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Arbeit mit Schwangerschaft und Hashimoto

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  • Geckoline
    Gelegenheitsclubber (1 Post)
    Eintrag vom 12.11.2019 10:38
    Hallo zusammen,

    wie der Titel schon sagt habe ich Hashimoto und es wurde nun festgestellt, dass ich schwanger bin.
    Hauptproblem ist jetzt mein Job:

    Ich arbeite mit Autoersatzteilen, welche ich ins System eingeben, fotografieren, einlagern und auch verschicken bzw. verpacken muss. Einige Teile sind leicht, andere haben nunmal ab 5 Kg aufwärts. Zudem muss ich die Teile teilweise über eine Wendeltreppe nach unten tragen.

    Außerdem befindet sich mein Arbeitsplatz in der Montagehalle. Heißt das Tor geht den ganzen Tag auf und zu, weil der Gabelstapler reinkommt. Dadurch ist es sehr laut und im Winter auch recht kalt (ca. 10°) bzw. im Sommer heiß, da es keine Klimaanlage gibt. Abgase und der Kontakt mit Kühlmittel, Benzin etc. kommt auch noch dazu und mein Platz besteht aus einem höhergelegten Tisch und einem höheren Arbeitshocker mit Lehne.

    Aufgrund der Erkrankung habe ich ein wenig Angst, dass der Arbeitsplatz die Schwangerschaft negativ beeinflussen kann.
    Ich bin aber auch die einzige die den Job macht und ich weiß nicht, ob mein Chef die Möglichkeit hat mich woanders einzusetzen.

    Sollte ich meinem Chef jetzt schon von der Schwangerschaft erzählen? Und würde in meinem Fall wohl das Mutterschutzgesetz schon greifen?

    Liebe Grüße
    Antwort
  • Mel96
    Superclubber (139 Posts)
    Kommentar vom 14.11.2019 15:57
    Hallo,

    1. Ja sobald dein FA die Schwangerschaft bestätigt greift das mutterschutzgesetz. Zur Durchführung muss dein Arbeitgeber halt bescheid wissen.

    2. Deine Arbeitsbedingungen sind wirklich nicht so prickelnd.
    Sobald dein AG über die Schwangerschaft bescheid weiß, muss er eine Gefährdungsbeurteilung ausfüllen und dir einen Arbeitsplatz anbieten der die Richtlinien des Mutterschutzgesetzes einhält
    Falls er keinen für dich hat, muss er dich ins beschäftigungsverbot schicken.

    3. Falls du allerdings vor der 12 Ssw dein Kind verlieren solltest, hast du keinen Kündigungsschutz mehr.


    Bei mir war das wegen dem Beruf auch schwierig. Habe es dann meinem Arbeitgeber in der 6 ssw mitgeteilt.
    1. Hatte ich deshalb nicht ständig ein schlechtes Gefühl oder Angst während der Arbeit meinem Kind zu schaden, da ich ja solche Aufgaben nicht mehr übernehmen durfte.
    2. Gleichzeitig spürt man halt aber auch etwas Druck, was wenn das Kind nicht bleibt... Dann weiß es halt jeder und evtl gibt's ne Kündigung bevor man wieder schwanger wird... Muss man für sich selber einfach abwägen.

    LG Mel
    Antwort

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