Themenbereich: Ernährung bei Allergien

Wann gebe ich Beikost bei Allergiegefährdung?

Anonym

Frage vom 16.12.2006

Meine Tochter ist 3 Monate alt. Sie ist wohl allergiegefährdet, da mein Mann Heuschnupfen und Katzenallergie hat. In seiner Familie gibt es mehrere Allergiker. In meiner Familie gibt es keine.
Bisher wurde das Baby mit HA1-Nahrung ernährt. Mein Kinderarzt hält den "HA-Trend" allerdings für nutzlos und teuer. Es gibt wohl keine Nachweise, dass HA das Auftreten von Allergien verhindern/vermindern könnte. Höchstens könnte HA das Auftreten hinauszögern.
Seiner Meinung nach kann es sogar schaden, dem Kind normale Eiweißbausteine vorzuenthalten.
Für Beikostbeginn schlägt er außerdem Anfang 5. Monat vor. Bisher dachte ich, dass allergiegefährdete Kinder so lange wie möglich (ca. 6 Monate) gar keine Beikost bekommen sollten?!

Ich bin nun natürlich verunsichert. Was ist Ihre Meinung? Sehr sinnvoll? Nette Spielerei? Oder eher damit aufhören? Und wie ist das mit der Beikost?

Ich bedanke mich für Ihre Antwort.

Viele Grüße.

Antwort vom 16.12.2006

Hallo, ich halte die Beikosteinführung so spät wie möglich auch für sinnvoll, wenn ein Kind- wie Ihres- allergiegefährdet ist. Dann auch darauf achten, mit Reis und Hirse zu beginnen, was besonders allergenarm ist. Unter den Gemüsen sollten Sellerie und Tomate in der Anfangszeit gemieden werden, ebenso Zitrusfrüchte, Nüsse, Sojamilch,...
HA-Nahrung ist eine Alternative für Allergikerfamilien, wenn das Kind nicht gestillt wird und noch keine Allergie hat. Sie wird vorallem zur Vorbeugung einer Kuhmilchallergie empfohlen. Bei der HA-Nahrung ist das Kuhmilcheiweiß so weit aufgespalten, dass es nicht mehr so stark allergieauslösend wirkt.
Alles Gute,Barbara

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