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Themenbereich: Stillen allgemein

Stillrhythmus von 4 Stunden bei 6-wöchigem Baby sinnvoll?

Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto Anonym
Meine Tochter ist jetzt 6 Wochen alt. Ich stille sie ca alle 3 Stunden und Abends bekommt siezusätzlich eine Flasche vorm schlafen gehen.
Heute waren wir zur U3 beim Kinderarzt. Diese meinte meine Tochter hätte einen Blähbauch und das käme von den häufigen Mahlzeiten, den Tee den sie manchmal zwischendurch bekommt und weil sie zusätzlich noch eine Flasche trinkt.
Sie hat mir geraten meine Tochter (wiegt jetzt genau 5kg) im 4 Stunden Rhythmus zu stillen. und zwischendurch auch kein Tee zu geben. Auch soll ich keine zusätzliche Flasche mehr geben.
Laut Ärztin weint mein Kind nicht vor Hunger sondern vor Bauchweh.
Bin jetzt etwas verunsichert. Soll ich jetzt wirklich versuchen sie nur alle 4 stunden anzu legen?

Frage vom 04.08.2010

Hallo!
In erster Linie vermute ich, dass es Ihnen noch schwer fällt, Ihr Kind „zu lesen“ in seinen Bedürfnissen und Sie vielleicht das Gefühl haben, das Weinen Ihrer Tochter immer mit Stillen, Tee oder Flasche beantworten zu müssen. Bitte kontaktieren Sie Ihre Hebamme oder eine Stillberaterin zur Begleitung und gemeinsamen Beobachtung. Ich würde vermuten, dass Ihr Kind einerseits die Flaschennahrung schwerer verdaut und deshalb evtl. einen geblähten Bauch hat. Normalerweise braucht ein gestillter Säugling bei gleichbleibender Gewichtszunahme keinen zusätzlichen Tee und keine abendliche Flasche vorm Schlafen. Mit der Muttermilch stillt ein Säugling auch den Durst und wenn überhaupt, wäre Tee nur an sehr heissen Tagen und z.B. bei Verstopfung nötig. Auch, wenn Neugeborene abends häufig weinen, muss das nicht immer Hunger bedeuten. Dennoch brauchen sie häufig den Körperkontakt und das Saugen. Die Erfahrung zeigt, dass für ausreichende Milchbildung ein Stillen nach Bedarf nötig ist und entsprechend braucht es die gute Beobachtung, ob ein Kind in einem 4-Stunden-Rhythmus auf seiner Kurve zunimmt. Ich kann also den 4-Stunden-Rhyhtmus nicht wirklich unterstützen, sondern empfehle Ihnen gut zu beobachten, was Ihre Tochter wirklich braucht.

Alles Gute, Inken Hesse, Hebamme

Antwort vom 07.08.2010


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