    Kommentar vom 17.10.2012 19:35
    Hallo Mario,

    ich habe nirgens geschrieben, dass ich meine Tochter wegen eines besseren Gefühls weiter impfen lasse. Vielmehr habe ich mehrfach erwähnt, dass es mir wichtig war, mich selbst gut zu informieren, aber die Entscheidung muss halt auch in die jeweilige Familie passen.
    Wenn man zB in ständiger Angst lebt, sein Kind könnte meinetwegen an Pneumokokken erkranken, tut man wahrscheinlich eher gut daran dagegen impfen zu lassen.

    Weiter oben schreibst du, du würdest dein Kind impfen lassen, aber eben nach einem alternativen Impfplan -- wie schaut denn deine Entscheidung nun aus, wenn ich fragen darf?

    Danke für die Literaturtipps!

    Viele Grüße
    Antwort
  • Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto
    Kommentar vom 17.10.2012 20:18
    Hallo,
    Danke Mario für die weiteren Buchtipps, manche kenne ich noch nicht.
    Ich bin auch der Meinung, dass INDIVIDUEL das Schlüsselwort beim Thema impfen ist. Leider trauen sich aber wenige Ärzte individuell zu beraten weil sie unter starkem Druck stehen nach Stiko durch zu impfen.
    Auf die Frage nach unserem individuellen 'Impfschema':
    5-fach mit 9 Monaten, MMR im 2.Lebensjahr. Er ist ein Krippenkind, was unsere Inpfentscheidung maßgeblich beeinflußt hat. Gebe es einen für kleine Kinder zugelassenen Impfstoff ohne Keuchhusten, hätten wir das rausgelassen, da Keuchhusten hauptsächlich innerhalb der 1. 6 Lebensmonate gefährlich ist. Mit einem nicht für Kleine zugelassenem Impfstoff zu impfen, war uns zu heiß.
    Wie schonmal hier geschrieben hatte ich selbst 2xKeuchhusten trotz Impfung!

    Nun haben wir ein Geschwisterkind und werden es ähnlich machen, ein ganz bißchen früher starten.

    Eine ehrliche Impf(kurz)beratung nach allg. Stikohinweisen habe ich von meiner KiÄ erhalten auf meine Frage, wie sie selbst ihre Kinder impfen würde. Bei meiner Hausärztin führte die gleiche Feage übrigens auch zu einer super(inoffiziellen)Beratung!
    LG
    Fritzelchen
    Antwort
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