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Beikost

Die kleine Beikost-Kunde

Beikostkunde
Bildquelle: iStock.com/PeopleImages
Beikost bezeichnet Babybrei aus verschiedenen Nahrungsmitteln, außer Muttermilch und Säuglingsnahrung, die das Kind im ersten Lebensjahr zu essen bekommt. Dabei soll Beikost die Milch ergänzen, sie jedoch nicht ersetzen. Denn: Milch bleibt weiterhin für das gesamte erste Lebensjahr eine äußerst wichtige Quelle für Proteine, Vitamine, Mineralien & Fettsäuren.

Beikost - ab wann?

Der Umstieg auf Beikost geht optimalerweise Hand in Hand mit dem langsamen Abstillen, meistens um den sechsten Lebensmonat. Da jedes Kind aber anders ist, gibt es nicht "den perfekten Zeitpunkt" um mit Beikost zu beginnen. Manche Babys haben mit fünf Monaten schon große Lust zu essen, andere erst mit Sieben oder Acht. Wichtig ist, dass Mütter sowohl auf die eigenen, als auch auf die Bedürfnisse des Kindes achten.

Dabei kann sich der Prozess der Beikost-Einführung ruhig über mehrere Wochen hinziehen. Sowohl der Körper des Babys, als auch der Körper der Mama hat so genügend Zeit, sich auf die veränderte Milchmenge einzustellen. Für das Baby hat das den Vorteil, dass es mit dem Essen weder körperlich überfordert, noch zu schnell von der mütterlichen Nähe entwöhnt wird. Für die Mama sinkt das Risiko eines Milchstaus.

Beikost - jetzt wird's Zeit!

Ob das Baby bereit ist die Welt der Babybreie zu entdecken, kann Mama leicht erkennen. Ab dem fünften Lebensmonat lässt der "Ausspuck-" und der "Saugreflex" nach, d.h. die Zunge schiebt nicht mehr alles heraus, sondern befördert die Nahrung von den Lippen nach hinten in den Mundraum. Außerdem nennt der deutsche Hebammen Verband e.V. folgende Punkte, die die Bereitschaft des Kindes zur Beikost erkennen lassen:

  • Kann das Kind mit wenig Hilfe aufrecht sitzen?
  • Hat sich der Zungenstoßreflex abgeschwächt, mit dem das Baby feste Nahrung wieder ausstößt?
  • Zeigt es Bereitschaft zum Kauen?
  • Kann das Baby selbständig Nahrung in die Hand nehmen und zum Mund führen?
  • Schaut es den Eltern interessiert beim Essen zu oder greift sogar danach?
  • Zeigt das Baby weiterhin ein gesteigertes Stillbedürfnis, das sich nicht durch einen Wachstumsschub, eine Krankheit, äußere Einflüsse oder Zahnen erklären lässt?
Ist das Baby etwa ein halbes Jahr alt und die Antworten auf diese Fragen lauten "ja", dann ist es an der Zeit, mit der Beikost zu beginnen.

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