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Sie will einfach nicht schlafen

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  • Offi
    Gelegenheitsclubber (9 Posts)
    Eintrag vom 11.08.2018 17:25
    Hallo zusammen,

    Ich bin das erste mal hier im Forum.

    Ich brauche dringend Hilfe.

    Unsere Schlafsitiation ist momentan katastrophal. Ich bin mir nicht ganz sicher wo der Fehler genau liegt, ob ich schlechte Gewohnheiten gefördert habe, inkonsequent oder zu fordernd oder zu ungeduldig war, oder alles zusammen, ich weiß es nicht ...

    Also unsere Tochter ist momentan 26 Monate alt. Schon von anfang an war es schwierig bei ihr mit dem Schlaf. Sie ist nur am Körper oder durch wippen mit dem Gymnastikball (mit ihr auf dem Arm) oder ja eben im herumtragen eingeschlafen. Aber auch damals hat sie es nie am Stück ausgehalten, man musste ständig die Position wechseln sie stillen hinlegen pampers wechseln wieder tragen wieder position wechseln wieder stillen usw. Das ins bett bringen hat schon immer ca. Eine stunde oder länger gebraucht.

    Irgendwann waren wir soweit dass ich sie abstillen musste, weil ich starke Rheumabeschwerden hatte, so dass sie die (Kuh-)Milch per Flasche getrunken hat.

    Momentan sieht unser "Einschlafritual so aus:

    19 Uhr Haferbrei mit Rosinen essen, dann
    Zähne putzen, zusammen beten, ins Bett (aus dem sie bei bedarf auch selbst rausklettern kann) mit Milchflasche, ich lese ihr solange noch Gebete oder eine Geschichte vor, was sie gerade möchte, wenn sie mit der Milch fertig ist, dann setz ich sie aufs Töpfchen, wickel sie frisch, mach ihr Einschlaflied an und leg mich auf dir Matratze die neben ihrem Bett liegt. Sie redet dann vom Tag und schmeißt sich ständig hin und her, macht noch zweimal die Windeln voll kommt zu mir rüber und kuschelt geht wieder in ihr Bett. Seit ihre Backenzähne raus kommen will sie ständig auf dem Arm getragen werden, und dann wieder ins bett dann wieder auf den Arm... und dann diese Hitze...

    Es ist langsam eine Tortur, sie ist ja auch nicht mehr so leicht, ich bin manchmal echt an meinen Grenzen und hab sie leider auch schon angeschrien und war richtig wütend als sie vor 2 Tagen noch um 23 Uhr einfach nicht einschlafen wollte. Hab dann entnervt aufgegeben, das Licht angemacht und sie bis um 1 Uhr nachts spielen lassen bis sie dann von allein eingeschlafen ist...
    Ja und dabei bleibts leider nicht, nachts wird sie noch 2 mal mindestens wach und verlangt milch die ich ihr dann aber mit wasser verdünnt gebe, damit es nicht zuviel wird. Außerdem wird sie wach wenn sie Pipi muss.
    Dann kommt dazu dass sie noch so eine "Herumbrüllphase" hat, wenn sie ihren Willen nicht kriegt, weiß das die ganze Wohnanlage....

    Sie sagt nix über Schmerzen oder lässt ähnliches bemerken, aber ich hab auch schon dran gedacht ihr mal ibusaft zu geben, weil ich dachte vielleicht hat sie schmerzen. Aber dann dachte ich wiederum, ich will ihr das nicht unnötigerweise geben...

    Vor 1 Monat hatten wir die U7 da war alles ok laut ihrer Ärztin, also zumindest nix auffälliges, außer dass sie eben ein schlankes Mädel ist (sie wiegt 10,5 kg), war sie aber schon immer. Ja ihre Essenssituation ist auch so lala, wir essen vegetarisch, sie isst mehr Obst als Gemüse, Ei selten, Milch nur zum schlafen, ansonsten Brot, Nudeln, Reis nur pur, ab und an einen Naturjoghurt mit Erdbeeren. Da hatte ich auch manchmal den Gedanken dass es vielleicht davon kommt, aber die Ärztin meinte eigentlich dass sie gesund aussieht, sie ist wirklich auch nur selten krank.

    Ich weiß es nicht, das einzige das ich weiß, dass ich und mein Mann das nicht mehr aushalten. Mein Mann muss arbeiten und hat auch einen längeren Weg mit dem Auto, er sagt er hat echt schon Angst beim Fahren einzuschlafen. So kann es definitiv nicht weiter gehen.

    Was soll ich machen?

    BITTE, ALLE VORSCHLÄGE UND KRITIKEN SIND WILLKOMMEN!

    SORRY FÜR DEN LANGEN TEXT....
    Antwort
  • Asuka1984
    Powerclubber (59 Posts)
    Kommentar vom 11.08.2018 20:22
    Hallo Offi

    Also die Unruhe kann auch mit den Zähnen zusammenhängen.Macht sie denn noch Mittagsschlaf?Vielleicht ist sie einfach nicht müde und man sollte den Mittagsschlaf verkürzen,dass die Wachphase lang genug ist,damit sie abends müde ist.Macht sie abends noch zweimal Stuhlgang in die Windel oder Pipi?Ich habe nal gekesen das Haferbrei munter nachen kann vielkeicht mal was anderes am Abend geben.Brot oder Nudeln oder so.
    Ich wünsche euch viel Kraft und kann verstehen wie nervig und anstrengend das sein kann.Wünsche euch das es bald besser wird!
    Antwort
  • Red-fox
    Very Important Babyclubber (524 Posts)
    Kommentar vom 11.08.2018 20:39
    Guten Tag erstmal.
    Also, ich habe zwar selbst noch keine Kinder, bin aber Erzieherin im Krippenbereich und möchte mal versuchen dir zu helfen. Zunächst ist es erstmal toll, dass du ein abendliches Ritual gefunden hast, aber überlege doch einmal, ob du es nicht etwas verkürzen kannst, da es doch sehr lang ist und auch das hin und her von hinlegen, Aufstehen, Töpfchen, wickeln,... bringt zu viel Unruhe rein. Auch das dein Kind noch eine Flasche zum Schlafen bekommt sehe ich persönlich immer etwas kritisch, da es zum einen ja nicht so gut für die Zähne ist, das Kind vor dem Schlafen ja genug essen und trinken kann, um den Magen zu füllen und sie dann natürlich auch nachts durch die volle Blase geweckt wird.
    Also könnte ein abendliches Ritual auch so aussehen: Haferbrei, Zähne putzen, beten, Bett mit einer Geschichte oder einem Lied. So ist das ganze nicht so lang und wird ruhiger, statt so ein hin und her.
    Es wird auch so natürlich nicht sofort klappen, aber da muss man dann am Ball bleiben. Wenn sie versucht, wieder aufzustehen, konsequent bleiben, daneben legen ist auch vollkommen ok, vielleicht auch eine Hand auf sie legen, einige Kinder werden dann ruhiger, oder über den Kopf streicheln, aber nicht reden, vielleicht leise etwas summen.

    Dann kann man sich noch überlegen, hat sie schon ein neues Bett? Vielleicht gefällt ihr das Bett nicht, wenn sie ein neues braucht, nehmt sie am Besten mit und lasst sie es mit aussuchen, das hilft auch oft schon, dass die Kinder lieber darin liegen bleiben.

    Ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen mit meinen Tipps und viel Glück.
    Antwort
  • Offi
    Gelegenheitsclubber (9 Posts)
    Kommentar vom 11.08.2018 22:17
    Danke für deine Ideen Asuka, Mittagsschlaf macht sie noch ca. 1 Stunde wobei da das Theater ähnlich aber kürzer ist...

    Heute wollte sie mittags gar nicht schlafen, sie ist nur kurz eingenickt und sofort wieder aufgewacht, sie wat zwar nachmittags ein bisschen knatschiger als sonst, aber um 19.20 ist sie dann sofort eingeschlafen. Vielleicht liegt das tatsächlich daran. Ich werd mal versuchen Mittagsschlaf wenn überhaupt nur eine halbe Stunde zuzulassen, mal schauen ob das was ändert.

    Sie macht pipi, bzw. wacht auf um das Töpfchen zu benutzen.

    Antwort
  • Offi
    Gelegenheitsclubber (9 Posts)
    Kommentar vom 11.08.2018 22:27
    Danke auf an dich Red-Fox.

    Naja das alles ist eigentlich nicht Teil des geplantes Rituals, aber das alles geschieht, wenn sie eben während sie schlafen gehen will 2mal die Windeln komplett voll mit pipi macht, dann kann sie ja mit vollen Windeln nicht schlafen.

    Aber ja, was den Rest angeht, ich denke ich muss konsequenter sein. Ich weiß nur nicht wie ich das am besten anstellen soll, soll ich sie dann schreien und weinen lassen? Also ich hab das zwar mehrmals versucht, wobei ich immer in ihrer Nähe geblieben bin und ihr auch mit Körperkontakt (Hand halten, Rücken oder Kopf streicheln) gezeigt habe, dass ich trotzdem da bin. Aber das ist jedesmal so ausgeartet dass sie letzten Endes in panikartiges Weinen verfallen ist, was ich nicht mehr ertragen konnte.

    Ein neues Bett hat sie vor kurzem bekommen, deswegen legt sie sich da auch sehr gern rein, das ist nicht das Thema, aber sie kommt einfach nicht zur Ruhe, sie ist nicht in der Lage sich selbst zu beruhigen. Manchmal hab ich echt Zweifel an dem was ich bisher gemacht habe und mache und habe die Befürchtung, dass ich da Unselbstständigkeit fördere oder zuviele "Spielchen" zulasse.
    Antwort
  • Offi
    Gelegenheitsclubber (9 Posts)
    Kommentar vom 11.08.2018 22:29
    @Red-Fox
    Und wie soll ich am besten die Milchflasche abgewöhnen ohne dass jetzt das Einschlafritual zum Alptraum wird?
    Antwort
  • Tine1987x
    Superclubber (116 Posts)
    Kommentar vom 11.08.2018 22:35
    Hallo Offi,

    Erstmal möchte ich dir sagen, dass du mit dem Problem nicht alleine bist. Mein Sohn ist 27 Monate alt und auch ein konsequenter Schlafverweigerer. Bis 23 Uhr haben wir es noch nicht geschafft, aber eine Stunde ist bei uns auch normal.

    Schon als Säugling ist er nur beim Stillen eingeschlafen. Wenn ich ihn dann in sein Bestellbett gelegt habe ist er aufgewacht und ist erst wieder bei Körperkontakt eingeschlafen. Sobald er nicht mehr beim stillen eingeschlafen ist, ging einschlafen nur noch im ergobaby. Seit er 17 Monate alt ist, sitzen wir nun abends neben dem Bett.

    Ob ich ihn verwöhnt habe, habe ich mich auch oft gefragt. Mein Sohn hat mir Gegenseite und hat keine Probleme in einer neuen Umgebung. Er hat nie geweint bei der Kita Eingewöhnung. Er ist einfach gut gebunden. Das legt den Grundstein für sein ganzes weiteres Leben. Für Vertrauen und Selbstständigkeit. Nein. Ich habe ihn nicht verwöhnt, sondern bin auf seine Bedürfnisse eingegangen um ihm einen guten Start ins Leben zu geben.

    Zu den Gründen habe ich mir natürlich trotzdem viele Gedanken gemacht. Es gibt Kinder mit besonderen Ansprüchen. High-Need-Babys, gegühlsstarke Kinder. Mein Sohn ist seinem Alter weit voraus. Ehr auf dem Stand eines 3-jährigen. Er verarbeitet einfach abends den ganzen Tag. Er erzählt auch wahnsinnig viel. Wie deine Tochter anscheinend auch.

    Die Lösung...die habe ich leider auch noch nicht gefunden...hast du Mal Hörspiele oder Musik versucht? Das wollen wir Mal anfangen. Oder hat der Papa Mal versucht sie ins Bett zu bringen (macht bei uns leider keinen Unterschied). Kopfstreicheln hat eine Zeit bei uns auch funktioniert (leider nur eine Zeit und nur bei meinem Mann). Und die Flasche abends würde ich auch weg lassen. Da ist es kein Wunder, dass sie Nachts pipi muss.

    Glaube mir, auch wir werden oft wütend, wenn er nicht schlafen will. Mal aus ersehen laut werden ist normal. Macht dich als Mutter auch authentisch für dein Kind. Nur so lernt dein Kind auch Gefühle kennen wie Wut. Ansonsten geh doch einfach kurz aus dem Zimmer oder lass dich vom Papa Mal ablösen.

    Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft. Und sei gewiss, ich habe noch nie von einer 18-jährigen gehört, neben der man liegen musste bis sie geschlafen hat 😉

    Viele Grüße

    Tine
    Antwort
  • Offi
    Gelegenheitsclubber (9 Posts)
    Kommentar vom 11.08.2018 22:51
    Danke Tine.

    Ja es ist tatsächlich so, dass auch meine Tochter ziemlich weit ihrem Alter voraus ist, sie zeichnet beispielsweise schon ziemlich konkrete Dinge, ein Gesicht mit zwei Augen und einer Nase z.B. oder den Herd mit den Knöpfen, natürlich ziemlich krakelig, aber man kann es erkennen. Und ja extrem gefühlsstark ist sie auch, sie saugt wirklich alles auf wie ein Schwamm und gibt manchmal Dinge von sich, da krieg ich echt Angst, weil mir das für das Alter viel zu schnell geht. Aber ich hab da eher versucht mich zurück zu nehmen und hab eher gedacht, dass das einfach bei jedem Kind anders ist, und jetzt nicht unbedingt was besonderes (wobei wahrscheinlich für alle Eltern das eigene Kind besonders toll ist).

    Hörspiele habe ich noch nicht versucht, das überlegen wir uns mal.

    Ja probiert haben wirs aber nur kurz, weil sie dann nur noch "ich will Mama" geschrien hat... Dem Papa will ich das eigentlich nicht zumuten, der hat eh eine körperlich anstrengende Arbeit und kommt fix und alle heim, glaube eher dass sie dann ihn schlafen bringt als umgekehrt :-)

    Danke für deine Erfahrungen und Ideen!
    Antwort
  • Offi
    Gelegenheitsclubber (9 Posts)
    Kommentar vom 11.08.2018 22:53
    @Tine

    Hast du auch Erfahrungen zu wie ich am besten die Flasche abgewöhne?
    Antwort
  • Offi
    Gelegenheitsclubber (9 Posts)
    Kommentar vom 11.08.2018 22:53
    @Tine

    Hast du auch Erfahrungen zu wie ich am besten die Flasche abgewöhne?
    Antwort
  • Red-fox
    Very Important Babyclubber (524 Posts)
    Kommentar vom 11.08.2018 22:58
    Naja, am besten zum abgewöhnen der Flasche ist ein "kalter Entzug". Habe ich das richtig verstanden, dass du sie immer ins Bett bringst? Wenn das so ist, kann es ja vielleicht auch einmal dein Mann machen. Deine Tochter hat sich bei dir ja an die Rituale gewöhnt und wird sie auch weiterhin erstmal so einfordern, dass macht natürlich gerade in einer Umgewöhnungsphase noch mehr Stress und Geschreie. Wenn dein Mann sie sonst nicht ins Bett bringt, kann er mit ihr ganz andere Rituale aufbauen, dann klappt das besser mit dem entwöhnen von der Flasche. Das ist ja das tolle, das Kinder zwar ihre Rituale haben, aber trotzdem so flexibel sind. Bei uns in der Krippe schlafen die Kinder, die Zuhause eine Flasche bekommen allesamt ohne, es hat auch von Anfang an super geklappt, weil sie es von uns nicht anders kennen. Einige haben mit verschieden Erzieherinnen auch unterschiedlich Einschlafrituale.
    Das mit dem Mittagsschlaf ist natürlich auch eine gute Idee und wird sicherlich auch viel ausmachen.
    Alles in allem klingt das, was du bereits machst ja alles schon echt toll. Ich kann mir vorstellen, wie anstrengend das sein kann, wenn das Kind nicht schlafen will, aber Vorwürfe, dass du Unselbstständigkeit förderst bauchst du dir echt nicht machen. Und klar fällt es schwer immer konsequent zu sein und wenn ein Kind so heftig weint wie du hier schreibst, würde wohl jeder trösten.
    Antwort
  • Tine1987x
    Superclubber (116 Posts)
    Kommentar vom 11.08.2018 23:03
    Wir haben damals abends Pulver-Milch gegeben zum Schluss und nachts aus. Wir haben immer weiter den Pulver-Anteil verringert. Und Wasser pur hat er dann nicht viel getrunken. Und dann könnten wir die Flasche weggelassen. Ich vermute sie nimmt auch keinen Nuckel (unser Sohn nämlich nicht)...ich denke die Flasche ist ehr ein Nuckelersatz zur Beruhigung. Vielleicht alternative Beruhigungsmittel anbieten...Kuscheltier, Mullwindel zum kuscheln oder getragene Kleidung von die (oder mit deinen oder Parfum von dir dran).

    Ansonsten Menge die du ihr anbietest schrittweise reduzieren. Wenn die Flasche alles ist, ist sie alle. Dann würde ich sie auch Mal weinen lassen (natürlich dabei bleiben und trösten).

    Was mir noch einfällt ist ein Nachtlicht. Da gibt es verschiedene. Wir hatten eins mit Sternen. Das konnte auch Musik oder Herzschlag Geräusche machen. Gibt auch welche, wo man richtigen Sternenhimmel mit projezieren kann.
    Antwort
  • _E_V_A_
    Very Important Babyclubber (1385 Posts)
    Moderator
    Kommentar vom 12.08.2018 07:04
    Oh man, ich hab auch so einen Schlafverweigerer zu Hause...

    Erstmal, du machst nichts, garnichts falsch wenn du dich liebevoll um die Bedürfnisse seines Kindes kümmerst.

    Beim Lesen deiner Frage musste ich sehr schmunzeln, viele Bereiche decken sich 1:1 mit dem wie es bei uns war.

    Mein Sohn ist mittlerweile 7, und immer noch ein schlechter Schläfer, er kann immer noch nicht gut alleine einschlafen, wird häufig wach (mehrmals pro Nacht) und kann auch dann oft nicht wieder einschlafen.
    Er hat häufig schlechte Träume, richtig Alpträume und wie hatten sogar schon nächtliche Halluzinationen, so etwas wie halb wach, halb schlafend aber furchtbare Dinge sehen, bzw erleben...Das war schon ziemlich gruselig...
    Wenn ich mir abends die Zeit nehme ihn ruhig und geduldig ins Bett zu bringen, gemeinsam zu lesen, evtl. noch eine Phantsiereise zu machen und bei ihm zu bleiben bis er eingeschlafen ist, schläft er deutlich besser, hat seltener Alpträume und wird weniger wach. Das klappt übrigens noch besser wenn er bei mir schlafen darf.

    Meine Zweite ist 4. Sie habe ich genauso lange gestillt und an der Brust einschlafen lassen, die habe ich eher noch mehr 'getragen' und trotzdem hatte die mir ein Problem mit dem schlafen oder einschlafen, die einzige Zeit die da schwierig war, war das Pampersverweigen bzw. Trockenwerden, weil sie da noch sehr jung war und nachts noch so häufig auf die Toilette musste (3-4mal).

    Die Milchflasche abgewöhnen geht, denke ich, ab stressfreiesten durch schrittweise verdünnen und irgendwann durch Wasser ersetzen.

    Kann sie besser schlafen, wenn du sie im Arm hälst? Vielleicht braucht sie mehr räumliche 'Begrenzung' um nicht so zu turnen?

    Liebe Grüße und viel Kraft zum durchhalten. ..

    Eva
    Antwort
  • Offi
    Gelegenheitsclubber (9 Posts)
    Kommentar vom 12.08.2018 23:17
    Danke für alle Antworten, in jeder war was hilfreiches dabei.
    Ja die Kleine hat nie den Schnuller genommen, aber wie üblich kein Vorteil bleibt ohne Nachteil.

    Ich habe heute folgendes versucht und es hat ziemlich gut geklappt:

    Zur Mittagszeit habe ich gewartet bis ich Müdigkeitserscheinigungen bemerkt habe, habe dann sie frisch gewickelt, den Raum abgedunkelt, sie ins Bett gelegt und mich selbt auf die Matratze. Dann hat sie erzählt wie immer, sich zu mir gekuschelt, war auch ein paar Minuten einfach nur ruhig und hat nach ner halben Stunde gesagt, dass sie aufstehen will.

    Dann war sie den ganzen Nachmittag fit und ist wieder um 19.30 eingeschlafen ohne größere Probleme. Ich bin sowas von glücklich. Ich bemerke sie braucht mittags offensichtlich nur noch eine Ruhepause, die ich mir zusammen mit ihr gerne nehme, so haben wir beide was davon.

    Ich beobachte weiter wie es die nächsten Tage klappt und versuche sie dann langsam von der Flasche abzugewöhnen.

    Vielleicht hilft meine Erfahrung dem einen oder anderen auch weiter, der ein ähnliches Problem hat, deswegen schreibe ich gerade ausführlich drüber...

    Vielen Dank nochmal an alle!
    Antwort
  • Alexandramatthias
    Very Important Babyclubber (2351 Posts)
    Moderator
    Kommentar vom 21.08.2018 12:44
    Hallo,

    oh, wie ich das kenne.
    Von Geburt an war er "anstrengend". Eigentlich war er nur Glücklich an der Brust, doch möchte man ja nciht nur auf der Couch mit ausgepackter Brust und nuckelndem Kind sitzen.
    Ich vermisse die Babyzeit leider nicht (nur ein wenig).
    In seinem Bett und seinem Zimmer schlief er mit 2,5 Monaten.
    Er brauchte die Ruhe, sonst wurde er immer wach.
    Es fuktionierte ansich gut. Das Einschlafen war nie so richtig das Problem (Phasenweise nur). Nachts musste ich jedoch bis zu 5x aufstehen..
    Mein kleiner wird am 10.10 2 Jahre alt und hat immer wieder Phasen. Vor kurzem wollte er weder einschlafen, nocht durchschlafen, noch überhaupt.
    Ich war/bin sein Superstar. Mama Mama Mama.. ich konnte es schon kaum mehr hören, weil er nur jammerte und mich nicht gehen lassen wollte (in der Kita hatte er 2 Wochen nach dem Sommerurlaub probleme reinzukommen).
    Also ich kann dich sehr gut verstehen und kann dir nicht wirklich einen Rat geben ausser: weniger ist manchmal mehr.

    Unser kleiner bekommt um halb sechs/sechs sein Abendbrot, wird dann geduscht oder gebadet, wird dann Bettfertig gemacht und verlangt seine "MI" (Milch).
    Er bekommt Kindermilch (von Hipp). Ich mach alles fertig und wir gehen in sein Zimmer. Ich setze mich hin und er kuschelt sich dann im sitzen an mich. Trinkt seine Flasche (es ist alles ruhig) und dann lege ich ihn in sein Bett.
    Jetzt, wo die "Phase" beendet ist schläft er entweder durch, oder wird mal Nachts wach und möchte eine "MI".
    .... bis zur nächsten "Phase".

    Berichte bitte, wie du weiter verfahren wirst und wie was bringt. Ich denke, es geht mehreren ähnlich.

    Alles Gute euch
    Antwort
  • Thaved
    Gelegenheitsclubber (8 Posts)
    Kommentar vom 30.08.2018 04:07
    Die Tipps hier sind wirklich gut!
    Antwort
  • Offi
    Gelegenheitsclubber (9 Posts)
    Kommentar vom 21.09.2018 14:09
    Hallo nochmal zusammen,

    also es ist ja ein bisschen Zeit vergangen seitdem ich das letzt Mal hier geschrieben habe. Ich wollte mal meine Erfahrungen hier niederschreiben vielleicht hilft das noch dem einen oder anderen.

    Also nachdem ich die ganzen Tipps hier gelesen habe, ht sich einiges verändert.

    Ich habe mich dazu entschieden nicht mehr so auf die Uhrzeit zu schauen. Das heißt wenn meine Kleine mittags nicht müde war, habe ich sie spielen lassen. Wenn sie mittags irgendwann dann doch müde war, habe ich ihr Zimmer abgedunkelt und mich zusammen mit ihr auf die Matratze gekuschelt und einfach mit ihr über das gesprochen was sie gerade beschäftigt hat. Wenn sie dann doch so müde war, dass sie schlafen wollte, hat sie zu meiner Überraschung nach ein paar Tagen von selbst gesagt, dass sie schlafen gebracht werden möchte.

    Ich habe sie dann aber zuerst nicht länger als eine Stunde, zwei Wochen später auch nicht länger als eine halbe Stunde lang schlafen lassen und sie geweckt.

    Das Ergebnis war, dass sie abends (auch erst wenn ich wirklich gemerkt habe, dass sie müde ist, nicht zu einer bestimmten Uhrzeit) schneller in den Schlaf gefunden hat. Zwar wieder auf die übliche Art mit hin und her schuckeln, aber länger als eine halbe Stunde hat es nicht mehr gedauert.

    Jetzt nach ca. Anderthalb Monaten nach diesem Lockerhalten mit den Schlafenszeiten, lässt sich meine Kleine mittags plötzlich nicht mehr so leicht wecken, sondern fordert wie vorher mindestens eine Stunde ein und schläft trotzdem abends wie gewohnt früh, gegen 19 oder 20 Uhr ohne größere Probleme ein.

    Also das scheint eine Art Phase gewesen zu sein, die sich mit dem in diesem Alter üblichen Trotzverhalten gepaart hat.

    Mein Tipp und meine Erfahrung aus dieser Geschichte:

    Versucht niemals eure Regeln um alles in der Welt durchzusetzen, und hört (wie immer) nicht auf das, was von anderen als normal dargestellt wird.

    Die Kinder brauchen vielleicht zum Runterkommen nicht einfach nur Schlaf, sondern eure Nähe, vor allem solche "schwierigen" Kinder, die manchmal nur "eure Liebe testen" indem sie sich bei allem quer stellen.

    Ich bin eigentlich gegen so eine Erziehung, die jedem Wunsch der Kinder nachgibt, im Gegenteil, ich bin eher eine "strenge" Mama, die findet dass gewisse Prinzipien unbedingt erforderlich sind, und dass das Einhalten von Prinzipien und Grenzen unzertrennbar mit der Liebe zum Kind verbunden sind. Man muss immer nur den richtigen Weg finden es dem Kind zu kommunizieren.

    Aber ich finde mittlerweile, dass in gewissen Situationen, vor allem wenn sich das Kind so hartnäckig und langanhaltend quer stellt, das einen Grund hat, und man es sich selbst und dem Kind nicht so schwer machen muss, indem man auf Biegen und Brechen auf seine Prinzipien besteht.

    Ichbhoffe ich konnte jemandem weiterhelfen!

    Viele Grüße und nochmal danke an alle Tipps die hier gegeben wurden.
    Antwort

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