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Extremsport in der Schwangerschaft

Antworten Zur neuesten Antwort

  • Eintrag vom 05.08.2020 23:32
    Ich bin zur Zeit ziemlich verunsichert.
    Meine SS verlief bisher ohne Komplikationen, ich konnte bis vor kurzem noch alles machen was ich auch vor der SS gemacht habe, nur jeweils ein bisschen moderater: Reiten, Fahrradfahren, Kitesurfen. Ich habe am Anfang meiner Schwangerschaft sowohl mit meiner Gynäkologin als auch mit meiner Hebamme über meine Hobbys geredet, und habe zweimal die Aussage dazu erhalten, dass ich alles machen kann was sich gut anfühlt.
    Ich würde sagen, dass ich ein sehr gutes Körpergefühl habe und genau merke was „zu viel“ ist bzw. was irgendwie nicht gut ist für mich und mein Kind. So habe ich zb in den letzten Wochen gespürt, dass das Reiten auf meinem Pferd und das Fahrradfahren irgendwie unbequem wird, mein Bauch sich verhärtet und es sich eben nicht mehr gut anfühlt. Also habe ich das natürlich nun sein gelassen. Letztes Wochenende waren wir dann mal wieder an der Nordsee und ich habe es mit dem Kiten einfach nochmal ausprobiert. Das Trepez, welches normalerweise auf Höhe der Taille befestigt wird, habe ich sehr locker geschnallt, sodass es mir eher um die Brüste hing. Nicht optimal, aber auch nicht unbequem und der Bauch hatte somit genügend Platz. Ich würde mich als eine mittlerweile sehr sichere und vorausschauende Kiterin bezeichnen und ich bin dementsprechend sehr achtsam übers Wasser gefahren. Die erste Minuten habe ich mit allen Antennen in mich gespürt und geschaut, wie es sich anfühlt und was der Bauch sagt. Ich habe mich die ganze Zeit sehr wohl gefühlt, mein Bauch war entspannt, meine Beine konnten die Erschütterungen durch das kabbelige Wasser gut ausgleichen. Unfassbar glücklich bin ich also ca 45 min gefahren, natürlich ohne wilde Tricks oder Stunts. Früher war ich immer mnd 3 Std am Stück auf dem Wasser, jetzt hat mir diese kurze Session gereicht.

    Heute musste ich mir allerdings eine krasse Moralpredigt eines Bekannten anhören. Kern seiner Aussage war, dass er es als grobe Kindeswohlgefährdung ansieht und mich für unverantwortungsbewusst hält. Er meint, dass mein „Bauchgefühl“ nicht aussagekräftig genug sei.

    Obwohl ich prinzipiell die Sorge verstehen kann, da das Kiten (Und auch das Reiten) eben zu den Extremsportarten gehören, hat mich die Ansicht meines Bekannten sehr schockiert und verunsichert. Ich habe das Gefühl, dass ich mir von Anfang an viele Gedanken gemacht habe um das Wohl meines Kindes und daher verletzt mich die Unterstellung der Gefährdung meines Ungeborenen sehr.

    Was sind eure Gedanken dazu? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?
    Antwort
  • Kommentar vom 22.08.2020 17:44
    Hallo Caprina. Erstmals finde ich es super, dass du so viele Überlegungen anstellst zum Wohle deines Baby anstellst. Wie du das auch schreibst, scheinst du als gute Sportlerin ein sehr gutes Körpergefühl zu haben. Darauf kann man meistens vertrauen. Ich würde das also sicher nicht als grobe Kindeswohlgefährdung ansehen. Aber ich würde schon auch schauen, dass du diese Extremsportarten nicht allzu oft ausübst. Aber ansonsten ist dein Verhalten problemlos. Ich wünsche dir alles Gute und liebe Grüsse
    Antwort

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