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schlimme 1. Geburt und Angst vor der 2.

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  • Leta
    Superclubber (279 Posts)
    Eintrag vom 28.04.2017 14:44
    Hallo zusammen,

    ich bin aktuell im 5. Monat schwanger und das Thema Geburt ist ja eigentlich noch eine ganze Weile hin. Dennoch gibt es immer mal wieder Tage, an denen ich Angst davor habe, wenn ich daran denke.

    Hab da mit meinem Mann auch schon drüber gesprochen und ihm geht es leider ähnlich wie mir, weil er die Geburt auch in sehr schlechter Erinnerung hat.

    Habt ihr Ideen, wie ich das verarbeiten kann? - Meine Hebamme und meine FA meinten wir sprechen da kurz vorher nochmal ausführlich darüber ... das hilft mir nur jetzt nicht weiter :-(

    Kurz erzählt - und vielleicht sollten hier niemand weiter lesen, der keine schlimme Geburtsgeschichte hören will:
    Ich war 7 Tage überfällig und hatte viel Wasser und wurde deshalb zur Einleitung in dir Klinik geschickt. Nach 2 erfolglosen Tagen Einleitung begannen die Wehen in der zweiten Nacht gegen 1 Uhr von alleine. Die Hebamme gab mir eine Schlaftablette und ein Zäpfchen gegen Schmerzen und meinte, dass ich nochmal Schlafen soll, damit ich noch ein bisschen zu Kräften komme. Das Zäpfchen blieb leider net drin ... das Schlafmittel schon. Also hab iCh so gut wie net geschlafen. Am nächsten Morgen bekam ich nochmal ein Wehenmittel. Gegen 11 Uhr war der Muttermund zu 5 cm offen. Die Ärztin meinte, wenn es net langsam voran geht, müsste ich mir über einen Kaiserschnitt Gedanken machen. Um halb 1 war der Muttermund dann 7 cm offen und die Hebamme schlug eine PDA in Verbindung mir einem Wehen Tropf vor und meinte, dass es in 1-2 Stunden erledigt sein sollte. Gegen 2 kam dann der Narkosearzt und wollte mir die PDA legen. Von da an ging alles schief ... der Arzt ist zu tief ins Rückenmark rein - mein Kreislauf fiel ab - das CTG des Kindes sacken ab - Notkaiserschnitt. Ich würde umgebettet und mein Mann musste im Kreißsaal bleiben und wusste nicht, ob keiner oder beiden überleben. Im OP habe ich eine Sauerstoffmaske aus Gesicht gedrückt bekommen und das letzte was ich noch weiß, ist die Aussage: "noch nicht schneiden, sie hat die Augen noch offen!"

    Ja es ging alles gut und wir sind heute beide gesund und an guten Tagen sag ich mir, wer so eine Geburt mit gemacht hat, wird mit einer zweiten Traumgeburt belohnt ... aber an schlechtem Tagen verfall ich in Panik.

    Einleitungen PDA hab ich definitiv ausgeschlossen für mich ;-)

    Hat jemand einen Rat für mich?
    Antwort
  • Lou89
    Powerclubber (65 Posts)
    Kommentar vom 28.04.2017 15:05
    Hallo Leta,

    das klingt wirklich schlimm, was du da erlebt hast und tut mir sehr Leid. Ich würde auf jeden Fall versuchen, mit deiner Hebamme darüber zu reden, vor allem wenn es dich jetzt schon so sehr beschäftigt. Deine Hebamme ist genau dafür da.
    Vertraust du deiner jetzigen Hebamme denn und fühlst dich gut bei ihr aufgehoben? Das ist nämlich unglaublich wichtig, vor allem während der Geburt. Meine Hebamme hat mir damals erzählt, dass es signifikant was ausmacht, ob sich die Hebamme während der Geburt gut um die Frau kümmert oder nicht. Wenn die Hebamme nämlich für einen da ist, braucht man weniger Schmerzmittel. Mir hat sie damals sehr geholfen.

    Das alles setzt natürlich voraus, dass du eine natürliche Geburt erleben darfst und nicht wieder einen Notkaiserschnitt brauchst!

    WIe gesagt, ich kann dir nur raten, deiner Hebamme alles zu erählen, damit sie deine Angst auch entsprechend wahrnimmt und respektiert und auf dich eingehen kann :)

    Ich drück dir die Daumen, dass alles gut geht!
    Liebe Grüße
    Antwort
  • Leta
    Superclubber (279 Posts)
    Kommentar vom 28.04.2017 15:16
    Hallo Lou,

    ich kenne meine Hebamme vom ersten Kind - hab die gleiche wieder - und ich würde schon sagen, dass ich ihr vertraue. Sie sagte, dass ich meinen Geburtsbericht aus der Klinik anfordern soll, weil das für die Aufarbeitung hilfreich ist. Vielleicht mach ich das einfach schon mal und ruf da nachher an.

    Bei uns in der Klinik ist es so, dass man seine Hebamme nicht mitbringen darf sondern die dann diensthabende Hebamme bekommt. Sollte einem eine total unsympathisch sein, darf man nach einer anderem fragen ... aber da kann man dann ja net wirklich von Vertrauen sprechen.

    Danke fürs Daumen drücken
    Antwort
  • Krissi245
    Superclubber (232 Posts)
    Kommentar vom 28.04.2017 20:44
    Hallo Leta,
    ganz schön heftig was du da mit machen musstest und ich finde auch völlig verständlich das du vor der 2. Geburt Angst hast. Hätte ich auch, wenn ich sowas erlebt hätte.

    In dem Krankenhaus in dem ich entbunden habe wird einen angeboten, dass man mit den Ärzten bzw Hebammen ein Gespräch führen kann, wenn man die Geburt irgendwie aufarbeiten muss. Auch im Nachhinein. Vllt wäre das ja eine Möglichkeit, vor allem wenn du wieder ins gleiche Krankenhaus gehst.

    Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass du eine Traumgeburt beim 2. Kind erleben darfst.

    LG, Krissi
    Antwort

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