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Berufsverbot in der SS?

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  • Eintrag vom 06.05.2021 11:01
    Hallo liebe (werdende) Mamis

    Vor 3 Tagen wurde beim FA die Schwangerschaft offiziell festgestellt.
    Ich bin in der 6. Woche und habe bereits mit Übelkeit und Erbrechen zu kämpfen. Außerdem wurde vor 3 Tagen ebenfalls festgestellt, dass ich die Vorstufe zum Gebärmutterhalskrebs habe (PAP 4a).
    Ich hatte bei der Ärztin einen halben Nervenzusammenbruch und wurde dann völlig aufgelöst und weinend heim geschickt.
    Jetzt zu meinen Fragen: gibt es andere hier, die diese Diagnose ebenfalls in der Schwangerschaft erhalten haben?
    Mein zweites Problem: ich bin Zugbegleiterin, meine Frauenärztin meint, ich kann bis zum 15.11.2021 normal arbeiten. In meinem Betrieb gibt es 4 Schwangere, alle sind vom ersten Tag der Feststellung der SS freigestellt, haben also ein Berufsverbot.
    Ich gehe täglich mit Angst zur Arbeit, da wir öfter stürzen im Zug, schwer heben müssen, oftmals keine Toilette zur Verfügung steht und wenn doch, dann ist das eine hygienische Katastrophe. Auch unsere Schichten sind hart, so kann es vorkommen, dass ich innerhalb einer Woche sowohl früh-, Tag-, spät-, als auch Nachtschicht arbeite.
    Zusätzlich werden wir oft angegriffen, auch Attacken mit einem Messer sind schon vorgekommen, da wir alleine arbeiten (bin im Nahverkehr- nicht Fernverkehr).
    Hinzu kommt die psychische Belastung durch die Diagnose, welche nächste Woche im Krankenhaus abgeklärt wird.
    Was soll ich nur tun? Ich bin völlig verzweifelt!
    Mein Arbeitgeber weiß noch nichts von der Schwangerschaft.

    Ich bin soooo dankbar für jeden Tipp oder Erfahrungsberichte.

    Ganz liebe Grüße
    Antwort
  • Kommentar vom 06.05.2021 11:38
    Hast du das deiner Gyn denn gesagt mit deinem Job?Tatsächlich ist es leider so, dass oft, wenn Gesundheitlich nix dagegen spricht kein BV ausgestellt wird. Die Ärzte dürfen auch wohl nicht so viele BVs ausstellen. Vielleicht ergibt die Abklärung im Krankenhaus ja was in der Hinsicht. Ansonsten besteht wohl die Möglichkeit sich ein BV über einen Psychologen oder Psychiater ausstellen zu lassen. Da müsstest du aber recherchieren. Das habe ich nur mal gehört.
    Antwort
  • Kommentar vom 06.05.2021 11:51
    Vielen Dank für deine Antwort.
    Bei uns hat bisher jede Schwangere ein sofortiges BV bekommen. In Corona-Zeiten sowieso. Wir haben Kontakt ohne Abstand im geschlossenen Raum mit ca 500-1000 Menschen pro Tag!
    Zudem Sturz- und Erschütterungsgefahr, keine Toilette, eine Pause ist nicht jederzeit möglich, hinlegen schon gar nicht. Zudem stehen/gehen wir den ganzen Tag. Dienste sind im Durchschnitt 10:30 Std lang.
    Wie kann das mit der Schwangerschaft vereinbar sein?
    Ja die Ärztin Weiß von meinem Beruf, hat es auch eingetragen. Ist aber auf meine Ängste nicht eingegangen.
    Antwort
  • Kommentar vom 06.05.2021 11:57
    Das finde ich soooo dermaßen unmöglich. Ich würde mir eine andere Gyn suchen. Das geht ja so nicht. Unverantwortlich ist das. Es kriegen viele Leute wegen weit weniger schlimmen Dingen ein BV.
    Antwort
  • Kommentar vom 06.05.2021 12:27
    Ohje... das ist wirklich furchtbar. Würdest du über deinen Arbeitgeber ins BV geschickt werden oder möchtest du die Schwangerschaft noch nicht mitteilen? Ansonsten vielleicht deinen Hausarzt mal anfragen, die können das auch machen, viele wissen es aber nicht.
    Antwort
  • Kommentar vom 06.05.2021 12:50
    Hallo,

    weißt du denn zu 100% das es ein BV vom Arzt war? Das darf nämlich nur aus schwerwiegenden medizinischen Gründen die in der SS liegen ausgestellt werden. Alles andere kann sogar zu einem gefährlichen Verfahren des Gyn führen.
    Anders sieht es auf Seiten der Arbeitgeber:innen aus. Können Sie einer Schwangeren keinen ausreichend sicheren Job anbieten, müssen sie eine Freistellung machen. Da hat man aber auch keinen Anspruch drauf, sich einen gleichwertig spannenden Job auszusuchen.

    Wenn es nur Begleiterscheinungen sind wie Übelkeit, Kreislauf & co sind, wäre eine Krankschreibung durch einen Hausarzt das Mittel. Andernfalls habt ihr sicherlich einen Betriebsarzt bzw. ein Gesundheitsmanagement bei dem du dich bzgl. der Schutzvorschriften informieren kannst.
    Antwort
  • Kommentar vom 06.05.2021 13:36
    Huhu. 🤗

    Leider darf der FA nicht einfach BV ausstellen, weil er ja deinen Arbeitsplatz nicht beurteilen kann. Selbst wenn du ihm dass erklärst, könntest du ja auch die Unwahrheit erzählen.
    Ich habe es einfach gleich meinem Arbeitgeber erzählt und wurde nach Hause geschickt.
    Wegen Übelkeit wird kein BV erteilt, da es genug Mittel dagegen gibt.

    Alles Gute dir 🤗
    Antwort

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