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Themenbereich: Ernährung in der Schwangerschaft

Muss ich die Ernährung umstellen?

Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto Anonym
Hallo miteinander!
Bin 29 Jahre alt, lebe und arbeite seit zwei Jahren in Indien und bin nun in der 6. Woche schwanger. Freue mich sehr darüber, doch habe eine Frage bezüglich der Ernährung: Hier in Süd-Indien ernähren wir uns überwiegend von Reis, Linsen, Kartoffeln, Tomaten, Bohnen und Fladenbroten (Vollkorn-Weizenmehl). Darüber hinaus esse ich bisweilen Ei, Obst, Datteln und Cashew-Nüsse. Insgesamt gibt es relativ wenig Milchprodukte, allerdings habe ich die Möglichkeit, regelmäßig abgekochte Milch zu trinken.
Auch Fisch würde ich eventuell zur "Nahrungsergänzung" essen. Nun meine Frage: Ist diese Ernährung auch für einen "deutschen Körper" ausreichend (Inderinnen sind ja auch schwanger :-)...) oder sollte ich in den nächsten Monaten mehr auf westliches Essen umsteigen?
Hatte bisher übrigens keine gesundheitliche Probleme in Indien - toi toi toi. Trotdem habe ich vor, für die Geburt nach Deutschland zu gehen.
Herzlichen Dank schon im Voraus!
Devi

Frage vom 06.09.2006

Hlalo, es ist nicht notwendig, dass Sie die Ernährung auf westliches Essen umstellen. Das was Sie jetzt essen entspricht im wesentlichen einer gesunden Ernährung. Meistens gibt der Körper durch Abneigung und Heißhungersignale einen guten Hinweis darauf was für Sie und Ihr Baby zuträglich ist. Das westliche Essen ist erst seit wenigen Jahrzehnten so, wie es jetzt ist. Vorher war man auch im Westen auf das angewiesen, was es regional gab und was zu Klima und Jahreszeit gepasst hat. Das war etwas völlig anderes, als was jetzt gegessen wird und biologisch haben sich die Menschen in nur wenigen Generationen nicht verändert. Es ist eher fraglich, ob das derzeitige westliche Essen so optimal ist in der Schwangerschaft und allgemein. Wir essen hier zu fett, zu viel Zucker und die Lebensmittel sind in Massenproduktion hergestellt oder haben lange Wege hinter sich. Regelmäßig Fisch zu essen, als Eiweißlieferant und für die Jodversorgung ist sicher eine gute Idee. Milchprodukte hingegen sind nicht notwendig für eine gesunde Ernährung. Alles Gute für die weitere Schwangerschaft, Monika

Antwort vom 06.09.2006


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