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meine Erfahrung mit Fehlgeburten und weshalb ich Mut machen möchte .......

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  • RebiR
    Gelegenheitsclubber (1 Post)
    Eintrag vom 02.12.2019 11:25
    Hallo zusammen,
    ich schreibe, weil ich den Frauen, bei denen im 1. Drittel eine Fehlgeburt festgestellt wurde und die sich dazu entschließen keine Kürettage gemacht zu bekommen, Mut machen möchte!

    Ich selbst hatte nach meiner ersten Entbindung zwei Fehlgeburten. Nach Feststellen der 1. Fehlgeburt wurde mir seitens der Frauenärztin zeitnah eine Kürettage empfohlen. Über Alternativen hat sie mich überhaupt nicht aufgeklärt.

    Ich habe nicht weiter darüber nachgedacht und dachte, das ist der übliche Weg und bin dann ziemlich schnell ambulant im Krankenhaus ausgeschabt worden.

    Es war für mich die zweite Ausschabung, da nach der Entbindung meiner ersten Tochter 7 Wochen später noch Plazentareste in der Gebärmutter festgestellt und ich daraufhin ausgeschabt wurde.

    Für mich war diese Erfahrung jedes Mal ganz schlimm. Ich hatte immer furchtbare Angst vor der Narkose und der Ausschabung.

    Als ich dann die zweite Fehlgeburt hatte, war für mich klar, ich möchte mich keiner Kürettage mehr unterziehen. Ich fühlte mich von meiner Gynäkologin im Stich gelassen. Für sie gab es keine Alternativen, die Ausschabung sei der übliche Weg.

    Meine Hebamme aber bestärkte mich. Ausschabungen sind nun mal Eingriffe in den Körper und können Verletzungen in der Gebärmutter verursachen. Die Vernarbungen, die dadurch entstehen, können ein Anheften der Plazenta gefährden und auf Grund dessen eine Fehlgeburt verursachen.
    Außerdem sei das Risiko einer Infektion sehr groß und es kann zu weiteren Komplikationen kommen, wie etwa einer Insuffizienz des Gebärmutterhalses oder der Beschädigung der Gebärmutterschleimhaut.

    Meine Gynäkologin hat mich leider weder aufgeklärt noch unterstützt. Sie wollte mich immer wieder zur Ausschabung überweisen. So wußte ich z.B. nicht, dass der Verwesungsprozess noch im Mutterlaib geschieht. Mir war immer ganz schaurig bei dem Gedanken, ein Kind / Embryo in der Toilette zu verlieren, aber so ist es, jedenfalls nicht im ersten Drittel der Schwangerschaft, nicht.

    Nun zu meinem Verlauf der 2. Fehlgeburt, den ich einfach niederschreiben möchte, um anderen Frauen Mut zu machen, denn bei mir hat es schon sehr lange gedauert und war sehr emotional und nervenzehrend :

    Am 20.08.2018 wurde seitens der Gynäkologin meine Fehlgeburt festgestellt.
    Am 05.09.2018 begann eine leichte Blutung.
    Am 12.09. hatte ich während des Einkaufens in der Innenstadt eine plötzliche Sturzblutung. Sie kam ohne Vorahnung; ich hatte keine Beschwerden oder Schmerzen, nichts, aber es kam so plötzlich, dass ich vor lauter Blutverlust fast ohnmächtig wurde und starke Kreislaufprobleme hatte. Ich hatte Glück: In dem Lädchen, in dem ich gerade einkaufte, gab es eine Gästetoilette und die Chefin, die gelernte Krankenschwester war, kümmerte sich ganz toll um mich. Sie rief den Krankenwagen und ich kam in den Kreißsaal. Ich hatte sehr viel Blut und Gewebe verloren; es war schon sehr schockierend für mich, da ich in der Art nicht damit gerechnet hatte. Leider stellten die Ärzte im Krankenhaus fest, dass sich immernoch viel Schleimhaut und Fruchthülle in der Gebärmutter befand und ich ausgeschabt werden solle. Ich entschied mich dagegen, wollte aber auch nicht nach Hause, weil ich auf gar keinen Fall eine solche Blutung vor meiner Tochter haben wollte. Also bekam ich im Krankenhaus die Tabletten Cytotec, die die restliche Blutung auslösen sollte ( es handelt sich dabei eigentlich um Magentabletten, die als Nebenwirkung einen Schwangerschaftsabbruch hervorrufen können).
    Leider bewirkten diese Tabletten bei mir vaginal wie oral überhaupt nichts. Ich war in Summe eine Woche im Krankenhaus und habe 21 von diesen Tabletten genommen und es ist nichts passiert.
    Meine Hebamme bestärkte mich immer wieder und sagte, es könne sein, dass eine nächste starke Blutung erst wieder mit dem nächsten Zyklus einsetzt. Ich war sehr verunsichert. Die Ärzte wollten mich alle zwei Tage zur Kontrolle sehen, aber es passierte einfach nichts. Ich blutete zwar schon weiter, immer wieder kontinuierlich, aber das reichte nicht aus, um die Schleimhaut abzubauen.
    So bin ich nach einer Woche aus dem Krankenhaus entlassen worden und musste zur ständigen Kontrolle zur Gynäkologin , aber es tat sich nichts. Ich hatte eine dauerhafte mäßige Blutung, aber am Abbau der Schleimhaut tat sich nichts.
    So vertraute ich auf die Aussage meiner Hebamme und blutete bis 31.10. mäßig weiter. An diesem Tag hatte ich die zweite Sturzblutung. Ich hatte wieder Glück: meine Tochter war gerade bei der Oma und ich verbrachte 1,5 Stunden zu Hause auf der Toilette. Es war wieder viel Blut und Gewebe abgegangen, aber lange nicht so viel wie bei der 1. Sturzblutung und mein Kreislauf war stabil.
    Ich dachte, dass es das nun gewesen sei, aber dem war leider nicht so. Immernoch stellte die Gynäkologin Gewebereste und eine erhöhte Schleimhaut fest. Ich blutete wieder eine Woche mäßig weiter und hatte am 07.11. die 3. sturzartige Blutung, diesmal leider auf der Arbeit. Naja, da saß ich dann 1,5 Stunden auf der Toilette meines Arbeitgebers fest und hoffte, dass es nun endlich vorbei ist.
    Bei der Kontrolluntersuchung bei meiner Gynäkologin stellte diese immernoch 1,3 cm hoch aufgebaute Schleimhaut fest. Mein Beta hcg – Wert aber war bis auf 4 gesunken.
    Ich blutete weiter und war doch langsam etwas verzweifelt. Meine Hebamme empfahl mir eine Gynäkologin, die ich dann aufsuchte um mir eine weitere Meinung einzuholen. Diese Ärztin bestärkte mich aber. Sie sagte, es kann sein, dass eine Fehlgeburt bis zum einem halben Jahr andauern kann. Sie untersuchte mich und sagte, es sei alles in Ordnung. Meine Gebärmutter sähe gut aus, die noch aufgebaute Schleimhaut könne nun auch einfach über 1 cm aufgebaut sein, weil vielleicht meine Periode anstehe.
    Und so war es tatsächlich auch !!!

    Vom 02.12. – 10.12. hatte ich das erste Mal eine blutfreie Phase.

    Dann trat vom 11.- 15.12. wieder eine Blutung ein, die rückwirkend betrachtet, meine erste Periodenblutung gewesen sein muss, denn nach dem 16.12. war endlich Ruhe!!!

    Meine 1. Periode hatte ich dann am 10.01.2019

    Ich kann aus Erfahrung sagen, es war eine sehr anstrengende, nervenzehrende, emotionale Zeit, aber meinem Körper und auch meiner Seele hat es im Endeffekt gut getan.
    Ich konnte die Fehlgeburt psychisch besser verarbeiten als nach der Ausschabung und ich habe den Eindruck, mein Körper hat sich, ja, wie soll ich es beschreiben, „grundgereinigt“, wie eine Art Aderlass.
    Ich habe den Eindruck, mein Körper hat das gebraucht, um sich anschließend wieder voll und ganz auf eine funktionierende Schwangerschaft einstellen zu können .
    Denn so war es . Im April 2019 wurde ich ohne Komplikationen schwanger. Die Schwangerschaft verläuft wunderbar!
    Ich bin nun in der 33. SSW und sehr glücklich darüber, diesen Weg gegangen zu sein .
    Ich hoffe, ich kann anderen Frauen Mut machen, die das gleiche Schicksal erleiden müßen.
    Ich wünsche euch alles Gute.
    Und glaubt an euren Körper.
    Denn er ist ein Wunder !
    Immer wieder.
    Liebe Grüße
    Rebekka


    Antwort
  • Franzi9788
    Gelegenheitsclubber (3 Posts)
    Kommentar vom 02.12.2019 16:15
    Hallo Rebekka, vielen Dank für deine Worte. Ich hatte im August 2019 eine FG und war mit Zwillingen schwanger. Das ist alles zwei Tage nach meiner Hochzeit passiert. Meine beste Freundin und meine direkte Kollegin haben mir heute gesagt, das sie beide schwanger sind. Ich fühle mich so allein und setzte mich jetzt nochmal unter Druck, dass es bei mir funktioniert.

    Körperlich habe ich keine Beschwerden und mein Zyklus ist ganz normal, ich weiß so richtig nicht mehr was wir nochmal machen sollen.

    Wie ist dir es gelungen, wieder in so kurzer Zeit schwanger zu werden.

    Ich freu mich auf deine Antwort.
    Antwort
  • kreativeschaos
    Superclubber (118 Posts)
    Kommentar vom 02.12.2019 20:47
    Hallo Rebekka und auch Franzi,

    ich fühle mich gleich mit euch verbunden.
    Zum einen, weil ich auch eine Rebekka bin, zum anderen, weil ich auch im August 2019 eine Fehlgeburt hatte.

    Bei mir war es ein missed Abort mit anschließender Ausschabung, aber ich hatte etwas Zeit, sodass es vom ersten Verdacht bis zum Eingriff etwa zweieinhalb Wochen gedauert hat.
    Dass ich die Ausschabung bereue kann ich nicht sagen. Ich habe mich bei allen beteiligten Ärzten gut aufgehoben und aufgeklärt gefühlt. Manchmal fühlt es sich mittlerweile, wo die schlimmste Trauer vorbei ist, aber fast so an, als sei ich nie schwanger gewesen. In der gleichen Zeit ist auch meine Oma gestorben und ich habe eine ganze Weile gebraucht um überhaupt erst zu realisieren, was da gerade passiert ist.

    Wir hibbeln jetzt wieder.

    Vielleicht tauschen wir uns ja weiter aus.
    Antwort
  • Franzi9788
    Gelegenheitsclubber (3 Posts)
    Kommentar vom 03.12.2019 09:08
    Hallo Rebekka, das tut mir sehr leid, dass du auch eine Fehlgeburt erleiden musstest und das deine Oma auch ncoh zusätzlich.
    Bei mir war es auch ein missed Abort. Die 2,5 Wochen müssen doch für dich die Hölle gewesen sein. Bei mir hat es bis zur Ausschabung 2 Tage gedauert, ich fand es furchtbar zu wissen, das bei mir beide Babies unter meinem Herzen sind.
    Bei mir ist es jeden Tag so, dass ich an die Fehlgeburt denken muss, ich habe eigentlich gedacht, dass der Schmerz weniger wird, gefühlt bleibt aber alles gleich. Es werden im meinem Umfeld alle schwanger und ich habe das gefühl das ich das nicht weiter ertrage.
    Ich will auch wieder schwanger werden und habe den Eindruck, dass ich mich viel zu sehr unter Druck setze, aber abstellen kann ich es auch nicht. Habt ihr evtl. Tipps für mich.
    LG Franzi
    Antwort
  • Katjia
    Gelegenheitsclubber (13 Posts)
    Kommentar vom 03.12.2019 14:10
    Hallo, danke für deine Worte Rebekka,
    Tut mir auch sehr leid für uns alle :(
    Mir es es auch gerade passiert vor 2 Wochen. War bei der Untersuchung als sie mir sagte, das Baby entwickelt sich nicht weiter und es gibt keinen Herzschlag... 10. Woche... ich hatte einen halben Nervenzusammenbruch in der Praxis und hab zu meinem Freund gesagt er soll jetzt entscheiden und mit ihr weiteres besprechen, weil ich nicht mehr Frau der Lage bin.. die Ärztin hat uns angeboten mit Kapseln zu legen und einen natürlichen Abort auszulösen oder mich ins KH zu überweisen für Ausschabung. Ich habe dann die Kapseln gelegt bekommen und dann ging es auch schon los... es war die Hölle, momentan muss ich noch ins KH hier und da, weil noch immer 8mm Schleimheit vorhanden ist und das Hcg noch am sinken ist.. am Do hab ich nochmal Untersuchung und da wollen sie entscheiden ob noch Ausschabung notwendig ist.. wenn ich Rebekkas Beitrag so lese, möchte ich das eher nicht haben... ich hoffe dass das der Körper selber reguliert... das mit den Kapseln war ja auch etwas überholt gemacht aber immerhin besser als Ausschabung... von meiner psychischen Belastung ganz zu Schweigen.

    Ich hab auch Angst keine Kinder bekommen zu können, vor allem weil es ja shcon meine 2. FG war... und meine Frauenärztin gesagt hat ich muss mich durchchecken bevor ich weitermache.. es ist alles so mühsam :,(

    Gestern war ich bei einer Psychologin, das hat mir sehr geholfen, vielleicht es es ja für euch auch eine Option?
    LG Katjia
    Antwort
  • Franzi9788
    Gelegenheitsclubber (3 Posts)
    Kommentar vom 03.12.2019 16:37
    Hallo Katja, das hört sich alles ganz schrecklich an. Ich würde eine Ausschabung dennoch das nächste Mal wieder machen (ich hoffe aber inständig) das ich sowas nie mehr erleben muss. Aber eine Ausschabung ist im medizinischen Sinne die beste Lösung. Aber ich denke auch, dass das jeder für sich selber entscheiden muss, kopfmäßig hätte ich die Schwangerschaft nicht länger mehr ausgehalten. Ich bin auch am überlegen mit psychologischen Rat einzuholen. Ich bin nächste Woche bei meiner Frauenärztin und werde das Thema ganz klar ansprechen.
    Ich denke wir sollten alle die Hoffnung nicht aufgeben, mir hilft es ganz viel gerade mit euch darüber zu schreiben. Ich fühlte mich die letzten Monate so allein, mein Mann steht voll und ganz hinter mir. Aber ich glaube er weiß nicht was derzeit in mir vorgeht.

    Katija ich hoffe dir geht es ganz bald besser. Ich drück dir die Daumen unsere Engelchen schauen auf uns runter :*
    Antwort
  • kreativeschaos
    Superclubber (118 Posts)
    Kommentar vom 03.12.2019 16:58
    Hi ihr lieben,

    Franzi, die 2,5 Wochen waren eine echt schlimme Zeit, denn es kam ja immer noch was oben drauf.
    Erst der Verdacht, da hatte der Arzt aber gesagt er will es eine Woche später nochmal kontrollieren, denn vielleicht entwickelt es sich ja doch noch weiter. Zwei Tage darauf kam die Nachricht über den Tod meiner Oma. Das war nicht unerwartet, denn sie war bereits im Krankenhaus und die Therapien eingestellt, trotzdem war es mist in dieser Woche der Unsicherheit.
    Überhaupt hat im Prinzip der Sterbeweg meiner Oma diese gesamte Schwangerschaft begleitet. 3 Tage vor meinem Test kam sie mit einem Schlaganfall ins Krankenhaus und bei dem Test war da schon der Gedanke, ob wohl einer gehen muss damit einer kommen kann.
    Jedenfalls bestätigte sich dann bei der erneuten Untersuchung der Verdacht des FA und ich bekam die Überweisung zur Tagesklinik.
    Drei Tage später hatte ich den Termin zur Voruntersuchung und weitere 6 Tage später den Eingriff da dort die Gynäkologen nur einen Nachmittag in der Woche zum operieren haben, wenn es keine Notfälle sind. Und ich hatte ja keine Blutungen.
    Ich hatte sogar noch das Gefühl, dass der Bauch in der Zeit gewachsen ist. Und das war gruselig, auch die Symptome waren noch da, wenn auch leichter als vorher. Da ich aber ja wusste, dass das Baby nicht lebt, habe ich versucht mich so zu verhalten als sei ich nicht schwanger.
    Alles in allem würde ich sagen, es war gut, dass es diese Zeit gedauert hat, so konnte ich mich nach und nach darauf einstellen.

    Mein Freund und ich sind in der Zeit oft zusammen spazieren gewesen. Und ich habe mir in der Zeit eine kleine Geschichte überlegt, die mir sehr geholfen hat. Ich habe mir vorgestellt, dass die Seele, die für dieses Baby gedacht war im entscheidenden Moment keine Zeit hatte in diesen winzigen Körper einzuziehen, weil sie vielleicht bei der Oma im Krankenhaus war und auf sie gewartet hat um sie in den Himmel zu bringen. Und dass diese Seele halt nicht weg ist, sondern nur eben nicht bei uns.
    Für solche Dinge muss man vielleicht auch der Typ sein, aber mir hat es geholfen.
    Ich stelle mir vor, dass es wie der kleine Prinz irgendwo ganz weit weg aber doch da ist.

    Es hat auch etwas gedauert, bis die richtige Traurigkeit kam. Und für mich ist es sehr hilfreich, immer wieder darüber zu sprechen. Dementsprechend offen gehe ich damit um und erzähle es in meinem Umfeld.
    Und es mag vielleicht gemein klingen, aber fast jeder dem ich es erzählt habe hat mir gesagt wie Leid es ihm oder ihr tut, aber dass er oder sie auch jemanden kennt der das durchgemacht hat oder es sogar selbst erlebt hat. Und es tut gut zu wissen dass man nicht allein ist.

    Im Oktober gab es dann noch einige Nachrichten bei der Arbeit, die mich aus der Bahn geworfen haben, sodass ich nun zu einem Therapeuten gehe. Und das hilft auch.

    Vielleicht hilft irgendwas davon dir auch.

    Achso, bei mir waren es die zwei Wochen von Anfang 9. bis Mitte 11. Woche

    Katjia, klingt auch nicht schön, was du da durch machst. Aber gib nicht auf. Eine Kollegin war neulich mit ihrem 8 Monate alten Fratz zu besuch und hatte zuvor auch 2 Fehlgeburten. Eine andere Bekannte hatte auch 2 in Folge und ist mittlerweile 4-fache Mami.
    Aber es ist toll, wenn deine Ärztin dich jetzt schon durchchecken will. Sonst wird ja meist erst nach der 3. was gemacht.

    Liebe Grüße euch allen und niemals aufgeben. Wir schaffen das
    Antwort
  • Katjia
    Gelegenheitsclubber (13 Posts)
    Kommentar vom 04.12.2019 08:18
    Hallo ihr lieben,

    Es ist schön mit euch zu sprechen und auszutauschen und verstanden zu werden, da hast du Glück @kreativeschaos, bei mir versteht es fast keiner... Ich hab ja jetzt auch die Erfahrung, dass die Leute einem zwar sagen, es tut ihnen Leid was passiert ist, aber sich dann nie wieder melden.. Die tun so als wär man radioaktiv.. das ist eigentlich das Schlimmste an allem...

    Aber was schön ist dass eure Männer euch Halt bieten... das tut meiner gsd auch... Er ist so lieb und optimistisch.. obwohl es ihn ja auch betrifft und er ja auch traurig ist, so hilft er mir so sehr...

    Tut mir Leid das mit deiner Oma @kreativeschaos. :( Da kommt alles zusammen, echt schlimm...
    @Franzi ja mach das mit der Psychologin.. ich war dort und sie hat mir schon sehr geholfen die Dinge zu sehen, die real sind und die die es nicht sind... und sie hat auch gesagt ich soll meine Gedanken aufschreiben und meine Wünsche auch... zur Zeit bin ich nicht mehr so traurig, eher wütend und schlecht gelaunt.. es fängt jetzt auch an, dass ich massiv schlecht schlafe und Alpträume hab :,( ich hoffe es wird bald besser...

    @kreativeschaos, danke für die lieben Worte mit deiner Kollegin, bei mir is nur so, dass von den Hormonen her was nicht passt und da kann man auch wenig dagegen tun... deshalb meinte sie ich muss einen komplettcheck machen und dann sieht man weiter... es is halt für mich schwieriger Kinder zu kriegen :( ich hab halt Angst dass mit der DNA/ den Chromosomen was nicht stimmt, weil das sind Sachen, da kann man gar nichts machen und da kann man das Kinderkriegen vergessen... :(

    @Franzi es wundert mich dass du das sagst mit der Ausschabung... dass du das wieder machen würdest.. ich denk mir, bei mir ist vom Körper und den Hormonen usw. eh schon alles so kompliziert und dann muss es ja nicht auch noch sein, dass die da an meinem Körper herumschneiden und womöglich was verletzen, sodass es noch schwieriger wird.. ich vertrau ihnen nicht - so traurig das klingt... weil mit meinem Glück bin ich die 1001. Patientin bei der dann doch was passiert, wo sie die Gebärmutter verletzen und dann gar nix mehr geht :-/ deshalb will ich das vermeiden... im Jan hab ich einen Termin bei einem Spezialisten, da müssen wir schon Laborergebnisse mitbringen und ich bin jetzt nervös, weil ich nicht weiss wann ich einen neuen Zyklus haben werd... damit ich die Tests dann machen kann...

    Am Donnerstag hab ich ja noch eine Untersuchung im KH, ich hoffe das HCG ist jetzt bei 0, es sollte zumindest weg sein meinte sie letzte Woche, wenn nicht, dann brauch ich die Ausschabung, es sind noch 8mm Schleimhaut da, aber halt ohne Inhalt... und ich hoffe sie müssen keine machen, weil jetzt wirds echt schon mühsam... ich denk der Körper reguliert das dann hoffentlich selber...

    Habt ihr schon mal mit Heilkräuter gearbeitet?

    LG Katjia
    Antwort

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