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Nackenfalte auffällig - was nun?

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  • Eintrag vom 05.09.2020 20:35
    Hallo zusammen,

    eigentlich könnte es schöner nicht sein.
    Wir bekommen ein Baby.
    Erster Ultraschall war super - der kleine Mitbewohner sah prächtig aus.
    Gestern stand dann bei 10+1 die erste offizielle Vorsorge mit US statt.
    Ich war natürlich total begeistert, denn das kleine Herz schlug wie wild und das kleine strampelte vor sich hin.
    Doch was nun das schlimmste ist, dass ich befürchtet habe: die Gesichtszüge der Ärztin entgleisten. Sie sagte, dass sie mich in eine spezialklinik überweisen wird. Die nackenfalte des Babys sei viel zu dick- 3mm bei 10+1 ...
    Ich wollte diese ganzen doofen Untersuchungen nie machen lassen. Doch so ist es ganz zufällig aufgetaucht. Nun nach einem Tag Weinen bin ich wieder gefasst - wenn man es denn so nennen darf ...
    Am Montag haben wir dann einen Termin in der uniklinik bei den Spezialisten- ihr könnt euch vorstellen wie schlimm es gerade ist.
    Ich wollte fragen, ob ihr ähnliche Erlebnisse habt, oder gesunde Kindern die auch ne auffällige Falte hatten?
    Ich will die Hoffnung nicht aufgeben, aber der Blick der Ärztin und ihre Reaktion waren so niederschmetternd :(
    Antwort
  • Kommentar vom 05.09.2020 21:12
    Hallo,
    uns ging es damals ähnlich. Die Ärztin hatte im Rahmen des ersten Screenings eine Auffälligkeit festgestellt und uns sofort zum Spezialisten überwiesen. Die Nackenfalte bei uns war glaube ich 3,3mm oder so. Ich habe auch das ganze Wochenende geheult und war fix und fertig.
    Wir haben uns dann für eine chorionbiopsie entschieden mit dem Ergebnis, dass wir ein kerngesundes Baby erwarten.
    Ich kann dir daher aus eigener Erfahrung nur raten, Ruhe zu bewahren. Der Spezialist hat sicher ein wesentlich besseres Ultraschallgerät, und wird die NF vermutlich kleiner ausmessen als der Gyn. Unser Arzt meinte damals nach der Untersuchung zu uns, dass die Kinder, die tatsächlich krank sind, meistens richtig auffällige Nackenfalten haben, wir reden hier von 6, 7mm und mehr.
    Ich glaube „in der Norm“ sind 2,5mm? Wer setzt das fest? Wir sind doch auch nicht alle gleich groß, klein, dick oder dünn🤷‍♀️
    Fühl dich gedrückt und lass dich nicht entmutigen!

    Antwort
  • Kommentar vom 06.09.2020 10:15
    Guten Morgen.
    Ich wünsche dir für deinen Termin Montag viel Kraft und drücke die Daumen das die Nackenfalte am Ende doch „schmaler“ als gedacht ist. Es ist bis jetzt nichts in Stein gemeißelt und sollte die weiterhin auffällig sein, dann machst du eben den dazugehörigen Bluttest um Gewissheit zu bekommen. Und dann liegt es ja an euch was ihr daraus macht... Für mich persönlich wäre das kein Grund die Schwangerschaft zu unterbrechen, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden 😉
    Antwort
  • Kommentar vom 08.09.2020 11:16
    Hallo lovemebaby,
    wie war der Termin gestern? Du bist so plötzlich "reingeraten", was du nie wolltest und dir auch nicht vorstellen konntest, weil der erste Ultraschall so gut war.
    Ich hoffe, der Blick der Ärztin gestern hat dich wieder aufgerichtet! Wenn weiter was gefunden wurde und du beunruhigt bist, kann ich dir sehr das Forum Pränataldiagnostik in eltern.de empfehlen. Da liest und schreibt eine sehr gute Ärztin mit: Barbara Leube (als leu). Sie ist Humangentikerin und kennt sich sehr gut aus, auch im Dschungel der Untersuchungen. Und liebe Mamis schreiben dort, die selbst viele Erfahrungen haben und auch mal schreiben, dass man ein Recht auf Nichtwissen hat. Bzw. daran erinnern, dass man das hat und auch einfach so schwanger sein darf, ohne Untersuchungen! Vielleicht ist das was für dich? Und erzähl´ doch, was gestern war.
    Antwort
  • Kommentar vom 08.09.2020 16:26
    Hallo ihr Lieben,

    erst einmal vielen Dank für eure netten Worte.
    Ich hatte ja gestern den Termin an der Uniklinik.
    Der Arzt hat festgestellt, dass die Nackenfalte auffällig ist, ABER: Es ist noch kein Grund total in Panik auszubrechen, denn bei der Größe meines Babys und bei der SWW kann man daraus noch keine validen Schlüsse ziehen.
    Wir haben uns jetzt darauf verständigt in Woche 13 ein Ersttrimester-Screening zu machen und ggf. noch den besagten Bluttest.
    Die zwei Wochen bis dahin muss ich jetzt einfach überstehen.
    Er meinte auch die Bluttests sind dann viel aussagekräftiger und sicherer und er würde nichts überstürzen.
    Für uns macht es auch keinen Unterschied, denn wir wollen unser Kind so annehmen wie es ist. Auf der anderen Seite sind wir in etwas reingerutscht, wo ich jetzt dann einfach die Gewissheit für meine Seele brauche.
    Ich habe zwei Tage echt ein schlechtes Verhältnis zu meinem Baby und das nur wegen so einer Reaktion meiner Ärztin.
    Klar ist es auffällig- aber sie hätte auch einfach sagen können wir machen eine Kontrolle in zwei Wochen und wenn dann noch etwas auffällig gewesen wäre, hätte sie uns ja immer noch ansprechen können.
    So haben wir jetzt Psychoterror hinter uns.
    Natürlich hab ich mich das ganze Wochenende tot gegoogelt.
    Und klar es ist ja auch nicht so als wäre jetzt alles gut. Nur beurteilen kanns bei 3,6 cm halt einfach noch keiner.

    @Entspannung-pur: Ich sehe es wie du- Wir Mamas und Papas haben ein Recht darauf unbeschwert unsere Schwangerschaft zu genießen. Ich wollte es einfach nicht wissen. Ich rate jedem, der es so machen möchte das echt zu betonen bei den Untersuchungen. Ich bin da aufgrund 1SS einfach in die Falle getappt. Und die anderen, die untersuchen lassen wollen, hier ist es ja auch völlig okay.
    Danke auch für den Tipp mit dem Eltern Forum. Da schau ich gleich mal rein!

    @Lady_jen_jen:
    Da hast du ja so recht - nichts ist in Stein gemeißelt- es ist nur so niederschmetternd, wenn du nichts böses denkst. Das hat mich echt so getroffen wie ein Schlag. Jetzt heißt es abwarten bis zur Blutuntersuchung usw. Wobei ich daraus keine Konsequenzen ziehen möchte- anders wäre es evtl. wenn das Kind nicht lebensfähig ist. Aber das will ich mir nicht mal vorstellen gerade. Weiß nicht was ich dann machen würde. Nicht so einfach...

    @Thymian: Ja richtig- Was ist schon die Norm - mein Baby ist auch etwas kleiner als der Durchschnitt in der Norm ;) Ich bin etwas größer als die Norm ;)
    Ich finde es schon schlimm, dass auch dir so eine Angst gemacht worden ist. Das ist richtig schlimm für die Psyche.

    Jetzt heißt es Daumen drücken für in zwei Wochen ;)
    Antwort
  • Kommentar vom 08.09.2020 18:45
    Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die nächsten zwei Wochen. Diese Ungewissheit ist immer schrecklich. Auch wenn man sich gegen eine Abtreibung entscheidet, möchte man ja einfach einschätzen können, was auf einen zukommt, um den Kleinen bestmöglich helfen zu können.
    Ich drücke euch die Daumen. Ein einzelner Softmarker muss ja noch gar nichts bedeuten. 😘
    Antwort
  • Kommentar vom 09.09.2020 12:02
    Dann hast du dein Gleichgewicht wieder einigermaßen gefunden. Ja, die Art und Weise, wie nach dem Kind geschaut und darüber geredet wird, schafft gleich so viel Distanz.
    Du hast das gut in Worte fassen können: dass du ein schlechtes Verhältnis zu deinem Kind hattest.
    Da braucht man eine Art "Schutzmantel", einen inneren. Es geht um "mein Kind" - das sollte immer die Atmosphäre bestimmen, so als hätte man es auf dem Arm. - So wie du es erlebt hast, war gar keine Zeit, nach so einem Schutzmantel zu greifen - du warst unvorbereitet der Reaktion der Ärztin ausgesetzt. Mit so etwas rechnet man einfach nicht in der ersten Schwangerschaft.
    Es bräuchte da eine behutsame Aufklärung und ein Fragen, wie man darüber denkt, wie man so eine Untersuchung betrachtet, was man tun würde. Das ist ein Schutz, dass die Diagnostik in ihrer eigenen Dynamik nicht bestimmend wird.
    Du bist "reingerutscht" sagst du. Und willst doch dein Kind annehmen. Geht bewusst wieder "raus" und nimm dein Kind wieder an, auf deinen Arm, in deinen Babybauch, in dein Herz! Dann ist für dich die Wartezeit besser auszuhalten. Dass es dein Kind ist, kann dir niemand nehmen, durch nichts!
    Ich hoffe das Beste für euch! Besser gesagt: das Beste - dein Kind - hast du ja sowieso.
    Antwort
  • Kommentar vom 09.09.2020 12:06
    P.S.: Der Arzt gestern hat ja schon eine ganz andere Ausstrahlung für dich gehabt, oder? Er gibt Ruhe und Zeit. Gute zwei Wochen also für euch!
    Antwort
  • Kommentar vom 09.09.2020 12:30
    @Entspannung_pur: Das hast du übrigens sehr schön geschrieben. Manche Ärzte sind da auch echt unempathisch. Wir hatten ein ähnliches Erlebnis. Von einer Sekunde zur anderen hieß es: Auffälligkeit, eventuell Gendefekt, wenn dann Rat zur Abtreibung. Das trifft einen so unvorbereitet. Und wenn man dann sagt, dass eine Abtreibung nicht in Frage kommt und man dafür noch dumm angemacht wird - das ist wirklich nicht schön und wünsche ich niemandem. Von daher ist es auch immer wichtig, dann einen Arzt zu finden, der einen unterstützt und keine blöden Kommentare abgibt. Egal, was am Ende bei der Untersuchung herauskommt. Es geht immer noch um das Baby, das man lieb hat und dem man den bestmöglichen Start ins Leben wünscht - und nicht um irgendein Ding, das man wie eine kaputte Socke austauscht. Unsere Tochter war am Ende übrigens vollkommen gesund, aber wir haben nach der Pränataldiagnostik auch erstmal zwei Tage gebraucht, um uns wieder zu sortieren.
    Antwort
  • Kommentar vom 09.09.2020 12:37
    Hallo Eilonvy,
    das gibt es leider, dass Ärzte so reden - und dass sie sich irren.
    Gut, dass ihr gemerkt habt, dass dieser Stil euch so aus der Fassung gebracht hat und gut, dass ihr euch dann sortieren konntet!
    Ich habe auch schon oft gehört, dass das Kind gesund oder jedenfalls gesünder war als diagnostiziert wurde. Da braucht man Mut und Zuversicht.
    Antwort
  • Kommentar vom 09.09.2020 15:31
    @Entspannung pur:
    Der Arzt war sowas von super.
    Ich bin total begeistert wie einfühlsam und gleichzeitig professionell man sein kann.
    Hab nie gedacht, dass ich doch mal zu einem männlichen FA gehe ;)
    Aber der ist so spitze gewesen, dass ich jetzt echt überlege.
    Ich glaube nach der Reaktion von meiner FA brauche ich hier einen Wechsel- das Vertrauen ist erschüttert. Das hat mich so überfahren...
    Ich fand den Arzt einfach deswegen toll, weil er nichts sofort bewertet hat, sondern Fakten dargelegt und dann anhand dieser Positives und Negatives erzählt.
    Bei meiner FA war das alles Negativ- deswegen war ich so überfordert.
    Und er hat einfach meine Meinung zählen lassen- das find ich auch wichtig.
    Ich denke jetzt wieder an mein Wunderchen im Bauch und freue mich einfach, dass es so süß zappelt auch wenn ich es noch nicht spüren kann.
    Ich seh den US in zwei Wochen auch teils positiv- denn es ist wieder Zeit fürs Babyfernsehen.
    Jetzt wo wir so reingerutscht sind, werde ich die Diagnostik einfach nutzen, damit wir wissen was auf uns zu kommt.
    Nochmal würde ich es allerdings wieder ausschließen wollen.
    Wie schon Forrest Gump sagte: Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie was man bekommt ;)
    Ich hab meine Zuversicht wieder gewonnen - auch dank euch und dank dem netten Arzt. Es ist zwar Verunsicherung da und auch Sorgen, aber das Wunder im Bauch bringt mich zum Lächeln.
    Und jeder Mama, die diesen Beitrag findet und wie ich stundenlang googelt, weil sie verrückt gemacht wurde, kann ich nur raten, dass sie sich einen guten und vertrauensvollen Arzt sucht. Das kann viel helfen.
    Eilvonvy - Ich freue mich sehr, dass deine Tochter gesund ist - wieder ein Grund mehr zu hoffen. Ich finds nur erschreckend, dass es dir ähnlich ging. Darauf ist man nicht vorbereitet. ..
    Antwort
  • Kommentar vom 10.09.2020 10:32
    Ach wie schön, was du schreibst!
    Dass du wieder Freude hast an deinem Wunderchen, weil ein Arzt mit dir auf der Suche nach dem Geheimnis dieses Menschleins ist - und nicht auf der Suche nach Fehlern (wenn ich das mal so salopp sage - es entspricht vielleicht ein bisschen dem, was du empfunden hast).
    Wie du sagst: Es geht für dich drum, dass du dich auf etwas einstellen kannst. Aber die Schachtel bleibt trotzdem verpackt! Ich mag den Film auch unendlich gern!
    Und ich lächle auch hier, während ich von dir lese und schreibe.
    Gib deine Erfahrung weiter. Es können Frauen und Familien davon profitieren. Obwohl natürlich jeder Frau und jeder Mann wieder anders aufgestellt ist. Es ist nicht so einfach, den Arzt oder die Ärztin des Vertrauens zu finden. Wichtig ist, auf sich selbst zu achten, wo es ein ungutes Gefühl gibt. Lass wieder hören, ja?
    Alles alles Liebe für euch!
    Antwort
  • Kommentar vom 16.09.2020 15:23
    Hallo
    Auch ich habe in meiner ersten Schwangerschaft die gleiche Diagnose bekommen. War auch beim Spezialisten auch die hatten ein wert von 3,2mm gemessen. Kind ist Kern gesund 😊. Also immer postiv bleiben
    Lg
    Antwort

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